Beiträge von anonymer-scm-fan

    Dass der Löwen-Coach so sehr an die Konkurrenz denkt, ist doch nett. :hi:

    Damgaard kennt ja die Abläufe in der Nationalmannschaft größtenteils auch und vor der WM wäre eh nochmal Trainingslager. Dass er jetzt in Magdeburg bleiben kann, ist nicht schlecht und für seine Belastungssteuerung besser. Da aber der Rest weg ist, muss man sehen, was es im Zusammenspiel bringt.

    Lemkes Stern im Innenblock ging erst so richtig bei der EM 2016 auf. Beim SCM war er vorher unter Sveinsson nur Ergänzungsspieler. Neben der tollen EM hat ihm sicherlich auch geholfen, dass dann auch Sveinsson durch Wiegert ersetzt wurde.

    Für das Spielsystem des SCM ist Chrapkowski wertvoller als Lemke es vorher war. Die Aufgaben sind die gleichen. Da kann man aus SCM-Sicht sicherlich auch ein kleines Danke an die Fulda schicken. Vielleicht ist Lemke dann ja in Melsungen die Einsicht gekommen, dass er auf dem Level halt "nur" Abwehrspieler ist.

    Gegen Erlangen hat er ja auch gezeigt, dass er sich zurücknehmen kann. Er hatte am Anfang des Spiels 3 Aktionen aus denen nichts wurde. Danach hatte er in der ersten Halbzeit mannschaftsdienlich agiert ohne wild zu ballern. Dass er in der zweiten Halbzeit nicht mehr zum Zug kam, dürfte vor allem am langen Wechsel gelegen haben. Ist jetzt auch kein Spiel gewesen, weswegen man ihn kritisieren müsste.

    Ich denke, angesichts dieser Situation sollten sich beide Seiten ausreichend Zeit geben z.B. bis zum Season Ende. Entscheidungen zur Winterpause wäre für mich eher in die Kategorie Schnellschuss einzuordnen.

    Mit "bis zur Winterpause sollte man warten" meinte ich auch, dass man erst zur Winterpause hin sehen kann, ob er sich so langsam in das Spielsystem unterordnet. Das wäre für ihn ja auch kein Schritt, den man einfach so von heute auf morgen erwarten kann.

    Nur wenn er genauso weiter spielt, wie er es bisher gemacht hat und was man von ihm kennt, wird er es schwerer haben. Seine bisherigen Qualitäten sind unbestritten, die passen so aber nur so richtig in einem Spielsystem, was überwiegend auf ihn zugeschnitten ist.


    Das hat er mehr oder weniger schon immer so gemacht. Wenn's nicht mehr passt = neuer Verein. Das sollte in der Winterpause entschieden werden.

    Warum wird denn immer wieder auf der Schein-Tatsache herumgeritten, dass es an seiner durchgemachten Verletzung liegt? Behauptet er oder Wiegert jun., dass das Nicht-Zusammenpassen an seiner durchgemachten Verletzung liegt? Und hat der SCM mit nominell einer nennenswerten Verstärkung sein Spielsysten komplett umgekrempelt, so dass Damgaard eine solch lange "Einarbeitungszeit" braucht? Die Antworten sind nicht so schwer.


    Es ist doch wohl keine Schein-Tatsache, dass bewiesen ist, dass das Spielsystem auch insgesamt ohne Damgaard funktioniert und sich dann mit Lagergren noch weiter in eine Richtung entwickelt hat, in der man nicht mehr so sehr auf einen Allein-Unterhalter im Rückraum angewiesen ist, oder?

    Es bestreitet auch kaum jemand Damgaards besonderen Qualitäten, oder? Niemand hat behauptet, dass er vor der Verletzung anders gespielt hat als jetzt, oder?


    Die These ist lediglich, dass es insgesamt besser für die Mannschaft wäre, wenn Damgaard einen Weg findet, sich in dieses veränderte Spielsystem einfügen kann, ohne dass man dadurch insgesamt schwächer wird.

    Wiegert könnte auch den Weg gehen, extra für ihn sein entwickeltes Spielsystem wieder auf den Stand von Januar 2018 zurück zu werfen.

    Solange das Spielsystem ohne Damgaard effektiver ist als mit ihm, sollte er daran arbeiten, dass er die Entwicklungen auch schafft. Wenn er den Schritt schafft, gehört er aufs Feld. Solange er es nicht schafft, hat er erstmal in einer gewissen Rolle einen gewissen Wert für die Mannschaft.

    In diesem Sinne: Ja, das Spielsystem hat nun andere Anforderungen an Spieler als es noch vor seiner Verletzung war, zumindest dann, wenn man die aktuelle Qualität aufrecht erhalten will.


    Wer von einem Trainer ernsthaft erwartet, einen Spieler ohne Wenn und Aber nur aufgrund bisheriger Leistungen und Qualitäten aufzustellen ohne aktuelle Gegebenheiten zu beachten, dem ist der Erfolg der Mannschaft scheißegal. Die alten Garden aus der Hall-of-Fame und Thomas Knorr haben doch Zeit oder? Wäre doch auch auf dem Level mal was Neues, wenn ein Sohn seinen Vater trainiert...

    Die Hoffnung der Fans und des Vereins kann es nur sein, dass Damgaard den nächsten und letzten großen Entwicklungsschritt geht und seine Qualitäten in ein größeres Ganzes einordnen kann.

    Ansonsten bliebe nur damit leben, System wieder umstellen oder verkaufen...

    Da wird man aber noch abwarten müssen, ob die Hoffnung sich mit der Zeit erfüllt. Zur Winterpause wird man mehr sagen können.


    Woher kommt eigentlich die Denke, dass ein Spieler, der gut 6 Monate eher verletzt als fit war und die Vorbereitung verpasst hat, sofort wieder funktionieren muss und per sé das Recht hat, wieder seinen angestammten Status direkt wieder zu erhalten?

    Gut, es passt ins monotone Wiegert-Bashing, ohne mal darüber nachzudenken, ob es Sinn macht, einen Spieler, der gerade noch solche Probleme hat, wie Damgaard in den letzten Spielen, in Flensburg in einem engen Spiel spielen zu lassen, wenn es drauf ankommt.

    Damgaard muss sich mit der Mannschaft erstmal wieder einspielen und scheint ja jetzt erst wieder langsam fit zu sein. Das Einspielen findet aber nunmal nicht in der Crunchtime in Flensburg statt sondern im Training. Das, was man im Wettkampf sieht ist der Zwischenstand, den man auch im Training hat. Wenn dann ein Spieler einen anderen umrennt, stimmt manches eben noch nicht stimmt. Die Konsequenz muss sein, wenn es darauf ankommt, die Mannschaft spielen zu lassen, die den meisten Erfolg verspricht. Alles andere wäre dumm.

    Damgaard wird auch wieder kommen, dafür sind seine Qualitäten einfach unbestritten. Es darf aber eben auch nicht auf Kosten der Gesamtqualität der gesamten Mannschaft sein. Wenn Bezjak deshalb wieder in ein taktisches Korsett gezwängt würde, dass ihn schwach macht, wäre es auch kein guter Ansatz. Seit Damgaard da ist, spielt Bezjak eben immer dann auf seinem Top-Level, wenn Damgaard verletzt ist. Solche Überlegungen gehören dazu. Aber gut, wenn's passt, ist der Trainer halt ne Wurst, egal ob er es richtig macht...


    Wenn Damgaard klug ist, braucht er nicht wechseln. In jedem anderen Verein mit ähnlichen oder höheren Ambitionen, muss er sich noch mehr einordnen. Da ließ Wiegert ihn bisher sehr gut an der langen Leine, die einer wie Damgaard auch braucht. Das wird mit der Zug auch kommen. Man darf halt gespannt sein, wie Damgaard nun damit umgeht, dass er derzeit vermutlich das erste Mal nicht der wichtigste Spieler seiner Mannschaft ist und sich aus so einer Verletzungsphase erstmal zurück arbeiten muss.

    Es wird spannend sein, zu sehen, ob Damgaard sich mit der veränderten Situation im Spielsystem durch den Glücksgriff Lagergren soweit "anfreunden" kann, dass er es schafft, sich in die neuen Anforderungen aus dem Spielsystem anzupassen.

    Ich will ihn überhaupt nicht "schlecht" reden und wir brauchen definitiv seine Qualitäten, aber in seiner Rolle, die er noch immer hat, ist er in dieser Saison nicht mehr so wichtig für das Team, wie es noch in der letzten Saison war.

    Das aktuelle Spielsystem mit Damgaard als Ergänzung für die Brechstange ist für die Mannschaft besser als würde man jetzt Damgaard, Stand jetzt, sofort zum ersten RL machen würde.

    Damgaard muss sich im Lauf der nächsten Wochen, sofern er überhaupt so fit ist wie vor der Verletzung, soweit in das Spielsystem adaptieren, dass er O'Sullivan wieder verdrängen kann, ohne Bezjak und Lagergren schwächer zu machen. Der Rückraum ist mit Lagergren glücklicherweise variabler und man ist nicht mehr so sehr darauf angewiesen, viel auf Damgaard zuzuschneiden. Das war eben letztes Jahr noch der Fall und er hat die Aufgabe super erledigt.

    Das ist eine Aufgabe, die auch in den nächsten 2 Wochen noch nicht erledigt sein wird. Da Damgaard im Sommer als auch im Winter die gemeinsame Vorbereitung fehlt / fehlen wird, wäre es nicht verwunderlich, wenn er die gesamte Saison hinter Sully auf RL als Alternativspieler genutzt wird.

    Es gibt eben derzeit 3 Probleme:

    - Die, teilweise neuen, Automatismen fehlen einfach.
    - Damgaard ist sehr ehrgeizig und will manches Mal zu viel.
    - Damgaard ist nicht so sehr ein Typ wie O'Sullivan oder Bezjak, sich im körperbetonten 1:1 noch durchzutanken. Wenn er nicht rechtzeitig vor dem vollem Kontakt werfen oder passen kann, kommt da von ihm nichts mehr. O'Sullivan hat zwar nicht den Wurf, erzeugt aber aus einem intensiven 1:1 oft noch irgendeinen Output (Pass, Wurf, Durchbruch).


    Für die Beteiligten und die Erwartungen wäre es wohl das Beste, anzuerkennen, dass Damgaard nun auf andere Art im Gesamtkonzept gefragt ist, aber eben nicht zwingend "immer" spielen muss.

    Glückwunsch zum Sieg! Es war auch eine Charakterprüfung, in der Halle nach der Schwächephase das Spiel noch zu ziehen. Ein wichtiges Erlebnis für die weitere Entwicklung.

    Aus Magdeburger Sicht heißt es einfach nur noch "Daumen drücken", dass die Jungs auch am 01.11. noch Punkte entführen können. Wenn nicht: kein Beinbruch. Schafft man es, ist man im Kampf um den Titel dabei, auch wenn man wegen einiger Nachteile im Kader nicht der Topfavorit wäre. Der effektive Kader ist dann trotzdem zu dünn (wenn sich Lagergren verletzt, ist Schicht im Schacht) und wird wohl auch öfter mal stolpern, wenn es dem Gegner über ein gesamtes Spiel gelingt, das Tempo im Aufbau einzudämmen.

    Gewinnen die Flensburger in Leipzig und gegen den SCM, dürften sie Topfavorit auf den Titel sein. Die Kronauer stolperten aus Angst vor dem Titel ja in dieser Saison ausnahmsweise schonmal am Anfang der Saison unnötig und haben die größeren Brocken auswärts ja auch erst noch alle vor der Brust. :hi:

    Für den Zweck, den er erreichen wollte, waren die Auszeit, die Worte und die Intensität der Worte genau richtig.

    In der Emotionalität, die es in dem Moment dafür auch brauchte, waren die gewählten Worte weder asozial noch unsouverän. Zumal er ja auch mit anderen Worten in seine 15 Sekunden Anpfiff eingestiegen ist.

    Souverän war auch, wie er aus dieser Intensität dann wieder ganz ruhig weiter redete.

    Cholerisch wäre gewesen, wenn er die kompletten 60 Sekunden mit solchen Worten um sich geworfen hätte.


    Man kann sowas auch sein lassen, um wieder zu den Guten zu gehören, dann darf man aber auch nicht meckern, wenn man solche Spiele dann nur mit +5 gewinnt. Denn dahin hätte es ohne diese Ansprache und das Wachrütteln gehen können.

    Bei Lemgo wäre wohl die Frage, welche sportlichen Ambitionen sie ihm über die nächsten Jahre anbieten könnten. Vereine wie Leipzig, Erlangen und Hannover haben ja einen gewissen Hintergrund, um ihre sportlichen Ambitionen auch zu stabilisieren und Stück für Stück weiter treiben zu können.

    1 Bier, dass er sich mit dem hier von allen geliebten Johnny die Einsatzzeiten teilt.

    In der CL gibt es ja einige Teams, die ab der nächsten Saison Bedarf auf RA haben könnten. In der HBL würden eigentlich Leipzig, Erlangen oder, so sie denn wollen, Hannover am meisten Sinn machen.

    In seinem Alter könnte man ja auch annehmen, dass bei ihm die gemeinsame Zeit mit der Familie eine relevante Rolle spielen dürfte. Dahingehend wäre wohl die beste Lösung, nicht "in die CL" zu wechseln...

    Leipzig würde mich persönlich am wenigsten wundern...

    Alles in allem sieht es vorne und hinten besser aus als noch in der letzten Saison, aber Berlin und auch phasenweise Hannover (2. Teil der 1. Halbzeit) haben aufgezeigt, dass der SCM-Angriiff im Positionsspiel durchaus noch anfällig ist.

    Ziel muss und wird sicherlich auch sein, das aktuelle Niveau aufrecht zu erhalten. Das wird körperlich intensiv genug, aber Wiegert scheint die Belastung im Training gut steuern zu können.

    Bis Jahresende stehen noch 3 schwere Auswärtsbrocken an, dazu Berlin zu Hause. Realistisch betrachtet, sind wir aktuell im Kampf um Platz 3 gegen Berlin und Kiel gut dabei. Am Jahresende weiß man dann schon mehr.

    Wichtig ist aber, dass man derzeit ein großes Selbstvertrauen in die eigene Spielphilosophie hat, dass man diese Welle einfach weiter reiten muss, auch wenn mal vereinzelte Gegner uns den Zahn ziehen können (Berlin).

    Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch bei Großen auswärts mithalten kann. Wenn sie das aus den Spielverläufen der letzten Jahre ihre Lehren gezogen haben, wie in manch anderen Dingen, sind auch Auswärtsüberraschungen möglich.

    Flensburg und Mannheim haben dann aber auch nochmal eine gewisse Qualität, selbst enge Spiele so zu gestalten, dass es dann doch keine Überraschungen gegen sie gibt. Da wird man sehen müssen, ob der SCM schon soweit ist, dass man gegen immer mehr Gegner das eigene Spiel durchziehen kann.

    Wenn die Spielaufsicht schon prüft, wie streichzart Heine ist, gibt's bestimmt einen Rüffel im Bericht, wenn Schiedsrichter mal die Eier hätten, den Nationalkeeper mal ein bisschen einzunorden....

    Daran lag es aber im Endergebnis auch nicht. Die Berliner waren einfach galliger...Pokalniederlage, selbsternannter Derby, Aufbauschen ach so schlechter Behandlung bei Final Four...


    Damgaard muss jetzt lernen, damit umgehen zu können, dass er im Rückraum keine Narrenfreiheit mehr hat bzw sich seine Rolle wandelt. Ob er wirklich fit ist oder nicht, weiß man ja als Fan auch nicht so genau.

    Wäre das so einfach, hätten wir nicht 14:2 Punkte. Die Berliner waren auch letzte Saison schon neben den RNL die einzige Mannschaft, die im Umschaltspiel nach hinten besser waren als der SCM im Umschaltspiel nach vorne. Dazu saß die Abwehr, die das Positionsspiel des SCM auch immer wieder in entscheidenden Punkten stören konnte. Würde mich nicht wundern, wenn das das beste Spiel der Berliner diese Saison bleiben wird.

    Für die realistischen Ziele des SCM ist nichts passiert. Die kleinen psychologischen Schwächen kann man auch angehen. Wie Wiegert es auch im Interview mal sagte, helfen solche Niederlagen eben auch weiter.

    Das Hallenheft hat in der Aufmachung schon eine gute Qualität.

    Dass man den Fans für ein Heft, dass zur Hälfte aus Sponsoren-Werbung besteht, noch 1,50 Euro abnimmt, steht auf einem anderen Blatt.


    Zur Medienarbeit gilt wohl, dass man nur mt Leuten redet, zu denen bzw. deren Arbeitgeber man nicht weit fahren muss...

    Auf seiner Seite sieht man doch, dass die Ausgabe über 1.800 Zugriffe hat. ?(

    Welche Redaktionen die DPA-Meldung dazu aufgegriffen haben und wie deren Reichweite damit war, musst du dann aber wirklich selber recherchieren. :hi: Also zumindest Volksstimme, MDR und sportwissen.info haben es weiterverbreitet...

    Man könnte doch zumindest höflich absagen, aber gar nicht reagieren auf wiederholte Anfragen deutet halt auch einiges an. Es ist eben auch "nur" Handball und nicht Fußball und da könnte man sich durchaus auch den vereins-neutraleren Medien mal stellen. Es geht dabei ja auch nicht um kritische Berichterstattung, sondern man könnte so ja auch mal anderem Publikum gegenüber die eigene Entwicklung lobpreisen...

    Dass die Zielgruppe vermutlich aus Handball-Insidern bestehen dürfte, sei dabei ja mal dahin gestellt.


    Die Aussagen im aktuelleren Artikel der Lokalpresse sind doch kein vereinsinnerer Frieden. Da wird gesagt, was in solch einer Situation gesagt werden sollte. Was dann tatsächlich hiner dem Mündern in den Köpfen weiter vorgeht, muss man dann in einiger Zeit mal schauen.

    Ob Weber sportliche Gründe liefert, ihn auch im Wettkampf wieder vermehrt einzusetzen, wird man abwarten müssen. Das Ding sitzt bei allen Beteiligten sicherlich sehr tief.


    Wenn er sportlich liefert, sollte er seine Einsatzzeiten auch fair bekommen. Wenn er es aber nicht tut und aus rein sportlichen Gesichtsgründen eben nicht mehr an Pettersson vorbei kommt, weil er eben mit dem Kopf doch nicht mehr voll dabei ist, dann sollte über ein paar Minuten hinaus auch nicht Einsatzzeit der Einsatzzeit willen erfolgen. Das würde dann auch die Position des Trainers beim Rest der Mannschaft unnötig schwächen.

    Das hat auch mit Milde nichts zu tun. Dafür ist es Leistungssport und die Ziele sind dieses Jahr nochmal höher als in den vergangenen Jahren. Die Größe der Vergebung, bezogen auf Einsatzzeiten, sollte mit sportlichen Leistungen untermauert sein.

    Um das aber subjek, äh objektiv beurteilen zu können, wird es endlich mal Zeit die Taskforce "Forum beim Training" zu gründen und Abgesandte loszuschicken...

    Es ist eben ein Fall, in dem eine Prise zweckpolitischer Zurückhaltung gut getan hätte, auch wenn man seine Meinung dazu hat.


    Weber hätte letztlich auch einfach mitteilen können, dass er den SCM verlassen wird, weil man sich über die Vertragsinhalte nicht einigen konnte. Auf solch eine Art und Weise hätte es der Verein wohl auch gemacht.

    Das hätte einiges offen gelassen, aber eben auch keine Türen für persönliche Einschätzungen geöffnet, weil diese dann viel spekulativer gewesen wären.


    Hornke ist in dem Fall eine "Notlösung", weil man jetzt für 2019 gezwungen war zu handeln. Vielleicht gab es für 2020 eben schon andere Ideen, aus denen heraus das Jahres-Angebot entstand. Vielleicht war es auch der Plan, dann wirklich von Jahr zu Jahr zu schauen.


    Es bleibt die Frage, welchen Fehler man dem Verein nun vorwerfen sollte. Genauso wenig darf man Weber vorwerfen, dass er seine Meinung authentisch kundtut und mit seiner Enttäuschung jetzt nicht hinter'm Berg hält.

    Dass das gewisse Konsequenzen oder eine gewisse Meinungsbildung mit sich bringt und das man es anders besser hätte lösen können, heißt ja nicht, dass man Weber als Fan verbieten würde, seine Sicht der Dinge darzulegen.

    Wie manche es nun einordnen, ist ja auch ein Fazit dessen, wie er in der Wahrnehmung der gleichen Personen angekommen ist.