Göppingen mit 8, der HSV vorm Sturz ins Mittelfeld. Das wird da jetzt richtig lustig an der Elbe. Mal sehen, ob the red nose rendeer unruhig wird.
Beiträge von David G.
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Wie, wollte Ivanescu mal wieder ein Comeback starten?
Nun im Ernst, Bundesligatauglich ist der Tusem nicht, auch wenn es mal ein ganz gutes Spiel gegeben hat. Dann wäre ja auch Dormagen vor drei jahren in die Champions-Leaque gekommen (oder wann auch immer die Unentscheiden in Kiel gespielt haben). -
Was sagen denn die Essener Insider zu diesem Vorgang? Ist etwas vorgefallen, von dem wir hier nichts wissen? Handschke kann ja auch mal richtig daneben langen.
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Grundsätzlich stimme ich Dir in vielen Dingen zu, besonders hinsichtlich der Aussen, Zrnic scheint nach dem Rentenvertrag keine Lust mehr zu haben oder aber seitdem er Kapitän ist, zuviel Gedanken mit sich rum zu schleppen. Nebenbei soll er sich auch gewisse divenhafte Züge angeeignet haben.
Pfahl spielt seit 3 jahren fast jedes Spiel durch, jetzt mit fast 30 (oder isser schon?), Vaterpflichten und immer viel Trubel in GM zollt er diesem langsam aber sicher Tribut. Das ist für mich vollkommen normal, dass er die Form von vor 3 Jahren nicht halten kann. Nebenbei war er aber auch nie der Überspieler.
Für Putic möchte ich eine kleine Lanze brechen, nicht, dass er nicht eher bequem ist, nicht, das er nicht den Ernst des Lebens noch nicht erkannt hat, nicht, das er nicht 7 von 10 Spiele vergeigt. Das stimmt so alles von mir aus. Aber das weiß man seit Jahren, bzw. hat man als Management zu wissen. Warum ist er also verpflichtet bzw. verlängert worden?
Nun, er hat definitiv seine Qualitäten, auch wenn er sie nicht immer oder zu selten abrufen kann. Er ist ein guter Spieler für die bestimmten Momente, für die Zeit, wenn vorne gar nichts mehr geht oder der Trainer braucht mal schnell 2-3 Buden. Dann muss er wieder auf die Bank. Und in Gummersbach spielt er durch. Das ist der Fehler. der VfL braucht einen soliden, abwehrstarken, spielstarken RL ohne viel TamTam, auch ohne den Anspruch, die Torschützenkanone zu gewinnen, einer, der 4 von 5 pro Spiel macht und dahinter einen wie Putic. Hat der Verein aber nur Geld für einen, dann keinsfalls einen Spielertypen wie Putic. Krause machts viel besser als gedacht, aber es reicht nicht. Und Sead hat damas der Verlängerung nur zugestimmt, weil ihm ja ein ein RL wie oben beschrieben versprochen wurde (oder er spekulierte darauf, nach dem Motto: hat immer noch geklappt). -
Donnerwetter, da lag ich mit Minden aber daneben.
Ohne jetzt Einblick in die Trainerarbeit von Handschke zu haben: was soll das? Da leistet sich Essen mehrere sicher nicht billige Bundesligaspieler in der Verwaltung, die weder in der Lage scheinen, in einer Stadt mit großer Handballvergangenheit und 600.000 Einwohnern genug Etat zu aktivieren um einen bundesliagtauglichen Kader aufzustellen und geht eben mit einem BL-untauglichen Kader in die Saison und leistet sich dafür jetzt 2 Trainer? Schwachsinn und Bauernopfer für eigenes Versagen des Managements. Mehr fällt mir dazu nicht ein. -
Auch wenn es reichlich früh erscheint, zeichenen sich Tendenzen ab.
Meine Meinung:
Hinter Nettelstedt-Lübbecke befindet sich jede der Mannschaften im Abstiegskampf.
Wobei ich Göppingen (die fangen sich noch) und Balingen (die Verpflichtung von Katze wird sich als goldrichtig herausstellen, wenn sie denn heile bleibt) die besten Chancen einräume, sich da früh wieder raus zu manövrieren.
Im Gegensatz dazu Essen, die stehen für mich schon so gut wie sicher als 1. Absteiger fest. Keine Überraschung zwar, aber auch keine positive, ein bisschen fad, das Ganze.
Neuhausen dagegen überraschte schon mal, spielen auch schön homogen, dürften aber neben Essen die schlechtesten Karten haben.
Danach die Gruppe um Minden/Großwallstadt und Gummersbach. Minden nach gutem Start doch im grauen Einerlei wieder angekommen, mein erster Favorit auf einen vorzeitigen Trainerwechsel, denn die haben zumindest das Geld dafür.
Großwallstadt nimmt seinen steten Weg weiter nach unten konsequent und ohne zu jammern. Sind sie schon dieses Jahr dran?
Und der VfL - ohnehin ein wenig weltfremd - ist er wirklich bereit, den Abstiegskampf aufzunehmen oder hofft man wieder auf einen, der die Tasche aufmacht und neue Spieler holt, die Zukunft ist doch so rasarot. Nicht ungefährliche Situation.
Lemgo ist für mich die die große unbekannte. Eigentlich sollten sie es schaffen, wenn es gelingt, neben der Platte in ruhigere Fahrwasser zu gelangen.
Wer siehts anders? -
Orangepower, was machst Du? Deine Antwort ist doch nicht von mir?
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Nun, in Gummersbach hat man ein gewisses Anspruchsdenken, ob das nun gerechtfertigz ist oder nicht, die ruhmreichen Jahre blenden immer noch. Und natürlich ist mittlerweile dem vorletzten klar geworden (dem letzten noch nicht, die denken immer noch, da kommt dan einer und macht die Taschen auf), das auf Jahre hinaus der VfL bestenfalls im Mittelfeld rumdümpeln wird. Das ist klar. Und deswegen meine ich ja zu beobachten, dass der Zuschauerzuspruch schon schwächer ausfällt. Und genau deswegen mache ich mir ganz große Sorgen. Nicht, ob jetzt 1800 oder 2000 im Schnitt kommen, sondern, wenn die neue Halle steht, woher sollen die 4000 Zuschauer kommen um überhaupt das Mittelfeld finanziell darstellen zu können? Und kommen die nicht, sind dann die Regionalfürsten beleidigt und fahren ihr Engagement runter, welches nur auf Emotionen (neutral ausgedrückt) aufbaut? Denn keiner von denen hat was von Trikotwerbung.
Zu Kopco: keine Ahnung, aber glaube nicht, dass es schwer ist.
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Zitat
VfL: Dennis Krause, Adrian Pfahl (je 6), Barna Putics (5), Jörg Lützelberger (4), Michael Kopco, Goran Sprem (je 3), Vedran Zrnic (1)
Wenn man die reine Torverteilung zurgrunde zieht, sieht es doch gleich anders aus, da macht die linke Angriffsseite (Sprem, Krause, Putic, den zähl ich ma dazu) 14 Buden, die rechte Seite (Pfahl Zrnic) 7.
Ich könnte also den Umkehrschluss ziehen. Habe das Spiel aber nicht gesehen, daher weiss ich nicht, ob die auf links einfach werfen durften und die Abwehr hat die rechte Seite zu gemacht, bzw. sich verschleissenlassen, da es keine Ersatzspieler gibt oder was sonst so der Grund/Taktik war.Auch wenn ich glaube, dass das Spiel mit Schindler/Mahe ebenso verloren gegangen wäre, sind doch 3 Dinge augenscheinlich:
-Der Kader ist mit diesen 2 Verletzungen zu stark geschwächt, zum Ende des Spiels hin schwinden einfach die Kräfte, da
-die Aufrücker (Gaubatz, Teppich, usw.) anscheinend nicht über genügend Qualität verfügen, um eben den Stammspielern mal 10 Minuten Verschnaufspause zu geben.
-auch die Qualität der "Stammsieben" des VfL entspricht eben nur dem derzeitigen Rang, Punkt. Hannover (und viele andere) ist besser besetzt. Sicher wäre das mit Schindler besser, aber wirklich gut ist der auch nicht. Und Mahe lernnt gerade, dass das zweite Jahr als Stammspieler ein besonders schweres ist.
Also kein Grund zur Panik, alles läuft normal (wie erwartet, weil ja immer noch Kaderfehler vorhanden blieben)) und die Mannschaft, der Trainer und sogar das Umfeld (mittlerweile) wissen, dass diese Saison wieder eng werden kann.
Was mich jetzt interssiert, wird zu beobachten, ob die Zuschauer ein weiteres Jahr Abstiegskampf akzeptieren oder langsam den Spaß verlieren. ich meine, die Euphorie wird schon kleiner.
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FF at its best. Erst mal stil- und wahllos einen Schuldigen präsentieren (dieses Mal sein/e Vorgänger), die Lage schlecht reden (dann kanns ja nur bergauf gehen) und zu letzt das Prinzip Hoffnung bemühen (noch 1, besser 2 Jahre dauert es bestimmt, die Lizenz einfach mal so zu bekommen). Und wenns eben schief läuft (so wie bisher immer)? Dann waren es die anderen, oder die Sponsoren, die ZUGESAGTE Gelder nicht bezahlt haben, oder der allgemeine Verfall der Liga oder notfalls der Lieven. Er jedenfalls nicht. An dem prallt alles ab, an dem beissen sich auch die die VfL-Granden die Zähne aus. Ob von denen eigentlich einer merkt, dass sie gerade massiv von Flatten angegriffen und bloßgestellt werden? Es ist doch mehr als ein offenes Geheimnis, das ohne Jochen K., Götz T. und anderen Experten nichts, aber auch gar nichts entschieden wurde und die letzten GF nur Gaderobenständer waren?
Nebenbei, dass der Etat viel zu hoch war gemessen am Leistungsvermögen der Spieler und am Tabellenstand ist doch wohl gar nichst neues, konnte man schon hier in der HE vor Jahren nachlesen.
Das der VfL aus seinen Möglichkeiten zu wenig gemacht hat, sehe ich übrigens gar nicht, wenn man bedenkt, dass von den 4plus x Millionen Etat eh nur wirkliche 2 plus x in die Mannschaft geflossen sind (der Rest waren Schulden für, ja für was denn?) hätte man den ein oder anderen Tabellenplatz besser stehen können, aber so richtig was mehr gerissen hätte man auch nicht. Immerhin haben sich sich ja alles durch die 3 zweitlassigen Europapokalsiege schön gesoffen. -
Zitat
was wiederum pflicht der geschäftsführer oder des beirates ist gegenüber den gesellschaftern, und da sieht man dann einiges schwarz auf weiss....leider in diesem fall....
Also hat der Beirat Pflichten gegenüber den Gesellschaftern. Jetzt bin ich aber froh, dass das aus quasi offizieller Quelle kommt und nicht aus solcher, die dem TBV ja eh nur übel mitspielen wollen, weil sie nicht alles für bare Münze nehmen.Im übrigen kann man Lobby-Arbeit auch gut oder eben weniger gut leisten. Jetzt würde ich aber Morgen eine Gegendarstellung erwarten, denn wie auch Steinar schreibt, eine Möglich zum Reagieren hat jeder.
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Wenn diese Investoren, Gönner, Großkotze nur solange drin blieben, bis die Folgen ihres Engagements wieder auf Normalmaß gesunken wären, hätte der TBV, der VfL, der HSV und die Rhein-Neckar-Löwen weniger Probleme. Das meine ich mit übernommen, dort wird dann mit Geldern gearbeitet, die der Standort normalerweise einfach nicht hergibt.Da wird aus den merkwürdigsten Motiven Gelder reingesteckt, die nie und nimmer refinanziert werden können. Vor allem werden Gehälter jenseits von Gut und Böse gezahlt, der Apparat aufgebläht. Dann geht man, weil man beleidigt ist, weil man enttäuscht ist, weil man die Ziele nciht erreicht hat oder weil Pappa (so anscheinend hier) den Geldhahn zudreht. Dann hinterlässt man zwar keine Schulden, aber eben ein nicht tragfähiges Konstrukt.
Und dann dürfen die Nachfolger die Suppe auslöffeln. I.d.R. sind das aber keine Fachleute sondern nur "Begleiter" und dann kommt nach der Aufbruchstimmung der Erweckungskater. Soweit kennen das viele Vereine (wer erinnert sich noch an Schwabing, Rheinhausen, Niederwürzbach, Nordhorn, und zig andere). Aber die Art und Weise, wie die derzeitigen eigentlich nicht beneidenswerten Protagonisten agieren und kommunizieren, stösst auf und lässt den "erfahrenen" Begleiter der HandballSzene schon den Kopf schütteln. Und wie schon geschrieben, so geht man nicht mit einer , nein mit der Handballikone Lemgos um. Vor allem nicht, wenn man ihn kennt. Und vor allem nicht, wenn man jahrelang zugesehen hat. Das regelt man eleganter. Hoffentlich regelt man überhaupt noch was und es kommt nicht wie zuletzt in Dormagen, wo ein Provinzfürst sich beleidigt fühlt und mal eben den Karren vor die Wand fährt. Das wünsche ich Lemgo ausdrücklich nicht. -
Mein lieber Oko,
ich wollte Deinem theoretischen Wissen nur ein Beispiel aus der Praxis gegenüber stellen, damit Du auch dein Wissen anzuwenden verstehst.
Leider hast Du dieses nicht nutzen wollen und reagierst wei ein kleines Kind mit Polemik, schade.Was ich aber wirklich will? Nun, ganz einfach:
alles was in den letzten Jahren in Lemgo passierte und jetzt noch passiert, ist üblich, bei Vereinen, die sich übernommen haben.
-Erst tritt heristo an und will alles ganz anders, ganz schön und ganz toll machen. Sicher träumten die sogar insgeheim von ROI.
-die anderen Granden dachten sich: prima, da haben wir den Doofen, der alles bezahlt, aber ich bleibe schön im Beirat, in der VIP-loge oder bin weiterhin wichtig, aber die große Zeche bezahlt ein anderer.
.das ärgerte irgendwann aber heristo, spätestens dann, als sie feststellten,das das alles nicht so einfach ist wie vorgestellt die handball-Welt zu rocken. Also zog man sich beleidigt zurück und stieg aus. Natürlich nicht ohne laut festgestellt zu haben, dass man all seine Verpflichtungen eingehalten hat und ein bestelltes Feld hinterlässt.
-In diesem Glauben und voller Selbstbesoffenheit mal zu zeigen, wie der echte Lipper das macht, traten dann die Provinzfürsten in die Bütt.
- Dummerweise mussten sie dann feststellen, dass das bestellte Feld aber eine ziemlich hohe/teuere Pacht hat und standen vor der Situation, dass sie mit dem Geld, mit dem sie eigentlcih spielen wollten, nicht weit kommen, im Gegenteil, die Felle schwammen davon.
- dann wurde man kreativ und schickte die Zaubermaus JH los, aber ausser einem ungedeckten Scheck kam nichst zustande. Dann lockte das Reich der aufgehenden Sonne, aber auch hier zog die ruhmreiche Marke TBV Lemgo kein Hering, äh Reiskorn vom Teller.
- das Loch wurde immer größer und man sah sich gezwungen, Pachtzahlungen zu reduzieren, weniger Saatkorn auszubringen, Kartoffeln anstelle Piemontkirschen zu ernten. Nur wie das den Leuten draußen erklären, wo man doch schon lange dabei ist, ja sogar im Kontrollgremium saß und großartige Ankündigungen vom Stapel gelassen hat, ja sogar rosarote Zeiten angekündigt hat? Was sollen die Leute denken, wir Industriekapitäne, die schon mache Klippe der Lippe umschifften, schaffen es nicht?
- da muss doch einer schuld dran sein, einer, der alles verbockt hat, der uns ganz bestimmt an der Nase herum geführt hat, einen, denen wir dummerweise nicht nach Unterlagen gefragt haben. Doch, wir haben bestimmt mal gefragt, aber der böse VZ wollte die uns nicht geben, der wollte sogar ins Telefonanlagen-Leasing-Geschäft eintreten. der muss schuld sein, wir doch nicht. Der wars bestimmt.
-jetzt haben wir das Opfer, jetzt räumen wir mal so richtig auf, wäre doch gelacht, nicht ein paar huntertausen Euro mehr reinzukriegen, eine vernünftige Struktur sowieso, da sparen wir dann nochmal 300.000. Und dann sind wir wieder da. Und die VIP-Loge bekommt ne Bronzeplatte.
-naja, so einfach ist das wohl doch nicht, sogar die bösen Zuschauer goutieren unsere Leistung nicht, wegen denen machen wir das doch nur, wir brauchen nicht den TBV, wir sind nicht eitel. Wir machens fürs Heimatland, fürs Lipperland, jawohl. die sind schuld, die Verräter und lassen uns im Stich. Und die Klage, nun, da wird wohl doch nicht soviel rumkommen,der Anwalt ist aber auch schlecht. Er meint sogar, das wir irgendwie ja auch nicht aufgepasst haben, wir berichtigen mal besser auf Null, vielleicht ziehen wir ja auch zurück.
-und der VZ. Ach der, war ein toller Spieler, ist sogar nicht nach Barca gegangen, der wollte auch lieber bei der Sparkasse bleiben, aber wir haben ihn überredet, Manager, Trainer und GF zu werden. Der Volker, ja der , der ist jetzt kaputt.
DESWEGEN.
PS. Und wenn dieser VZ wirklich kriminell gehandelt haben sollte, dann leiste ich Abbitte. Aber nur dafür. Der Rest ist übliche Handballgeschichte und normal für jeden, der der Sonne zu nahe kommen wollte. Steht in keinem Lehrbuch, nur in dem des Lebens.
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Lieber Betriebswirt Oko,
ich lasse Dir Deine Sichtweise sicher gerne, steht mir auch gar nicht zu, Deine ändern zu wollen. Ich schreibe aber nicht von Sichtweisen und InterprÄtationen (das Ä kann ich mir leider nicht verkneifen) sondern gehe in den Wissenstransfer, indem ich meine Kenntnisse über professionellen Handball (ua. habe/hatte ich Gelegenheit, mir bei 6! AR/Beiratkonstruktionen von HBL-Vereinen in den letzten 15 Jahren EInblick zu verschaffen) und übertrage diese auf die Geschehnisse im Lemgo, die ich alle schon genau so erlebt habe. Und in der Tat ist es so, dass je nach Gestaltung des Gesellschaftervertrages, die Befugnisse der GF, die Installierung eines Kontrollgremiums und damit eben von Kontrollfunktionen geregelt sind. Egal,wie die im Einzelnen nun aussehen. Denn, da hast Du recht: das Vertragswerk in Lemgo kenne ich nicht! Wenn aber der TBV- Beirat - der zweifelsohne die Zügel in der Hand hält (sowohl operaitv wie auch kontrollierend, oder will das einer bestreiten?) sagt, dass er jetzt wieder die Kontrollfunktionen ernst nimmt, heisst das, dass er dieses vorher nicht getan hat. Und das ist vollkommen unabhängig davon, wie er sich jetzt schimpft.
Bei meinem VfL hiess das anstelle der Gesellschafterversammlung eingesetzte Kontroll- und Beschlußorgan auch Beirat und erst ab ca. 2002 Aufsichtrat, das war aber auch die einzige Änderung am Gesellschaftsvertrag. Und warum macht das, warum setzt der Gesellschafter so ein Kontrollgremium ein? Nun, ganz einfach aus der Praxis (nicht Lehrbuch) erklärt: der Gesellschafter ist(war) bei einem Handballbundesligisten i.d.R. immer mehrheitlich der Verein (je nach Lizenzkonstellation. Und weil Investoren, Sponsoren, Gönner und dergleichen, sich nicht von einem Verein vorführen lassen möchten, hat man eben den Beirat eingeführt, der eben aber nie nur Beirat war (liest sich aber den Vereinsmitgliedern gegenüber netter). Gab es bei vielen Bundesligisten. Und wie stark ist der Verein in einem solchen Beirat/AR vertreten? Genau, bestenfalls mit einer Stimme.
Soviel zur Praxis und nun zurück zur Theorie und Du darfst mich wieder belehren.
Übrigens, bist nicht der einzige studierte. -
Oko, du solltest weniger Wikipedia lesen als der Realität ins Auge sehen.Natürlich hat der Beirat im eigentlichen Begriffsinn nur beratende Funktion. Nur in der Realität sieht das ganz anders aus, da ist ein Beirat sehr hüfig nur eine andere Bezeichnung für Aufsichtsrat. Und je nach Satzung/Gesellschaftervertrag sind die Kompetenzen dessen soweit geregelt, dass damit sogar geschäftsführende Funktionen einhergehen. Kennst Du nicht? Schade, ich aber. Sogar bei einigen Bundesligisten (nicht nur deswegen gehe ich davon aus,das bei der Anzeige gegen Zerbe ggfs. ganz andere getroffen werden sollten, lieben Gruß nach Heristo).
Den vom TBV kenne ich NICHT. Aber wenn ich eins und eins zusammenziehe, das Wirken des Beiratsvorsitzenden und seiner Kollegen auch nur halbwegs richtig deute, sind sie nicht nur Kontrollgremium (zB. veranlassen einer Strafanzeige gegen den GF, Analyse der Geschäftsgebaren einiger Jahre, etc.) sondern auch darüber hinaus gehend operativ tätg (Gelder aquirieren, Geschäftsführer einsetzen, Gesellschafterversammlungen einberufen, Marketingkampagnen starten, Spielerverträge optimieren, und, und und). Das heisst, sie sind sogar defacto geschäftsführend tätig, selbst ganz unabhängig davon, was de jure auf dem Papier steht.
Und für Dich sind das nur Berater? Dream on. -
Oko, ich verstehe jetzt nicht ganz, was Du mit Deinem Beitrag sagen willst. Fakt ist doch, das bestehende Kontrollfunktionen nicht ausgeübt wurden (auch von den bestehenden Kontrolleuren, sprich Beiratsmitgliedern) und jetzt wieder ausgeübt werden sollen.
Warum diese nicht ausgeübt wurden, weil man eben dem einen oder andern vertraut hat, weil man keine Ahnung hatte oder einfach nur kein Bock, ist doch schnurz. Es gibt so was wie eine Satzung oder Gesellschaftervertrag, wo das geregelt ist. Da besteht eigentlich weder Interpretationsmöglichkeit noch -Bedarf.Und dieser Zeitungsbericht ist schon komisch, einerseits schreiben die, dass die Gesellschafter nochmals in die Tasche greifen wollen, falls das Loch bleibt. Also alles gut.
Sie schreiben auch auch, dass der TBV den Überlebenskampf noch nicht gewonnen hat sondern sich mittendrin befindet.Ich ziehe den Schluß, dass die handelnden Verantworlichen den Karren aus dem Dreck ziehen wollen (was sicher sehr positiv zu bewerten ist), aber sie noch gar nicht überblicken, was da noch alles dranhängt. Also wachsam bleiben, der Drops ist noch nicht gelutscht.
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Da schau an.
Selbst bei höchstfreudlicher Lesart kann man doch nicht allen Ernstes von gesichterter finanzieller Situation sprechen. Was sagt der Lobbyist denn nun?
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TCLIP, ich verstehe ja, dass Du lieber das Glas halbvoll denn halbleer siehst. Aber wenn Du Dich der Lobhuddelei näherst bitte ich um Verständnis, dagegen zu argumentieren.
Du hast geschriebenZitatweiterhin wurde erläutert, daß ab sofort wieder bestimmte kontrollmechanismen greifen, die solche vorherigen situationen in zukunft verhinden.
Das heisst, ab sofort, das heisst von mir aus seit November. Wie lange ist Heristo schon draussen, seit fast 1,5 jahren? Da steht auch nicht, das jetzt neue Kontrollmechanismen eingeführt wurden, sondern da steht "wieder bestimmte Kontrollmaechanismen greifen". Also wurden bestehende nicht umgesetzt. Hier ist das Glas nicht mehr halbvoll, hier nenne ich das Augenwischerei.
IUnd das Du in Deinem ersten Bericht die "Nullstellung" der Klage nicht mal erwähntest, die ja mehr aufgewirbelt hat als die eigentliche finanzielle Krisensituation sowie die Wahlergebnisse zur Bedienung von Eitelkeiten kommunizierst, spricht dafür, dass ich Deine Äußerungen mit dem "Lobby-Siegel" versehe. Lobby-ismus ist weder schlimm noch verboten, nur kenntlich gemacht werden sollte es. -
Wurde neben dem Eingeständis, das man seine Kontrollfunktion nicht richtig ausgeübt hat, auch was zur Klage gegen Zerbe verlautbart?
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Hier wieder ein weiteres Beispiel eines eitlen Gecken, der selber keine Fehler -da alles natürlich nur gemeinsam entschieden wurde - gemacht hat - um ja keinen Verantwortung zu übernehmen und mit seinem ach so tollem Netzwerk und Wissen von ganz vielen Heimspielen kokettiert. Wetzlar sollte froh sein, diesen Selbstdarsteller losgeworden zu sein. Und eine Provinzpostille gibt ihm dazu noch eine Bühne. Und ich wundere mich immer noch, warum es mit dem Handball bergab geht.