Beiträge von TSVROT
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Mal ne andere Frage, zählt in der Gruppenphase bei Punktgleichheit die Tordifferenz oder der direkte Vergleich?

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Wenn ich hier was von "viel mehr Tempo" lese, muss ich schmunzeln, diejenigen sehen entweder zum ersten mal ein Turnier mit möglichen 11 Spielen oder so, oder halten die Tunesier für so blöd, dass ihnen ein Einbruch zwei Tage hintereinander passiert.
Ich kann natürlich auch mit wenig Tempo weiterspielen und verlieren.
Wenn ich zu viel verwerfe, muss ich halt noch mehr Chancen herausarbeiten, damit ich gewinnen kann. Wenn das im Positionsangriff nicht so recht klappt, sollte ich zumindest versuchen, mit schnellem Spiel aus der Abwehr einige leichte Treffer zu machen.
Mit dem Tempo braucht man sich meiner Meinung nach auch keine Sorgen wegen 11 möglichen Spielen machen. An der Kondition wird´s dann wohl eher nicht scheitern.

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Wenn ich mir das Spiel der Tunesier so aufzwingen lasse, muss ich mich nicht wundern, wenn ich verliere.
Tunesien hat doch in der zweiten Hälfte komplett das Tempo rausgenommen, weil sie wußten, dass sie sonst zum Schluß zu fertig wären. Und was macht Deutschland? Macht das langsame Spiel mit und verhilft so Tunesien zu noch mehr Ruhephasen.
Die muss ich doch in Grund und Boden Rennen, wenn ich so wieso so oft wechsle. Hätte Deutschland mehr Tempo gemacht, wäre ein Sieg nicht so unwahrscheinlich gewesen. Aber da kam auch von der Bank nix.
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Wenn wir schon dabei sind, Gründe für für den Status Quo zu suchen, sollte man nicht die wesentlichen aus dem Auge verlieren. Die ausländischen Spieler sind dabei nicht das größte Problem!
Ein russischer Trainer hat sinngemäß mal folgendes geasagt:
"In Deutschland gilt ein Spieler mit 18-20 Jahren als Talent, in anderen Ländern, (damals zumindest in Russland, Anm. von mir), sind das Spieler, die in dem Alter bereit sind für die Nationalmannschaft."
Steckt ein Körnchen Wahrheit drinnen, zumal damals in Russland die Trainingsumfänge für Jugendspieler ungefähr 5 mal so hoch waren wie für Jugendspieler in Deutschland. Nun gut, in Deutschland möchte man nicht einen Weg in der Jugendarbeit gehen, der solche Trainingsumfänge vorsieht und kann auch nicht staatlich organisiert, Kindern einfach einzelne Sportarten vorschreiben. Das ist auch richtig so! Aber dann muss man auch verstehen, dass Kinder- und Jugendhandball in Deutschland in starker Konkurenz zu vielen anderen Ballsportarten steht, allen voran Fußball. Interessant ist zum Beispiel die Tatsache, dass Handball spielende Kinder in Deutschland zu 90% Gymnasium oder Realschule besuchen. Der kleine Teil von Hauptschülern, hat dann auch noch die verhältnismäßig größte Fluktuation. Warum eigentlich? Den Verbänden ist dieses Problem bekannt, aber sie haben bis heute keinen Weg gefunden das zu ändern. Wenn mir von vornherein eine Gruppe von Kindern ganz fehlt, bekomme ich natürlich auch nicht die sportlich talentierstesten. Der Konkurenzdruck ist dadurch in einer ambitionierten C-Jugend im Fußball ungleich größer als im Handball.
Das nächste Problem sind ausgebildete Trainer im Jugendbereich. Welche Vereine können von sich behaupten, sie setzen im Jugendbereich Trainer mit Trainerschein ein? Im Fußball ist es bei den kleinen Vereinen vielleicht auch nicht anders, aber hier haben die Kinder die Möglichkeit, zu einem Verein in ihrer Nähe zu wechseln, der nur mit ausgebildeten Trainern arbeitet und erreichen das Training trotzdem noch mit Bus oder Straßenbahn.
Wie viele Vereine im Handball haben einen ausgebildeten Jugendkoordinator?
Welche Vereine investieren wirklich Geld in die Jugendarbeit, das über das hinausgeht, was die Kinder, (deren Eltern), an Beitrag zahlen?
Wieso haben Handballvereine Probleme Hallenzeiten zu bekommen, und gleichzeitig werden Hallenzeiten an Freizeitgruppierungen oder Interessengemeinschaften vergeben, wo dann 5-8 Leute eine ganze Halle belegen? Bei uns wurde z.B. eine Kletterwand in der Halle gebaut, wobei ich bis heute noch kein einziges Kind klettern gesehen habe. Fußballvereine bekommen gleichzeitig neue Rasenplätze von der Komune und warum? Weil Handball in der Sicht von Gemeinderäten keinen Stellenwert hat. Nun kann ich mich damit abfinden oder versuchen etwas daran zu ändern. Zur Zeit ist halt ersteres der Fall. Wirkliche Kooperationen mit Schulen sind auch die Seltenheit.
Die wenigen Bundesligavereine, die Handballakademien oder Handballinternate anbieten, können die Probleme nicht lösen. Die können ja nur die Jugendlichen weiter ausbilden, die noch übrig geblieben sind.Erst wenn die Probleme gelöst werden, lasse ich ein Problem mit ausländischen Spielern gelten.

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Freundschaft!
Von Zeitz abgesehen, ist das nicht richtig. Ich habe es schon mehr als einmal hier geschrieben. Die Generation die Silber-Silber-Gold-Silber bei EM 2002 bis OS 2004 gewann, kam eben vor dem Bosman-Urteil in die Bundesliga und etablierte sich da. Und dann kamen die vielen Ausländer und das Niveau stieg an. Davon profitierte diese Generation. Das ist eine historisch einmalige Situation gewesen. Sie belegt viel eher, daß es die heutigen Spieler zu schwer haben, in die Liga zu kommen.
Und wenn die heutigen Spieler das immer vorgebetet bekommen, werden Sie es auch nicht schaffen. Ich kann´s nicht mehr hören, dieses Gejammer, die Ausländer nehmen den jungen Deutschen die Plätze weg.
Dass es für junge Spieler nicht gleich für eine Topmannschaft reicht, OK. Dann setz ich mich bei einer Mannschaft mit kleinerem Etat durch. Und das ist möglich, sofern ich das Talent und vor allem den Willen habe. Wie sagte doch Schwarzer: "Talent ist das wenigste, was dich zum Nationalspieler macht. Über 80% ist Fleiß, Kampf und Leidenschaft."
Das ist der Unterschied zwischen Nationalspieler und ewigem Talent.
Bei den Fußballern gab es doch die gleiche Diskussion und wie stehen die jetzt da? -
Du hast einen Gedankenfehler in Deiner Argumentation. Die jungen deutschen Spieler konkurrieren nicht mit den jungen ausländischen Spielen sondern gegen die gestandenen ausländischen Spielern. Ausnahmen wie Duvnjak oder Palmarsson wird es immer geben.
Ich glaube Du hast hier einen Gedankenfehler.
Die wirklich guten, (z.T. Weltklasse), deutschen Spieler haben sich früher auch gegen gestandene ausländische Spieler durchgesetzt und sind trotzdem deutscher Meister geworden. (Also bei den topvereinen gespielt).
Da liegt der Hase im Pfeffer.
Und auch ein Christophersen, Haas, Strobel und Co. bekommen genügend Spielanteile im Verein, sind allerdings nicht gut genug um in Mannschaften zu spielen, die auch Deutscher Meister werden können, Christophersen in Berlin vielleicht mal ausgenommen. Wir haben zur Zeit Zeitz, Glandorf, Kaufmann und Weinhold, die als Rückraumspieler bei einem deutschen Topclub mit Chancen auf die Meisterschaft spielen (Kiel und Flensburg). Einer will nicht mehr, 2 sind verletzt.
(Kraus und Hens lass ich jetzt mal außen vor)
Der Rest der deutschen Rückraumspieler spielt in Teams ohne Titelchancen, weil sie für die Topclubs nicht gut genug sind. Hier fehlt die Masse an deutschen Topspielern, die es auch bei einem großen Club schaffen (würden oder könnten). Ohne den jetzigen Nationalspielern zu nahe treten zu wollen, aber man muss auch sehen, dass ein Kneer, Strobel, Theuerkauf oder Haas früher nicht in die Nationalmannschaft gekommen wären oder wenn doch, wie Haas, dann nur als dritter Mann/Reserve.
Die Qualität der deutschen Spieler/Mannschaft war einfach besser.
Natürlich gibt es immer noch genügend Talente in Deutschland (Fäth, Dissinger, Lemke, Weber, ..) es ist nur die Frage, ob sie den nächsten Schritt machen und Topspieler werden. Und das hängt nicht davon ab, ob ausländische Spieler ihnen den Platz weg nehmen, sondern davon, ob sie genau so gut oder besser sind/werden wie ausländische Spieler. Dafür sind die jungs in erster Linie selbst verantwortlich. Hier müssen sich die Talente eben durchbeißen und sich die Plätze in den Teams verdienen. Dass das möglich ist hat ja z.B. auch ein Kaufmann, Glandorf oder früher Zeitz bewiesen. Die hatten auch die Konkurenz der ausländischen Spieler.
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Aber jetzt kommt der Hauptpunkt; Der Nationalmannschaft bringt diese Verkleinerung überhaupt nichts, deswegen werden wir bestimmt nicht Weltmeister, Europameister oder Olympiasieger.
Eine Reduzierung der Meisterschaftsspiele kommt allen Spielern der Bundesliga zugute, weshalb ich Dir da absolut Recht geben muss.
Titel kann die Nationalmannschaft erst wieder holen, wenn die Qualität der Spieler steigt. Ich denke, dass auch mit Glandorf, Kaufmann und Gensheimer die Mannschaft keine Bäume ausgerissen hätte. Dafür hat Deutschland auf den wichtigsten Positionen RM und Kreis zu wenig Qualität, wobei Glandorf und Kaufmann international gesehen jetzt auch nicht die Topspieler sind. Die Absagen sind zwar bedauerlich, aber nicht das Hauptproblem der Nationalmannschaft.
Zum Thema Verkleinerung der Liga:
Eine Reduzierung würde an der Ausgangslage für die Nati überhaupt nichts ändern. Überragende deutsche Spieler würden sich bei 18, 16, 14 oder 12 Vereinen gegen ausländische Konkurenz durchsetzen, nur gibt es davon zur Zeit keine oder wenig. Könnte z.B. Kiel mit 8 deutschen Topspielern auflaufen, würde Kiel das auch tun, sofern diese die Besten auf dem Markt sind. Zur Zeit ist es eben so, dass ausländische Spieler in der Spitze einfach besser sind. Schwarzer, Stephan, Zerbe, Bauer, Zeitz um nur einige zu nenen, mussten auch besser als ausländische Spieler sein, um im Verein zu spielen. Diese Generation hatte einfach die Qualität dazu. Ich halte auch nichts davon, dass junge deutsche Hoffnungsträger ins Ausland wechseln, um sich zu entwickeln. Junge Spieler müssen sich eben in der Bundesliga dank ihrer Qualität durchsetzen (können), damit die Nationalmannschaft davon profitieren kann. Und Stammspieler wird man auch bei den Topclubs nur durch Leistung, unabhängig von der Nationalität.
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Tatort Ostseehalle: Spiel THW - Ciudad Real - ein Zuschauer im rosa Polo Shirt schlägt wahllos mit dem Hallenheft auf die Spanischen Spieler ein.
Spiel ist beendet - Sanktion? Fehlanzeige......Fazit: Irgendwas ist ja immer......
BTW: Wo bitte haben die Zuschauer die Kieler Bank attakiert? Mimosen aus Kiel......

Warum musst Du jetzt Menschen, die zarter beseitet sind als Du, gleich diskriminieren?
Aber im Ernst, ich erinnere mich noch an ein Interview mit Olli Roggisch auf der Tribüne, kurz nach dem er mit Rot die Platte verlassen musste. War glaub ich Deutschland gegen Serbien, Montenegro, Slowenien oder eine andere Balkan-Truppe, bei dem die Zuschauer permanent Feuerzeuge und andere Geschosse aufs Spielfeld geworfen haben. Das Spiel lief während des Interviews weiter.
(alles nur sinngemäß aus meiner Erinnerung)
Reporter: "Das ist ja Krieg,was die Zuscher da veranstalten. Olli hast Du Angst, dass die Zuschauer das Spiel entscheiden."
Roggisch: "Ich hab keine Angst, ich finds richtig geil. Bei dieser Stimmung Gegner und Zuschauer niederzukämpfen, macht richtig Spass. Jetzt stehts Unentschieden und ich bin überzeugt, wir gewinnen das Ding!"

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Für mich sieht die Sachlage mittlerweile ähnlich wie in Nordamerika bei Basketball oder Eishockey aus. Die Ligen bestimmen, was die Sportler machen. Nur wenn enorme Marktwertsteigerung möglich ist (z.B. weil man noch recht jung und unbekannt ist oder man einfach eine Formkrise hatte, oder wenn hohe Einschaltquoten im TV zu erwarten sind, weil der Weltcup im eigenen Land stattfindet oder Olympische Spiele), man fit ist und kein Punktspiel ansteht, wird in der Nationalmannschaft gespielt. Hinzu kommt, dass Verband mit Geldern locken muss.
Mit einem kleinen Unterschied:
Die NBA-Vereine sind Wirtschaftsunternehmen, die sich mit der NHL, NFL, und MLB die Zuschauer teilen, und das im hohen 2-stelligen Millionenbereich. (Baseball hat z.B.immer noch über 100 Millionen Zuschauer pro Runde!!!)
Der Ligabetrieb wird von den Zuschauern als "Weltmeisterschaft" empfunden und steht allein schon dadurch überhaupt nicht in Konkurenz mit internationalen Veranstaltungen. (Olympia mit Abstrichen mal ausgenommen). Die Ligen sind also wirtschaftlich und vom Zuschauerzuspruch so stark, dass sie es sich erlauben können, internationale Wettbewerbe zum Teil zu ignorieren.
Zuscherkapazitäten wie in den größten Hallen der Handball-Bundesliga haben sie dort schon im Collegebereich. Bei den Major-Leagues wären Hallen wie (nur zum Beispiel!) in Gummersbach oder Balingen überhaupt nicht vorstellbar.
Sollten die Vereine, (die meisten machen es ja zum Glück nicht), die Nationalmannschaft im deutschen Handball boykotieren und praktisch sterben lassen, halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass die Liga für sich allein auf Dauer überleben wird. Wir haben jetzt schon genügend Pleiten in den 3 Bundesligen und ohne Medieninteresse, generiert durch die Nationalmannschaft, kann ich mir nicht vorstellen, dass gleich viel Geld durch Sponsoren fließen würde.
Ist aber nur meine Meinung.
Und ich distanziere mich ausdrücklich von der Art und Weise wie Brand und Heuberger mit Glandorf umgehen, aber ich sehe eben auch die andere Seite. Wenn ich die aus den Augen verliere, könnte es insgesamt, also auch für die Bundesliga, mit dem Handball bergab gehen. Strukturen wie in den USA gibt es einfach nicht in Deutschland.
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Freundschaft!
Ob sich der Brand noch an seine eigene Nationalmannschaftskarriere erinnern kann?
Daran gemessen, sind diese Aussagen eine Frechheit sondergleichen.Inwiefern?
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Ja was hat er denn eigentlich gesagt?
Immer mehr mögliche "Nationalspieler" wollen keine Nationalmannschaft spielen oder werden von den Vereinen zu einem Verzicht "überredet". Diese Aussage ist schon mal nicht falsch.
(wie es bei Glandorf wirklich gelaufen ist, weiß keiner von uns, also möchte ich diesen speziellen Fall auch nicht bewerten.)Was sagt er noch?
Zitat: "So wie Holger Glandorf im Verein spielt, wäre dies auch in der Nationalmannschaft bei der WM möglich gewesen – inklusive Ruhepausen in Training und Spiel. Der Bundestrainer wäre ja kompromissbereit gewesen und hatte entlastende Lösungen für Holger vorgeschlagen. "
Zitat: "Für Fritz Walter war es „der größte Traum, alles für mein Nationalteam geben zu können“ – und ich mag nicht akzeptieren, dass so eine Haltung antiquiert sein soll heutzutage. Aber manche Vereine drängen aus eigenen Interessen ihre Spieler auch in eine Rolle, anstatt ihnen die richtigen Werte zu vermitteln und ihnen die Bedeutung der Nationalmannschaft zu vermitteln."
Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob die Nationalmannschaft tatsächlich die Bedeutung für den deutschen Handball hat. Soll heißen, ob die Vereine die Nationalmannschaft brauchen, um evtl. auch wirtschaftlich überleben zu können. Wie soll man das jetzt aber beurteilen (können)? Hier stehen dann zur Zeit die Interessen gegeneinander, was dem Handball sicherlich nicht zuträglich ist. Dabei muss man natürlich die Interessen beider Seiten erkennen und auch verstehen. Verletzte oder überstrapazierte Spieler, die Ruhe brauchen (bräuchten) auf der einen Seite und eine konkurenzfähige Nationalmannschaft auf der anderen. Beide Seiten versuchen seit Jahren den Terminplan zu entschärfen, scheiteren aber an IHF und EHF, die wiederum ihre finanziellen Interessen vertreten und in gewissem Maße auch mit häufigen WM´s / EM´s oder Europa-Pokalwettbewerben bei den kleineren Verbänden, die keine finanzstarken Ligen haben, auf Stimmenfang gehen.
Also ist die Frage, inwiefern die HBL tatsächlich die Nationalmannschaft braucht. Schaut man sich das Medieninteresse, sprich die Übertragung von Spielen bei großen Sendern, an, ist die Nationalmannschaft tatsächlich das größere Zugpferd.
Die nächste Frage ist dann, ob die Liga davon profitiert? Ich meine ja, denn sogenannte "Helden", die öffentliches Interesse erzeugen und so auch den Sport für überregionale Sponsoren atraktiv machen, werden in der Regel in der Nationalmannschaft gemacht. Auch die goldene Generation um Kretsche, Stephan, Zerbe, Schwarzer und Co. hat sich die Anerkennung über die Nationalmannschaft geholt. Die WM 2007 war dann das Non Plus Ultra.
So wie es zur Zeit läuft, machen beide Seiten nicht den souveränsten Eindruck, weil sie nur die "eigenen" Interessen in den Focus stellen, im Grunde aber eigentlich das gleiche wollen: mehr Aufmerksamkeit für den Handball.
Da hier die meisten Heiner Brand an den Pranger stellen, eine kleine Frage meinerseits: Was soll er denn als Sportdirektor machen, wenn nicht auf die akteulle Situation hin zu weisen. Wenn nötig auch mit deutlichen Worten, weil sie dann auch die Aufmerksamkeit im Mediendschungel erlangen. Das ist halt sein Job, genauso wie es der Job der Vereinsverantwortlichen ist, im Ligabetrieb eine starke und "gesunde" Mannschaft zu haben. Beide Seiten haben also ein nachvollziehbares Interesse, ihren Standpunkt deutlich zu machen.
Ob Glandorf nun die WM hätte spielen können sei dahingestellt, die eine Seite sagt auf keinen Fall und läßt ihn aber in der Liga durchspielen. Ihrer Meinung nach ist die Liga also viel wichtiger als die Nationalmannschaft. Die andere Seite sagt, dass er, so wie im Verein auch, dosiert hätte spielen können oder ihm zumindest das Angebot gemacht wurde. Für mich sind beide Seiten nicht konsequent. Der DHB sollte Glandorf nicht an den Pranger stellen, und die Vereine sollten nicht den Ligabetrieb über alles stellen.
Wer nun dem Handball insgesamt mit seiner Aufassung mehr dient, wird wohl die Zukunft zeigen (oder auch nicht, wenn es immer so weiter geht
) Zur Zeit dienen wohl beide Seiten dem Handball nicht wirklich. (Obwohl, schlechte PR ist immer noch besser als gar keine
)Tante Edith:
Auch wenn hier im Thread (fast) alle auf Heiner und Maddin eindreschen, muss das noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die Erfahrung zeigt, dass wenn sich drei Leute gegenseitig bestätigen, diese dann glauben, dass ihre Wahrheit die absolute ist. Ist ein bekanntes Phänomen.
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Ich traue dem DHB-Team durchaus den fünften Platz zu. Es könnte natürlich auch besser laufen. Aber wenn nicht, dann sind Argentinien, Montenegro und vorallem Tunesien starke Gegner.
Den fünften Platz in der Gruppe?


Du bist aber optimistisch.
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Faktisch hat man aber auch direkt nach der Verletzung von Bitter personell mit Djordjic und Tahirovic nachgelegt. Ein klares Bekenntnis zur Nummer 1 sieht anders aus.

Vielleicht auch nur ein Mißverständnis auf Grund mangelhafter Kommunikation?


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Alexander Petersson ist nicht nominiert ? ... ist er krank geworden ?
Bin mir da jetzt auch nicht so sicher, ob er wegen der Schulter abgesagt hat oder nicht nominiert wurde.
Auf jeden Fall laut Handballworld nicht dabei:
WM-Aus fr Olafur Stefansson -
WM:
Roggisch, Groetzki, Sesum, Landin, Sigurmannsson, G. GuardiolaNationalmannschaftsmaßnahmen ohne WM:
Schmid, MyrholDHB-Lehrgänge/evtl. Quali Junioren WM U21 ab 04. Januar:
Bitz, Steinhauser -
Wäre mir jetzt neu, dass ein Verein einen Pokal-Termin akzeptieren muss, wenn gleichzeitig ein Ligaspiel stattfindet.
Ich glaube kaum, dass der Staffelleiter den Termin freigegeben hätte, wenn Pfullingen auf das gleichzeitig stattfindende Ligaspiel verwiesen und den Pokaltemin abgelehnt hätte.
Ich habe selbst schon etliche Termine, auch auswärts, abgelehnt. Ein Tag vorher oder nachher oder ein Spiel unter der Woche kann man bestimmt einrichten.
Pokaltermine müssen meines Wissens immer mit beiden Mannschaften abgestimmt werden.
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Eigentlich hatte ich ja auf einen Sieg von Kiel gehofft, damit der Abstand der Löwen auf Platz 3 größer wird.
Aber durch das Auftreten der Flensburger und dem unbedingten Willen zum Sieg, hab selbst ich der SG bis zum Schluß die Daumen gedrückt.
Das war eine Demonstration des "gewinnen wollens" von Flensburg, das war ganz großes Kino!
Respekt vor Flensburg!
Den Vranjes wünsche ich mir spätestens nächstes Jahr als Weihnachtsgeschenk für die Löwen. (Dieses Jahr ist sind ja die Weihnachtsgeschenke schon rum.
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