Beiträge von David G.

    Beitrag weg, also wieder von vorne:

    Zitat

    Und das Saisonziel erreicht man nicht mit Punkten aus Kiel, sondern mit Siegen gegen Göppingen, TVE, Eisenach, Minden, Balingen, Lübbecke, BHC oder Wetzlar.

    Deswegen bin ich ja nervös.

    Und vom Abstiegskampf haben die Vernatwortlichen nichts gesagt, Platz12 oder besser war doch von dioe Rede?

    Und dann werrden sie wieder von der (negativen) eigenen Lesitung überrascht und fangen das Zittern an. Die sollten liber den Abstiegskampf annehmen, vonm Beginn an, die User hier wissen das doch auch.

    Zurück zum Spiel: Der VfL kann noch so clever sein wie er will, wenn der THW ernst macht und konzentriert zur Sache geht und die Verunsicherung abstreift, ist der Drops gelutscht. Also überhaupt kein Vorwurf an den VfL, das Spiel aus der Hand gegeben zu haben. Es war schlicht nicht in deren Macht. Also bitte nicht hadern sondern psoitiv ins Nettelstedt-Spiel gehen, denn das muss gewonnen werden.

    Hauptsache Gummersbach unterscheidet sich von Melsungen, egal wie.

    Nun zum Spiel: Warum ungerecht, VfL? Kiel hat rechtzeitig das Ruder rumgerissen. Da ist nichts ungerechtes dran. Aber schade ist es allemal für den VfL. Das hätte den Vetrauensboost gegeben, den diese Mannschaft des Durchschnitst unbedingt braucht um nicht das große Zittern zu kriegen. Jetzt fürchte ich, dass die Enttäuschung so groß ist, dass es gegen die anderen Enttäuschten aus Nettelstedt richtig schwer wird. Wird ein ganz interessantes Spiel.

    Zum THW: das haben die doch fast jede Saison einmal, sei es das Unentschieden gegen Dormagen, letztes Jahr eben das verlorene Spiel gegen Melsungen. Jetzt Schlüsse daraus zu ziehen, wie stark oder schwach der THW ist, ist vollkommen falsch.

    Genauso falsch wäre es vom VfL nach diesem Spiel zu glauben, man wäre wirklich (regelmäßig) so stark, den THW an den Rand einer Niederlage zubringen

    Hätte hätte Fahrradkette, würde der Kanzlerinherausforderer dazu sagen.
    Im Ernst, dass ist Bundeslligahandball und diese Fehler werden eben bestraft. Ein fehlerlosspielender VfL kann auch einen fehlerbehaftenden THW schlagen. Will sagen, der BHC hatte neben der richtigen Taktik auch den Glauben an sich. Und dem VfL fiel eben nicht mehr ein als planlos auszuprobieren, was man alles so im Repertoire hat.
    Das Kurtagic Larrson und Nemo draussen lässt, ist einfach mit dem fehlenden Vertrauen begründet, die Abwehr vom BHC zu knacken. Der Schwede spielt ja ganz nett, aber den Durchbruch hat er nicht erfunden. Und soweit weg, dass man jetzt alles auf eine Karte Nemo setzen muss, war der BHC ja nun mal auch nicht.

    Und mit lArson und Bult und auch (noch) Schröder als eher durchschnittliche Spieler verbleibt lediglich Putic als Spieler mit der notwendigen Durchschlagskrfat, mal ein paar Dinger reinzuhauen, bzw. ein paar Lücken zu reissen für die anderen. Wenn er denn einen guten und keinen gebrauchtenTag erwischt. Und die Taktik des BHC war so schwer nicht. das Spiel werden sich einige andere Vereine genau anschauen.
    Dennoch ist es doch so, dass vor dem Spiel der VfL gegen den Aufsteiger sich guten Chancen ausrechnen muss, schon aus prinzip. Er muss den BHC nicht gleich unterschätzen, aber sich ein Sieg im Heimspiel zu zutrauen ist nicht vermessen. Auch nach dem Spiel müsste das Verständnis das gleiche sein.

    Was passiert ist? Nichts, zumindest nichts Überraschendes.
    Nach dem erwartenden Saisonauftakt gegen Emdsetten (alles andere als ein Sieg wäre ein Witz gewesen) und dem zumindest guten Gegenhalten gegen Lemgo holt man gegen die (erbärmliche) Wundertüte der Liga einen Sieg, wo nahezu alle dank Unterstützung der Bartenwetzer über sich hinauswuchsen.
    Jetzt kommt der bergische Rivale, der nicht nur einen doch indisponierten HSV geschlagen hat, sondern der die richtigen Lehren aus den letzten beiden Jashre gezogen hat und eine richtig gute Mannschaft hat.
    Und da passiert beim VL das, was immer passiert, wenn man auf eine ordentlich/gute und auch noch kämpfende Mannschaft trifft, er verliert in der Regel. Warum?
    Weil die Mannschaft bis aufs Tor eben nicht besser besetzt ist als im Vorjahr. Ein Bult spielt für seine Verhältnisse wirklich gut, aber das ist nun mal sein Leistungsvermögen. Er ist kein Pfahl. Und ein Gruchalla ist auch kein Zrinic und ein Schröder nicht ein Mahe/Krause. Zumindest noch nicht. Ein Santos hat man spielen lassen und hat dafür die Mitte zugemacht, klassische Massnahme vom BHC. Das was Hoffnung macht, ist (und scheint nicht nur), dass die Mannschaft deutlich besser harmoniert als in den letzten 2 Jahren, auch im Training ist das sichtbar. Bin mal gespannt, ob man jetzt einem Schröder/Gruchalla und noch einigen jüngeren Zeit gibt und ob diese sie überhaupt nutzen können, seh da schon einige Fragezeichen. Und im dritten Jahr auf Änderung bei Putic hoffen sollte der VfL sich doch schenken. Und die Einsicht, dass die rechte Seite nicht adäquat besetzt ist hoffentlich gewachsen.
    Den Kommentar von FF zum Spiel kann man sich auch schenken.
    Der BHC wird dieses Jahr gute Chancen haben, nicht abzusteigen. M.M. nach so gute wie der VfL, Minden und Balingen.

    Natürlich ist ein ganz normaler arbeitsrechtliches Verfahren. nur mit dem kleinen unterschied, dass es -zumindest im regionalem Massstab- um öffentliche Personen und m einen Arbeitgeber mit hohem Interesse an einem positiven = einnahmeabhöngigen Image geht. Da sollte man ganz behutsam agieren.
    Und ganz klarer Fehler beim VfL: wenn ich einen teueren Spieler loswerden will - warum auch immer - demontiere ich ihn nicht ohne jede Not in der Öffentlichkeit sondern versuche ihn an den Mann zu bringen. Tägliche Praxis eines Managers. Erst recht, wenn man kein Geld hat. Daher eindeutiger fehler. Wie es besser geht, hat Bob ja gezeigt, indem er Bult zunächst Kielce dann dem VfL schönredete. Und alle sind zufrieden.

    Zitat

    Sonn- und Feiertagszuschläge .... :wall:

    Nun, grundsätzlich die Wahl Vereine, um eben Steuern zu sparen, weil man id.R. über netto-(Auzahlung)Beträge verhandelt und der Verein immer zusieht, das was on top kommt (Steuern+ SV-Beträge" möglichst niedrig zu haltem. Dem Spieler wäre es betsimmt lieber, ohne diese Zuschläge Brutto hochgerechnet zu werden.

    Snuffmaster, die Kenntnisse basieren nicht nur auf dem Artikel, denke schon, dass ich die Sitaution recht gut einschätzen kann. Und selbst wenn, das Zitat der Richterin spricht Bände. Der VfL wird auf diese Tour einen jetzt unerwünschten Spieler nicht los, zumindest nicht billig. Er müsste schon den silbernen Löffel gestohlen haben um ihm auch nur irgend ein Fehlverhalten kostenmindernd anhängen zu können. Der Spieler kann aus seiner Position jetzt ruhig abwarten, was passiert. Seine (gut bezahlte) Karriere ist doch eh vorbei. Und selbst nach einem möglichen Prozess kann er noch in irgend einer kleineren Liga seine dann kleineren Brötchen backen.

    Die Zahlen sind ja aus dem arbeitgerichtlichen Gütetermin und daher brutto. Der vorherige Vertrag war aber in vergleichbarer Höhe netto, dafür ist man ihm in der Laufzeit entgegengekommen.

    Bin ja in vielen Dingen bei Dir, nur: Flatten hat das Fass aufgemacht, unnötig und ohne vorher mit den Spielern gesprochen zu haben. Das war ein vermeidbarer und unerzwungener Fehler. Und jetzt die Öffentlichkeitsarbeit mit den Kommentaren wie grottig, etc zu versehen (wer hat nochmals den Spieler erst mal vom Training freigestellt?) ist schlecht und stillos und kommt darüber hinaus den VfL teuer zu stehen, der Imagewert hat sich definitiv nicht verbessert. Also nix mit Pontius Pilatus.

    Sicher hast Du recht, dass mit den Spezialisten vorher (habe ja die Verselbstständigung vieler Bereiche in der Ägide Heckers dafür ursächlich ausgemacht) ist sicher richtig. Aber was schade ist, dass die Auffbauarbeit vorher,nach dem Maxima-Desaster wieder zunichte gemacht worden ist und dieses mal von "Einheimischen" und nicht von Mäzenen aus der Ferne. Und diese Einheimischen sind immer noch am Werke, in unterschiedlicher Funktion zwar, aber immerhin. Und da sehe ich eben die große Gefahr für die Zukunft. Da kann auch die neue Halle nur kurz helfen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Mach es Dir nicht doch nicht so schwer. Alles was jetzt an Geschützen aufgefahren wird, dient nur dazu, die Vergelichsituation zu verbessern. Von wegen Misverständnissen, Niedergeschriebenem, etc.

    er hat die Zahlungen bekommen, da hat niemand den VfL zu gezwungen. Egal, was vermeintlich gemeint,wurde. Und er hat sie über einen langen Zeitraum bekommen, so dass es sicher kein Versehen der Überweisung/Steuerberaters (wer hat die Gehälter bis zumindest 2011 noch gebucht, na?) war. Und sie wurden im Herbst 2012 eingestellt.

    Meines Erachtens muss der VfL - nachdem er sich ja dummerweise entscheiden hat, diesen Weg mit Zrnic so zu gehen, so weit wie möglich auszureizen. Nicht nur finanziell für den Vergleich sondern auch muss der ja dem möglichen Verdacht der Steuerhinterziehung begegnen. Denn bestreitet der VfL die Rechtmäßigkeit der Zahlungen, dann wird er sie auch nicht versteuert, gebucht, etc, haben. Aber er hat sie ja unbestritten über eine Zeit hinweg bezahlt. Ich denke, das man versuchen wird, die vorhandenen Versäumnisse AG in die Schuhe zu schieben. dennoch ändert das nichts daran, dass mit Zrnic Nebenabreden getroffen wurden, die eingehalten wurden und kurzfristig einseitig gestoppt wurden. Wenn Sie allerdings ordnungsgemäß gebucht und versteuert wurden, ja dann hat der VfL ein ganz anderes Problem, nämlich das der Glaubwürdigkeit.
    Ich bleibe dabei, das Vorgehen in Sachen Zrnic war und ist falsch, stümperhaft und zuletzt auch noch stillos.

    Nen ne Snuffmaster, so läuft das nicht. Selbst wenn jetzt ein AG sagt, er weiss von nichts, selbst wenn der AR sagt, er wüsste von nichts. Die Faktenlage ist zumindest so, das er jahrelang diese 600 Euro aufs Konto überwiesen bekommen hat, vom VfL. Was soll AG denn sagen? Fakt ist auch, dass in seinem Arbeitsvertrag der hohe Betrag als monatliches Gehalt steht. Welches sich dann zusammensetzt aus (normal zu versteuerendem) Grundgehalt und den Zuschlägen für Nacht- sonn- und feiertagsarbeit zusammensetzt. Das steht da, schriftlich. Da wird es schon sehr schwer für den VfL, mit Zeugenaussagen auch nur irgendwas daran als falsch darzustellen. Denn den Vertrag hat der VfL nicht nur aufgesetzt sondern auch gegen gezeichnet. Und die Überweisungen hat auch nicht Zrnic auf Zrnic getätigt sondern der VfL auf Zrnic.
    Der VfL kann nur grundsätzlich argumentieren, dass zur Abfindungs- oder Auflösungsermittlung der geminderte Betrag zur Berechnung herangezogen wird und nicht der erhöhte Betrag mit Zuschlägen, weil der ja abhängig ist von Leistungen, die der Spieler zu bringen hat und im Falle einer Auflösung nicht mehr bringen kann.
    Allerdings, wer die Anstellungsverträge des VfL und der der anderen Vereine kennt, weiss, dass das sehr sehr schwer sein wird. Die jüngeren Verträge sind übrigens geändert worden.
    Dieses Thema ist ja auch das gleiche, was zu der Steuerfahndung führte.

    Und bei den Zuschlägen zur Krankenversicherung kann der VfL nur versuchen, dass die Zulage freiwillig und jederzeit rückrufbar war. Was aber bei einer Zeit von mehreren Jahren Zahlungen höchst unglaubwürdig ist. Da können die Zeugen dann erzählen, was sie wollen. Denn natürlich war das eine zusgesagte Nebenleistung. Und natürlich lässt sich kein Spieler, kein sonstiger Angestellter auf eine Regelung ein, die jederzeit widerrufbar ist. Zumindest nicht, wenn der Arbeitnehmer in einer guten Position ist. Und das war Zrnic zweifelsohne bei Unterschrift. Daher halte ich das Verhalten des VfL für falsch und kontraproduktiv. Das heisst nicht, dass ich Zrnic toll finde oder sein Verhalten. Aber das ist ein anderes Paar Schuhe.

    Die Sache ist leider nicht so einfach. Nicht nur im Handball (hier ist vor allem Eishockey noch grandioser), aber besonders im Handball ist es bei einigen Klubs üblich (ich schreibe hier ausdrücklich nicht "bei allen"), Nebenabreden zu treffen, die so nicht im Anstellungsvertrag stehen. Waum man das macht? Um Steuern und Beiträge zur BG eben nicht zu zahlen. Beliebt hier sind Nebenbeschäftigungen als Übungsleiter einer Jugendmannschaft, Fahrtgeld (davon "lebt fast die ganze Regionalliga), Poolautos und keine Dienstwagen (da spart man die gledwerte Versteuerung), Sonn-und Feiertagszuschläge, Wohnungen, usw. usw. Und natürlich ganz profan: Schwarzgeld. Bei letzterem sei nur an die HSG Nordhorn anfang des Jahrtausends erinnert, mit dem Wechseltheater von Petterson zu Kiel kam doch da alles hoch, der hat mehr als doppelt soviel netto erhalten als er Jahresbrutto auf der Steuerkarte hatte. Oder seinerzeit Dushebajev und Nettelstedt.
    Und diese ganzen Praktiken sind nicht ausgestorebn, im Gegenteil, in wirtschaftlich schweren Zeiten florieren Steuervermeidungs- und -hinterziehungpraktiken offensichtlich.

    Zum VfL: Zrnic hatte einen guten Lauf beim VfL und pokerte hoch um einen langfristigen Vertrag. Der VfL wollte ihn halten, um jeden Preis. Das war der VfL, der sich aus Köln zurückgezogen hat und klinisch (finanziell) tot war, trotz Ec-Ziege (oder auch wegen), Also ist man bei Zrnic an die Grenzen und darüber hinaus gegangen. Jetzt, wo er nicht mehr die Leistung bringt (was nicht so überraschend ist für einen alternden Spieler) tut das natürlich weh. Zusätzlich hat sich Zrnic zu einer Diva entwikclen dürfen, man hat ihn zum Kapitän gemacht, man hat ihn mit Sead H. streiten lassen, man hat ihn nach Kroatien fliegen lassen zur Eigenbehandlung, usw. Nun kommt ein junger profilloser Trainer, der vom erfahrenen Zrnic (aber auch andere) nicht für voll genommen wird, gerade nach der Abservierung vom ungeliebten Sead H. Dann kommt ein neuer GF, der sich auch profilieren muss, vor allem gegenüber dem AR, er soll vor allem Geld reinholen. Da das sich aber als sehr schwierig erweist, konzentriert er sich darauf, möglichst viele "Fehler"des/der Vorgänger zu finden und Gelder einzusparen. Den Trainer darf er leider nicht schmeissen, denn das wiederum kann der AR sich nicht leisten, nach der Gorr-Nummer im Frühjahr.

    Also was tun? Zunächst streicht er alle Nebenabreden, vor allem betroffen sind die Spieler vom Balkan, die ja i.d.R. bereiter sind, auf solche "vertragsfreien" Nebenabreden einzugehen. Da geht es nicht nur um Zrinic, da ging es auch Poolautos für Torhüter, und weiteren Einzelheiten. In diesem Kontext auch um die Behandlungskosten von Schindler. Dagegen haben sich einige Spieler gewehrt, aber im Endeffekt den Schwanz eingezogen. Zrnic eben nicht. Er beharrt weiter darauf, das ihm zugesagte Leistungen (und die ja auch tatsächlich über einen längeren Zeitraum gewährt wurden) weiterhin zu erhalten und nicht einfach ohne überhaupt mal gefragt worden zu sein, gestrichen zu werden.

    Da ich kein Jurist bin, aber die Praxis recht gut kenne, geht es bei Zrnic um folgendes:
    A) Kann er seinen Anspruch auf Weitergewährung der Nebenabreden durchsetzen oder nicht, Stichwort hier "konkludentes Handeln". Das bedeutet aber im Falle, dass es ihm zugesprochen wird, erhebliche Steurnachzahlungen. Erst von Zrnic, das er sich dann aber vom VfL holen wird. Meine Meinung: wird schwer für den VfL, da raus zu kommen.

    B) Unterschiede im Bruttogehalt: Da geht es um die schon oben erwähnten Zuschläge für Arbeit an Nacht-, Sonn- und Feiertagen, die in den alten Verträgen pauschal mit ins monatliche Vertraggehalt aufgenommen wurden. Üblicherweise mit dem Zusatz, dass das Risiko einer möglichen Nachversteuerung beim Arbeitgeber liegt. Meine Meinung: wird noch schwerer für den VfL.

    Alles andere, wie mangelnde Fitness, Schadenminderungspflicht des Arbeitnehmers sind nur Ablenkungs-bzw. Stützhilfen, die abe rnicht wesentlich sind und nur als Verhandlungsmasse dienen.
    Wenn es nicht gelingt einen Vergleich zu ziehen, wird es zu eben einem Urteil kommen, welches zugunsten des Arbeitnehmers ausfallen dürfte.

    Es wäre besser gewesen, auf die öffentliche Demontage des Spielers zu verzichten, dann hätte er auch leichter einen neuen Verein gefunden und auch der Vergleich käme billiger. Für den VfL und seine PR wäre es ohnehin besser, sich künftig drüber im Klaren zu sein, dass nach Winczek, Gorr und jetzt Zrnic jetzt weiteres Porzellan nicht zerschlagen werden sollte, Wer will denn zu so einem Verein, wo man Versprechungen nicht einhält oder der beleidigt unberechenbar reagiert?

    Absolut richtig, Snuffmaster. Genau das ist der Punkt. Der GF ist deswegen gut, weil er mit dem AR gut kann. Nicht, weil er gut GF kann.
    Der AR kann immer noch seine Phantasien spinnen und hat jetzt jemanden gefunden, der ihn/sie dieses in Ruhe tun lässt. Natürlich wäre es für den VfL besser, wenn einer GF wär, der ein guter GF ist. Aber die Partikularinteressen des Ar gehen nunmal vor, da dieser ja auch die Zeche massgeblich bezahlt.

    War in der vorletzten Station in Düsseldorf genau so, da hat auch nichts oder nicht viel gepasst. Nur die Verbindung zu Schierle, der den Spaß bezahlte, vor allem, wenn es mal wieder knapp wurde. Und als der nicht mehr wollte, war BL-Handball in Ddorf dahin. Da wurdenin all den Jahren keine Strukturen aufgebaut.

    Na ja, immerhin ein Gast mit jetzt kürzlich verlängertem Bleiberecht bis 2016.

    Jetzt kann man sich eigentlich fragen wofür? Für den tollen Kader? Für die erfolgreiche Hallenvermarktung? Für das Generieren eines/einigen tollen Sponsorpartners? Für die ingesamt beispiellos positive PR des VfL im nationaen Kontext?

    Anderherum, wie klein müssen denn die Erwartungshaltungen des AR sein um nach solchen Leistungen den Vetrag zu verlängern?
    Die Sache mit Zrnic bedarf eigentlich keiner Kommentierung mehr, ausser: dumme, d.h. teure Eitelkeit eines Porfilneurotikers (damit meine ich nicht den Spieler).

    Und das der teuerste Spieler der letzten Jahre sich auch noch beim Rasenmähen verletzt, passt auch prima zum Bild des VfL. Da kann allerdings weder der AR noch der GF was für. Aber irgendwie wünscht man sich es fast. Soweit ist es schon gekommen.

    Ne, Frank Rost ist zwar die Blonde, aber das eigentlich bedenkliche ist doch, das lt. Rudolfschen Verständnis der Spielerberater bzw. dessen Spieler der Kunde ist. Also nicht der Zuschauer, der Sponsor, sondern der Lieferant im klassischen betreibswirtschaftlichen Verständnis. Jetzt verstehe ich, warum alle Spieler nach Hamburg wollen, dort ist der Spieler König, da Kunde. Jetzt verstehe ich auch den doch eher ärmlichen Output an Leistung gemessen am Etat der letzten Jahre. Jetzt verstehe ich auch den Wunsch, einen zu finden, der dem Zuschauer (der ja nicht Kunde ist) das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ist natürlich schwierig, wenn man sein Geschäftsmodell so versteht. Aber wenn man es so versteht, ist es auch wiederum nicht verwunderlich, wenn man glaubt, ein Frank Rost wäre hierzu der Richtige. Mann, sind das Pfeiffen.
    LIeber Herr Rudolph, man hat schon Pferde vor der Apotheke ko... sehen, ich meine, seit dieser Posse auch in der Apotheke wurden diese Pferde schon beobachtet. Vor allem welche mit blonder Mähne.

    Nun ja, man kann eben graue Maus so oder eben so einordnen, ABER:

    Glaubst Du wirklich, das auch nur irgendeiner ausserhalb des engeren Handballkreises was mit dem ach so genialen Claim "Gallier von der Alb" oder "Hoelle Süd" oder "danish Dynamite" anfangen kann? Genau, keiner. Daher finde ich die Diskussion um die graue Maus Wetzlar sehr hilfreich, denn es hilft hoffentlich, den Imagewert des eigenen Klubs oder besser des gesamten Handballs etwas kritischer zu reflektieren. Oder glaubt hier einer an Zufall, dass der aufsteigende Stern am Handballhimmel Berlin, Göppingen (Hoelle Süd) oder DER Traditionsklub VfL GM keinen Hauptsponsor aufweisen können? Oder Flensburg mit Nord-Schrott eine Weltmarke aufweisen kann (sorry Fördejungs, nur als Beispiel, nicht Böse gemein), vom CL-Sieger mit dem berühmtne GDH-Gesundheitsnetzwerk (wer kennt das nicht) besser nicht zu reden? Ich wage auch zu prognostizieren, dass auch Wetzlar mit Balic nicht großartig Sponsorwerte generieren wird. Der Handball hat ein richtig großes Problem. Zumindest das sollte erkannt werden. Und das die Wetzlarer gereizt auf die Maus reagieren ist nur normal und verständlich. Gibt aber süsse Mäuse, auch in grau.

    Ich finde den Begriff "graue Maus der Liga " gar nicht so negativ und recht gut passend zur HSG (noch), denn er symbolisiert doch eigentlich eine gewisse Beständigkeit, eine gewisse Bodenständigkeit und vor allem eine Zugehörigkeit, die niemand mehr hinterfragt. Und das allein ist doch ein Kompliment, vor allem wenn man sich noch an die doch eher schrullige Dutenhofener Zeit rückerinnert und auch die ersten Jahre der Rittalarena, die immer noch Dotzauer-geprägt schwer nach Schmalzbrot roch (gitb es die eigentlich noch?)

    Balingen ist noch nicht soweit, zumindest zur gefühlten selbstverständlichen Zugehörigkeit fehlen noch ein paar Jahre. Und in der Tat ist es doch so, das weder Begriffe wie Altmeister, Retortenklub, Siegerklubs oder was auch immer zur HSG passt. Mit Balic wird nun der erste bewusste Schritt getan, dieses Image abzulegen. Aber danach muss noch was kommen. Erst einmal sollte die Balic-Geschichte eine Erfolgsstory werden und nicht in einem Missverständnis enden. Dann sollten auch neue starke Spieler geholt und selbst aufgebaute Nationalspieler gehalten werden können. Hinzu gesellt sich dann der sportliche Erfolg und aus der grauen Maus wird ein aufstrebender EC-Cup Anwärter. Und vielleicht mal ein SIegerclub.

    Ich sehe es wie Lothar Frohwein (wenn ich ihn denn richtig verstehe): Rost war eine falsche Wahl für den HSV in seinem jetzigen Format. Da ist er viel zu wenig charmant, wendig und flexibel. Hinzu kommt, dass nicht nur der spezielle HSV diese Attribute verlangt (der erst recht), der ganze Handball ist eher auf diese Art und Weise geprägt. Im Endeffekt hat der HSV (äh, ich meine die Rudolphs) nur einen Türöffner benötigt, um Gelder anzuschaffen. Dafür sollte ein im Hambzrg bekanntes Gesicht her. Also eben Rost. Und das musste man eben hanseatisch nett verpacken, und er wurde GF. Und der dachte das auch tatsächlich. War aber nicht so.

    Das Rost nach meinem ganz persönlichen dafürhalten überhaupt gar nicht als Manager taugt weil ihm doch neben den oa. Eigenschaften auch ganz andere Managereigenschaften fehlen, ist diese Karriere für ihn erledigt. Egal in welcher Sportart. Hier kann einer nicht Manager.
    Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass alle anderen Manager in der HBL Manager können.

    Thielmann hängt natürlich mit drin, war ja auch klar. Das es dennoch geklappt hat (sei es als Parken oder tatsächlich als echte Verpflichtung) muss man anerkennen und hätte ich nicht gedacht. Kompliment, ich liebe diesen Spieler.
    Das ganze andere Gerede, wie woanders mehr Geld, großesProjekt, etc. gehört zum üblichen Geschäft, Wetzlar muss natürlich aufpassen, dass es keine Begehrlichkeiten innerhalb der Mannschaft weckt. Denn schwuppdiewupp steigt der Etat an, die Leistingsfähigkeit aber nicht. War in Gummersabch mit Yoon genau der Fall. Einer, der aus dem Gehaltsgefüge so rausragt, sorgt unweigerlich dafür, dass das allgemeine level nachzieht. Große Gefahr, meine ich wirklich.
    Das nächste Risiko ist, das man glaubt durch die Verpflichtung eine Art Vorleistung erbracht zu haben und nun die Sponsoren nachziehen werden/müssen. Dem ist nicht so. Bitte werft einen Blick zurück auf den TVG was seit /und mit der Verpflcihtung von Jackson passiert ist, was dem VfL mit Yoon passiert ist oder auch was Nordhorn passiert ist (damals mit Gentzel, Vranjes, Skribc). Die haben allesamt sprotliche Leistungen erbracht, keiner war eine Enttäuschung, und alle Vereine hatten hinterher massive wirtschaftliche Probleme. Aufpassen, HSG. Einen Ivano Balic kennt ausserhalb des Handballs keiner. Ausser in Kroatien, aber da ist keine Firma welche in Wetzlar werben würde.

    Hallo Mods,
    bitte reagieren. Erst recht als Gummersbacher möchte ich nicht in eine Ecke mit solchen Äußerungen gestellt werden. Südkreishirni und auch Rentner scheinen nicht zu begreifen, dass Meinungsfreiheit nichts mit Verunglimpfungen oder Bevormundung zu tun hat, echt peinlich.

    Zitat

    Aber wer etwas gegen Heiner Brand hat, ist in meinen Augen verblendet und sollte sich zum Augenarzt begeben.
    Ende der Diskussion.

    Ein prima Beispiel, wie eine kontroverse Diskussion genau nicht zu führen ist. Vielleicht kann der ein oder andere auch nicht anders. Ist ja schon spät.