Beiträge von anonymer-scm-fan

    Der einzige Grund für den SCM, es nicht bekannt zu geben, kann ja nur sein, dass Hernandez gegen seinen Benfica-Vertrag wird oder da die klare Konsequenz wäre, dass Benfica solche Spieler nicht mehr spielen lassen würde.

    Dem SCM selbst würde doch überhaupt nichts passieren, wenn sie das bekannt geben würden. Wir brechen ja keine Klausel in einem Kaufvertrag o.ä.

    Wenn es andere Gründe gäbe, wären die einfach nur mal interessant zu wissen.

    Zumindest veröffentlicht ja Benfica auch nichts zu Mike Jensen, so denn das Gerücht stimmt.

    Nun wissen wir aber, warum der Club den Wechsel noch nicht bekannt geben durfte.

    Die Info, dass Benfica dabei eine Rolle spielt, konnte auch hier recherchiert werden.

    Neu wäre gewesen, wenn die Bild eine Begründung geliefert hätte, warum der SCM den Zugang nicht bekannt geben darf.

    Der SCM hat ja hier keine direkte vertragliche Bindung mit Benfica, die eine Stillschweigensvereinbarung enthalten könnte.

    Da es ein ablösefreier Wechsel ist, kann das eigentlich nur eine Klausel in den Benfica-Verträgen sein, dass die Spieler eine Strafe bekommen, wenn sie oder Dritte solche Wechsel bekannt geben.

    Mensing hatte doch sowieso nur Vertrag bis 2023, also kann er in der wirtschaftlichen Rechnung des Pytlick-Deals keine Rolle gespielt haben.

    Mit dem 1-Jahres-Vertrag bei GOG hat er ja für 2024 wieder alle Optionen in Richtung HBL. Mal sehen, ob der SCM ein Interessent ist. Bei den anderen Top5-Teams der HBL wird mutmaßlich sonst kein Platz frei.

    Also hat Weber seinen langfristigen Vertrag ( auch ) u.a. wegen einer Immobilie ?

    Hinten heraus angepasst klingt ja nett und schön .

    Aber was ist , wenn Weber so weiter macht ?

    Magdeburg ist ganz oben angekommen , da kann man es sich nicht leisten ,eine spielentscheidende Position gefühlt zu verschenken ...

    Weber wäre in Leipzig oder so deutlich besser aufgehoben und könnte sich auch freier entfalten

    Wie kommt es eigentlich, dass Weber keiner mehr ist, der für den SCM große Spiele entscheiden wird? :hi:

    Einer wie Damgaard braucht nicht unbedingt Selbstvertrauen sondern mehr einen Trainer, bei dem er auch mal sein Ding machen kann. Würde man alle Würfe mit Gegnerkontakt bei Fehlwurf auch tatsächlich als Freiwurf werten, wäre seine Quote auch besser. Weber sollte sich ab nächster Saison mit der Bank anfreunden. Claar auf seiner Position, der ebenfalls spielintelligent ist und diese Aufgaben übernehmen kann und Damgaard als tatsächliche Alternative dazu.

    Dann soll man ihn halt direkt in der GS anlernen. Wär wahrscheinlich der teuerste Mitarbeiter im Team hinter dem Team.

    Der Abgang von Chrapkowski ohne gleichwertigen Ersatz wird uns noch weh tun. Da ist der Torwart egal, wenn es Würfe aus dem Rückraum gibt. Die Abwehr mit ihm im Innenblock ist besser und davon profitiert auch der Keeper, weil er sich mehr auf die Abstimmung mit der Abwehr verlassen kann.

    Geht man davon aus, dass für Chrapek kein Nachfolger mehr kommt, wird Sully also wieder der Abwehrspezialist im Innenblock. Liegt auch nicht allein an Sully, aber wir haben dann merkliche Nachteile im Blockverhalten bzw. sieht es mit Chrapkowski besser aus. Dann hängt der Keeper also eh weiterhin in der Luft und dann kann man da jeden TW versauern lassen, außer der wäre 3m breit und 2m hoch.

    Die Frage wird sein, welches Format sich der Verein leisten möchte. Oberstes Regal ist offensichtlich fürs Tor nicht auf dem Wunschzettel, um Geld woanders frei zu halten.

    Für solche Leute, die im erweiterten Kreis ihrer Nationalmannschaft sind, ist der SCM doch seit ein paar Jahren wieder das größtmögliche Los.

    Was will man einem 19- / 20-Jährigem an Perspektiven bieten, wenn du in der ersten Mannschaft OIM und Smits hast und der Junge nicht in der 3. Liga versauern soll?

    Uns fehlt ein Farmteam, aber auch das wäre keine Lösung, weil auch der Sprung aus Liga 2 zu einem Topteam noch immer zu groß ist.

    Für Uscins war der Wechsel richtig und gut für ihn, dass er in Hannover Fuß fasst und sich auf hohem Level mit Spielanteilen weiter entwickeln kann.

    Wenn der SCM zukünftig an ihm interessiert ist, wird man den Kontakt suchen. Nach Lagergren vielleicht eine Option.

    Florian Naß im Stream von Schweden-Deutschland als Renārs Uščins auf die Platte kam: "Da sieht man mal wieder, dass bei Hannover-Burgdorf gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Da haben aber natürlich auch die kleinen Vereine ihren Anteil dran."

    Hat er ja ein passendes Beispiel gefunden.

    Am besten wäre, dass der Mäzen die Anschubfinanzierung gibt und dann der aus der Taufe gehobene Verein dann doch auch lernt, allein erfolgreich zu wirtschaften...

    Aber da verlässt man sich wahrscheinlich einfach auch zu sehr auf die Geldgeber im Hintergrund, die schon auffangen werden, wenn was fehlt, weil man mit Finanzsicherheit im Hintergrund doch vielleicht gern mal über die Verhältnisse lebt. Und auch die Mäzene wollen ja oftmals auch gewissen Erfolg sehen...

    Zu den RL: Mika ist noch immer der gefährlichere Offensivspieler.

    Wenn man über Belastungsverteilung philosophiert, braucht es auch Spieler, die außerhalb des eigentlichen Systems ihre Qualitäten haben, auch wenn es dann nur noch Rollenspieler sind.

    Ohne ihn als Gegenpol zur Spielweise von Weber wäre fast der ganze Druck aktuell im Angriff auf Gisli und Kay. Man kann die beiden natürlich auch jeden Angriff in die gegnerische Abwehr schicken, aber dass das allein eben nicht mehr reicht, hat man in den letzten Wochen gesehen. Zumal das eben die beiden auch auf Dauer verheizt. Wir brauchen auf RL einen Spieler, der selber Torgefahr ausstrahlt. Das System ist schon limitiert genug.

    Mika muss nur drauf achten, dass er keine dummen (komplett unvorbereitet) oder schlechten (in die Tormitte) Würfe produziert. Er schafft sich seine Torchancen besser als Weber und das ist was, was wir auch immer mal wieder brauchen. Die Kunst dabei ist, dass er es eben nicht zu wild treibt.

    Seine 3 TF gegen Hannover waren bei ihm auch die Ausnahme. In der Abschlussquote sind beide ungefähr gleich, was im Vergleich der Spielweise eher gegen Weber spricht. Mika produziert dafür mehr Tore in seinen Einsatzzeiten. Keine Tore + keine Ballverluste ist immernoch weniger als 4 Tore und 3 Ballverluste...

    Mit Claar in der kommenden Saison wird es eher für Weber schwerer, weil Claar mindestens das einbringen kann, was Weber bietet und Claar kann Abwehr. Wenn Wiegert dann mal was anderes probieren wollen würde, hätte Damgaard weiterhin seine Niesche.

    Bei den Außen müsste dann eben in der Bestrafung auch unterschieden werden, ob jemand bspw. den Fuß da hat, wo er nichts mehr zu suchen hat oder dem Angreifer mit irgendeinem unnötigen Griff dazwischen funkt ODER ob der Verteidiger tatsächlich passiv mit seinem Körper den Winkel verkleinert und die Füße weg aus der Absprungzone dreht und seine Hände und Hüfte etc. bei sich behält.

    Dass ein Außen bewusst beim Absprung auf den Fuß des Verteidigers treten würde, glaube ich eher nicht. Dafür sollten ihnen ihre Bänder zu wichtig sein.

    Wieso macht mir das bloß so ein komisches Gefühl, wenn scheinbar Albins Frau, Jerry Tollbring oder dessen jeweilige Perle sich mehr um Albins Arbeitsplatz bemühen als der selbst?

    Bei Männern aus Orten, die mit "Schwe" beginnen gilt vielleicht besonders: Happy wife, happy life.

    Für die statistische Überprüfung durch die Erweiterung unserer bisherigen Feldstudie, fehlt uns aber jemand aus Schwedt oder Schwenningen, also müssen wir das bewerten, von dem wir es wissen:

    Ist vermutlich leistungsfördernd, wenn er nicht dauernd bügeln oder andere Aufgaben im Haushalt machen muss, weil die Dame ungern in Mannheim ist. :/

    Also Obo läuft hier bekanntlich zur Höchstform auf, wenn seine Hände nicht gerade ans Bügeleisen gebunden sind. :hi:

    Das muss man also gar nicht so negativ sehen, dass der Albin da spielt, wo seine Angetraute glücklich ist.

    Es ließe sich aber, wie es ja aktuell durchaus in diesem Beispiel auch schon ist, klar beschreiben, was zu bestrafen ist.

    Beispiel: Bewegt sich der Kopf des Torwarts nicht aktiv zum Ball und kriegt der Torwart einen unbedrängten Wurf an den Kopf, ist es rot. Kann man durchaus per Video recht eindeutig feststellen. Kein freier Wurf oder eine erkennbare Bewegung des Kopfes in die Flugbahn des Balles = kein Rot.

    Man sollte auch davon ausgehen, dass Torhüter nicht allzu freiwillig ihre Köpfe in die Flugbahn strecken, wenn sie es vermeiden können, genauso wie Außenspieler sich nicht allzu sehr dem Risiko einer Verletzung aussetzen wollen, indem sie bestimmten Kontakt suchen. Den Fuß offen drunter haben oder in die Hüfte greifen ist ja auch nochmal was anderes als ein Wegdrehen mit einer eher folgenlosen Berührung.

    Wenn es wenig Möglichkeiten gibt, es verschieden zu bestrafen, sind die Konsequenzen bekannt und es sollte hoffentlich mit Bildbeweis eine bessere Akzeptanz solcher vereinheitlichten Entscheidungen geben. Verschiedene Meinungen wird man immer noch weiter haben, aber bei transparenten klaren Festlegungen gibt es dann nur "Ja, trifft zu" oder "Nein, trifft nicht zu".

    Wie schon auch vorher und nochmal durch andere geschrieben: Letztlich ist es eine Frage, ob man das will.

    Entscheidet man sich dagegen, macht man es durch den Videobeweis nicht einfacher.

    These aus Quervergleichen verschiedener Sportarten mit Videobeweis: je klarer das Schwarz oder Weiß definiert ist, desto unterstützender wirkt der Videobeweis. Lässt man Graustufen zu, gehen die Diskussionen los.

    Zu Lissabon:

    Das Tor in am Ende der regulären Spielzeit war innerhalb der Spielzeit und da wäre tatsächlich die Frage, ob sie bei der Prüfung der Zeit per Regel den Kreisverstoß mit hätten prüfen dürfen. Das Tor war irregulär.

    Der 7m in der Verlängerung war eher drin. Zumindest war das keine klare Fehlentscheidung, das Tor zu geben.


    Zu Kohlbacher's Zeitstrafe:

    Die Frage, und das werden nur die beiden beantworten können: Haben sie aufgrund der Theatralik von Weber in der Realgeschwindigkeit bewertet, dass der Treffer von Kohlbacher am Hals / im Gesicht und nicht "nur" auf der Brust war? Wenn ja, dann ist es wiederum aus ihrer Sicht heraus beides die gleiche Situation.

    Ist richtig und der Videobeweis wäre so oder so eben nur dann "unbestreitbar", wenn man eben für gewisse Spielsituationen mögliche Abstufungen vollkommen außer Acht lässt und eine für den Fall anzuwendende Regel knallhart durchpfeift.

    Objektiv würde man in den allermeisten Fällen auf dem Videomaterial schon feststellen können, ob bspw. die Hand im Gesicht ist, der Gegner im Flug gestoßen wird, der Ball einem stehenden Keeper ins Gesicht geworfen wird, der Außen-Abwehrspieler den Fuß unter dem Sprungfuß des Außenangreifers etc. pp.

    Wenn man weiterhin duldet, dass die Schiedsrichter in Abstufungen bewerten können, dass etwas milder als per Regel nötig bestraft werden kann, wird einem der Videobeweis nicht die Diskussionen über die "richtige" Bestrafung ersparen. Dann bleibt der Videobeweis eben nur eine Hilfe für die Schiedsrichter, die gegenseitige Beratung durch das Sichten des Videomaterials direkt zu ersetzen.

    Und gerade da würde doch ein Videobeweis mit klaren Regelungen mehr Fairness schaffen.

    Wenn es "Auslegungssache" der Schiedsrichter bleibt, muss man ja eben auch kritisieren, dass nicht alle Schiedsrichter gleich pfeiffen.

    Das vermeintliche Bevorzugen von Spielern ist auch nur ein Auswuchs dessen, dass es schlichtweg möglich ist. Wenn es so wäre, ist das nicht die Schuld der bevorzugten Spieler sondern der bevorzugenden Schiedsrichter.

    Wobei die Schiedsrichter einen Lukas Meister wohl nicht bevorzugen werden oder bei der Aktion von Kristjansson vielleicht sonst auch kein Rot geben. Da müsste man für die Beispiele mal schauen, wie die beiden in der Saison vergleichbare Situationen sonst bewertet haben. Das ist nicht gleich eine Bevorzugung gewisser Spieler.

    Die Verbände sind gefordert und wären wohl gut beraten, sich selbst die objektiv Bewertungen Grundlagen zu schaffen.

    Es käme halt wahrscheinlich in so einem Gedankenspiel drauf an, in wie weit man gewisse Situationen regelt. Man müsste für klar erkennbare Situationen eine feste Vorgabe machen, die den Schiedsrichtern wiederum Spielraum nehmen würde. Das müsste dann aber sein, damit entsprechende Situationen mit Videobeweis nur eindeutig entschieden werden können. Dann könnten sich Trainer darauf "verlassen".

    Einsatz des Videobeweises ist halt so auch erstmal Gutdünken der Schiedsrichter, die es aktuell ja nur nutzen würden, wenn sie sich selber über die Härte subjektiv nicht sicher sind. Wenn sie direkt 2 Minuten geben, obwohl es mit Beweis rot war und die Schiris schauen es sich nicht an...

    Diese oben genannten Vorgaben müsste es aber auch genauso geben, wenn die Nutzbarkeit des Videobeweises bei den Schiedsrichtern bleibt, um die Diskutierbarkeit zu minimieren. Es kann die Schiedrichter unterstützen, wenn es transparent und gleichwertig gehandhabt wird. Da ist letztlich der Verband gefragt.

    Vielleicht macht ein VAR Sinn, der im laufenden Spiel ggf. Szenen, die grenzwertig waren und direkt entschieden wurden, nochmal nachprüft und bei einer eindeutig zu milden Bestrafung in der nächsten Unterbrechung eingreift.

    So oder so, müssen die Verbände die Anwendung der Strafung für objektiv erkennbare Situationen klar, transparent und gleichwertig kommunizieren und durchziehen. Es wird eher daran scheitern.

    Wer weiß, ob Plock deren Fans auf der Auswärtsfahrt was bezuschusst, um möglichst viele Leute mitzulocken. Das Zuschauer-Interesse bei 11 Euro pro Karte in Plock hält sich aktuell ja eher in Grenzen. Dann macht es bei einer Auswärtsfahrt sicherlich auch einen Unterschied, ob die Interessierten 15 Euro für die Karte zahlen müssen oder 27 bzw. 33 Euro.

    Ob der SCM wiederum davon abhängig ist, welche Preise der Gastgeber gegenüber den Gästen aufruft, wäre auch eine Frage.

    Wenn das Spektrum der möglichen 2-Minuten-Strafen so groß ist oder es noch immer den Schiedsrichtern überlassen wird, in gewissen Situationen entscheiden zu können, ob es entgegen der eigentlichen Regel doch "nur" 2 Minuten gibt, dann ist das Aufgabe der Verbände, das zu klären.

    Dann müssen die Verbände es intern klarstellen und die Schiedsrichter entsprechend anweisen und schulen. Wer dann TROTZ Videobeweis anders entscheidet, wird das intern verantworten müssen. Die werden doch sicherlich beobachtet. Wer dann so pfeifft, kann es entweder verdammt gut erklären oder rutscht nach unten.

    Die, die die Schiedsrichter bewerten müssen, hätten doch eh jedes Spiel auf Video und könnten sich die Situationen so oder so anschauen.

    Das Problem mit den Ansetzungen wird doch dann auch noch nicht gelöst. Wenn der Verband bspw. meint, in einem Finale nicht die objektiv besten verfügbaren Schiedsrichter einzusetzen...

    Geht denn die Reihenfolge in den einzelnen Kategorien der DHB-Schiedsrichter-Porträts nach einem tatsächlichen Ranking innerhalb des DHB? Warum man im höchsten nationalen Endrunden-Turnier bspw. bei 4 Spielen nur 2 internationale Paare ansetzt bzw. eines davon im HF, frag ich mal gar nicht erst. Man könnte da ja z.B. auch perspektivische Aufsteiger aus dem Elitekader noch die Halbfinales pfeifen lassen (Belohnung, Prüfung) und Spiel um Platz 3 und Finale leiten dann 2 internationale Paarungen. Notfalls setzt man dann erst nach dem 2. Halbfinale die Paarungen des Sonntags fest. Die Schiedsrichter, die man einsetzen will, sind ja eh schon vor Ort.