Beiträge von anonymer-scm-fan

    Als wenn die, im Grunde genommen falsche, 2-Minuten-Strafe gegen Wiegert irgendwas an der Ursache der Niederlage geändert hätte. Mal davon ab, dass die Burgdorfer in der Situation ähnlich wie beim Football mit einem Vorblocker den Weg zum Tor freigeräumt haben... Wer sich bei so einem Spielstand nicht über so eine Entscheidung aufregt, dem geht sein Team und das Spiel am Arsch vorbei.


    Legt man mal die Tempo-Theorie zu Grunde: welche zweite Garde sollte denn dann kommen, um Entlastung zu schaffen? Wer bitte? Ernsthaft. Als würde der Kader für irgendwas außer den Außen und den Keepern für irgendeinen einen annähernd gleichwertigen Ersatz bereit halten.
    Der eine kann nur vorne, der andere darf nur hinten, das schon auf zwei Positionen... Christiansen ist athletisch genug, der rennt und rennt und rennt.

    Würde man es auf dem Niveau nicht hinkriegen, dass Teilzeit-Handballer selbst die Hälfte der 60 Minuten ihre Arbeit ohne entscheidenden Fitness-Verlust durchziehen können, wie will man sie dann mehr einsetzen?


    Die Mannschaft kann schon das Tempospiel konsequent gehen. Das Problem ist, dass man vorne völlig unnötig und aus dem Nichts dumme Entscheidungen trifft und die Bälle damit vertändelt. Diese Mannschaft inkl. Trainer ist aktuell einfach nur zu blöd, um gegen gleichwertige Gegner zu gewinnen. Burgdorf wurde selber doch kaum signifikant besser. Das Spiel hat der SCM ganz alleine verloren.


    Das Gerüst steht bis 2019. Somit wissen wir wenigstens, was wir die nächste Zeit haben. Die letzte Hoffnung ist, dass Wiegert mal einsieht, dass manche Goldhändchen nicht in Stein gemeißelt sein müssen. Wenn Bezjak, Green und Weber murren, dass sie auf die Bank sollen, dann sollen sie auch mal vernünftigere Aktionen bringen und nicht nach 40 Minuten aufhören, mit Köpfchen zu spielen.

    Wie man 7m in der Crunchtime wirft, hat Mortensen gezeigt. So einen findet man doch beim SCM wohl auch?

    Bestimmte Spieler haben eine Allergie gegen Siege. Bezjak ist der Spielmacher der dummen Entscheidungen, dicht gefolgt vom Schützenkönig und dem Torwart, der dem Werfer noch mehr Platz bietet. Wiegert muss seine Einsatzplanung überdenken, sonst brennt der Weihnachtsbaum schon wieder im Herbst. Die letzten 20 Minuten O'Sullivan vorne, Quenstedt und bei Unterzahl Torwart drin lassen.

    Man muss den Spielern nicht mal unterstellen, dass sie nicht wollen würden. Die geben was sie können. Die Struktur im Kader ist einfach unausgereift. Wenn der Gegner Plan A in den Griff bekommt und eine ähnliche Qualität hat, dann ist es eben vorbei. Das heißt nicht, dass die einzelnen Spielern nicht ihr bestes geben würden. Als Kollektiv können sie eben nur ein bestimmtes Level erreichen...

    Mal sehen, wie gut der SCM morgen sein will....

    Die Magdeburger Abwehr stand ganz gut, man hatte aber wieder öfter Probleme mit dem Anspiel auf den Kreisläufern.

    Kurz vor der Halbzeit hatte der SCM wieder seine 5 vogelwilden Minuten. Zum Ende hin stach der Stuttgarter Angriff kaum noch und der SCM konnte mit Tempo noch was fürs Polster tun.

    Petterson und Mertens haben gezeigt, dass sie gute Alternativen für Weber und Musche sind.

    Letztlich hat ja jeder seine individuelle Wahrnehmung vom Spielgeschehen. Von oben sieht es anders aus als vorm TV und auf der Platte im Getümmel ist es wieder ganz anders.

    In der Nachbetrachtung sieht man auch einiges nochmal anders als in der Halle.

    Die taktischen Vorgaben, die unter anderem auch zu Verweigerungen von Würfen führen können, die 'von oben' frei aussehen, waren in diesem Bezug auch gar nicht mal so schlecht gedacht. Im Grunde genommen haben wir keinen Rückraum, der alleine ohne Hilfe so eine große Abwehrreihe überwinden kann. Man kann es stumpf trotzdem versuchen oder man probiert es mit Risikopässen auf Musa, der dann auch keine Chance hat, oder man bindet die Außen mit ein.

    Die Außen müssen dann eben treffen und stehen in einer gesonderten Verantwortung. Bei uns geht dabei die Mehrzahl über RA. Da kann man vielleicht auch mal variabler werden, auch LA mal mehr einzubinden, um einen verlässlichen Plan zu haben, wenn Weber schlechte Wurfentscheidungen trifft. Die hatte er auch selbst bei ein paar Treffern, z.B. den Ball so tief über den Keeper legen zu wollen, dass der den stehend mit dem Bauch gehalten hätte.

    Die Fähigkeiten der Spieler bestimmen die taktischen Möglichkeiten. Das ist nicht mal abwertend gegen die Spieler gemeint. Verlässlich ist, dass wir jetzt bis Sommer 2019 wissen, was wir taktisch erwarten können. Solange die 1. und 2. Welle rollen kann, ist wahrscheinlich vieles in Ordnung. Müssen wir in den Positionsangriff bleibt zu hoffen, dass da die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Da wir über den Rückraum nur wenige Möglichkeiten zu Torchancen haben, steigt mit der Qualität der gegnerischen Abwehr eben auch im überdurchschnittlichen Maße das Risiko des Scheiterns.

    Es fehlt neben Damgaard eben ein zweiter Rückraumspieler, der individuell Torchancen erzeugen und verwerten kann. Der SCM wird dadurch weiterhin nur so gut sein, wie uns die gegnerische Abwehr lässt. Mannschaften, die unter die ersten 4 wollen, sind aber so aufgestellt, dass dort einige Spieler notfalls mit ihrer individuellen Klasse die gegnerische Abwehr knacken können...

    Die Art der Niederlagen gegen zwei, im Sinne des SCM-Fan-Herzens auch so gesehene, Rivalen, führt eben zu Kritik.

    Trennt man mal das Spiel vom Generellen:

    - Es war über 40 Minuten ein tolles Spiel der Magdeburger und der Berliner. Beide Teams haben sich leistungstechnisch nichts gegeben, das Ergebnis war entsprechend.

    - Dann trifft der SCM ein paar Minuten das Tor nicht und anschließend auch ein paar dumme Entscheidungen in Einzelfällen. Die Berliner spielen auf dem Level, dass sie vorher auch hatten, ihren Stiefel konsequent runter und gewinnen deshalb mit +4.

    - In der Nachbetrachtung kann man auch sagen, dass Wiegert beim Coaching keine spielentscheidend Fehler gemacht hat, sondern in den letzten 5 Minuten mit einer Formationsumstellung noch was retten wollte. Die hätte vielleicht früher kommen können, hätte aber vorne Damgaard geopfert.

    - Die Berliner konnten wechseln ohne das in irgendeiner Art und Weise ein Qualitätsverlust im laufenden Spiel vorhanden war.


    Soviel zum Spiel als Übergang zum Grundsätzlichen:

    Man muss, nur weil man mal eine Serie hatte, die auch spielplanbegünstigt war, nicht gleich alle Kaderentscheidungen toll finden und die Kaderzusammensetzung abfeiern als würde man damit alles gewinnen. Die Kritik an der Kaderpolitik und an einzelnen Spielern gab es zwischendurch auch. Da hat es die Kritiker der Kritiker auch nicht gestört, weil ergebnistechnisch fast alles in Butter war. Da muss man jetzt aber nicht so tun, als wären diese Kritikpunkte nur wegen 2 Niederlagen aus der Schublade rausgekramt worden.

    Der SCM setzt auf einen Kader und auf eine Kaderpolitik, in dem man über dem Durchschnitt auf Spezialisten setzt. Bezogen auf den Rückraum setzt man nur auf RR darauf, dass beide Spieler beides können - mal ganz unabhängig davon wie man deren Spielweise als Fan im Einzelnen bewertet. Auf RM haben wir einen Spielmacher, der in der Abwehr so wichtig ist, dass er auch wirklich nicht ausfallen darf und deshalb nur in der 1. / 2. Welle mit in den Angriff gehen darf. Dadurch spielt der andere RM vorne durch, egal wie es bei dem läuft. Beim RL treibt man es auf die Spitze. Einer, der vorne eine Waffe ist, aber nur Angriff kann und einer, der nur hinten helfen kann. Beim dritten muss man dann erstmal sehen, was der in der HBL leisten kann. Hier liegt der Befürchtung einer Alibi-Verpflichtung leider recht nahe - ohne das gegen den Spieler zu meinen.

    Auf RL hätte man einen holen müssen, der neben starker Defensivqualitäten auch vorne wirklich eine Entlastung zu Damgaard ist. Diesen Kader schleift man jetzt bis 2019 mindestens mit. Mit dem Kader wird man aber in dieser Zeit aber auch nur um Platz 4 bis 7 spielen. Auf Platz 4 schafft man es aber auch nur, wenn eine eigentlich besser geplante Mannschaft eine komplette Saison versagt und die Teams, mit denen man eigentlich konkurriert, nicht besser sind, als man selbst.

    Für den SCM ist es diese Saison am Interessantesten, was Melsungen, Hannover und Leipzig dieses Jahr machen. Ja, man hat auch Qualität, die Großen zu ärgern, aber mit diesem Kader ist keine Kontinuität verlässlich gegeben, die es wirklich ermöglichen würde, von selbst und ohne fremde Patzer bei den Top4 mitzumischen. Das ganze Konstrukt hängt dazu zu sehr von 2-3 einzelnen Spielern ab.

    Berlin und Leipzig haben eben auch Verantwortliche am Hebel, die dem eventuellen Erfolg nicht alles unterordnen, sondern die auch verstanden haben, dass man mit der Einbindung von guten Nachwuchsspielern Erfolg haben kann. Beim SCM ist die Ansage an die Trainer, dass Siege Pflicht sind. Da kauft man eben alles, aas bezahlbar ist und halbwegs Erfolg verspricht.

    Freundschaft!


    Das habe ich nach dem THW-Spiel gelesen. Und nicht verstanden. In den letzten Jahren war es oft doch genauso. Da gab es schwache Spiele gegen kleiner Gegner, die zu Hause gewonnen wurden (vielleicht auch mal Remis ausgingen) und dann fuhr man auswärts zu einem Großen und die Tenor war, dort gibt es 15 Stück. Und dann hält man dort voll mit, holt vielleicht sogar was. War zum Beispiel letzte Saison vor dem Spiel in Flensburg so. Wenn man dann gegen die Kleinen trotzdem gewinnt, dann ist es Cleverness. Wenn man was abgibt, ist es Charakterschwäche. Die Bewertung hängt dann eigentlich nur vom Ergebnis ab.

    Ich sehe solche stark gegnerabhängige Leistungsbereitschaft eher negativ und keinesfalls als Charakterstärke. Zumal sich das in Magdeburg auch noch in einem größeren Zusammenhang zeigt. Man braucht offenbar richtige Klatschen wie zu Hause gegen Hannover, um dann im Anschluß eine Siegesserie hinlegen zu können. So wie man vorher einen Pokalsieg hatte, der den umgekehrten Effekt zeigte: daß man monatelang gegurkt hat mit dem Tiefpunkt Hannover.

    Ich bin bei dir, dass es keine Stärke ist, wenn man nur gegen große Teams das Potential abruft. Da schwang nach dem Kiel-Spiel die Hoffnung mit, dass sie gegen gute Gegner auch dominieren könnten, weil sie sich zusammen reißen. Aber ja, es ist wie in den letzten Jahren: in ganz gewissen Spielen schafft man es, gegen alle anderen erreicht man dieses Level nicht, wenn man es doch mal erreichen müsste, um zu gewinnen. Das war auch das Problem gegen Hüttenberg und Friesenheim: Gewonnen, aber ohne große Motivation auf mehr Differenz. Wird schon klappen...


    Dass man im Verein in gewissen Ebenen nicht nachvollziehen kann, warum mal was nicht läuft, liegt wahrscheinlich auch an der Kritik-Unfähigkeit. Man wehrt sich dagegen, hinterfragt zu werden und wehrt sich auch dagegen, zu hinterfragen. Der Panzer wirkt auch gegen Selbstkritik.

    Da sehe ich Wiegert im sportlichen Bereich auch als einzigen, der in der Lage ist, Dinge mal auch kritisch zu betrachten und sein eigenes Tun zu hinterfragen und daraus zumindest den Versuch anstrebt, Lösungen herbei zu führen. Was eben auch nur möglich ist, wenn man in der Lage ist, Probleme zu erkennen...

    Der Großteil der Mannschaft war letztes Jahr auch schon da. Die -15 gegen Hannover Ende letzten Jahres kamen nicht von ungefähr und die Spiele davor waren auch selten wirklich gut. Jetzt geht das Pendel wieder in diese Richtung. 45 außerordentlich starke Minuten gegen Kiel, sonst viel Krampf für die Ziele, die man formuliert hat.

    Wenn man in der Lage sein will, in der HBL auf Platz 5 oder höhere Weihen zu erreichen, dann sollte man

    - Mittel besitzen, um gegen eine Abwehr mit 4 Spielern an die 2 Meter klarzukommen
    - gegen eigentlich schon bekannt gute Spieler Mittel finden, um sie nicht 60 Minuten in Galaform spielen zu lassen


    Der SCM hat seine erste Garde, mit der Wiegert agiert, und die muss es richten.
    Es ist auch deutlich zu sehen, dass die Spieler ihre festen Aufgaben haben - die Denke ist wahrscheinlich: Sully ist hinten so wichtig, dass er dort 60 Minuten spielen können muss. Würde er Angriff auch durchspielen, wäre wie bei Christiansen nach 45 Minuten verordneter Feierabend.

    Das sind wirklich strukturelle Schwächen in der Kaderzusammenstellung:
    Statt Chrapkowski hätte man einen wie Christiansen auf RL holen sollen - grundsolide für vorne und hinten, der auch wirklich mal für Damgaard reale Entlastung bringen kann.
    Dazu wird an Bezjak und Zelenovic zu sehr festgehalten bzw. müsste man Bezjak mal zurück zu alter Stärke bringen, in dem man taktisch vielleicht was anpasst.


    Es gibt klare Vorgaben im SCM-Spiel. Das ist auch ok. Aber mit unseren Mitteln braucht man schon auch Glück, um damit gegen Top-Mannschaften bestehen zu können. Die Berliner haben das gnadenlos analysiert und gestern gegen die meisten Aktionen die richtigen Reaktionen gezeigt.

    Die 1. und 2. Welle waren gestern einfach "schlecht", weil das Rückzugsverhalten der Berliner tadellos war. Die waren so schnell hinten sortiert, dass die 2. Welle nicht los rollen konnte. Das war schon auch eine Glanzleistung. Die Kieler bspw. waren da deutlich schlechter.

    Heute in der 1.Halbzeit fand er überhaupt nicht statt (0/2), in der 2.Hälfte kam er in Fahrt (5/5), aber warum muss er ausgerechnet dann runter? War er platt oder hab ich was verpasst?

    Das ist der 45-Minuten-Wechsel. Kam auch in Kiel.

    Da muss man komplett losgelöst von Spielstand und Leistung schon echt die Balance finden: Mit 31 darf Mads vielleicht nur noch 45 Minuten ran und 15 Minuten ist die Zeit, wohl gemerkt hart drauf hin trainiert, die Zele es schafft, sich mit seiner Spielweise nicht die Nase zu brechen.
    Deshalb braucht es auch Svensson wieder auf der Bank, da er auf die Spielzeit schaut und dem Benno das Erreichen der 45. Minute mitteilt.


    Die Mannschaft ist nicht adäquat zusammen gestellt, um die hohen Ansprüche konstant zu erfüllen oder in diese Richtung zu wachsen und der Coach verwaltet den Mangel, dem er aber soweit vertraut, dass bis 2019 alle einen Persilschein haben. Ich halte ihn für einen sehr lernwilligen und sehr lernfähigen, weil auch kritischen und ehrlichen Trainer. Jetzt wird sich aber zeigen, was er zusammen mit dieser Truppe, deren Zusammenbleiben unter seiner sportlichen Ägide bis 2019 beschlossen wurde, erreichen kann.

    Die 3 genannten meinte ich auch. Das wäre ein brauchbarer Rückraum.
    Bezjaks Spielweise sollte taktisch hinterfragt werden. Es zum Teil so zu tun, aber uns fehlt mit ihm auf RM ein gutes Stück Geschwindigkeit, Variabilität und Kreativität. Das hat ihn hier mal wertvoll gemacht. So wie er jetzt agiert, bringt er die Truppe nicht mehr ausreichend voran. Da der Trainer hier die taktische Marschroute aufstellen sollte, müsste Wiegert sich endlich auch mal fragen, was er von Bezjak braucht und wie er ihn einsetzt. Wenn die aktuelle Spielweise das Ergebnis solcher Überlegungen ist, schwächt man sich selber.

    Christiansen kreiert zwar selber nichts, ist aber deutlich risikoärmer unterwegs als ein Zelenovic. Wenn man ihn ordentlich mitnimmt, macht er meist verlässlich seine Tore aus seinen Versuchen.

    Es war vielleicht bis zur 45. Minuten ein Spiel auf Augenhöhe, dann aber mit Fehlern und Auffälligkeiten, die bis dahin auch nicht passieren sollten. Als Berlin dann mal weg konnte, haben sie es gut zu Ende gespielt.

    Ich wüsste auch die Leistung des SCM zu würdigen, wenn man mit guter Leistung verloren hätte. Das war heute keine gute Leistung und die strukturellen Schwächen kamen wieder aufs Silbertablett.

    Entweder ist Damgaard angeschlagen, was ich nicht glaube, oder es kam die Ansage, nicht so viel Risiko zu gehen. Den torgefährlichsten Schützen selber aus dem Spiel genommen.

    Da denkt man nach dem Kiel-Spiel, dass die Mannschaft charakterlich vielleicht doch auf einer neuen Stufe steht, auch wenn man da verloren hat. Und wird doch nur wieder enttäuscht...

    Der Kader steht bis 2019 fest. Prost Mahlzeit. Nach welchen Gesichtspunkten wurde der zusammengestellt? 5 von 8 Rückraumspielern sind nicht auf dem Level bundesligatauglich, dass man für die Positionen bräuchte, auf die man kommen will. Ist aber auch nicht erst seit heute so...

    Das war ja damals auch ein Spiel, was mit der damaligen Kapazität 7.121 ausverkauft war.

    Zu den Beschwerden kam sicherlich auch noch hinzu, dass man sich in den letzten Jahren eh immer wieder schwer damit getan hat, die letzten 300-400 Stehplatz-Tickets zu verkaufen.

    Im Sinne von Zuschauerbindung ist das ja auch ok, wenn man das streicht, was man eh kaum los wird und wo sich im Fall der Fälle die Betroffenen beschweren.

    Was sollte denn groß los sein? Am Ende liest man dann doch wieder nur Befürchtungen, dass die Truppe groß auftrumpft um groß zu versagen oder so was in der Richtung.

    Die Jungs brauchen die Moral aus dem Kiel-Spiel und die Halle hinter sich. Einen Favoriten gibt es aber nicht...die Berliner haben vielleicht den Vorteil, dass sie durch die Klub-WM auf Wettkampf-Niveau vielleicht ein Stück weiter eingespielt sind.

    Das war in dem Fall aber auch nichts sonderlich theatralisches. Ich glaub, er fiel nicht mal. Gefühlt wollten sie den Kieler ermahnen, mehr wäre in dem Fall auch nicht notwendig gewesen, aber dann sind sie unter den Pfiffen wohl eingeknickt und meinten, Bezjak ermahnen zu müssen...

    In Magdeburg gibts aber auch Pfiffe gegen die eigenen Leute. :hi:

    Die Dinger um Bezjak kann man auch anders bewerten: Weinhold bewegt sich nicht aktiv gegen ihn. Dass Bezjak in seiner Schulter landet, war eher die Schuld eines Dritten als der beiden. Danach wird Bezjak beim Sprung gestoßen. Da muss man nicht den Gefoulten wegen vermeidlicher Schauspielerei ermahnen.

    Dass dann Leute wie Zeitz oder Wiencek dann sticheln und anstacheln, erwartet man doch von Führungsspielern. Solche Spiele gewinnt man nur über die größere Emotionalität. Da war der SCM eben nur 45 Minuten lang besser.

    Genauso wollen wir doch auch am Donnerstag mit der gesamten Halle die Punkte gegen die Füchse holen...