Beiträge von anonymer-scm-fan

    Auch wenn ich jetzt ´nen S***storm riskiere, kann ich - wenn ich juristisch alles richtig verstanden habe - Herrn Schmedt mit seinen Aussagen ("...Schildbürgerstreich...der notwendigen Professionalität unserer Sportart nicht im Ansatz gerecht...Verzicht auf Smarason sehen wir als Ableisten des ursprünglichen Starfmaßes an..." ) nicht zustimmen.

    Versteht mich nicht falsch, ich fand die blaue Karte auch unnötig und verstehe den ganzen Ärger darum. Aber es wurde nun mal leider so entschieden und aMS hat der Justiziar der HBL rechtlich mit der Revision keine andere Alternative gehabt, weil es sonst ja ggf. rückwirkend doch zur Sperre und Einsprüche Dritter kommen kann.

    Dann lieber erstmal in den sauren Apfel beißen, aber schlußendlich ist dann Formal alles richtig gelaufen...

    Es bleibt in der Kommunikation und der Definierung der Regelungen ein Schildbürgerstreich bis hin zum Armutszeugnis.

    Der DHB bzw. die HBL hätte doch durchaus früher schon dem Verein mitteilen können, dass sie bei einem etwaigen Freispruch in Revision gehen würden aufgrund des Urteils 2/18 vom DHB-Bundesgericht - siehe die Darstellung von Lothar Frohwein im Spiel-Thread Berlin-SCM.

    Diese Ausgangslage war ja gestern bereits bekannt und dem zuständigen Justiziar im Verband auch schon vorher. Sie werden doch vermutlich nur aufgrund des damaligen Urteils in Revision gegangen sein, der die Tatsachenentscheidung auch hinsichtlich nach dem Spiel wirkender Sanktionen schützt.

    Damit fehlt ein Regulativ für Schiedsrichter-Entscheidungen, die auch nach dem Spiel noch wirken, und sie können somit machen, was sie wollen. Wer aus welchen Gründen auch immer eine blaue Karte gibt, ist bisher gerichtlich abgesichert, dass das DHB-Bundesgericht diese Sperre auch bei Unverhältnismäßigkeit wohl durchwinkt, weil es der Gerichtsbarkeit innerhalb des DHB nicht zugesteht, solche Auswirkungen über das Urteil der Schiedsrichter hinaus zu regulieren. Das wusste der DHB doch vor dem Urteilsspruch gestern schon...

    Es dann nach dem damaligen Fall nicht ausgeregelt zu haben, was in solch einem Fall passiert, ist die noch schwächere Leistung des Verbandes als Legislative.

    Der SCM ist somit nicht mal der Präzedenzfall.

    Nachgelagerte Auswirkungen nicht nochmal per anderer Instanz als nur der Schiedsrichter-Entscheidung überprüfbar und korrigierbar zu machen, ist ein Witz des DHB...

    Auch wenn Schmedt es sicherlich anders meinte, ist auch diese Situation nicht professionell geregelt.

    Weber hat dann ja auch recht schnell deutlich gemacht, dass es bei ihm nur für 30 Minuten reicht.

    Gerade bei so einem Spielverlauf hat es keine Not, irgendwas an der Aufteilung zu ändern, zumal es in engeren Spielen konsequent gemacht wurde. Belastungsverteilung mit CL wäre kein Grund, da es ja auch schon letzte Woche eine englische Woche gab. Vielleicht gab es aber auch bei Mika was Richtung Wehwehchen.

    Das pure Eintragen der Spieler, um im Fall der Fälle doch gegen eine etwaige Verletzung anzuspielen, um einen Risikopuffer zu haben und den Jungs ihre Einsatzprämien zu gönnen, kann man finden, wie man will. So hat man immernoch das Backup auf der Bank, aber für die Zuschauer bietet es Spekulatius.

    Ist doch ein Witz der HBL. Einspruch einlegen gegen das Urteil des Sportgerichtes und dann nicht mal geregelt haben, ob der Spieler einsatzberechtigt wäre. Und das am Spieltag. Lächerlich!

    Die kriegen es noch hin, dass Smarasson trotz des Verzichtes heute nochmal ab einem neuen Urteil pro DHB nochmal offiziell gesperrt wird, weil was anderes nicht geregelt ist.

    Da müsste es auch mal Instanzen in der HBL geben, die wortwörtlich die Eier haben, das Urteil in dem Moment zu akzeptieren, selbst wenn es die Schiedsrichter schwächt. So ist der Eingriff viel größer für eine Aktion, in der man sieht, dass es keine Absicht war und die Grundlage der Entscheidung falsch ist. Meinung der Schiedsrichter hin oder her.

    Dann muss es aber für Marsenic beim Stoppfoul gegen Claar 2 Minuten später auch eine Forderung nach Rot geben.

    Da ging die Bewegung des Armes genauso erahnend auf die Höhe des gegnerischen Kopfes. Marsenic hat mit seinen Armen auch nichts auf Gesichtshöhe seiner anlaufenden Gegenspieler zu suchen.

    Claar hätte sich über eine Strafe nicht beschweren dürfen, auch wenn es genug solcher Szenen geben dürfte, die sonst auch nicht immer die im Regelwerk definierte Rote geben, sondern wohl meist eher 2 Minuten.

    Es wird doch eh in der HBL längst nicht mehr nach purem Regelwerk gepfiffen sondern mehr nach Ansehnlichkeit für die Zuschauer. Intensive Zweikampfführung ist doch längst akzeptiert, auch wenn es mal heftiger scheppert. Wenn es dann mal offensichtlich ruppig wurde, gibt's 2 Minuten und in teilweise zu seltenen Fällen ne Rote.

    Kein Grund die Stacheln aufzustellen. ich sage ja nur, dass ich ihn in der 2. Hz stark fand.

    Von entscheidendem Faktor habe ich auch nichts gesagt. In der 1. Hz fand ich Wiede sehr stark. In der 2. Hz war Gidsel ziemlich präsent, auch ohne 10 Tore. Die Aktion Mertens beim TG abzulaufen zähle ich da z. B. auch mit rein.

    Ich habe das Interview nicht mehr gesehen, aber wenn sich Benno da über etwas gefreut haben sollte, mache ich mir wirklich Sorgen. Fragen sollte das m.M.n. schon aufwerfen. Das heißt ja nicht alles in Frage zu stellen.

    Er muss ja mit der Mannschaft an etwas arbeiten, sehr richtig.

    Wiegert sagte sinngemäß, dass er den Misserfolg von heute nehmen kann und nun mal wieder eine Möglichkeit haben wird, den Finger in die Wunde zu legen und das mit der Mannschaft aufzuarbeiten.

    Er ist ja auch nicht der einzige im Spitzensport, der offen darüber redet, dass fortlaufender Erfolg eher kein guter Lehrer ist.

    Heute gab es vereinzelte Timing-Probleme (Smarasson-Lagergren), die als Sand im Getriebe jetzt auch noch vorkommen können. Das Zusammenspiel wird auch da besser werden. Dazu etliche unnötige Fehlwürfe. Milosavjev wurde auch ein Stück weit berühmt geworfen mit schlecht platzierten Würfen.

    Ein Statement von Berlin, wie es Schmiso orakelte, war es nicht. Die waren einfach effektiver und eingespielter. Auch da wird man abwarten müssen, wie es dort dann aufgearbeitet wird, wenn es mal wieder Aussetzer gibt. Da wirkt der SCM gefestigter.

    Es zeigte sich letztlich aber auch wieder, dass die Truppe auswärts Probleme hat, eine gewisse Galligkeit aufzubauen, wenn sie gegen Gegner spielen, die mehr über den Kampf und die Emotionen kommen und sie damit vor Probleme stellt. Das Selbstverständnis, es spielerisch lösen zu können, ist gut und wichtig, aber eine positiv kanalisierte Gegenwehr über eine kampfbereitere Körpersprache fehlt ihnen an solchen Tagen, wenn allein die spielerische Leistung nicht reicht., weil der Gegner körperlich und emotionalisiert besser ist. Da fehlt ihnen noch der "Knopf" für die Ausstrahlung "Ihr wollt fighten? Gut, wir werden fighten!" Das war letztes Jahr in Leipzig, Hannover und Melsungen auch schon so. In der letzten SCM-Auszeit kam das ja auch zur Sprache.

    Damgaard spielt die Halbzeit mit dem kurzen Weg zur Bank und nicht, weil dem Rest nichts einfällt. Da informieren sich die Kommentatoren aber auch nicht im Vorfeld.

    Es wäre zumindest nicht verwunderlich, wenn man die Tickets erstmal nicht kaufen kann und sie dann einen bestimmten Abstand vor den Spielen noch in den freien Verkauf kommen.

    Die Veszprem-Fans haben dann scheinbar auch auf eigene Faust organisiert zusätzlich zu Block Z. Block Z war da schon der Gästeblock, in X saßen aber auch einige.

    Realistisch gesehen dürfte in der Gruppenphase ein Block für die Gastfans reichen, aber es wird sicherlich Fristen geben, bis wann die Gastvereine die Karten geblockt bekommen.

    Dürfte wohl drauf ankommen, ob der Club jetzt schon weiß, wieviele Tickets die gegnerischen Teams abnehmen.

    Plock mit dem vollen Kontingent aus dem Viertelfinale war bisher ja einzigartig, Veszprem war da wohl deutlich auf Platz 2.

    Da werden nach und nach für die einzelnen Spiele noch Tickets verfügbar werden, wenn die Gästekontingente zurückkommen.

    Für reguläre DK-Inhaber gab es ja die Möglichkeit, die Stammplätze auch bei der Champions Card zu erwerben. Da werden in T, U und W mutmaßlich auch Reserveplätze vorgehalten werden für etwaige Umsetzungen á la Plock.

    Wiegert wird aber sicherlich auch dafür sorgen, dass in der Truppe ein passender Teil Demut und Zielstrebigkeit vorhanden bleibt.

    Mit dem aktuellen Kader und der bisher gezeigten Leistungen gibt es aktuell keine Mannschaft, vor der sich der SCM "verstecken" müsste. Es gilt aber eben auch, dass daraus keine Überheblichkeit erwächst, aber das sollten das Umfeld, die Trainer und das Team in dieser Konstellation hinbekommen.

    Bisher wirkt das Team noch mehr Potential zu haben als in der letzten Saison. Auf die Länge einer Saison gesehen, ist der Kader definitiv stärker als letztes Jahr.

    In der Liga dürfte es am ehesten einen Zweikampf mit dem THW geben - Flensburg braucht noch Zeit und auch die Berliner werden in diese Saison nicht den ganz großen Schritt machen können. Im DHB-Pokal hängt es halt an den Losen und einzelnen Spielen und in der CL wird man warten müssen, wie man durch die Gruppenphase kommt. Platz 3 wäre das realistische Minimal-Ziel und hinter Barcelona und Veszprem kein Beinbruch, Platz 2 wäre schön, aber kein zu erwartendes "Muss", Platz 1 nicht mal eine Überraschung, aber Barcelona und Veszprem haben die Vorteile, dass sie in der Zeit kaum auf die Liga gucken müssten.

    Die bisherigen Saison-Leistungen und die Personalsituation sprechen recht deutlich für den SCM.

    Kriegt der SCM wieder die Abwehr aus den ersten beiden Spielen auf die Platte, wird es klappen. Die Rückraum-Achse mit Claar und Lagergren ist nicht minder gefährlich als Kristjansson und Smits. Die beiden RL profitieren davon auch noch.

    Wenn's dann so laufen sollte, wie man es durchaus erwarten kann, wird Gidsel dann auch noch 5 Minuten lang mit dem Kopf durch die Wand wollen...

    Es wäre nicht verwunderlich, wenn man in dem Spiel zu sehen bekommt, woran es für die Berliner für den großen Wurf doch noch hakt.

    Eine Niederlage wäre unter den Vorzeichen für die Berliner kein Beinbruch.

    Holstein Kiel war schon deutscher Meister, da gab es den FC Magdeburg noch gar nicht. ;)

    Der THW hat sich die letzten Jahre mit einem etablierten Fußball-Zweitligisten in der eigenen Stadt gut verkauft. Das war in Magdeburg in den letzten Jahren schlichtweg nicht der Fa

    Und damals gab es noch keinen Handball beim THW. Gibt's eigentlich 100-jähriges Abteilungsjubiläum? :hi:

    Beide Städte dürften einen Spagat zwischen Erstliga-Handball- und Erstliga-Fußball hinbekommen. Dafür sind beide Handballvereine verwurzelt und aktuell erfolgreich genug und die Stadiongrößen beim Fußball entsprechend limitiert. Die Frage wird dann sein, wie intelligent und wie lange die Fußball-Vereine innerhalb der Bundesliga agieren würden.

    Es wäre schon verwunderlich, wenn Musche ab 2024 einen anderen Verein hätte und für ein Karriere-Ende wäre es noch locker 2 Jahre zu früh, wenn man davon ausgeht, dass sein Körper sich nicht überdurchschnittlich meldet.

    Dass er oder der Verein diese Verbundenheit von sich aus auflösen, glaube ich nicht. Es würde beiden Seiten auch nicht 'schaden', wenn man noch 2 Jahre zusammen arbeitet.

    Kluge Personalentscheidungen, weil man so überhaupt nichts zu verlieren hat, weil keine Ablöse, und durchaus 2 Lücken geschlossen haben könnte.

    Carlsbogard als RL wurde von mir nach der Verletzung von Gisli ins Spiel gebracht, weil er eben Abwehr (Chrapkowski) und Angriff (Entlastung für die Ausfallzeit von Gisli) hätte abdecken können. Das wäre auch eher schon eine Lösung gewesen für den Fall, dass der Verein über 2024 hinaus einen neuen RL eingeplant hätte.

    Für die Personalentscheidungen ab 01.07.2024 gibt es ja nicht viele Puzzle-Teile.

    Chrapkowski dürfte wohl beim Feuerwehr-Vertrag bleiben und Musche wird ziemlich sicher verlängert werden.

    Smarason könnte sich in den Fokus einer Verlängerung spielen.

    Bleibt offen, was mit Damgaard und Portner passiert und ob Zechel für oder gar neben Meister kommt.

    Der SCM wird dann vermutlich mit dem Kader in die Saison starten, der jetzt da ist.

    So blöd es auch ist, gäbe es doch keinen günstigeren Zeitpunkt, kurzfristig wen zu holen, als zum Start der Saisonvorbereitung.

    Die Prognose der Ausfallzeit ist jetzt auch ein paar Tage bekannt und es hat sich nichts mehr getan.

    So richtig hätte es auch nur dann Sinn gemacht, wenn man gewusst hätte, dass man ab 2024 weiterhin einen neuen Rechtshänder bräuchte.

    1-Jahres-Übergänge sind ja in aller Regel nicht in der Qualität zu haben, die man sich hier mittlerweile wünschen würde. Sully kann auch ordentlich im Angriff spielen und wenn die beste Lösung schon in den eigenen Reihen ist, warum dann für die Nummer 3 Geld ausgeben?

    Claar und Sully könnten beide jeweils 1 Halbzeit lang RM mit Abwehr auf halb spielen. Im Sinne der Wiegert'schen Belastungsverteilung würde das auch passen.

    Man kann ja schonmal damit anfangen, dass man wieder die direkten Vergleiche über die Tordifferenz der Gesamtsaison stellt, so wie es in der einen Corona-Saison war.

    Das würde bei den Topteams vielleicht dazu führen, dass in deutlicheren Spielverläufen hinten raus auch mal auf Verschnaufen gehen kann und man bei +8 / +10 nicht noch den Rest durchziehen würde.

    Bei 16 Mannschaften wäre die finanzielle Schere zwischen 1. und 2. Liga nur noch größer. Wenn man jetzt nicht schon den entsprechenden Background hat, geht es als Zweitliga-Aufsteiger auch eh wieder direkt runter. Dann käme danach die Idee mit 14 Teams etc.