Dass ein Zahlungsdienstleister Einblicke in mein Konto bekommt, wenn er ne Lastschrift beziehen möchte, ist mir neu.
Noch einmal: das ist nicht grundsätzlich bei Lastschriften so und auch nicht bei jedem Zahlungsdienstleister. Aber bei durchaus vielen Dienstleistern wenn man sich mal das Kleingedruckte durchliest. Und es kann auch von den persönlichen Daten abhängen, genauso wie man an der Baumarktkasse mal den PIN braucht und mal eine Unterschrift.
Wenn ich mich recht entsinne bucht Dyn nicht selbst ab, sondern hat das deligiert, ich meine an Klarna. Ansonsten halt mal bei dem richtigen Dienstleister gucken wie der das handhabt. Was Klarna für die Verifikation unterstützt steht hier, aber es muss nicht unbedingt jede Methode bei jeder Person und bei jedem Händler angeboten werden. Insbesondere wenn zwischen Registrierung und Abbuchung Monate liegen können, wie bei Dyn.
Von daher ist es absolut plausibel, dass es nur mit einem Onlinebankingzugang funktioniert. Das kann morgen wieder anders aussehen oder wenn es auch Übertragungen gibt und nicht Wochen oder Monate zwischen Registrierung und Abbuchung liegen.
Aber das ist nicht neu, sondern je nach Dienstleiser normal, egal ob Lastschrift oder Rechnung. Im Zweifel entscheidet das Derkenige, der das Risiko bei Zahlungsausfall trägt.