Beiträge von anonymer-scm-fan

    Ich wüsste da einen Verein. Der hat aber scheinbar keine Kohle mehr. Weder für sinnvolle Vertragsverlängerungen , noch für Neuzugänge.

    1,83m großer Rechtshänder Im Rückraum? Sofort verfügbar? Potentieller Interessent hat aber nicht genug Geld?

    Brauchen wir beim SCM wohl doch eine 19er-Liga für zusätzliche Einnahmen durch Zuschauer und Spieltagssponsor...? :hi:

    "... sagen wir es mal so: um operative Probleme zu lösen, sind wir von unserem eigenen Satzungstext abgewichen. Wir haben es zum Wohle des Lizenzantragstellers gemacht."

    Welche operativen Probleme sollte man bitte haben, wenn der HSV Handball die Lizenz nicht bekommt?

    Gibt's finanzielle Ansprüche der HBL oder Dritter, die eng mit der HBL in Verbindung stehen, die nur beglichen werden können, wenn der HSV im Geldtopf Bundesliga bleibt?

    Springer(t) ihm einer ins Büro, wenn ausgerechnet Hamburg aus dem Übertragungsportfolio verschwindet?

    Oder ist das die Umschreibung für "Ich will die Stadt in der Liga haben."

    Mal sehen, ob diese Aussage noch Folgen haben wird.

    Die 21,5 Millionen Bewertung waren die neutrale Rechnung aufgrund der Aussagen, dass der Investor für seine 4,1 Millionen Euro 19,1% Gesellschafteranteile erhält. Also, wie erkennbar, in Relation eine künstliche Überbewertung. Schlicht unf einfach ein Deal zwischen dem Investor und der GmbH.

    Dass er es öffentlich selbst so sagt, zeigt ja, dass er es gewusst hat.

    Wenn er es wirklich nicht so gemeint hat und dann die andere Option gelten würde, würde doppelte Inkompetenz zeigen - nicht zu wissen, wie man es korrekt formuliert, und dann nochmal so einen Satz unbedarft rauszuhauen.

    Mal wieder der Vergleich zur freien Wirtschaft: wie lange würde ein Aufsichtsrat so ein Verhalten des Geschäftsführers bitte anschauen?

    So eine medial zur Schau gestellte Inkompetenz oder absichtlicher Dreistigkeit ist geschäftsschädigend für die HBL.


    Und wenn man es so will, ist das ein Verhalten bei der Lizenzierung, die in Entscheidungsgremien bei ehrenamtlich geführten Breitensportvereinen durchaus üblich ist "Wir drücken mal ein Auge zu und machen das mal so, auch wenn wir durchaus wissen oder als Bedenken gehört haben, dass es nicht zur Satzung oder Bestimmungen passt. Wird schon gut gehen."

    Nur sitzen hier keine ehrenamtlichen "Amateure" bei nem Bierchen in der Vereinskneipe...

    Aus deren Sicht vielleicht sogar noch ein, warum auch immer, "gut gemeint", aber in der Umsetzung letztlich völlig fatal, weil sie dann doch aufgeflogen sind.

    Das ist dann kein Problem der Regeln im Verfahren sondern der Leute, die diese Regeln umsetzen müssten. Da haben sich dann wohl gewisse Leute, die auch beruflich eine bestimmte Reputation bräuchten, sich einen Bären auffinden lassen. Wie kann bitte die Mehrheit der Lizenzierungskomission dieser Formulierung zugestimmt haben? Auch da zeigt sich entweder ein handwerklicher Fehler (Übersehen, Fehleinschätzen, Nichtprüfen), welcher ihren beruflichen Stellungen nicht gerecht werden würde, oder es war volle Absicht mehrerer Kommissionsmitglieder.

    Bohmann gehört abbestellt als Geschäftsführer und die Lizenzierungskomission gehört entweder komplett ausgetauscht und ohne Posten für den Geschäftsführer der HBL und besser noch komplett extern ausgelagert.

    Entweder wurde also komplett inkompetent gehandelt und sie waren nicht in der Lage gemäß eigener Vorgaben zu formulieren oder es war tatsächlich Absicht, bei der man auch noch unterstellen kann, dass sie das als Schlupfloch mit Einkassierung ihrer Entscheidung auf dieser Basis gerechnet haben.

    Unabhängig, wen es am Ende direkt trifft, muss das JEDEN Verein der HBL auf die Barrikaden holen.


    Die Bedingung einer Überweisung auf ein HBL-Konto oder einer Bankbürgschaft fasse ich als Laie so auf, dass sichergestellt sein soll, dass die 4,1 Millionen Euro nicht mal eben so an den Investor zurückgebucht werden könnten und man den bisher festgelegten Wert um 400.000 Euro erhöht hat.

    Von den hinterlegten Wörtern her, fordert das Schiedsericht etwas anderes als die Lizenzierungskomission. Wenn das Geld aufgrund der Bedingung auf einem HSV-Konto liegen musste ("Nachweis Bankguthaben"), könnte man damit ebenso mauscheln. Wenn per Bestimmungen der HBL diese Forderung als Bedingung ungültig war, haben sie dem HSV gerissen Zeit erkauft.

    Bei Vorsatz muss man auch davon ausgehen, dass die Lizenzierungskomission damit rechnen konnte, dass der HSV durch die anzunehmen Prozesslänge nochmal mehr Zeit hat, das Geld zu sammeln.

    Wie schon geschrieben: eine Lizenzierungskomission, in dem der Geschäftsführer sitzt, in dessen "Auftrag" sie arbeiten, kann nicht unabhängig sein, weil er immer seine Meinung und Gedanken einbringen kann.

    Bohmann muss weg!

    Den Jungs und ihren Familien sei ihr Urlaub ja auch gegönnt. "Wird man ja drüber gesprochen haben" heißt ja auch, dass die Option wohl sicherlich auch in der internen Planung zur Diskussion stand und aus Gründen verworfen wurde.

    Ich wär zumindest davon ausgegangen, dass die Mannschaft mit dem Bus erst zurück nach Magdeburg kommt, was ja erst am Sonntagabend oder Montag hätte passieren können.

    Bedeutet ja somit auch, dass es im Falle eines CL-Sieges keinen Zwischenstopp mehr auf dem Alten Markt gibt.

    Oder sind unsere Jungs alle ein bisschen Nikola Jokic nach dessen NBA-Titel vor einiger Zeit?

    Drux und Wiede haben aber auch einfach nicht mehr die Qualität, um Gidsel und Andersson zu entlasten, wenn es gegen gute Teams drauf ankommt.

    Das kann man Siewert nur bedingt zum Vorwurf machen. Die Kaderzusammenstellung reicht einfach noch nicht für eine lange Saison, wo den Leistungsträgern hinten raus vielleicht auch mal die Puste etwas aus geht.

    Gidsels Qualitäten, die Füchse zu tragen, sind halt auch begrenzt.

    Wenn man ehrlich wäre, wäre der Vorschlag, hier und da wen nach Potsdam abzugeben, um Möglichkeiten zu öffnen, eine diskutable Idee. Nur wird man in Potsdam nicht die Mittel haben, das finanziell übernehmen zu können. Ganz runter wären die Spieler also auch nicht von der Payroll.

    Meiner Ansicht nach, trennst Du nicht Verbands- und Arbeitsrecht, wirfst alles in einen Topf.

    Zur Zeit ist Nikola Portner ja sicherlich freigestellt, bei vollen Bezügen.

    Bei Profisportlern gehe ich davon aus, dass in den Verträgen eine entsprechende Klausel bei Verstößen gegen die Dopingregeln existiert, die eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses, im speziellen Fall durch die HMD GmbH, ermöglichen. Profihandballer unterwerfen sich grundsätzlich sämtlichen Dopingregeln, sonst könnten sie ihren Beruf nicht ausüben. Das beinhaltet natürlich auch Sanktionen.

    Natürlich ist die Einhaltung der Anti-Doping-Bestimmungen bei angestellten Berufssportlern eine Klausel im Arbeitsvertrag und natürlich würde ein rechtskräftig festgestellter Verstoß sicherlich eine fristlose Kündigung rechtfertigen.

    Es ging mir ja darum, dass seit 11.04. das Verfahren läuft und Portner eben zwar seitens Verband suspendiert ist, aber derzeit nicht rechtskräftig verurteilt ist und derzeit noch die Möglichkeit hat, seine Unschuld nachzuweisen. Das bedeutet ja eben auch, dass er nicht gegen eine Bestimmung seines Arbeitsverträgen verstoßen hätte.

    Auch wenn es unwahrscheinlich ist, wäre durchaus mal interessant zu wissen, wie das ganze Finanzielle arbeitsrechtlich zu behandeln wäre, wenn nun doch ein Freispruch erfolgen würde.

    Wenn er nicht gegen die Vertragsklausel verstoßen hat, ist ja auch der Grund einer Nicht-Zahlung durchweg hinfällig. Für diesen Fall sollte sich der Arbeitgeber absichern und das vertraglich zugesagte Grundgehalt zur Seite packen.

    Das war ja mein Kommentar auf die Aussage von Hustensaft, dass es seitens Portner wohl keine Ansprüche geben dürfte. Das steht aktuell halt nicht verlässlich fest.

    Genauso andersrum: wenn Portner bei vollen Bezügen / Grundgehalt freigestellt sein sollte, wäre die Frage, ob sich die HMD im Nachgang das in der Konstellation ohne rechtliche Grundlage gezahlte Gehalt zurückholen könnte.

    Sicherlich wird man derzeit zwischen SCM und Portner eine einvernehmliche Regelung gefunden haben.

    Wenn ein angestellter Berufssportler mit leistungsbezogenen Bezügen unschuldigerweise durch einen solchen Fall Verdienstausfälle hätte, wäre ich mal neugierig, wer dafür in Regress genommen werden könnte. Der Arbeitgeber kann es ja nicht sein, weil der nichts dafür kann, dass die Einsatz- und Verdienstmöglichkeit genommen wurde.

    Die Konstellation mit "Zahlung des Gehalts findet nur bei Teilnahme am Trainingsbetrieb statt." wäre vielleicht denkbar, wobei man dann auch zwischen Verletzung und anderweitigen Grund (Suspendierung durch Verband) unterscheiden müsste. Aber auch in diesem Fall, wie bei den leistungsbezogenen Sachen, stünde die Frage im Raum wen Portner in Regress nehmen könnte, wenn die Suspendierung durch Dritte komplett hinfällig war und ihm deshalb die Gehaltszahlungen unverschuldeterweise fehlen würde.

    Sehr hypothetisch und unwahrscheinlich, aber Einzelsportler und angestellte Sportler muss man hier sicherlich auch nochmal getrennt betrachten.


    Zum Thema Kündigung: Das Arbeitsverhältnis würde ja recht wahrscheinlich auch noch aufgrund der Laufzeit dann vertraglich gültig sein, wenn eine absehbare Sperre abgelaufen wäre - zumindest wird man hier hoffentlich nicht direkt auf die vollen 4 Jahre Sperre kommen. Wenn der SCM das ohne Kündigung aussitzen und die öffentliche Wirkung in Kauf nehmen würde, hätte man ja dann auch noch einen Vertrag mit Portner.

    Am Ende wird wohl eh die Frage, durch wieviele Instanzen es gehen wird und ob am Ende die Dauer bis zum rechtskräftigen Urteil länger wird als die Sperre selbst.

    Ich gehe nicht davon aus, dass hier Ansprüche seitens Portner bestehen, aber ist sicherlich vertraglich geregelt.

    Aggefors ist sicherlich entspannt was das Gehalt angeht.

    Die Frage wäre doch, ob jetzt schon rechtskräftig ein Verstoß gegen den Arbeitsvertrag vorliegt, solange Portner nicht rechtskräftig gesperrt würde.

    Wenn Portner seine Unschuld beweisen kann, hätte er ja Anspruch auf das Gehalt, dass ihm in der Zeit des Verfahrens zugestanden hätte. An der Stelle des SCM müsste in dem Fall das Gehalt entweder jetzt weiter gezahlt werden oder als Rücklage zur Seite gelegt und dann nachgezahlt werden.

    Ob sich beide Seiten auf etwas anderes geeinigt haben, wird man nicht erfahren und auf Seiten des Arbeitnehmers wäre es ja auch unnötig, Ansprüche voreilig abzutreten.

    Andersrum müsste Portner ein evtl. seitens SCM weiter gezahltes Gehalt ebenfalls zur Seite packen, falls die HMD als Arbeitgeber bei einer rechtswirksamen Sperre doch noch rückwirkend Rückzahlungsansprüche stellen würde.

    So oder so würde ich nicht annehmen, dass das Grundgehalt von Portner jetzt direkt frei verfügbar wäre.

    Die erste Mitteilung des SCM sagte ja auch nur, dass er bis auf Weiteres nicht mehr am Trainings- und Spielbetrieb teilnimmt. Da wird man auch nicht erfahren, ob sich beide Seiten drauf geeinigt haben, damit der Mannschaft kein weiterer Schaden entsteht oder ob der SCM von sich aus arbeitsrechtlich eine Freistellung veranlasst hat.

    Die Sportbild produziert mehr Artikel, weil sie mit DYN ein Partnerprodukt haben, welches durch diese künstlich gehobene mediale Aufmerksamkeit gepusht werden soll.

    In welchen Transferthemen hatte denn die Sportbild seitdem mal von sich aus den richtigen Riecher, ohne dass sie es hier aufgeschnappt hätten? Das Muster war bisher immer das selbe, in der SB und bei DYN, die hier lesen und nachblubbern.

    Bei Wolff wollen sie es plötzlich als erste gewusst haben? Ziel erreicht: man redet drüber und zieht Klicks.

    Sowieso nur ist gut. Ob nun Bild oder Bummi, es köchelt weiter in der Gerüchteküche vor sich hin. Auch, siehe weiter oben, weil ein Dementi bislang ausgeblieben ist.

    Da alle Informationen über dieses Thema von der Bild ausgingen, ohne, dass handballübliche Medien vorher drüber berichtet hatten, könnte man hier auch schreiben, dass Tante Erna nächste Saison Zeugwartin wird.


    Es gäbe bei der Verkündung einer schon erfolgten Hernandez-Verlängerung keinen sinmvollen, mit Portner zusammenhängenden Grund, mit der Kommunikation auf das Portner-Statement zu warten.

    Eine Verlängerung hätte sich Sergey verdient und der SCM hätte dann mit einem der beiden geplanten Torhüter "wie erwartet" verlängert.

    Dass Portner aktuell wegfällt, betrifft Hernandez eigentlich nur dann, wenn der SCM Wolff holen würde, was sich aber eher dadurch äußern dürfte, dass sich eine Verlängerung von Hernandez eher hinziehen könnte.

    Hamburg musste abwarten. Haste den Ägypter bei uns gesehen? Urlaubsvertretung ja, ansonsten ist es auch nicht gut.

    Nein, habe ich nicht gesehen. Bin in der Aussage auch hauptsächlich nach dem % der restlichen Saison gegangen.

    Die Frage wäre, was man erwartet, wie es bei Portner weitergeht und ob man eine sparsame, temporäre Alternative sucht, die sich einsortiert, oder eben den ganz großen Knaller, mit dem man dann bei Portner im Grunde Tatsachen schaffen würde.

    Dazu kommt eben, dass das Ding sowieso nur durch die Bild getrieben wird, auch wenn die Aussagen von Wolff mit Wohlwollen als Zeichen interpretiert werden könnten.

    Bei Portner und Wolff wäre auch die Frage, ob der SCM aufgrund des laufenden Verfahrens Portners Gehalt weiterfahren bzw. als Rücklagen zur Seite legen muss. Das wären dann mitunter 3 Torhüter auf der Payroll.

    Ich gehe davon aus, dass es günstiger wird und auch sein sollte als Wolff.

    Das Thema wird durch auch einzig und allein durch die Bild am Leben gehalten und man wirft alle 2 Wochen einen Krümel rein, um die Story künstlich am Leben zu halten.

    Wenn Portner unschuldig wäre, gäbe es keine Strafe. Auf welcher Basis auch? Und wenn schon sowas in den Artikel rein findet, wie viel Wahrheitsgehalt soll der Rest dann haben???

    Hamburg kriegt keine Lizenz und wir holen den Ägypter aus Balingen und dann ist auch gut.

    Wenn es so etwas noch nicht gibt, dann sollte eine Klausel in jede Lizenzerteilung, das die Auflagen an eine Lizenz bindend sind und der Verein diese per Unterschrift akzeptiert, bei nicht erfüllen keine Lizenz erteilt wird oder im Nachhinein entzogen werden kann. Dies muss nach erteilen der Lizenz innerhalb einer Frist von Seiten des Vereins schriftlich bestätigt werden.

    Auflagen gibt es ja ohnehin schon.

    Beim HSVH war laut Meldung des Vereins zur Lizenzerteilung für die laufende Saison aber nur die Auflage kommuniziert, dass der Verein keine Spieler nachverpflichten dürfe, die den Etat übersteigen.

    Wenn man das als gesetzten Fakt nimmt, dann müsste man sich fragen, ob eine aktuelle Liquiditätslücke so tatsächlich absehbar war. Wenn ja, steht die Frage im Raum, warum bisher nicht drauf reagiert wurde. Zumindest wäre die Auflage, dass diese Zusage gezogen werden müsse, nicht kommuniziert gewesen, falls es sie gegeben haben sollte... oder es gab diese Auflage einfach nicht.

    Falls die Liquiditätslücke absehbar war und eine solche Zusage zur Zahlung schon damals vorlag, muss sich die Kommission ja damit begnügt haben, ohne daran Auflagen zu knüpfen.

    Will man, dass es zukünftig reicht? War es unabhängig betrachtet nachvollziehbar, dass die Zusage seitens HSVH nicht gezogen wurde? Welche Auswirkungen könnte dies auf die Entscheidung des Schiedsgerichts haben?

    Letztlich muss die Bedingung, dass der HSVH dieses Mal den Zahlungseingang nachzuweisen hat, ein geregeltes Mittel innerhalb des Verfahrens gewesen sein. Wäre es als Maßnahme für eine Bedingung durch die Lizenzierungskomission so nicht geregelt, wäre die gestellte Bedingung ja auch hinfällig.

    Dass Wiegert ihn nicht einsetzt, weil Wiegert sicherere Spielweisen bevorzugt, ist kein Hinweis darauf, welche Qualitäten tatsächlich noch in Damgaard stecken.

    Dass man sie aktuell nicht bewerten kann, liegt einzig und allein daran, dass er sich nicht wirklich zeigen darf. Als Spieler hat er zudem auch akzeptiert, dass er aktuell einer Rolle gerecht werden muss, um nicht noch weniger Spielzeit zu kriegen. Deshalb dann in den wenigen Minuten ein für seine Verhältnisse mannschaftsdienliches Spielen mit angezogener Handbremse.

    Dass aufgrund des fortschreitenden Alters dann 2025 hier Schluss ist, ist vollkommen in Ordnung. Dass er noch wichtige und gute Qualitäten hat, sah man Ende letzter Saison als Wiegert ihn spielen lassen "musste".

    Und zu Lagergren: Nenne doch mal Spieler, die besser wären, nicht mehr kosten und sich mit dem Status der normalerweise klaren Nummer 2 arrangieren und keinen Stunk machen würden. Wäre ja kein Wunder, wenn man auf RR bis 2026 mit OIM als klare Nummer 1 planen wollte und mit Lagergren hat man mutmaßlich den Spieler bekommen, der die beste Mischung aus Qualität, Preis und Akzeptanz seiner Rolle ist. Es gibt nicht viele Spieler, die in Wiegerts Systemdenke auf höherem Niveau unterwegs sind (wenn neben Lagergren und Smits überhaupt?) und diese hätten dann auch verfügbar sein müssen. Für den SCM wars alles in allem ein passender Zufall, nachdem Smits eben den Abgang bekannt gemacht hatte.

    Im Lizenzierungsverfahren sollte allgemein also geprüft und ggf. verbessert werden, welchen Wert solche Zusagen bezüglich Deckungen von Liquiditätsengpässen haben.

    Den Informationen nach, war dem HSVH und der Lizenzierungskomission bereits bekannt, dass der HSVH schon in dieser Saison in eine solche Situation kommen wird.

    Die Lizenzierungskomission hat sich dann bei der Entscheidung für 2023/2024 offensichtlich auf irgendwelche Schreiben verlassen bzw. es gab die Möglichkeit, dass sie sich drauf verlassen konnten ODER es ist nicht geregelt und man hat freie Hand.

    Wer sehenden Auges in solche Lücken hinein kalkuliert, wie sie hier im Raum stehen, hat in der Liga, für die man so kalkuliert, nichts verloren. Entweder ist der Spielbetrieb durch Sponsoren- und Zuschauereinnahmen gedeckt oder man muss von vornherein den Gürtel enger schnallen.

    Es kann ja evtl. ein Verfahren festgelegt werden, bis zu welchem Grenzwert solche Zusagen und in welcher Form diese noch ausreichen und was über den Lauf der Saison passieren muss, damit die HBL pünktlich weiß, was passiert.

    Ist es nicht eigentlich so, dass die HBL sich in gewissen Abständen auch immer wieder innerhalb der laufenden Saison Finanzberichte der Vereine vorlegen lässt? Es muss ja Gründe gegeben haben, warum die aktuell kolportierte Lücke keine weiteren Auswirkungen hatte.

    "Die Zusagen wurden nicht gezogen" bedeutet ja auch, dass scheinbar der HSVH keinen Anlass gesehen hat, diese finanziellen Mittel zu benötigen. Wenn sie aufgrund formulierter Spitzfindigkeiten nicht gezogen werden durften, wäre es noch ein Grund mehr, im Lizenzierungsverfahren auf solche Zusagen zu verzichten.