Die Neustrukturierung sollte positive Effekte bringen:
- Es ist auf dem Papier klar geregelt, wer sportlich das Sagen hat und welche Aufgaben es noch gibt.
- Da der Cheftrainer am ehesten den Kopf hinhalten muss, ist es im Handball doch nur legitim, wenn er im sportlichen Bereich auch die finale Verantwortung über alle sportlichen Abläufe hat.
- Es quatscht nun kein "Sportdirektor" mehr dazwischen und vor allem nicht rein.
- Es gibt einen entsprechend ausgebildeten Vollzeit-Co-Trainer, der wiederum die Übersicht über die Jugend erhält.
- 2 bisher ominöse Personen bzw. deren vermeidliche Funktionen wurden zurückgeschnitten und auch deren Aufgabe sind auf dem Papier klar umrissen.
Svensson als Torwarttrainer und Hilfe bei der Kaderplanung im Sinne von Scouting ist mit der Pendelei aus Barcelona durchaus gerechtfertigt.
Dass sind nun endlich mal Strukturen, die ich mir persönlich als Fan gewünscht hätte. Wenn die handelnden Personen ihren Job erledigen, dann sollte das fruchten. Für mich sind die Aufgaben nun auch entsprechend der Kompetenz-Stärken verteilt.
Wenn man es mal so sieht, hat man nun Strukturen, die 2000 bis 2005, teils bis März 2007 ähnlich gewesen sein dürften - ein Gesamtverantwortlicher, der im sportlichen Bereich auf den Trainer vertraut, dazu weitere untergeordnete Posten, die bis in den Nachwuchs reichten.
Oder sieht hier jemand großartige Aufgabenunterschiede zu Hildebrandt, Gislasson, Licu, Schmidt?