Beiträge von TSVROT

    Was mich bei Heuberger und der Nationalmannschaft wundert, ist das zumindest für mich nicht ersichtliche Konzept. Jeder weiß, dass wir im Rückraum-Angriff Probleme haben, die auch nicht so schnell behoben werden können. Einen Weltklasse-Mittelmann sowie einen Weltklasse-Kreis, (die erforderliche Achse im Angriff), haben wir nicht und bekommen sie so schnell auch nicht. Wie sollte dann die Taktik aussehen? Ich hätte in der Vorbereitung auf eine Abwehr ohne Hens gebaut, diese bis zur Vergasung trainiert und dann mein Heil im Gegenstoß gesucht. Ball erobern und mit schnellen Konterspielern einfache Tore erzielen. Dadurch wird der gegnerische Angriff unter Druck gesetzt, denn wenn jeder Ballverlust mit einem Gegenstoß bestraft wird, kommt der Gegner ins Grübeln und wird dadurch unsicherer. Tschechien hat das mit Deutschland ja vorgemacht. Dazu müssten allerdings auch die Spieler auf dem Feld stehen, die das am besten können. Mit welcher Abwehrformation dies klappt kann natürlich diskutiert werden, (6-0; 3-2-1; 4-2 es gibt so viele Grundformationen...). Wenn dieses Konzept einigermaßen aufgeht und 5 bis 10 einfache Tore erzielt werden, klappt auch der Positionsangriff wesentlich besser, weil nicht bei jedem Positionsangriff die Angst im Nacken sitzt, du musst jetzt unbedingt ein Tor machen. Für diese Gegenstoßtaktik haben wir ja auch 4 Außen, die das könnten. Wenn allerdings 2 davon fast überhaupt nicht spielen, einer davon für Hens, (damit der auf Außen decken darf), geopfert wird, beraube ich mich dieser taktischen Marschroute. Mit einem Gensheimer, Klein, Grötzki und Sprenger auf Außen nur 3 Gegenstoßtore zu erzielen, da frag ich mich fast ob das gewollt ist???

    Ich finde es von beiden Seiten schäbig. Da sieht man mal wieder dass der Adler auf der Brust nen Dreck wert ist, wenn dabei nicht irgendwie auch auch die Kasse klingelt. Die einzigen, denen eine Entschädigung zustehen müsste, sind die Zuschauer - nämlich Schmerzenzgeld für die gezeigten Leistungen der jüngeren Vergangenheit.

    Ich finde es direkt schäbig, dass sich ein Ausenstehender anmaßt, über Spieler oder Funktionäre so herzuziehen.
    Die Spieler kommen bestimmt nicht zur Nati, weil sie Tagesgeld bekommen. Die jetzigen Verantwortlichen der Nationalmannschaft sind bestimmt nicht glücklich über die Sache gewesen! Dass die Spieler sich darüber aufregen, ist verständlich. Der Betrag ist so wieso eine reine symbolische Anerkennung. Wenn aber Verantwortliche, die nichts mit der Mannschaft zu tun haben, diese Anerkennung einfach streichen, ohne dass die Mannschaft dies gesagt bekommt, darf man als Spieler zumindest darüber nachdenken, wie wichtig die Nationalspieler beim DHB genomen werden. (auch ohne die Tatsache, dass sich einige Funtionäre auf einmal einen für normale Familienväter durchschnittlichen Monatslohn genehmigt haben und gleichzeitig das Tagesgeld der Nationalspieler einfach gestrichen haben :( ).
    Warum stolze,deutsche und immer treue Zuschauer Geld bekommen sollten, musst Du mir nochmal erklären.

    @ Snuff: Die Umstände und Modalitäten beim Kredit spielen meiner Meinung nach keine Rolle. Nur dass er ihn angenommen hat und die Konditionen unter Marktpreis lagen.
    Das ist wie bei Trunkenheit im Straßenverkehr. Da wird alleine die Gefährdungsmöglichkeit bestraft. Also ist auch jemand dran, der mit zwei Promille ohne Ausfallerscheinungen fährt und keinen Unfall hat. Das Fahren mit Promille reicht.

    Hier ist es ähnlich: Es soll die Integrität des Amtes geschützt werden. Und die ist alleine durch die Annahme gefährdet. Ob es zudem noch eine Gegenleistung (= alkoholbedingter Unfall) gibt, ist belanglos.

    Jetzt bewegst Du dich auf ganz dünnem Eis. Spielen jetzt die Umstände und Modalitäten beim Kredit eine Rolle oder nicht? :unschuldig: Ich sehe auch beim Gefährdungspotential zwischen einer Vorteilsnahme im Amt und einer Trunkenheitsfahrt doch einen wesentlichen Unterschied. Wirst du von einem Besoffenen totgefahren, bist Du tot, aus fertig. Weil Herr Wulf einen billigeren Kredit bekommen hat, als ich in je erhalten würde; tja ärgerlich aber nicht für mich lebensbedrohlich.
    Hier werden reihenweise die Moralkeulen ausgepackt, ohne wirklich zu wisssen, was jetzt wirklich passiert ist. Es werden Meinungen gebildet und Konsequenzen gefordert, ohne dass überhaupt ein einziger die zur Beurteilung nötigen Fakten kennt. Solange es mich nicht selbst betrifft, mag ja diese Vorgehensweise den an der Diskussion teilnehmenden auch Spass machen, aber jeder wünscht sich doch, nicht selbst in eine solche Lage zu kommen. Die Vorverurteilungen, die zugegebenermaßen von unseren Volksvertretern kommen, ändern doch Nichts an den Fakten, oder bin ich hier falsch?? ?( Wer hier vorverurteilt, beteiligt sich meines Erachtens nur an einer Sache: wie kann ich einem, mir nicht genehmen, Menschen schaden, egal ob er jetzt sich schuldig gemacht hat oder nicht. Etwas wird schon hängen bleiben.
    Gottseidank sind alle, die sich hier beteiligen, dem gleichen Risiko der Vorverurteilung ausgesetzt. Irgendwann trifft es die meisten mal selbst.
    Ich will Herrn Wulf nicht in Schutz nehmen, aber ihm trotzdem das Recht der Unschuldsvermutung zugestehen. Sollte er wirklich einen unlauteren Vorteil aus seinem Amt als MP in Anspruch genommen haben, sollte er zurücktreten. Aber solange ich das nicht definitiv weiß, fordere ich auch nicht seinen Rücktritt. Jeder sollte Menschen so behandeln, wie er es selbst gerne hätte, wenn er, zu Recht oder zu Unrecht, beschuldigt wird. Evtl. bin ich da gar nicht so verkehrt. :unschuldig:
    Und zu argumentieren, dass er sein Amt, egal wie es ausgeht, nicht mehr ausüben dürfe, weil die nötige Authorität dann fehlen würde, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Das würde ja bedeuten, dass jeder einfach mal irgend etwas verwerfliches über einen Politiker loslassen könnte, um ihn zu stürzen. Dann sind wir aber in den USA. (Der Staat, in dem schon ein 8-jähriger verhaftet und verurteilt wurde, weil er mit seiner 6-jährigen Schwester nackt in einer Badewanne zusammen gebadet hat. Allein der Versuch oder auch nur die Möglichkeit eines Missbrauchs ist strafbar :lol::P ).

    Wenn ein MV disqualifiziert wird, muss ein neuer MV her - entweder ein weiterer Offizieller oder - wenn keiner mehr da ist - ein Feldspieler. Und der unterschreibt nach Spielende auch den Spielbericht.

    Und woher kommt diese Info oder besser gefragt, wo steht das in den Regeln oder in der Spielordnung?? :D

    Warum sollte der MV mit Disqualifikation nicht unterschreiben und vor allem den Bogen vorher lesen dürfen??
    Die Disqualifikation gilt zunächst mal nur bis zum Spielende. Der Bogen wird doch hoffentlich erst nach Spielende unterschrieben, oder?
    Auch eine evtl. automatische Sperre kann erst in Kraft treten, wenn der MV durch den Bericht der Schiedsrichter auf dem Bogen offiziell in Kenntnis gesetzt wurde. Der Spielberichtsbogen gilt aber erst als Urkunde, wenn alle Parteien unterschrieben haben, (Ihre Kenntnisnahme bestätigt haben).
    Mich würde interessieren, was passiert, wenn Schiedsrichter dem disqualifizierten MV verweigern, den Spielbericht zur Kenntnis zu nehmen? ?(

    TSVROT

    ??? Wie und warum willst du den MV nachträglich progressiv bestrafen? Nach Spielende?


    Darum gehts ja. Es hat ja Funktionäre/eine Rechtskommision gegeben, die in der Spielordnung für diesen Fall eine Strafe installiert haben, um Rechtssicherheit zu erlangen. Die haben sich bestimmt auch vorher Gedanken gemacht, welche Strafe angemessen ist. Eine progressive Bestrafung nach Spielende ist nicht möglich. Spieler sperren und Spiel wiederholen, falls nötig wäre ja auch möglich. Wäre das aber gerecht? Nur Spieler sperren ohne Auswirkung auf das Ergebnis, nach dem Motto "Glück gehabt" weil es zu spät bemerkt wurde?? Nur eine Geldstrafe??
    Im Ergebnis sind sie auf den Spielverlust gekommen. Meine Frage war nur, ob eine andere Strafe angemessen und denkbar wäre? (Also andere Strafe in der Spielordnung festlegen) :unschuldig:

    Die Jugendschutzbestimmungen sollen, (Gott sei Dank), die Jugendlichen schützen. Bei der Strafbemessung kann man vieleicht verschiedener Meinung sein, aber in der Praxis hat sich gezeigt, dass ein Spielverlust Trainer am effektivsten davon abhält, zu junge Spieler einzusetzen. Würde man generell den Einsatz von 4 Jahre jüngeren Spielern erlauben, würde ich gerne wissen, was passiert, wenn ein 14 Jähriger von einem 18 Jährigen mit schwerwiegenden Folgen gefoult wird. Was ist versicherungstechnisch, was ist straf-, bzw. zivilrechtlich für die Spieler, die Vereine und den Verband zu erwarten??? Wer hat dann in diesem Fall seine Fürsorgepflicht verletzt?? :unschuldig:
    Abgesehen davon, dass ich persönlich nicht auf so eine Weise ein Spiel gewinnen wollte, (am grünen Tisch die Punkte zuerkannt bekommen wollte), kann ich die Gründe der Jugendschutzbestimmungen doch nachvollziehen. ;)

    Das Ganze ist übrigens nur aufgefallen, weil der Spieler nach dem Spiel wollte, dass die Schiedsrichter seine Verletzung eintragen.

    Es ist natürlich ein bisschen unverhältnismäßig, dass wenn ein Spieler 59 Minuten ohne Teilnahmeberechtigung spielt (weil nicht eingetragen) und in der letzten Minute nachgetragen wird (mit Verwarnung an den MVA), alles ok ist; und nur weil es jetzt nicht vorher aufgefallen ist und er 60 Minuten gespielt hat, die Punkte weg sind.

    Aber aufgrund des Textes der Spielordnung war wohl wirklich keine andere Entscheidung möglich.

    Bittere Geschichte.

    Mir stellt sich hier die Frage, warum die Spielordnung für diesen Fall einen Spielverlust vorsieht?
    Dem MV kann ja keine progressive Strafe mehr gegeben werden, die unter Umständen, (z.B. bei Ballverlust, 2 Minuten oder einer roten Karte), ja auch spielentscheidend sein könnte, sofern es während des Spiels bemerkt und die Strafe auch gegeben worden wäre. Insofern würde ich den nichtteilnahmeberechtigten Spieler, der erst nach Spielende bemerkt wird, ja einen Vorteil dem gegenüber verschaffen, der während des Spiels "entdeckt" wird. Aber wie bestrafe ich jetzt den Vorfall und welche sportrechtlichen Konsequenzen, (z.B. bei einem Einspruch), hätte dies dann, wenn der MV nachträglich progressiv bestraft würde? 8o

    Zu diesem Thema gibt es keine Neuerung. Laut Regelwerk ist diese Situation nicht explizit aufgeführt. Hier eine Hinausstellung zu geben, ist eine neue Interpretation der Regeln, die allgemein gelten und sich nicht auf eine explizite Situation beziehen. Ich könnte mir hier eine Hinaustellung auf Grund der Regel 8.4 herleiten.

    " Regelwidrigkeiten, die mit einer direkten Hinausstellung zu
    ahnden sind
    8:4 Im Fall besonderer Regelwidrigkeiten ist direkt auf
    Hinausstellung zu entscheiden, unabhängig davon, ob der
    Spieler zuvor eine Verwarnung erhalten hat.
    Dies gilt besonders für solche Regelwidrigkeiten, bei denen
    der fehlbare Spieler eine Gefährdung des Gegenspielers in
    Kauf nimmt
    (beachte auch 8:5 und 8:6).

    Ist zwar nicht üblich oder anders gesagt, wir sind eine solche Regelauslegung nicht gewohnt, aber mit dieser Interpretation könnte ich mich durchaus anfreunden. Natürlich dürfte m.E. beim Wurf kein Gegenspieler den Schützen in irgendeiner Weise behindern, (sprich kein Gegenspieler ist in der Nähe), aber grundsätzlich würde ich das begrüßen. Mir ist natürlich auch klar, dass eine solche Regelauslegung auf sehr heftigen Widerstand treffen würde und dass die Regelauslegung das im Moment eigentlich nicht hergibt, aber warum sollte ein Schiedsrichtergespann die bestehenden Regeln zum Schutz der Unversehrtheit von Spielern nicht so interpretiern dürfen? ;) Wäre zwar ein richtig großes Hallo unter der Gilde, aber wie oft wurden Regeln schon durch Erläuterungen in die richtige Richtung gebracht. Bevor jetzt ein riesen Aufschrei kommt: ich würde es zur Zeit nicht so pfeifen, aber darüber nachdenken, darf man doch mal. :D

    Also langsam verstehe ich die ganze Diskussion hier nicht mehr. Die Hauptakteure, Feldspieler und Torwarte, haben doch offensichtlich weniger bis gar keine Probleme mit der Umsetzung dieser Regeländerung. Schiedsrichter und Trainer scheinen da schon mehr Probleme zu haben. ;)
    Nach meiner Beobachtung arrangieren sich z.B. Jugendspieler problemlos mit dieser Regel. Sie akzeptieren sie einfach und bleiben als Torwart in der Mehrzahl (weit über 90%) in ihrem Torraum. Für die ist das selbstverständlich, genauso wie sie nicht mehr als 3 Schritte mit Ball machen dürfen, (natürlich die Feldspieler gemeint :D ). Dass Schiedsrichter bei der Beurteilung von Situationen, bei denen der Torwart doch außerhalb des Torraums mit einem Feldspieler zusammenstößt, Schwierigkeiten haben, kann ich noch nachvollziehen. Aber deshalb wurde ja gerade der Torwart in die Pflicht genommen, einen Zusammenprall zu verhindern. Das macht doch die Entscheidungsfindung für die Schiedsrichter einfacher als sie vorher war.
    Das Videobeispiel, bei dem die Feldspielerin mit der Torfrau im Torraum zusammenprallt, ist keine direkte Konsequenz aus der Regeländerung. Solche Situationen gab es schon immer und das nicht nur bei Tempogegenstößen! Hier jetzt einen Bezug herstellen zu wollen, halte ich für, sagen wir mal, fantasievoll.
    Die ganze Diskussion geht wohl doch mehr in die Richtung, ob ich bestimmte Regeln überhaupt akzeptiere, bzw. diese in ihrer Grundausrichtung für sinnvoll halte. Aber da kann ich mir jede Regel herausgreifen und in Frage stellen, (wie z.B. beim Fußball auch immer wieder die Abseitsregel diskutuiert wird).

    Ich weiß nicht wie alt Du bist. Aber als Faustregel gilt:
    Alles was es schon früher zu essen gab, also von der Großmutter zur Mutter und zum Enkelkind weitergebene "Rezepte", sind schon mal ein gutes Sportleressen. Einfach weil hier die Erfahrung über mehr als eine Generation ausprobiert wurde. Natürlich kannst Du auch Ernährungspläne von Wissenschaftlern einhalten, aber ich denke dass die nicht besser sind als die Mahlzeiten, die körperlich schwer arbeitende Menschen vor noch nicht einmal so langer Zeit zu sich genommen haben. (Wenn denn genügend Nahrung zur Verfügung stand.) Ein Brot mit Butter + Wurst oder Käse hilft Dir auf jeden Fall weiter. Zum Frühstück Honigbrot oder Griesbrei, zum Mitagessen Mehlspeise mit Gemüse, (Fleisch gab es nicht unter der Woche, aber auch nur weil kein Geld da war), abends ein traditionelles "Abendbrot" mit Wurst, Käse oder Resten des Mitagessens und Du bist bei der richtigen Sportlerernährung schon gut dabei. Zwischendurch einen Apfel, eine Banane oder einen Joghurt und gut ist. Ist billiger als irgendeine Sportlerdiät und für den sportlichen Erfolg auch besser. Das ist wissenschaftlich erwiesen, sofern man sich nicht auf die Studien verlässt, die von Kellogs in Auftrag gegeben wurden. Durch die Studie, die von Kellogs finanziert und diktiert wurde, entstand der Mythos der Ernährungspyramide: Zuerst Kohlehydrate die von Kellogs hergestellt werden (Cornflakes, Müsliriegel, Fertiggerichte, ...) dann irgendwelche Produkte, die auch von Kellogs hergestellt und verkauft werden, dann etwas Gemüse mit dem man aber nicht satt werden darf, weil man sonst keine Kellogs-Produkte mehr braucht und ganz zum Schluss, als absolute Ausnahme etwas Eiweis in Form von Fleisch. Ist zwar inzwischen schon längst widerlegt, aber Kellogs hat die Kampagne so perfekt inszeniert, das bis heute noch die Mehrheit der westlichen Bevölkerung die Ernährungspyramide als wissenschaftlich fundiert ansieht. Also als Sportler sich gesund zu ernähren, ist gar nicht so schwierig oder teuer. :P

    Okay... dann scheint das Turnier bei den qualifizierten Ländern ja einen richtig hohen Stellenwert zu haben... ;)

    Frankreich (Europameister 2010)
    => Kroatien (Euro-Zweiter) => Island (Euro-Dritter) => Polen (Euro-Vierter) => Dänemark (Euro-Fünfter als Ersatz)

    Frankreich (Olympiasieger 2008)
    => Island (Olympia-Zweiter als Ersatz) => Spanien (Olympia-Dritter als Ersatz)

    Frankreich (Weltmeister 2009) => Dänemark (s.o.) => Spanien (s.o.) => Schweden (WM-Vierter als Ersatz)

    Mir erschließt sich der Sinn dieses Turnieres nicht.
    Es machen mit : Der Vize-Weltmeister, der 3. der letzten WM und der 4. der letzten WM... ach ja, und Deutschland.

    Was ist daran ein "Super"-Cup, wenn sich nicht mal der Weltmeister selbst die Ehre gibt ?
    Und was wird dort überhaupt ausgespielt ? Ein "Super-Duper"-Pokal ?...

    Für mich ist es einfach nur eine überflüssige Veranstaltung... ein Freundschaftsturnier, wo alle Trainer mal verschiedene Dinge austesten und durchwechseln werden - also nicht mal richtige Wettkampf-Bedingungen...
    Wer so ein "Schaulaufen" mag, dem sei es gegönnt... meinen Geschmack trifft es nicht.

    Von daher wundert mich auch nicht, wenn die Halle dort nicht voll wird... unabhängig davon, wo man das ganze hätte stattfinden lassen...


    Gottseidank bist nicht Du Nationaltrainer geworden, weil dann könnte man die NM auch gleich abschaffen, wenn sie nicht einmal ein, wenn auch unbedeutendes Turnier, spielen darf. Was Sinn macht und was nicht, darüber lässt sich trefflich streiten. Nur wann denn eine Nationalmannschaft überhaupt zusammen trainieren und unter einigermaßen Wettkampfbedingungen spielen darf, musst Du mirt erst erklären. Ich finde immer etwas, was gegen diesen Termin und gegen dieses Turnier spricht, aber ich finde auch immer etwas gegen Jugendarbeit, Frauenhandball, Funktionärstum, Breitensport, die Regierung, Miniröcke, die Kirche, Lehrer, ... 8o:P

    Meine letzter Unterricht in Logik ist schon ein bisschen her, könnte das Ergebnis in Bezug auf die Schrittregeln jemand zusammenfassen?! :unschuldig:

    Wie?? Du hast nicht alles verstanden??? :lol:
    Vielleicht helfen dem einfachen, nur durchschnittlich gebildeten Schiedsrichter die hier geposteten Ergüsse aber wirklich nicht weiter. Ich hab mal gerade so die Hälfte, (evtl.), verstanden. :lol:
    Aber die Tabelle werde ich ab sofort zu jedem spiel, das ich pfeife, mitnehmen, damit ich C-Jugend-Spielern die Schritteregel erklären kann. :lol::P:lol:

    wird so unterschrieben ;)

    Außerdem muss Burgdorf auch erst mal das Achtelfinale überstehen... In Friesenheim haben wir nie gut ausgesehen ... Und außerdem: müssen den immer jedes Jahr die selben Vereine zum Final 4 kommen? [b]Klar sind Kiel, Hamburg, RNL und auch Berlin die "Übermächte" der Liga. Meiner Meinung nach ist grade so ein Pokal dazu da, die 3-Schichten-Liga mal ein bisschen aufzumischen![/b] Ein Final 4 Finale Gummersbach gegen Burgdorf würde ich mir sogar live angucken wollen ;) auch ohne "Fanbrille" :P :hi:

    Ja natürlich wen man die Mannschaften mit dem meisten Losglück beim F4 sehen will, ist die Auslosung in Ordnung. Wenn aber Gummersbach oder Burgdorf vor dem Finale gegen Kiel, Hamburg, Kröstis oder/und Berlin gewinnen würden, wäre der Pokalsieg einges mehr wert. :unschuldig:

    Ich habe da gesehen, dass Du als Beruf Erzieher angibst. Okay, dann ist mir klar, dass Du anders gewichtest und im Kindergarten etc. wird der Spass an der Bewegung und am Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen. Aber im Verein und im Sport fragen schon die Kleinen: "Haben wir jetzt gewonnen?" Ich kann meinen Vorrednern/-Schreibern nur zustimmen, dass Erfolge auch bei den Kindern wichtig sind. Und wenn TSVRot differenziert, was man als sportlichen Erfolg erreichen kann, dann stimme ich dem voll zu. Ansonsten bräuchtest Du ja die Tore nicht zu zählen, bitteschön, habe ich auch schon probiert, aber die Kids haben mitgezählt und mir dann gesagt, wer gewonnen hat! :(

    Ich habe da gesehen, dass Du als Beruf Erzieher angibst. Okay, dann ist mir klar, dass Du anders gewichtest und im Kindergarten etc. wird der Spass an der Bewegung und am Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen. Aber im Verein und im Sport fragen schon die Kleinen: "Haben wir jetzt gewonnen?" Ich kann meinen Vorrednern/-Schreibern nur zustimmen, dass Erfolge auch bei den Kindern wichtig sind. Und wenn TSVRot differenziert, was man als sportlichen Erfolg erreichen kann, dann stimme ich dem voll zu. Ansonsten bräuchtest Du ja die Tore nicht zu zählen, bitteschön, habe ich auch schon probiert, aber die Kids haben mitgezählt und mir dann gesagt, wer gewonnen hat! :(


    Ich habe aber auch schon Kids erlebt, die waren stolz wie Oskar, weil sie ein Tor gemacht haben. Ich glaub, die wussten gar nicht, wie das Spiel ausgegangen ist. Für diese Kids war das "der Erfolg". Die spielen dann meist aber auch länger als ein halbes Jahr Handball. Vielleicht sogar bis zu den Erwachsenen.

    Im Kinderhandball sollte mE. der Spaß am Bewegung und dem Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen und nicht der sportliche Erfolg!!

    Verabschiedet Euch von dem Märchen, der sportliche Erfolg sei im Kinderhandball nicht wichtig! :verbot:
    Jeder, der trainiert, will Erfolge verbuchen. Auch Kinder sind so gestrickt, dass sie nach Anerkennung verlangen und dies im Sport durch Erfolge geschieht. Die Frage ist lediglich, wie ich sportlichen Erfolg definiere? Es sind ja nicht nur gewonnene Spiele als sportlicher Erfolg zu betrachten. Eine knappe Niederlage gegen einen guten Gegner, eine gelungene Abwehraktion, ein schön heraussgespieltes Tor, vielleicht das erste Tor eines neuen Spielers überhaupt, das Erlernen eines Sprungwurfes oder einer Torwarttechnik.... Ein guter Trainer, gerade im Jugendbereich, gibt den Spielern Ziele vor, die 1. erreichbar sind, 2. in Training und Spiel erarbeitet werden und 3. bei Erreichen einer Zielvorgabe ein positives Feddback geben. Dem besten Spieler meiner Mannschaft setze ich dabei andere persönliche Ziele als einem Mitläufer, der vielleicht gerade angefangen hat, Handball zu spielen. Das Mannschaftsziel in Spielen ist sowieso immer, als Team das Beste zu geben, unabhängig vom Ergebnis. Und wenn ich das auf die Platte gebracht habe, kann auch eine Niederlage gegen einen übermächtigen Gegner durchaus als sportlicher Erfolg verbucht werden. So kann ich Spieler und Mannschaft motivieren und auf längere Sicht die Spieler/Kinder beim Handball halten. Wegen der reinen Bewegungserfahrung bleiben Kinder nicht beim Handball. Und Spass habe ich auch nur, wenn ich sportlichen Erfolg habe. :hi:

    Entchen:
    Da muss ich dir Recht geben. Ich habe zwar auch Lehrgänge und Trainerscheine gemacht, allerdings aus dem Grund, weil ich die Spieler/innen noch besser trainieren wollte. Ich habe mir also in jedem Lehrgang neue Impulse und neue Traingsmöglichkeiten angeeignet.(Wer immer das gleiche trainiert, wird langweilig). Positiver Nebeneffekt: man wird, (zumindest in meinem Landesverband), auch dahin geschult, nachhaltig und zeitgerecht zu trainieren, um die Kinder auf längere Sicht an den Handball zu binden. Ein Trainerschein macht zwar immer Sinn, aber wenn ich schon vorher Trainingserfahrung habe, hilft er mir auf jeden Fall noch mehr.

    Geraldo:
    Savetyfirst ist auch in Ordnung. Allerdings ist dieser Gedanke nicht der Beweggrund der HBL-Verantwortlichen Geschäftsführer gewesen. Es handet sich bei der Regelung, dass niemand in den ersten 5 Minuten nach Spielende das Spielfeld betreten darf, auch keine Kinder, einzig und allein um evtl. Fernseh-Interviews, die nicht gestört werden sollten. So weit, so verständlich. Warum aber, wenn überhaupt kein Sender anwesend ist, diese Regelung trotzdem gelten soll, verschließt sich mir. Im Endeffekt sind doch so wieso die Vereine für die Sicherheit in der Halle verantwortlich. Und meines Wissens ist bisher auch noch rein gar nichts passiert, selbst wenn die Zuschauer/Kinder sofort nach Schlusspfiff das Spielfeld betreten haben. Bei Hallen mit großer Kapazität, (Kiel, Hamburg, Mannheim, ...) müssen die Verein besondere Sorgfalt walten lassen. Aber bitte dies dann auch den Vereinen Überlassen, zumal diese das bisher ohne Zwischenfälle hinbekommen haben.

    Ich hatte hier schon einen ähnlichen Fall geschildert. Bei mir wurde der Bericht nach Spielende, auch ohne Ankündigung nur auf der Rückseite, (auf der Vorderseite nicht), eingetragen. Da für den Spieler die 2 Wochen-Sperre keine Folgen hatte, haben wir sie akzeptiert. Ich habe trozdem bei der spielleitenden Stelle angerufen und folgende Auskunft erhalten:
    Maßgebend ist die Sachverhaltsschilderung, auch wenn ein korrekter Regelbezug nicht angegeben wird oder halt ein falscher §. Die spielleitende Stelle hat argumentiert, dass ja auch ein MV beim Ankündigen eines Einspruches, nicht den korrekten Regelbezug herstellen muss. Es muss lediglich aus der Sachverhaltsschilderung eindeutig hervorgehen, was eigentlich passiert ist, dass es (evtl.) ein Regelverstoß war. Das gleiche Recht hätten auch die Schiedsrichter, wenn sie eine Regelwidrigkeit auf der Rückseite des Bogens berichten, die nach den Regeln eine D + automatische Sperre nach sich zieht. >> In unserem Fall ist also eine automatische Sperre für den Spieler eingetreten.
    Da dies eine Interpretation unserer spielleitenden Stelle war, würde ich trotzdem bei Deiner spielleitenden Stelle nachfragen, um Klarheit zu erlangen, ob er nun gesperrt ist oder nicht.