Trotzdem hat die Mannschaft auch in dieser Saison vieles in der eigenen Hand und es gibt keinen größeren Einbruch aufgrund der Belastung. Das muss man ihr auch noch zugute halten. Die 1 aus 6 aus den Auswärtsspielen tun weh, aber auch die Meisterschaft bzw. CL-Qualifikation ist weiterhin möglich.
Beiträge von anonymer-scm-fan
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Um es mit den Worten eines Schnauzbartträger zu sagen: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" Die Füchse Berlin haben noch keine Mannschaft mit der sie eine Saison dominieren können und es kommt nicht oft vor, dass zehn oder mehr Minuspunkte zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft reichen könnten. Wenn da nicht alle Spieler in der Mannschaft heiß auf den Griff nach der Schale wären, dann würde einiges falsch laufen. Die Berliner haben einen Restspielplan bei dem sie als Favorit in alle Spiele gehen und haben mindestens die Champions-League-Qualifikation in eigener Hand. Mit Ausnahme des Patzers in Minden haben die Berliner ihre "Pflichtsiege" eingefahren. Der THW Kiel (zuhause gegen Leipzig und Lemgo) und der SC Magdeburg (in Melsungen, Hannover und Leipzig) haben im Vergleich schon mehr Punkte gegen Mannschaften außerhalb der Top5 liegen gelassen.
Ok, es war falsch formuliert, weil sie das sicherlich auch "wollen".
Die Frage wird sein, inwieweit sie sich von den Erfahrungen in Magdeburg und Kiel beeinflussen lassen oder ob der Kader und die Spielphilosophie in sich schon so gefestigt sind, dass sie die Erfahrungen aus den Spielen wegstecken und ihr Programm bei den "kleineren" Mannschaften unbeeindruckt weiterhin erfolgreich abspulen können. In Magdeburg war es zeitweise ein Komplett-Aufgeben der Mannschaft und in Kiel wollte z.B. Gidsel dann ein paar Minuten alles mit der Brechstange erzwingen, was nicht funktioniert hat.
Wenn Hannover am Sonntag einen guten Tag erwischt, wird das nochmal ein Gradmesser. Bestehen die Berliner dort gegen einen starken Gegner, hätten sie auch genug Selbstverständnis für die restlichen Auswärtsspiele. Würden sie da Federn lassen, geht das Nachdenken in anderen Auswärtsspielen vielleicht auch schon eher los, wenn auch da mal die Gegner auf sehr gute Leistungen kommen.
Bei den Magdeburgern und den Kielern muss man ja diese Saison fast in jedem Auswärtsspiel mit einer Überraschung rechnen. Wie schon geschrieben, waren die Füchse in dieser Saison dort bisher stabiler. Zudem müssen der THW und der SCM noch nach Mannheim, wo man auch eine Top-Leistung brauchen wird, um selbst strauchelnde Löwen entsprechend im Zaum zu halten.
Flensburg bleibt das Zünglein an der Waage für die 3 - außer sie gewinnen tatsächlich alles in der Rückrunde.
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Die Berliner, der SCM und die SG gewinnen ja nun auch nicht alles mit einer lockeren Selbstverständlichkeit.
Die Kieler hätten noch immer die meiste Qualität im Kader, bei einer Tabellenführung nach Ostern ihren restlichen Spielplan auch entsprechend durchzuziehen. Dann gilt es eben, jedes Spiel mit entsprechender Moral durchzuziehen und sich keine Ausrutscher mehr zu erlauben. Sagosen sprach ja letzte Saison noch von "Mal schauen, ob der SCM die Eier hat." - gleiches gilt diese Saison bei der aktuellen Ausgangslage auch für den THW, grade auch wenn man das Selbstverständnis der Mannschaft mit einbezieht.
Die Berliner hätten auf dem Papier noch das einfachere Restprogramm, aber da müsste man noch abwarten, wie sehr sie dann wirklich auch den Griff nach der Schale wollen.
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Das Gefühl des Einprügelns entstand aus Aussagen wie:
- limitierte Spielweise
- immer gleiche Muster
- fehlende Intensität
- nicht so gallig wie der Gegner
- Wiegert könnte ändern...
- fehlende Aggressivität
- hausgemachte Probleme
So wie es formuliert war, war es aber auch nicht als Einprügeln gemeint.
Der eine Teil der Punkte sind ja taktische Belange, an denen Wiegert bekanntermaßen festhält, weil sie meistens funktionieren. Dass man sich seitens der Fan für die Phasen, wo Plan A mal nicht greift, funktionierende Alternativen wünscht, darf ja sicherlich noch erlaubt sein. Das gilt ja nicht nur für den Angriff, wo man bspw. in Melsungen eben nur noch 3 offensive Rückraumspieler hatte. In der Abwehr sieht es doch nicht schlechter aus, wenn Chrapkowski im Innenblock zum Einsatz kommt und man entsprechend umstellt, um damit auch bessere Chancen in etwaigen Gegenstößen zu kreieren.
Bezjak ist der erste Abgang, den Wiegert Spielzeit garantiert. Er mag ihm gegenüber eine gewisse Loyalität aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit verspüren, aber die Achse Bergendahl, Chrapkowski, O'Sullivan muss eine mögliche Alternative sein. Bezjak noch im erweiterten Gegenstoß so lange auf der Platte zu lassen, ist eben in den Spielsituationen ein genauso begrenzender Faktor wie eventuell vorhandene gewisse taktische Zügel, an die Weber sich hält.
Ja, das sind Kritikpunkte an Wiegert, aber sehr wohl in dem Wissen, dass er der Verantwortliche der aktuellen Hochphase ist. Wie gesagt: Kleinigkeiten, über die man noch sprechen könnten, die auch nicht das erste Mal unter den Fans diskutiert werden, um auch diese starke Saison auch in den letzten Zügen auch wieder zu vergolden.
Ich persönlich finde es in gewisser Art schlimmer, wenn man den Ausfall von OIM und Saugstrup als Aussage dafür nimmt, dass man dann auch solche Spiele mal verliert. Würde man in der Mannschaft so denken, dass es wegen der beiden Verletzten ja kein Beinbruch wäre, hätte man unnötige "Ausreden". Zum Glück scheint man in der Mannschaft aber nicht so zu denken.
Die Niederlage in Hannover war nach dem 25:25 tatsächlich vermeidbar, wenn man die guten 10 Minuten in dem Spiel bis zum Ende hätte durchziehen können. Beim Aufholen des Rückstandes war in der Mannschaft auch eine andere Körpersprache zu sehen.
In Melsungen hatten wir die beste Phase, als Gisli nicht direkt 1:1 gedeckt wurde. Wir spielen in Überzahl immer wieder mit 2 Rückraumspielern und 2 Kreisläufern. Von Außen gesehen, läge der Verdacht nahe, dass man es da mal mit Damgaard, Smits, Bergendahl und Meister hätte versuchen können - wie gesagt, mal für 2 Angriffe, um zu schauen, ob es eine realistische Alternative in dem Spiel gewesen wäre. Dafür, dass die Schiedsrichter eine großzügige Linie haben laufen lassen, kann ja auf SCM-Seite niemand was. Das war auf der Platte eben ein Kampfspiel.
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Es prügelt auch keiner auf die Mannschaft ein.
Taktische Kleinigkeiten hätte man probieren können und das Leipzig, Hannover und Melsungen in den Spielen in der Abwehr galliger wirkten und unseren damit große Probleme bereitet haben, war ja nun mal so. Es unterstellt ja damit niemand, dass sich unsere Jungs nicht auch reingehauen haben.
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Nach Ostern wird nichts, aber rein garnichts entschieden sein. Und wer trotz eigener Anprüche die Meisterschaft nicht erringt, sollte sich stets an die eigene Nase fassen.
Den 31. Spieltag mit dem Ausgang der Partie SCM vs. SG werden wir mindestens noch abwarten müssen. Frühestens dann sehen wir klarer.
Hat auch niemand gesagt, dass dann was entschieden ist. Es geht ja auch nicht um Ansprüche, sondern um Spielplan-Vorteile. Mindestens 4 Vereine werden jetzt alle gleichwertig das Ziel der Meisterschale intern vor Augen haben und alles dafür tun, was sie können.
Mal sehen, wie sich die Berliner von den Erfahrungen in Magdeburg und Kiel erholt haben. Da konnte man phasenweise auch sehen, dass sie in gewissen Situationen noch nicht komplett gefestigt sind.
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Wer nach Ostern Tabellenführer ist und die Meisterschaft dann verspielt, muss sich an die eigene Nase fassen.
Der SCM muss nun erstmal beim BHC gewinnen. Dann entscheidet sich in Kiel, ob es ein Dreikampf bleibt oder ein Zweikampf wird.
Wenn Kiel am Sonntag gewinnt, wäre es auch eigene Dummheit, wenn sie dann die CL-Quali noch aus der Hand geben. Berlin mit einem gleichzeitigen Sieg in Hannover müssten auch schon was vergeigen, um dann noch in die EL zu kommen.
Wenn Flensburg tatsächlich noch alle 3 direkten Gegner auswärts schlägt, hätten sie es aber auch verdient - brauchen aber dann ja noch immer 1 Mal Schützenhilfe...
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So ist es. Wenn man ohne die beiden die Füchse klar beherrschen und ohne OIM den THW aus dem Pokal werfen konnte, sollte man auch die Punkte aus Leipzig, Hannover und Melsungen mitnehmen können. Vergleicht man die genannten Spiele, muss man sich schon fragen, warum wir gegen Fuchse und THW selbst ne gallige Abwehr auf die Platte bringen, aber gegen die Sachsen, die Niedersachsen und die Hessen fehlte es daran.
Welche taktischen Kleinigkeiten könnte Benno denn ändern?
Alles schon mal angesprochen:
Bezjak nicht mehr auf Teufel komm raus aus Loyalität in der Abwehr durchspielen lassen. Wenn es sein muss, dann mal Chrapek in den Innenblock und Sully auf halb. Da wirkt die Abwehr durchaus auch stabiler, was auch mal wieder in direkten Gegenstößen mündet, und man hat eine erfolgversprechendere zweite Welle. Es darf nicht sein, dass Bezo manchmal erst vom Feld spaziert, wenn man fast schon mit dem Arm der Schiris rechnen muss.
Gestern wäre es in der ersten Halbzeit mal interessant gewesen zu sehen, was passiert wäre, wenn man Gisli "opfert" und mit 2 Kreisläufern die Abwehr am Kreis bindet. Für 1-2 Angriffe, um zu schauen, ob es dann einfacher läuft und Mika und Kay die Situation hätten lösen können.
Der Part im Angriff war aber gestern noch das kleinere Problem. Es war aufreibend zum Torerfolg zu kommen, aber es hat oft genug geklappt. Die Abwehr und in Teilen das Umschaltspiel war in den 3 Spielen sehr viel mehr der Knackpunkt.
So ein Spiel wie in Leipzig kann man durchgehen lassen, um das auch nochmal als Warnschuss zu begreifen. Die Muster blieben aber in Hannover und Melsungen die gleichen.
Smits sprach gestern vor dem Spiel davon, dass sie noch immer hungrig sind. Kann man auch glauben, aber in den Spielen fehlte es irgendwie einen entscheidenden Hauch, dass man die hohe Intensität der Gegner annimmt und in der Abwehr auch auf dem Level ankommt. In Hannover waren das bspw. die 10 Minuten (mit Chrapek), wo sie den Rückstand aufgeholt haben.
Die Tabellenführung ist weg, weil in den 3 Spielen in der Abwehr nicht das Intensitätslevel gebracht wurde, was die Gegner hatten. Hinten auch bis ins letzte Prozent ackern und nicht nur auf den Glanz vorne verlassen. Zumal wir da tatsächlich Möglichkeiten für Alternativen hätten.
Da fehlen uns aktuell in solchen Spielen die wenigen, aber entscheidenden Prozente.
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Schiedsrichter sind halt keine Roboter.
Die werden sich sicher die Schlussphase von SCM - HSV noch mal angeguckt haben; und klar ist das dann im Kopf.
Was ist denn im Spiel SCM-HSV in den letzten 12 Minuten deiner Meinung nach passiert?
Die Melsunger haben schon davon profitiert, dass einige Abwehraktionen eher großzügig ausgelegt wurden und der SCM mit einem gewissen Härtegrad Probleme bekommt, während der SCM selber hinten nicht so sehr in diese Aggressivität gekommen ist. Aber wer weiß, ob sie dann auch gleichwertig gepfiffen hätten.
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Ob das mal funktioniert, im Rückraum nur "Spielgestalter" auf dem Feld zu haben?
So gesehen gab es damit eine Meisterschaft, 2 Vereinsweltmeisterschaften, und einen zweiten Platz in der CL-Gruppe mit Paris und Veszprem sowie 5 von 8 Punkten gegen diese Teams. Dass es in gewissen Konstellationen in einzelnen Fällen immer mal wieder nicht reicht, ist ja jetzt nichts neues und wegen Kleinigkeiten kamen dann noch die Punktverluste in Leipzig, Hannover und Melsungen dazu.
Genauso wenig ist inzwischen das athletischere System das Allheilmittel oder in Kiel liegen doch tiefere Probleme vor, die derzeit zu den "durchwachsenen" Leistungen der Kieler führen. Wie man dahin kam, dass man auch in dieser Saison außer im Pokal noch alles selbst in der eigenen Hand hat, führt ja auch hier zu ausreichenden Gesprächsstoff.
Man darf gespannt sein, wer in dieser Saison den längsten Atem hat. Bis Ostern sind ja die direkten Duelle der Top3 untereinander durch und für Magdeburg wäre es im Kampf um den Titel schon ein must-win - genauso wie auch die Kieler schon nicht verlieren dürften, da die Berliner das auf den Papier etwas einfachere Restprogramm haben und der Punkt Vorsprung plus die deutlich bessere Differenz schon entscheidend sein können.
Inwieweit die SG punktuell nochmal eingreifen kann, wird man abwarten müssen. Dass sie in Kiel, Magdeburg und Berlin alle Punkte mitnehmen und sich somit wieder selber in das direkte Meisterschaftrennen bringen, dürfte eher unwahrscheinlich sein.
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In den 3 Spielen fiel eben auch wieder vermehrt ins Gewicht, dass der SCM mit der Spielweise und den eingesetzten Spielern doch auch ein Stück limitiert ist. Auch mit Magnusson und Saugstrup wären Leipzig, Hannover und Melsungen so gallig und die Spielweise des SCM genau die gleiche gewesen. Es gab keinen Leistungsabfall, weil Smits jetzt plötzlich weniger Tore wirft als Magnusson oder das Kreis- oder Abwehrspiel sich ganz wesentlich negativ verändert hat. Es bleibt Spekulatius, ob wir mit OIM oder Saugstrup dort mit der Art zu spielen und der eingesetzten Spieler wirklich mehr mitgenommen hätten. Es sind taktische Kleinigkeiten, die Wiegert ändern könnte, die vielleicht erfolgreicher wären.
So kommt es jetzt am Sonntag dann in Kiel so oder so schon drauf an, was die weitere Teilnahme im Kampf um die Meisterschaft angeht.
Dass es nicht nochmal eine Saison mit 4 Minuspunkten geben würde, war vorher klar. Dass es jetzt aber 5 Minuspunkte gab, bei denen doch der ein oder andere wegen ein paar Kleinigkeiten vermeidbar schien, ärgert eben umso mehr.
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Hat bei dem Wurf aufs leere Tor, als der MT-Torhüter noch neben dem Tor lag, das Maskottchen den Einwurf getätigt oder war das tatsächlich ein SCM-Spieler, der ohne Kontakt zum Spielfeld aus dem Aus seinen Mann anspielte?
Oder war Freiwurf gepfiffen?
Spielfeldlinien sind doch in der HBL oft genug nur noch zur Orientierung da.
Der SCM kam, wie auch schon in Leipzig und Hannover, nicht mit der aufopferungsvollen gegnerischen Abwehrarbeit klar, vor allem in der 5:1.
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Wenn die Melsunger die Abwehr halten könnten, Gisli mal runter und 2 Kreisläufer...
Zu Kalarash müsste man wirklich mal abwarten, was ggf. ein Gericht dazu sagt.
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Ich fänd Emil in unserem Kasten auch toll, aber Obelix klingt auch nicht gerade nett 🤭
War nicht mal negativ gemeint. Bringt doch immer seine Leistung und sieht auch keine Dicken.

Bezüglich Hernandez wundert es mich noch immer, welchen Grund der SCM hat, einen Zugang eines dann vertragslosen Spielers nicht zu verkünden. Sie brauchen ja nichts mit Benfica besprochen haben, also kann es ja nur aufgrund des Spielers so sein.
Kann man da nicht mal allgemein nachfragen, was der Grund ist? Sie müssen ja die Person nicht nennen oder auch keine Hinweise auf potentielle Kandidaten geben. Sowas wie "ist auf dessen Wunsch mit dem Spieler so besprochen" würde ja schon reichen.
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Auch ohne Regelkunde sollte man sehen, ob ein Ball im Seitenaus oder Toraus war oder keinen Körperkontakt herbei reden, wo man selbst mit Zeitlupe die Regie öffentlich anbettelt, da doch bitte einen Kontakt rein zu schneiden, nur um die eigene Dampfplauderei zu untermauern.
Sportlich geht es für die RNL dann wohl auf Platz 5 am Ende der Saison. Der Vorsprung auf Platz 6 sollte groß genug sein. Mal sehen, an welchen Stellen im Titelkampf sie noch Zünglein an der Waage werden können.
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Wäre das Gewicht bei Nielsen ein Problem, wäre er wohl nicht da hin gekommen, wo er grade ist. Dann macht er eben den Gewichtsnachteil mit anderen Talenten wieder wett. Vielleicht gibt's ja auch andere Gründe für das Gewicht und er trainiert hinter den Kulissen genauso hart oder härter wie sichtbar austrainierte Sportler.
Würde er kommen, könnt man ihn ja Obelix taufen statt dicker Emil.
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Wenn man mal 1,5 Tage nicht hier ist, kann man halt nur grob überfliegen. Aber das hatte ich auch noch gelesen.

Ich wollte damit auch nur nochmal Pfeffer in die Mühlen der Aussage streuen.

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Bezüglich Wochenloch mal folgender Gedanke in Obo's perfektes Schweriner Gerüchte-Dinner: wie wäre es, wenn der SCM den neuen Towart nicht bekannt gibt, weil sie kurzerhand noch was Schmackhaftes in der katalanischen Küche gefunden haben und was klären wollen?


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Was hat das mit bashing zu tun. Weber hat bisher mehr enttäuscht, als dass er ne Verstärkung war. Aber seit er beim SCM unter Vertrag ist, nahm Mikas Spielzeit drastisch ab. Wohin dies führt, sieht man ja an der teilweisen "auch viel Luft aus dem Arm". Wobei mir persönlich diese Luft immer noch lieber ist, als ein Ballverteiler auf RL der dabei auch noch regelmäßig Fehler produziert.
Laut HBL Statistik:
Weber = 54 Tore / 37 Fehlwürfe / 52 Feldtore / Quote 59,34 % / 25 Assits / 20 technische Fehler
Damgaard = 39 Tore / 26 Fehlwürfe / 39 Feldtore / Quote 60,00 % / 6 Assits / 3 technische Fehler
Wenn diese Werte dann im Zusammenhang mit der Spielzeitverteilung und den Bericht der BILD (auf den ich mich im Beitrag #25294 bezogen habe) betrachtet werden, ist mir unklar, wie man da bashing draus lesen kann. Na gut, aber jedem seine Wertung.
Als Webers Verpflichtung hier bekannt wurde, hatte ein geschätzter User sich mal dahingehend geäußert, dass Damgaard und Weber ok wären, aber nicht Weber statt Damgaard. Leider ist´s aber in letztere Richtung gegangen. Und offensichtlich lag´s eben nicht nur an gesundheitlichen Problemen bei Mika.
Damgaard im 11 von 24 Spielen quasi ohne Einsatz, in 7 Spielen einige wenige Offensiv-Aktionen und letztlich 29 Tore in effektiv 6 Halbzeiten. 5 Tore pro Halbzeit macht sonst nur Kay.
Weber hingegen mit 11 fast kompletten Spielen, 7 Spielen mit reichlich Einsatzzeit und weiteren 6 Spielen mit einer Halbzeit...
Bei den Assists geht es deutlich in die gleiche Richtung. Wenn ein Spieler, der nur offensiv zum Einsatz kommt, so wenig Output hat, ist doch irgendwas nicht in Ordnung.
Thema Nationalmannschaft spricht eben auch Bände. Würde ein deutscher RL beim deutschen Meister solche Spielzeiten, wie Weber sie bekommt, statistisch halbwegs rechtfertigen, käme Alfred gar nicht um ihn rum. Die 3 K's hin oder her. Wäre Weber tatsächlich so geil, wie er scheinbar manches Mal von sich denkt, hätte er der Anführer der Nationalmannschaft bei der WM sein müssen. Jetzt ist er aussortiert.
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Nachdem die Kieler Weber nicht wollten, klingt der Verkauf ins Hessische auch nicht schlecht.
Schade, dass in der Statistik klar liegengelassene Wurfchancen nicht als Torwurf oder technischer Fehler zählen.