Mann, geniesse den Sieg und halte den Ball flach. Gewonnen, nur das zählt. Die Gefahr ist noch nicht vorbei.
Beiträge von David G.
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Lieber Steinar,
ich bin - so glaube ich - frei von jedem Verdacht, "meinen" VfL von Kritik auszunehmen oder schön zu reden. Im Gegenteil, ich gehe mit "meinem" Verein eher hart ins Gericht, daher erlaube ich mir auch bzw. bilde mir ein, es mir erlauben zu können, auch zu anderen Themen mich zu äußern.
Und in der Tat würde ich mich bei aktuellen Neuigkeiten über den VfL -sofern ich sie als wichtig erachte - im entsprechenden Thread platzieren. Ist aber derzeit verdächtig ruhig, gestern war ein schöne Sitzung anberaumt mit ein wenig Spannungspotenzial, ging aber nicht nur um Finanzen.
Andererseits ist dieser "VfL-Reflex" schon etwas lächerlich, da schließe ich mich meinem Vorredner an. Wenn nur derjenige was Kritisches beitragen darf, dessen Verein top dastehen muss, naja, Steiner, da dürftest Du aufgrund der ruhmreichen Vergangenheit des Tusem auch nichts mehr sagen, getreu dem Motto: nur wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Amen. -
Bernd T, der Sinn eines Forums ist Dir aber schon klar? Wen hier nur "in Stein gemeißelte" Tatsachen stehen dürfen oder nur Positives über den Lieblingsclub stehen darf, dann könnte man es direkt an die Pressestelle der Clubs verlinken.
Desweiteren darfst Du schon berücksichtigen, das ich durchaus ziemlich gut informiert bin und mir daher schon zutraue, das ein oder andere zu platzieren, auch wenn es von mir nicht selber verifiziert werden konnte. Dann kennzeichne ich dieses aber. So auch wie in desem Beitrag zu Wetzlar. Ich kann es Dir aber gerne anders formulieren:
"Gewöhnlich gut unterrichtete Quellen berichten von finanziellen Ungereimheiten bei der HSG Wetzlar".
Ist das jetzt so besser?
Oder ist das gar verboten zu posten? -
Seid mir bitte nicht böse, liebe Wetzlarer. Ich finde es toll, was da aufgebaut wurde. Aber der jetzigen Nummer traue ich einfach nicht. Habe auch schon Zeichen bekommen, dass da die Ein- und Ausgaberechnung derzeit nicht aufgeht. Ist aber nicht hieb- und stichfest diese Info.
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Troll hin Troll her, und ohne was ganz genaues über den TVG zu wissen:
Wenn ich jetzt nur die Umfirmierung heranziehe, das stagnieren seit Jahren mit steter Tendenz nach unten, wenn ich das Thema Wetzlar mit dem Rücktritt des Selbstdarstellers hinzuzähle, einen weiteren Rücktritt von dem Schmuck-Kaspar bei den Löwen sowie den Rückzug der Enbw (eher aus politischen Gründen) bei Frischauf heranziehe, (und den Vfl als negative Konstante) dann kann ich wohl einige dunkle Wolken am HandballHorizont herauf ziehen sehen.
Ich gehe definitiv soweit zu behaupten, dass auf den Handball schwere Zeiten zukommen. Die Frage ist also nicht ob sondern wie damit umgegangen werden muß. Schaffen es die Clubs es mehr oder weniger sanft oder knallt es gleich mit voller Stärke. Was seit 2-3 Jahren in Spanien los ist, kann der Handball sich hier nicht leisten (ok ausser mein VfL), dafür ist er zu bekannt. -
Und was ist, wenn die HSG Wetzler auf dem Formular direkt die erste Option angekreutzt hat (Vereinswechsel) und dennoch hat die HBL die Genehmigung erteilt?
Im Ernst, schuld hat hier keiner so richtig (mal abgesehn von Klimovets selber, aber auch nur wenn er sich nicht verbal abgemeldet hat), oder aber eben viele. Der für mich Hauptschuldige ist dieses komplizierte System. Übrigens, die Idee von einem Vorschreiber hier ist doch prima, wenn schon eine Zentrale Passstelle nicht gewollt ist, warum nicht ein fester Spielerpass für den Spieler, sehr guter Vorschlag, Kompliment. Am besten noch europaweit. -
Um mal was klar zustellen:
Das Wetzlar die Punkte nach gegenwärtigem Regelwek abgesprochen bekommt ist klar und auch korrekt (wenn Klimo denn tatsächlich eine gültige Spielberechtigung hat). Da nuztz auch Nichtwissen nicht. Aber, es ist meiner Meinung nach nicht gerecht.Und dieses Verfahren könnte man eleganter lösen, mit geänderten Regeln, mit einer Dazenbank (ich komme auch aus der IT-Branche und weiß zig Gegenbeispiele, wo Migration/Export von Daten läuft. und bei den Primitivprogrammen der Verbände handelt es ich nicht um komplexe Strukturen wie bei Großunternehmen). Es ist also machbar, wenn alle beteiligten es nur wollten. Und dafür plädiere ich.
Steinar, Deine Argumentation über die Erstellung von Spielplänen durch Stemberg zeigt mir, dass Du es eben nicht weißt, wie ers macht. Das ist Anachronismus pur. Und ob ich was gegen den Mann habe? Ja, habe ich, weil er als Spesenritter, reaktionärer Selbstdarsteller sein Aufgabenfeld (Spielleitung mit allem zipp und zapp) so kompliziert gestaltet hat, das die HBL ihn nicht loswerden kann, obwohl sie es seit Jahren wünscht. Und das ist kein Gerücht. Kannst Du glauben oder bleiben lassen.
Und Deine Argumentationen bezüglich des Regelwerks tendieren in eine ähnliche Richtung, ich stelle fest, dass Du ja über profundes Wissen verfügst. Und wenn man Sachen einfacher macht, ist das (dann überholte) Wissen nicht mehr soviel wert. Dieses Motiv ist auch reaktionär (bin aber heute provokant). Ich kenne Stemberg persönlich und maße mir deshalb diese Meinung an. -
Steinar, das mit dem Zitaten raff ich nicht, daher muss es so gehen:
Das Du Stemberg in Schutz nimmst, nehme ich nicht persönlich. Aber wenn Du wüsstest, wie der gute Mann seine Spielpläne baut und wie schnell es gehen könnte und wie lange es dauert, dann wüsstest Du, das er mit einer modernen und zeitgemäßen Infrastruktur das Thema Klimovets in 5 Minuten abgehandelt hätte.Und die förderale DH-Struktur kann beibehalten werden, sehe ich überhaupt kein Hindernis darin. Man muss nur wollen. Da können die unterschiedliche Programme nutzen, wie sie wollen. Irgend ein exportformat hat jedes Programm.
Und da ich eine Paßstelle auch unter Beibehaltung der jetzigen Struktur als möglich erachte, ist da auch Dein konstruierter Gegensatz zum Zentralismus obsolet.
Hier sage ich: was ein Spieler unterhalb der Bundesligen tut sollte keinen Einfluss auf sein Wirken in den Bundesligen haben. Im Gegenteil, wenn man das freier handeln würde, gäbe es evtl. sogar eher Chancen für junge Spieler aus der Regionalliga, mal eine Chance zu bekommen, wenn in der BL mal ein Verein wegen Verletzung einen ganz kurzfrisrtigen Ersatz braucht. Aber das Thema regelt ja Bob schon.Aber, wer nichts ändern will, findet immer genügend Gründe die dagegen sprechen.
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Ronaldo, Du kennst die Versicherungsbedingungen nicht, ich kenne solche Konstellationen, da muss man noch nicht mal was verdienen. Beispielsweise um sich fit zu halten für eine Anstellung. Die von Klimovets kenne ich auch nicht. Das hat aber - egal wie- nichts mit dem konstatierten Präzedenzfall zu tun.
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Es gibt aber private Zusatzversicherungen, die nur greifen im Falle des Falles wenn man sich in Ausübung seines Berufes verletzt. Und dafür reicht nur eine Vereinszugehörigkeit nicht. Das wäre dann Freizeit.
Aber: auch das ist Spekualtion bei Klimovets.
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Wenn der gute Uwe Stemberg schon 2 Tage braucht um Klarheit rein zu bringen, gehört das Regelwerk geändert. Nur, dass gerade dieser Gralshüter das genau nicht will, da er sich dann wegrationalisieren würde. Daher bin ich nicht nur für eine zentrale Passdatei - in meinen Augen ein Muss wenn ich mit sowas hantiere wie festspielen, etc. Nein, eigentlich bin ich generell gegen so ein Blödsinn. Was spricht denn dagegen? Ich kann ja noch verstehen, wenn es um Ligengleichheit geht, aber ich meine, dass alles unterhalb der Bundesligen (also ab Regionalliga abwärts) vollkommen losgelöst werden muss von den professionellen HBL-Ligen.
Übrigens weiss ich von Bundesligaspielern,die auch bei zwei Clubs gemeldet waren (aber nie gespielt haben), ist nur nie jemanden aufgefallen. Deswegen sollte man solche Stilblüten von vorneherein vermeiden.
Und juristisch ist die Sache m.E. eh klar. Laut Regelwerk darf er nicht mehr spielen gegen Entgelt mit Angestelltenvertrag weil er bei einem Verein gemeldet (sein soll) war ohne gespielt zu haben und ohne einen Arbeitsvertrag zu haben und ohen Entgelt bezogen zu haben. Das riecht nach Präzedenzfall. -
Arcosh, wie hätte ich auch von Dir so etwas wie Weitblick erwarten dürfen? Klimovets war (ob mit oder ohne seines Wissens) gemeldet bei einem Oberligisten, es lag eine Spielberechtigung ohne Vertrag vor. Daher ist das auch kein Beruf, also kann er da auch nicht arbeiten gehen.
Und das wieder mit Doping in einem Topf zu werfen ist mal wieder so albern. Was hat er denn davon, sich nicht bei Hassloch abzumelden? Also die Motivlage ist eine ganz andere und so hinkt Dein Vergleich (mal wieder).Ich muss Dir sogar in einem Punkt Recht geben: es ist nicht zuviel von einem Spieler verlangt, darauf zu achten was er unterschreibt oder was eben nicht. Aber wer sich im Sport auskennt (so wie Du!!) weiß ja auch, was alles so passiert. Spieler mit 2 Arbeitzsverträgen gleichzeitig, oder Vertragsanzeige hier Vertrag da, usw. Aber da sist hier was anderes, bestenfalls hat er sich hier nur fit gehalten und um versicherungstechnisch sicher zu gehen, wurde er gemeldet und hat evtl. eben vergessen, sich abzumelden. Ein Fehler,ja. Aber nicht mit diesen Folgen. Da stimmt die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht.
Aber entscheidend ist doch, das selbst der Spielleiter der stärksten Liga der Welt erstmal sich 2 Tage schlau machen musste, um zu einem Urteil zu kommen. Das ist doch der eigentliche Skandal: wenn schon der Herr aller Regel-Reusen die Frage nicht direkt klären kann und Klimovets vorher sogar die Spielgberechtigung erteilte, dann kann ich weder vom Spieler noch vom Klub dieses erwraten. Dieses ganze Regelwerk ist sowas von antiquiert. Was sagen denn die RA hier im Forum dazu? Ich bin wirklich sicher, dass Klimovets vor einem Zivilgericht Erfolg hätte und der DHB/HBL das Regelwerk als Folge daraus ändern müsste.
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Ohne Einblick in die Aktenlage zu kennen noch die Paragraphen in der Spielordnung:
Wie kann es denn sein, das ein Spieler eine Spielgenehmigung seiten der HBL bekommt, samt Vertragsanzeige und dem ganzen Quatsch, und hinterher ist es nichts wert, weil diese Genehmigung nur bis in die 2 Liga reicht. Das ist doch lächerlich. Egal wer da gepennt hat, das würde doch bedeuten, das ein aufnehmender Verein jeden Landesverband oder weiter drunter anschreiben müsste, um ja ganz sicher zu gehen. Von ausländischen Transfers ganz zu schweigen. Denn wer die Kameraden Spielerberater kennt und die Bequemlichkeit und Naivität der Spieler, der weiß ganz genau, das man nie genau wissen kann, wo we jetzt irdenwie gemeldet ist. Lächerlich zum zweiten.
Und aus Klimovets Sicht kommt doch dieses Urteil einem Berufsverbot gleich, er darf seinen Beruf nicht ausüben, weil er diesen schon im Amateurbreich irgendwo ausgeübt hat? Stimmt ja nicht einmal, der war nichtmals aktiv. Liebe Rechtsanwälte hier in diesem Forum, lieber Klimovets, geh nach Luxemburg zum Europäischen Gerichtshof, da wist Du gewinnen. Ganz sicher. Und bitte, allerliebste HBL, schick endlich diesen unerträglichen Stemberg aufs Altenteil, das ist so lächerlich für die stärkste Liga der Welt. Amen. -
Und ich hatte schon gedacht, die HSG Wetzlar hätte die unseeligen Zeiten des Provinzfürsten RD hinter sich gelassen. Jetzt stösst der zusammen mit Thielmann (der als dessen Nachfolger tituliert wurde) in gleiche Horn.
Noch dazu diese obskure Konstellation Sprecher des AR und sportlicher Leiter. Also Mitglied und Sprecher des Kontrollgremiums dass ihn gleichzeitig in seinem Job als Sportlicher Leiter kontrollieren soll. Und Seip ist wohl nur der Hofnarr, der am Ende alles sunterschreiben darf und seinen Ar...d afür hinhalten muss, wenn es mal wieder schief gelaufen ist. Genau wie damals der andere Pappkamerad, der jetzt in Gummersbach ist.
Tut mir leid, ich ahne nach wie vor schlimmes.
Ihr seid nur ein Karnevalsverein! -
Oh Mann, nach meinem willkürlichen Vergleich der AR-Vorsitzenden der nächste Schritt der Schlimmes fürchten lässt. Ich hoffe, ich habe Unrecht, aber um Wetzlar mache ich mir ernsthafte Sorgen.
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Es war so, dass der HSV mit Bertrand verlänfgern wollte und mit Guillaume nicht, bzw. nicht so lang und zu veränderten (geringeren Bezügen). Da hat man halt ein bisschen gezockt, andere Vereine ins Spiel gebracht und sich halt am Ende irgendwo getroffen. Nun da Chamberry mal wieder angreifen will (möchten die immer, wenn irgend einer mal wieder Geld loseist, wie seinerzeit bei Narzisse) und der HSV den Etat kürzen muss (allein der Trainerwechsel macht ja wieder einen Spieler) aus, freuen sich jetzt wieder sogar 3 Parteien.
Tut mienes Erachtens den Verdiensten der Gilles-Brüder um den HSV keinen Abbruch, auch wenn sie immer gut verdient haben. Tolle Typen. -
Jetzt werde ich aber hellhörig: "eine Million an Verbindlichkeitne wurde abgetragen, eine weitere soll bis 2013 folgen".
Da stellt sich mit die Frage: Sind dann immer noch Verbindlichkeiten übrig? Das nimmt ja Gummersbacher Verhältnisse an.
Ohne jetzt jemanden abstempeln zu wollen, da ich denjenigen nicht kenne: aber das Gebaren und die ständige Präsenz des Herrn AR-Vorstand erinnert mich an einen Kölner Bankenchef aus Gummersbacher Zeiten. -
Arcosh, nicht schlecht, oder?
Aber ist auch keine Kunst. Was Melsungen seit Jahren abliefert ist unter aller Kanone. Alle reden immer von den Löwen als Negativ-Beispiel der "Underperformance". Aber meine Nummer 1 ist und war immer Melsungen. Ist eiegntlich unverständlich:
1. sichere Finanzlage auf gutem mittlerem bis gehobenem Niveau
2. eine einzige Perosn hat das Sagen = Mäzen
3. keine störende Boulevard-Presse
4. gute SpielerUnd dann kommt nur diese Schei..e bei raus. Peinlich. Verletzungspech hin oder her, das geht seit Jahren so. Und wenn der Pseudo-Profi-Trainer auch noch vorschnell die Halle verlasst haben soll (habe ich nicht gesehen) und der hat keinen trifftigen Grund wie ein dringendes Bedürfnis, dann darf Herr nichtsaufdiereihekrieger AF bald wieder neu auf Einkaufstour gehen.
Wenn jetzt der HSV die Gunst der Stunde nutzt und den dann absehbar freiwerdenden Trainer verpflichtet, hat der THW wieder ein Jahr zum Ausruhen gewonnen.Zum VfL: Melsungen kommt auch in den Abstigeskampf, Burgdorf auch, deswegen kein wirklicher Maßstab und noch lange nicht die Rettung. Aber die Truppe hat Moral gezeigt und hat Stabilität gewonnen. Und diese war im letzten Herbst nicht da. Hat der Emir gut gemacht.
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ich gehe noch weiter. Ein deutscher Spieler mit entsprechender Qualität kann sich die Clubs aussuchen und bekommt noch deutlich mehr als ein ausländischer Spieler. Oder umgekehrt: bei gleichem Gehalt darf der deutsche Spieler sogar was schlechter sein. Nur in der absoluten Spitze zählt nur eines: absolute Spitze im Können. Das trifft in Deutschland aber derzeit nur auf den THW und den HSV zu.
Im Ernst, ich kann diesen Mist nicht mehr hören. Deutsche Spieler haben es eher einfacher, adäquat beschäftigt zu werden. Sie müssen nur beißen wollen. Und wenn den Klubs nix mehr einfällt (sprich, ist kein Geld mehr da) kommt regelmäßig die Nummer mit den jungen deutschen Talenten. Mittlerweile bei nahezu 2/3 aller BL-Vereine der Fall. Eigentlich müssten wir dann in 5 jahren wieder eine Top-Nati haben. Das einzig gute an der Tristesse.
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Spiler wird auch nicht klappen, der VfL wurde nur benutzt, um ein wenig Druck aufgrund fehlender Gehaltszahlungen auszüben. Manojlovic wurde immer teuerer. Da könnte sogar noch was gehen, was ich aber nicht wirklich glaube.