Matthias Brauer/Kay Holm (Hamburg/Hagen)
Och, in Göppingen hab ich schon schlechtere Schiedsrichterleistungen gesehen.
Gestern waren zwischendurch sogar ein zwei Pfiffe pro Baden. Mit dem musste und durfte man nicht unbedingt rechnen. ![]()
Matthias Brauer/Kay Holm (Hamburg/Hagen)
Och, in Göppingen hab ich schon schlechtere Schiedsrichterleistungen gesehen.
Gestern waren zwischendurch sogar ein zwei Pfiffe pro Baden. Mit dem musste und durfte man nicht unbedingt rechnen. ![]()
Super Rundenbegin für die Mannschaft und Super Einstand für unseren Marius!! ![]()
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An Alle Skeptiker bezüglich Etat und Saisonziel des "Talentschuppen" der RNL: Die Mannschaft ist wesentlich günstiger, (billiger will ich hier nicht verwenden
), als letztes Jahr und die Mannschaft ist im Alterschnitt 5 Jahre jünger als letztes Jahr. Das sind die Fakten. Wer jetzt was daraus schließen will, das sei ihm selbst überlassen. ![]()
Für mich viel wichtiger ist, dass das Team als solches mit viel Herz aufgetreten ist. Dass es so wohl nicht die ganze Runde gehen wird, besonders wenn es bei einem der Rückraumakteure mal nicht läuft und gewechselt werden muss, ist hoffentlich auch jedem klar. Aber gestern hätte ich auch nicht viel gewechselt. Wer hätte denn raus sollen?? ![]()
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Also mit "Läufer" habe ich das noch nicht erlebt. Ist das eine Reminiszenz an das gute alte Feldhandball mit seinen 2 Läufern ??? Was soll das bringen ? Dann könnte man doch gleich 2 x 4+4 spielen?!!!
---Ich kann hier nur wiederholen, was ich beim 2 x 3+3 in der D-Jugend mehrmals erlebt habe: Die guten Spieler weigerten sich und murrten, wenn sie in der Abwehr spielen mussten, weil sie klar erkannt hatten, dass die Spieleranzahlverringerung mehr Platz dem Angreifer bringt und sie jede Menge Tore werfen konnten. Nach einem Spiel hatten sie auch raus, wie der Ball schnell in die andere Hälfte transportiert werden konnte (a la Manndeckung im richtigen Moment antreten und sich freilaufen..) und dann war sowieso klar, dass darauf ein Tor fiel. Bei mir besitzt die 2x3+3-Form eindeutig den Rang eines netten Übungsspielchens - und nicht mehr. Manchmal wird eine Vereinfachung des Handballs auch zu seiner "Primitivierung" führen.
--- Was mich immer wieder ärgert, sind diese ach so sehr wohlgemeinten Versuche, das Handballspiel netter, kindgerechter, einfacher (?), "besser" zu gestalten. Einige Menschen meinen, mit ihren Vorschlägen die Welt (also Handball-Welt hier) unbedingt verbessern zu müssen. Dabei gibt es doch klar ein "Standard-Spiel" und darauf lernen/lehren wir drauf hin ! Oder nicht?![]()
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Die Spielform 2x3-3 und die Spielform 2x3-3 mit Läufer sind keine Versuche das Handballspiel kindgerechter zu machen, sondern es ist der Versuch, Trainer dazu zu bewegen, die Inhalte der Rahmentrainingskonzeption, besser zu schulen.
Die Trainingsinhalte für die Altersstufe E- und D-Jugend sehen zum Beispiel vor, dass Techniktraining und das 1-1 Verhalten (sowohl Angriff als auch Abwehr) Priorität haben soll. Im Spiel 6+1 habe ich aber mit einer 6-0 Abwehr in diesem Alter den meisten Erfolg, weil die wenigsten schon über die körperlichen Fähigkeiten verfügen, aus dem Rückraum Tore zu werfen. Die Folge war früher bei uns, dass die Spiele dann "voller Dynamik" und mit "unzählbaren Erfolgserlebnissen" für die Kleinen mit 6-5 Toren endeten. ![]()
Wenn alle Trainer in der E-Jugend eine Manndeckung übers ganze Feld spielen lassen würden, bräuchte man solche Spielformen nicht.
Aber ich denke, dass der Wille zum Sieg doch größer ist als der Wille, Kinder altersgerecht auszubilden.
Denn die Erfahrung zeigt auch, dass wenn der Trainer bereits in der E-Jugend das Erwachsenenspiel als Zielspiel definiert, in der Regel die E-Jugendlichen, die er trainiert, die leidtragenden sind. ![]()
Das beim 3-3 mehr Tore fallen ist jetzt doch auch nicht so überraschend. Ziel ist es ja gerade auch, dass die Abwehrspieler sich mehr bewegen müssen, um ein Tor zu verhindern. Allerdings gilt dies für beide Teams. Stell ich die Besten nur nach Vorne, fehlen sie halt hinten.
Das 2x3-3 + Läufer ist bei der D-Jugend ein Kompromiss, um dem Zielspiel 6+1 Schritt für Schritt näher zu kommen. Der Raum ist trotzdem größer als beim 6+1 und die Komponente Gegenstoß kommt zumindest teilweise hinzu.
2x4-4 wären halt 8 Feldspieler und nicht 6. ![]()
Ich meinte ja auch nicht, dass alles geregelt werden sollte. Dass der Läufer nicht durch irgendwelche Regelungen seitens des Verbandes festgelegt wird ist klar. Nur gab es leider zu viele Trainer, die das intern festgelegt haben. Was zu kuriosen Situationen führte, wie z.B. dass der Angreifer von LA in den kreis springt, wirft, am Torwart scheitert, im Kreis liegt und zwei seiner Mitspieler, die sich schon in Richtung Mittellinie bewegt hatten, den Gegenstoß nicht verteidigen konnten, da auf Anweisung des Trainers keiner über die Mittellinie zurücklaufen durfte.
Tja, manchmal ist gesunder Menschenverstand auch nicht von Nachteil.
Hat der Trainer denn wenigstens was daraus gelernt? ![]()
Auch das habe ich in der letzten Saison mehr als nur einmal beobachtet, und auch zuvor in der E-Jugend. Wenn die Spieler, die in der Abwehr stehen, individuell zu langsam / unbeweglich waren wurden sie defensiv an die 6-m-Linie gestellt, wo sie mit relativ wenig Bewegung noch Wirkung zeigen konnten.
Und gerade deshalb die Spielform 2x3-3!! ![]()
Denn selbst jetzt muss der einzelne Abwehrspieler einen viel größeren Raum abdecken, als dies beim 6+1 der Fall wäre. Der Angriff hat also trotzdem einen größeren Raum zur Verfügung.
Wie das die Trainer umsetzen, kann einfach nicht geregelt werden.
Auch bei der Regelung der 2-Linien-Abwehr in der C-Jugend/B-Jugend im BHV wurde bewußt darauf verzichtet, den Schiedsrichter in die Pflicht zu nehmen, weil er das gar nicht leisten konnte. Es gab also genügend Schlupflöcher, diese Regel zu umgehen. Trotzdem kann man eine Auswirkung auf die Deckungsweise der Teams nicht leugnen.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. ![]()
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Zitat von »TSVROT« Beim 2x 3-3 + Läufer darf immer ein Spieler pro Mannschaft zusätzlich in seine Abwehr- oder Angriffshälfte laufen, so dass in jeder Hälfte dann 4-4 gespielt wird. Der "Läufer" ist allerdings nicht festgelegt, sondern der Spieler, der am schnellsten schaltet und über die Mittellinie läuft wird zum "Läufer".
Da habe ich bei den Spielen meines Juniors in der letzten Saison aber oft anderes beobachtet. Da wurde vorab bestimmt, wer denn Läufer sei. Leider!
Ich meinte, dass es keine Regel gibt, den Läufer vorher zu bestimmen.
Natürlich gibt es trotzdem Trainer, die das tun. Nur ob das auf längere Sicht so erfolgsversprechend ist?
Aber alles sollte auch nicht geregelt werden. ![]()
Und das macht 2x3:3 so genial! Die Rahmenbedinungen zwingen auch den letzten Trainer offensiv zu decken, weil das das Mittel zum Erfolg ist. Nicht Einsicht, nicht Ehre, nicht Strafe... es wird zum ureigensten Interesse auch des stursten Trainers (gut, ich kenne eine Ausnahme, der im Training seine drei Bengels an den Sechser stellen wollte...). Dann brauche ich auch kein Handballevangelium samt Heerscharen aufgeklärter Jungtrainer mehr, um Aufklärung zu leisten.
Allerdings wurde die Spielform 2x3-3 bei uns nicht einfach vorgeschrieben, sondern die Vereine, die in diesen Altersklassen Mannschaften gemeldet hatten, haben auf der Staffelsitzung darüber abgestimmt. Hierzu wurde 2x3-3 im Vorfeld auch ausfürlich vorgestellt und demonstriert. Wie gesagt im ersten Jahr gab es trotzdem die alte Spielform 6+1 - 6+1 in der einen Staffel und 2x3-3 in der anderen Staffel. Im zweiten Jahr waren dann auch die Traditionalisten vom 2x3-3 überzeugt und es wurde nur noch diese Spielform gespielt.
Ein bischen Überzeugungsarbeit ist halt auch nicht schlecht, denn die Spielform allein bringt noch keinen Trainer dazu, altersgerecht zu trainieren. Zwang allein ist auch nicht die beste Lösung.
Auch wenn ich die Möglichkeit, die Spielform 2x3-3 zwangsweise einzuführen, der Alternative, Trainer auf Kinder loszulassen, die weiterhin am alten 6+1 festhalten wollten, (2 Vereine), natürlich vorziehe. ![]()
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Nur zum besseren Verständnis für diejenigen, die das 3-3 nicht kennen:
Ofiziell heißt die Spielform 2x 3-3
In jeder Hallenhälfte spielen also 3 Angreifer gegen 3 Abwehrspieler. Ist der Ball in einer Hallenhälfte haben die Spieler der anderen Hallenhälfte Pause. Wechsel sind jederzeit möglich, entweder als fliegender Wechsel zweier Spieler über die Mittellinie oder über den Auswechselbereich. Anwurf nach einem Tor erfolgt aus dem eigenen 6-Meter-Raum.
Beim 2x 3-3 + Läufer darf immer ein Spieler pro Mannschaft zusätzlich in seine Abwehr- oder Angriffshälfte laufen, so dass in jeder Hälfte dann 4-4 gespielt wird. Der "Läufer" ist allerdings nicht festgelegt, sondern der Spieler, der am schnellsten schaltet und über die Mittellinie läuft wird zum "Läufer".
In beiden Formen sind Zeitstrafen persönliche Strafen und der bestrafte Spieler darf durch einen anderen Spieler sofort ersetzt werden.
Bei meinen obigen Ausführungen hab ich nicht bedacht, dass ja nicht jeder diese Spielformen kennen muss. ![]()
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Ich finde es sehr interessant hier verschiedene Sichtweisen über unseren Lieblingssports zu lesen, weshalb ich ja auch immer wieder gerne reinschaue. Lobenswert auch, dass fast alle Diskussionen respektvoll und fruchtbar geführt werden. Hierfür mal ein dickes Lob meinerseits.
Dann gleich mal Entschuldigung für meine langen Ausschweifungen, die jetzt folgen. ![]()
Der neue Vorstoß mit einem Prellverbot oder einer Einschränkung des Prellens ist auch sicherlich diskussionswürdig, meiner Meinung nach jedoch nicht zielführend.
Im Grunde wird versucht, den Handball für alle Altersgruppen attraktiv zu gestalten, was grundsätzlich eine gute Idee ist.
Die Kunst ist halt, attraktives Handballspiel in allen Altersklassen zu ermöglichen, ohne die Grundlagen des Handballsports zu verraten.
Unser Landesverband/Handballkreis war einer der ersten, der durch Regeländerungen die Ausbildung in den unteren Altersklassen verbessern wollte. Hintergrund war allerdings, dass zu viele Trainer trotz der Möglichkeit durch kostenlose Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Trainer, sich besser zu qualifizieren, immer noch zu viele nicht Kindgerecht trainieren wollten oder konnten.
Im Ergebnis wurde nach hitzigen Diskussionen das Spielsystem 3-3 im BHV und im Kreis Heidelberg ab der D-Jugend das 3-3 + Läufer eingeführt. Ziel war es, den Raum für 1-1 Aktionen zu vergrößern. (3-3 über die gesamte Hallenbreite bedeutet ja auch mehr Raum für die einzelnen Spieler). Das führte dazu, dass nicht mehr die Mannschaft mit dem Super-Shooter in der E-Jugend die Spiele gewann, der ja gegen eine 6-0 Abwehr das erfolgsversprechendste Mittel war, sondern alle Spieler wesentlich öfter in 1-1 Situationen gezwungen wurden und so in Angriff und Abwehr mehr Bewegungserfahrungen hatten. Bei diesen Regelungen wurden allerdings keine technischen Einschränkungen gemacht, denn das Techniktraining muss ja gerade in diesem Alter das Trainingsziel schlecht hin sein (ohne taktische Zwänge). Prellen war hier immer erlaubt.
Relativ schnell danach wurde im Kreis Heidelberg die Toreregelung Troschützen mal Tore = Spielergebnis eingeführt, um zumindest einzuschränken, dass Mannschaften mit nur einem überragenden Einzelspieler alle anderen Teams wegfegen konnten. Diese Regelung sollte allerdings auch wieder in erster Linie das Trainerverhalten beeinflussen, denn nun wurden Trainer gezwungen, alle oder zumindest mehrere Spieler gut auszubilden, um Spiele zu gewinnen.
Einige ( sagen wir mal traditionelle) Trainer waren schockiert, witterten den Untergang des Handballs und sträubten sich strikt gegen diese neuen Regelungen, andere (gut ausgebildete) Trainer waren einverstanden oder es war ihnen schlicht schnuppe, weil sie ja schon vorher die gleichen Ziele, die hier erreicht werden sollten, selbst bevorzugten. Im Ergebnis gab es in E-Jugend und D-Jugend je 2 Staffeln. Eine spielte traditionell 6-6 (übers ganze Feld) ohne Torreregelung, die andere nach den neuen Regeln. Nach Runden-Ende spielten einige Mannschaften der beiden Staffeln sozusagen Regelübergreifend Freundschaftsspiele mit den "normalen Regeln" 6-6 gegeneinander. Und siehe da, die Mannschaften, die die ganze Runde 6-6 spielten, hatten gegen die 3-3 er spielerisch und technisch nicht den Hauch einer Chance. Wie viel Anteil das Spielsystem 3-3 und wie viel die Trainingsarbeit an sich hatten, lasse ich mal dahin gestellt. ![]()
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Allerdings war auch hier Prellen immer erlaubt und jeder Spieler konnte so viel Tore werfen wie er wollte.
Dies führte dann auch dazu, dass ab der nächsten Runde nur noch das 3-3 praktiziert wurde, weil selbst die traditionellen Hardliner erkennen mussten, dass dieses System mehr Vorteile als Nachteile hatte.
Trotzdem wurden nie Einschränkungen bei der Technik gemacht und der BHV avancierte als einer der kleinsten Verbände zum zeitweise erfolgreichsten Landesverband des DHB. Ziel war es allerdings immer nur, das Trainerverhalten zu beeinflussen und nicht die individuelle Technik von Spielern zu beschränken. ![]()
Nachdem ja einige hier ihre „Trainersicht“ der Dinge zu den Änderungen in der E-Jugend des HK Bielefelds dargestellt haben, möchte ich das Mal aus Sicht der Eltern tun. Meine Tochter hat im ersten E-Jugendjahr zahlreiche „Klatschen“ bezogen, in ihrer Mannschaft waren alle Mädchen Anfänger. Da es auch nur eine Mädchen E-Jugend Staffel gab, spielte man halt auch gegen sehr starke Mannschaften. In diesen starken Mannschaften wurden aber die meisten Tore mittels Prellen über das Spielfeld von 2 oder max. 3 Mädchen erzielt. Die anderen Kinder waren eigentlich nur als „Deckungsspieler“ auf dem Feld und spielten mit ihren Gegenspielern Katz und Maus. Prellen in Richtung Tor fand in der E-Jugend ständig statt, schade für die, die nur auf dem Feld mitrannten. Das sind leider die Kinder, die mit dem Sport aufgehört haben. Letzte Saison habe ich dann auch mal einen E-Jugendspieltag in Bielefeld gesehen. Prellen ist da übrigens 1 x erlaubt und es gibt auch noch ein paar andere Regeländerungen, die von den Eltern positiv beurteilt werden.
Eltern, die ihre Kinder im E-Jugendalter zum Handball schicken, interessieren sich meist nicht für „den Übergang von Mann- zur Raumdeckung“ oder die „Prellkünste von Iker Romero“. Hat mein Kind Erfolgserlebnisse, erfährt es die positiven Effekte einer Mannschaftssportart oder verliert es den Spaß an diesem Sport? Einige der Änderungen im HK Bielefeld sorgen mit Sicherheit für Erfolgserlebnisse bei einer größeren Anzahl Kindern. Der HK Gütersloh führt die Regeln übrigens diese Saison auch ein.
Für die Mannschaft meiner Tochter wären diese Regeln im ersten Handballjahr ein Segen gewesen.
Gruß,
Rübe
Wer garantiert denn eigentlich, dass durch ein Prellverbot schwächere Spieler(innen) mehr Erfolgserlebnisse haben??
Mir erschließt sich das nicht. Worin besteht der Unterschied ob ich per Passspiel auseinander genommen werde oder per Dribblings hoch verliere, weil die andere Mannschaft viel stärker ist? ![]()
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@ TSVROT
So eine Abwandlung mit den Maximaltoren gibt es ja teilweise
Auch bei Euch im Kreis HD wird doch in der E-Jgd die Torzahl mit der Zahl der Toschützen multipliziert. Das führte bei uns zu teilweise "bescheuerten" Spielzügen:
Der frei durchbrechende Spieler hat an einen deutlich schlechter positionierten Spieler abgeben müssen weil dieser noch als Torschütze fehlte und man dann eine Chance hatte noch zu gewinnen ...
Natürlich gibt es die Regelung Tore X Torschützen auch bei uns.
Aber dadurch wird keinem das Toreschießen verboten. Das Tor wird ja trotzdem anerkannt. Anders wäre es, wenn ab dem 6. Tor auf Freiwurf oder Abwurf für den Gegner entschieden würde, statt das Tor zu geben.
Für mich ist wichtig, dass keinem Spieler eine Grundtechnik verboten wird. Wie ich mit der Toreregelung Tore x Torschützen umgehe, ist meine Entscheidung ohne dass ich beim Torewerfen direkt eingeschränkt werde. Diese Regelung bechränkt mich nicht, sondern belohnt Spieler/Mannschaften, die auch andere Grundtechniken beherrschen (Passen, Freilaufen, ...). Ich kann trotzdem noch 15 Tore machen, wenn es für mich persönlich wichtig ist.
Wie das Spiel ausgeht, ist solchen Spielern in der Regel allerdings auch nicht so wichtig. ![]()
Was die von Dir beschriebene Situation angeht, habe ich das ganze Spiel über Zeit, so viele Torschützen wie möglich zu bekommen, wenn mir denn das Ergebnis wichtig ist. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass Gewinnen allein nicht glücklich macht. Die Anerkennung, das Lob durch Eltern, Trainern, Mitspieler, ... ist da im Regelfall viel wichtiger als das Ergebnis, zumindest in diesem Altersbereich.
Und wenn der Gegner besser war, (mehr Torschützen hatte), kann ich das dann auch leichter akzeptieren, wenn ich ein positives Feedback bekommen habe ![]()
Außerdem wurden von den ca. 30 (?) E-Jugendspielen, die ich gepfiffen habe, vielleicht 1-2 Spiele über die Torschützenregelung entschieden. Bei über 90% der Spiele hatte der Gewinner mehr Tore und mehr Torschützen. In sofern ist diese Regelung für mich nicht so dramatisch.
Was sind eigentlich die Grundtechniken des Handballspiels im Angriff?
- Fangen
- Passen
- Laufen: mit Ball (Prellen)/ohne Ball
- Werfen
Alles andere ist doch eigentlich nur eine Variante/Variation dieser Grundtechniken oder eine Kombination.
Ein Prellverbot hat jetzt zum Ziel, die anderen Grundtechniken besser zu schulen, was allerdings auch nicht immer der Fall ist. Z. B., bin zu weit weg vom Tor und darf nicht prellen, wird die nächste Grundtechnik, nähmlich der Wurf aufs Tor, sehr eingeschränkt.
Ich habe nichts gegen Regeleinschränkungen im Jugendbereich, (Raum verkleinern beim 3-3, offensive Deckung vorschreiben, Multiplikation Tore X Torschützen, ..), solange diese Grundtechniken nicht eingeschränkt werden.
Gerade junge Spieler(innen) sollen ja erlernen, mit diesen Grundtechniken ein Tor zu erzielen. Wie ich einen Raumgewinn erzielen oder den Raum zum Tor überbrücken kann, sollte ja in diesem Alter geschult werden. Warum soll ich dann das Prellen, welches als Grundtechnik zur Raumüberbrückung vorgesehen ist, verbieten?
Die Argumentation, dass durch ein Prellverbot schlechtere Spieler besser ins Spiel eingebunden würden und so auch besser geschult würden, kann ich nicht gelten lassen. Die schlechteren werden dadurch nicht besser geschult, weil allein durch ein Prellverbot können sie nicht automatisch besser werfen, fangen, passen oder sich freilaufen. Hier muss in der Trainingsarbeit etwas passieren. Man kann nicht alles über Regeländerungen erreichen. Wenn ich das Freilaufen, das Passen oder das Fangen verbessern will muss ich eben das Freilaufen, das Passen oder das Fangen trainieren. Das nimmt mir auch kein Prellverbot ab.
Der nächste Vorschlag wird wohl sein, dass Spieler nur noch max. 5 Tore erzielen dürfen, damit sie das Abspielen erlernen. ![]()
und wenn der prüfling ausführt, die behauptung "bei einer 3-2-1-Abwehrformation müssten die Halbabwehrspieler jenseits der 9m-Linie agieren, sei falsch", bin ich bei ihm, mehr noch: "Während der Lehrprobe habe er die Halbabwehrspielerinnen auch mehrfach korrigiert, weil diese wiederholt nicht offensiv herausgetreten waren" - wenn er das tut, ja was soll er denn noch tun?
Sich vorher nicht mit dem Prüfungsvorsitzenden anlegen??
Sind halt einige selbsternannte Gurus im Umlauf, die Kritik nicht so leicht abkönnen (Spontan fällt mir da Klaus F. und ganz früher der Herr Nagel senior ein ![]()
)
Inwiefern geht´s hier eigentlich noch um sich wandelnde RNL???
Wer sich gegenseitig beleidigen will, soll das doch bitte in seinem eigenen Fred machen. Ich schaue hier immer rein, wenn es neue Beiträge gibt und dann das: "geistigen Dünnpfiff", "gequirlte Scheiße" und dann geht´s auch nur noch ausgerechnet um die SGL????
Geht´s noch? ![]()
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In dieser 1 Sekunde gab es 4 Aktionen, 3 Doppeltreffer und dann die Aktion der Heidemann. Wahrlich eine seeeeeeehr lange Sekunde. Beschämend, wie sie dann noch jubelnd rausrennt. Sie hätte in die Geschichte eingehen können, indem sie den Sieg der Koreanerin gibt.
Selten sah ich so einen Betrug.
Fairplay sieht anders aus.Und die Krönung ist, daß man im 21. Jahrhundert einen Zufallsgenerator bemüht, der vorher festlegt, wer bei Gleichstand Vorteil hat.
Ja, Ja,
die Heidemann hat ganz böse betrogen. Und die Krönung ist, dass sie nicht von selbst zugibt, dass sie verloren hat. ![]()
Dass sie die Sache vielleicht anders sieht, (was ich zumindest in Erwägung ziehen müsste), spielt keine Rolle. Und dass evtl. das Urteil der Offiziellen sogar korrekt sein könnte, kommt gar nicht in Frage!?! (was ich als Fechtlaie nicht beurteilen kann). Aber wenn Celje 2002 sein Urteil gefällt hat, (worüber man natürlich diskutieren kann, ich habs auch nicht kapiert, wie lange 1 Sekunde dauert), hat die Britta nur noch zwei Möglichkeiten: entweder akzeptieren, dass sie verliert oder wenn nicht mit dem Makel einer Betrügerin leben.
Ich find´s überheblich und beleidigend, so etwas zu behaupten. Über den Sachverhalt kann man wie gesagt streiten, aber seine persönliche Sichtweise als die einzig korrekte hinzustellen und als Folge daraus, eine tadellose Sportlerin des Betrugs zu bezichtigen??
Naja, jeder soll sich seine Moral-Kriterien selbst vorgeben. ![]()
Dann machen es die großen Vereine mit entsprechendem finanziellen Mitteln so wie im Fußball und verpflichten schon die 13-15 jährigen Talente aus der ganzen Welt für die eigene Talentschmiede....
Damit wäre dem deutschem Handball wohl auch nicht geholfen.
Ist doch jetzt schon so. Da würde sich hichts ändern. ![]()
Kennen wir uns? Bei der Distanz glaube ich das nicht.
Internationale Erfahrung schützt vor Fehlern nicht. Schwarzer hat die Slomo vom "geführten Ball" genauso wie jeder andere am TV gesehen. Die Entscheidung war richtig und Schwarzer hätte das sehen und auch so kommunizieren müssen. Ein Lob für die mutige Entscheidung wäre auch noch drin gewesen.
Mich interessiert ernsthaft, wer der Meinung ist, dass das kein Prellfehler war.
Schwarzer hat lediglich bemerkt, dass in einem internationalen Halbfinale bei so einer Situation sehr selten Zweimal gepfiffen wird. Die letzten 10 Minuten waren sicherlich regeltechnisch keine Fehlentscheidungen dabei, aber gefühlte 80 % - 90% der Entscheidungen war pro Madrid. Madrid konnte 2 Minuten im Angriff spielen und bekamen bei jedem kleinsten Körperkontakt Freiwurf. War Kopenhagen im Angriff, wurde sofort auf Angreifervergehen/technischer Fehler entschieden, wenn es die Situation auch nur ansatzweise zuließ. Natürlich kann man argumentieren, dass aber auch Madrid Sachen abgepfiffen wurden, allerdings nicht in den entscheidenden letzten Minuten. Vor dem Spiel war ich eigentlich für Madrid und gegen Kopenhagen, (allein schon wegen Kasi-Kasper). Jetzt nach dem Spiel kann ich mich irgendwie nicht so richtig darüber freuen, dass Madrid im Finale steht und Kopenhagen ausgeschieden ist.
Und Schwarzer hat eigentlich mit seinen Äußerungen nicht diese einzelne Entscheidung kritisieren wollen, sondern die (regeltechnisch korrekte) Auslegung pro Madrid in den letzten Minuten. Und ich finde, da hat er sich sogar noch zurückgehalten.
Das war mir auch zu einseitig. ![]()
Herr Schwarzer und Herr v. Behren: Bitte verschonen sie das Publikum und lassen am besten auch den Nachwuchs in Ruhe.
Die Regel sollte man kennen.Wo hat AM dreckig gespielt?
Jetzt muss man sich nicht nur für den Verband, sondern auch noch für die Schätzer und das Publikum schämen.
Armes Handball-Deutschland,
Musst Du dich halt als Experte für Eurosport zur Verfügung stellen und beim DHB den Nachwuchs übernehmen. Gegen so eine Handballikone sähen die Laien Schwarzer und von Behren (sind ja beide fast ohne jegliche internationale Erfahrung) natürlich recht blass aus. ![]()
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Und wieder soll der zweite oder dritte Schritt vor dem ersten gemacht werden.
Die RNL sollten nächste Runde zuerst einmal ein Team werden. Welcher Platz dabei rauskommt ist mir eigentlich egal. In der Runde 2013/2014 sollte dann das Ziel sein, sich zu steigern, sprich sich in der Tabelle zu verbessern. So kann man vielleicht in 2-3 oder 4 Jahren mal wieder an den CL-Plätzen schnuppern. Alles andere ist doch unrealistisch.
Ob der Trainer gewechselt wird muss man abwarten. Allerdings ist die Kostenfrage für mich nicht so vorrangig. Wenn ich mit einem neuen Trainer konstant atraktiven Handball biete, werde ich auch den Zuschauerschnitt auch wieder steigern. So kann sich ein neuer Trainer evtl. selbst amortisieren. ![]()
Man kann natürlich bei solchen Aussetzern, wie gestern bei Müller, auch darauf warten, bis alle Schiedsrichter einheitlich diese Dummheiten mit Rot bewerten. Mit dem Lerneffekt dauerst halt dann auch noch....
Aber im Ernst, ich denk du pfeifst selbst und weißt um die macht der Umstände. Der vorbelastete Spieler, der spektakuläre Sturz von Svan, die zweifellos vorhandene Berührung, das "Fernsehspiel".
Im Endeffekt sollte Müller einfach dankbar sei, dass Svan relativ unverletzt blieb und er nicht einen weiteren Gegner langfristig außer Gefecht gesetzt hat und gut ist's.
Im Endeffekt lerne ich aus solchen Aussagen nur, dass es nicht darauf ankommt, die konkrete Situation zu beurteilen, sondern dass wenn ein Spieler "vorbelastet" ist, eine rote Karte immer gerechtfertigt ist.
Erkläre diese Auffassung einem 10-jährigen. Der wird Dir den Vogel zeigen und fragen ob Du weißt, was Recht und Unrecht ist. Und bedenke, Kinder haben ein weitaus besseres Gefühl für Recht und Unrecht als wir Erwachsenen. ![]()
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Eine solche Aussage setze ich gleich mit der Behauptung, dass alle Demonstranten, egal gegen was oder wofür sie demonstrieren, egal ob sie dies friedlich oder gewaltsam tun, zuerst mal hinter Gitter gehören.
Die Grundsätze der deutschen Verfassung, (Grundgesetz), leben hoch!! ![]()