Beiträge von na_diner

    Hier greift zumindest teilweise der Spruch mit dem Glashaus. Wer selbst in ähnlicher Umgebung wie der dumme Praktikant tätig ist, sollte mal etwas Zeit opfern, um das eigene Tätigkeits-Umfeld unter die Lupe zu nehmen. Was da teilweise über den Äther kommt, ist meist verbal einen Zacken schlimmer als das des Praktikanten. Nicht nur deshalb lästert man auch branchenintern meistens nicht - kommt nicht gut.

    OT: Die Musikauswahl ist aber immer noch top...

    Spotbeamlösung propagiert, bestimmt nicht. Propagieren hieße Reklame, Werbung etc. dafür machen. Als gute und tolerierbare Alternative zur Verschlüsselung ... ja. Wenn es Hauruck per Knopfdruck ginge, wäre es schon passiert. Meinetwegen, nichts dagegen, obwohl es politische Interessen unterlaufen würde.

    Ganz einfach ... die deutsche Karte sich vor Augen halten und dann den Ingenieuren mitteilen, wie eine grenzgenaue Abstrahlung und dies noch bei sich in Betrieb befindlicher Technik umgesetzt werden soll. Die Schweizer, Ösis etc. wären sicherlich auch dankbar, denn sie könnten nicht nur die Lizenzierungskosten sparen.

    Schon erstaunlich, dass immer wieder dieselben - neuerdings mit 6-Fragekatalog inkl. patzigen Antworten im Anschluss - immer wieder die gleichen Themen aufrufen, obwohl x-Mal durchgekaut und sowieso meistens inhaltlich nicht verstanden. Googeln und Wikipedia-Recherche sind nun mal nicht das einzig Wahre.

    Inwieweit man jetzt schon viele Jahre in Betrieb befindliche Satelliten spotbeammäßig genau anpassen kann, weiß nur der Hersteller und Betreiber. Und das gleiche gilt für künftige Generationen. Die Satellitenhersteller konkurrieren und geben sicherlich keine Interna an Googler preis.

    Ein genau 100%iges Abbild eines Landes in solch einem Beam unterzubringen, scheint zumindest kurz- und mittelfristig schwer möglich. Da müsste man länderspezifische Transponder mit allen geographischen Ecken und Kanten in der Ausleuchtzone in dem jeweiligen Beam integrieren und bauen. Und das dann für jedes Land separat. Ob das jetzt technisch machbar ist, wissen ebenfalls nur die Hersteller. In der Zukunft bestimmt, aber nie 100%ig.

    Die neuen Satellitengenerationen haben sicherlich genauere Spotbeam-Möglichkeiten an Board, aber ob diese den Wünschen von AL Jazeera entsprechen, darf bezweifelt werden.

    Die Frau Wille hat das schon richtig beantwortet; momentan besteht schon aus Prinzipiengründen keine Veranlassung für eine Verschlüsselung und schon gar nicht auf Grund einer Handball-WM. Die ÖR nutzen jetzt logischerweise den medialen Handballhype, der bald verflogen sein wird, um ihre Interessen durchzusetzen. Klug wäre strategisch vorzugehen. Als erstes erweitert man kurzfristig die Free-TV-Liste im RStV. Dies könnte und müsste man bei Einigkeit schnell machen. Danach wartet man im nächsten Schritt ab, wie sich sein Gegenüber bspw. bei der Vergabe für 2017 verhält und wie es in dieser Hinsicht rechtemäßig nach 2017 weitergeht. Diese Zeit kann auch im Hintergrund genutzt werden, um eventuell folgende Verschlüsselungsszenarien durchzuspielen (u.a. auch mit Geräteherstellern) und vorzubereiten.

    Die Mehrheit philosophiert auch immer nur über die finanzielle Belastung einer Verschlüsselung - die wäre sicherlich sehr hoch, aber einmalig inkl. immer wiederkehrender Kosten zu stemmen. Zur Not schichtet man um. Die ins Spiel gebrachten 30 EUR pro Anschluss für die Inbetriebnahme sind vielleicht gar nicht so unrealistisch.

    Die Logistik und die Wünsche der Nutzer kommen aber vollkommen zu kurz. Es müsste eine längere "Vorlaufzeit" geben. Von heute aus gesehen mindestens drei Jahre; also frühestmöglicher Verschlüsselungs-Beginn 2019. Was passiert mit denjenigen, die sich finanziell nicht schon wieder neue Hardware anschaffen können, weil ihre jetzige nicht kompatibel ist und es schon zwei Umstellungen gab? Bei großen Umstellungen ist man für eine gewisse Zeit immer zweigleisig gefahren (analog/digital/HD & DVB-S/DBV-S2), um keinen auszuschließen. Das wäre jetzt aus mehreren u.a. Kapazitätsgründen nicht ganz einfach. Verschlüsselt man nur ARD/ZDF oder alle ö.-r. Sender? Und so weiter.

    Und diesen Aufwand nur, um einer arabischen Heuschrecke, der es primär nicht ums Geld geht, zu helfen, ihre fragwürdigen Interessen durchsetzen. Bestimmt nicht.

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    Also mal rein theoretisch gedacht, könnten die ÖR, wenn sie für die Zukunft eh mit einer zwangsweisen Verschlüsselung auch im Fußball durch die Rechteinhaber rechnen, allen deutschen Haushalten, die ihre Sender via Satellit empfangen, kostenlos (bzw. durch die GEZ finanziert) ein entsprechendes Empfangsgerät samt Verschlüsselungskarte aushändigen. [...]


    Das ist ja nun, bis auf den Fall der finanziell Eingeschränkten, der allergrößte Mist. Die Leute haben ihre Gerätschaften und wollen nicht noch Zweit- oder Drittgeräte im Stile von Murdoch oder AL Jazeera in ihrem Wohnzimmer oder wo auch immer stehen haben. Mal ganz abgesehen von der schon erwähnten Problematik der vielen Geräte, die heutzutage ein Haushalt meistens hat.

    Die Ösis und Schweizer brauch(t)en Jahre, um aus Updategründen ihre Karten zu tauschen.

    Karl ... dieses ständige Editieren ohne Kenntlichmachung ist nicht so das Wahre ;( , aber gut.

    Du willst nur in Richtung DFB, okay ... der DFB wird sich hüten, seinen großen Chefs der UEFA oder FIFA das Geschäft zu vermiesen, in dem er diese Free-TV-Regelung initiiert (hat). Vielleicht findest du aber einen gegenteiligen Beweis.

    Und warum sollte der DFB - wenn es ihn als Rechteinhaber beträfe - für fest definiertes Free-TV sein? So treibt man auf keinem Fall die Preise nach oben. Umso mehr an der "Versteigerung" der TV-Rechte teilnehmen, umso höher der mögliche Ertrag und umso voller die eigenen Taschen.

    Siehe Murdoch und British Telecom in GB und beIN Sport und Canal+ in FRA. Aber ich weiß, was du meintest.

    Die Aufnahme der sportlichen Großereignisse in den RStV war glaube ich um die Jahrtausendwende in der 4. Novelle, dass weiß ich jetzt aber nicht genau. Müsste man nachschauen. In diesem Zeitraum findest du sicherlich auch die Initiatoren.

    #56 + #57 haben das richtig dargestellt, #54 liegt daneben und die Platte von #58 hat einen Sprung, deshalb zum wiederholten Mal diese Endlosschleife.

    Entscheidend wäre u.a. das Datum des Inkrafttretens dieser von den ÖR erwünschten Änderung im RStV, an deren Umsetzung mir jedenfalls momentan noch der Glaube fehlt.

    Aber für den Fall des Falles ... wären die Rechte an diesem Stichtag für Deutschland und bspw. die WM 2017 noch nicht vergeben, hätte die arabische Heuschrecke für Deutschland nur die Wahl zwischen Free-TV (es muss nicht ARD/ZDF sein) oder gar nichts. Eine Teilung zwischen ÖR und Sport1 wie schon mal gehabt, wäre sicher nicht die schlechteste Lösung für eine Mehrheit. Für Sky-Fanboys natürlich ein Rückschlag und anhand von Aussagen wie dieser "[...] nur weil wir in Deutschland wohnen und ARD und ZDF die technische Umstellung verpennt haben?" erkennt man die komplette Ahnungslosigkeit.

    Eine Männer-Heim-WM 2019 nicht im Free-TV ist schwer vorstellbar. Es wäre sinnbildlich schon tragisch genug, falls das bei den Frauen 2017 so sein sollte. Richtungsweisend wird aber wie ebenfalls schon geschrieben die Rechte-Vergabe nach 2017 sein. Sollte da wider Erwarten eine Verlängerung des jetzigen Vertrages ins Haus stehen, wäre eine Anpassung im RStV durchaus vorstellbar.

    Und generell abwarten, wer von den ganzen sich jetzt ins Rampenlicht drängenden Eventis in vier Wochen noch nach Handball schreit. Für den Fall, dass Handball wirklich so "in" ist, müsste das sich logischerweise auch auf Vereinsebene an den Zuschauerzahlen und Einschaltquoten bemerkbar machen. Und die können nachgelesen werden.


    Karl ... bei bestehender Gesetzeslage würde es schon eine Einigung geben, falls das Interesse hoch genug ist. Das war bei den Fauen 2015 mit Sicherheit nicht so.

    Freitag nach eins, macht jeder seins, deshalb:

    Das wiederum sehe ich komplett anders. Die ÖR in Deutschland sind die einzigen ÖR in Europa, wenn ich korrekt informiert bin, die nicht verschlüsseln. Wo liegt da bitte die Pflicht beim DHB? Sorry, aber wieso besteht überhaupt eine Pflicht seitens der ÖR Handball zu zeigen? Jetzt, wo wir wieder zur erweiterten Weltspitze gehören, da wollen sie ggf. wieder auf den Zug aufspringen. Alleine die Tatsache, dass sie das Finale nicht zeigen, wenn Deutschland es nicht erreicht, zeigt deutlich auf, wie groß das Interesse an diesem Sport ist. De facto geht es gegen Null. Von daher geht es mir massiv auf den Keks, sorry, aber hier wird Opfer mit Täter verwechselt. Die ÖR tun immer so unschuldig, aber RAI in Italien oder der ORF in Österreich sind auch in der Lage alles zu verschlüsseln, wenn sie müssen. Aber Hauptsache Millionnen über Millionen in die Betriebsrente stecken...

    Du musst ja wirklich und vermutlich in jeder Hinsicht arm dran sein und das nicht nur, weil du in diesem läppischen Zusammenhang mit Begriffen wie Opfer und Täter hantierst. Eine Grundverschlüsselung - zum hundertsten Mal - muss politisch gewollt sein und von dieser Kaste auch beschlossen werden; vorher geht gar nichts. Eine temporäre Zwangs-Verschlüsselung für ein paar Events pro Jahr, die vielleicht nicht einmal ein Prozent der gesamten Sendezeit abdeckt, würde den Aufwand aus logischen Gesichtspunkten nicht rechtfertigen. Da möchte ich mal das Geschreie über die verschwendeten Gebührengelder hören.

    Summa summarum ... wenn das nicht in dein Hirn passt, sind ebenso wenig andere daran Schuld, wie beim Thema SKY sucht sich seine Mitarbeiter selber aus. So ist das nun mal.

    Und dann behauptet noch jemand, anstelle von ARD/ZDF sollten solche Spiele bei ZDFinfo oder einsfestival übertragen werden, da man ja dort verschlüsseln könne.

    Damit soll dann der Verbreitungsweg über Satellit, der mittlerweile die größte Empfangskategorie darstellt, kaltgestellt werden. Oder war gemeint, dass die ÖR im Expresstempo sozusagen unter der Woche noch die dementsprechende Hardware zu versenden haben. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

    Also momentaner Schlussstrich: Die WM im nächsten Jahrfindet wieder beim australischen Abhörer statt. Es sei denn, es tut sich noch ein anderer Privatsender o.ä. auf. Viele hier priorisieren SKY doch von Hause aus und nicht nur deshalb ist das Thema ohne wirklich neue Infos tatsächlich langsam ausgereizt.

    Im Beitrag #292 steht viel Wahres drin.

    Ich würde mal sagen, er hatte ein gutes und der Rest war Müll. Wurfquote 9/9 gegen Weißrußland und 13/34 in den restlichen Spielen. [...]


    Aha. Wenn es im Negativen um den geliebten Karabatic geht, braucht es dann auf einmal keine "gewichtete Analyse nach Wurfpositionen und Situationen" mehr. Stichwort Evaluation. Interessant. Das merke ich mir für die Zukunft.

    Da wird wohl der Herr Biegler gleich 2 Jobs in einer Woche los

    Ich wüsste noch jemand namens Onesta, der über sein Karrierende als Nat.-Mannschaftstrainer nachdenken sollte. Zumindest ein wenig. Er hätte nach dem WM-Erfolg 2015 in Katar erhobenen Hauptes seinen Rücktritt erklären sollen. Mehr als 14 Jahre im Amt wären das gewesen. Hätte gereicht.

    Jung schlägt alt und das gleich zweimal. Ausgelaugte und nervenschwache Dänen hatten nichts mehr zum Zusetzen. Schade für sie. Der deutsche Isi war flexibler als der dänische, dessen Nervosität die Spieler im Laufe der Partie immer hibbeliger machte.
    Dessen schon thematisiertes (nicht) Ein- und Auswechseln bleibt sein Geheimnis. Mensah war ein Paradebeispiel für fertig auf den Röhren und Damgaard dazu noch recht übermotiviert. Aber alles auf die Terminierung zu schieben wäre meines Erachtens nicht ganz richtig. Da war schon das mehrfach beobachtete dänische Versagen, wenn es daruf ankommt, dabei.

    Ich habe auch selten einen so gefrusteten Mikkel Hansen wie heute bei der Verleihung des Players of the Match gesehen.

    Mal sehen, was die Russen machen.

    Schlecht ist das. Aber er ist erst 19 und z. B. bei drohendem oder angezeigtem Zeitspiel oder wenn ihnen nix besseres mehr einfiel haben sie alle schnell den Ball zu ihm gepasst und ihm lycka till gewünscht...

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    Das heutige Spiel habe ich nur am Rande verfolgt und kann es deshalb schlecht beurteilen. Wenn Abschlussquoten nicht halbwegs aussagekräftig sind, weiß ich nicht was? Da bliebe noch die persönliche Einschätzung, die aber doch meistens relativ subjektiv ist.

    Die erst 19 Jahre zählen aber als Faktor schon ... mal sehen, wie es weiter geht.

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    Delling ein Traum und schon wieder vor dem Beginn werden die Schiedsrichter ins Spiel gebracht.

    Erst einmal vorneweg ... jeder hat so seine Meinung und es wäre sehr öde, wenn diese alle identisch wären.

    Und jeder hat so seine Lieblinge und Nicht-Lieblinge. Bei dem einem sind es halt die nicht gemochten Franzosen und bei dem anderen die Grapsch-Handballer aus Deutschland. Nicht jeder macht außerdem seine Sympathie von der Nationalfarbe abhängig. Ich finde das legitim. Wem das nicht passt hat schlichtweg Pech gehabt.

    Aber trotz aller persönlichen Befindlichkeiten soll mir keiner erzählen, dass die Franzosen in den letzten Jahren nicht die mit Abstand besten Individualisten in ihrem Team hatten. Den sehenswertesten Handball haben sie aber bei einigen Turnieren sicherlich nicht gespielt; das sehe ich auch so. Ihr Spielstil war häufig zu sehr von einem Kopf-nach-unten-Karabatic geprägt und auch wenn man dessen Spielweise nicht mag - gefällt mir auch nicht besonders - sollte man trotzdem seine Leistung anerkennen und ihn zur Weltklasse rechnen, ebenso wie Omeyer, Abalo oder Narcisse. So eine Häufung an Topspielern kann ich bei keiner anderen Mannschaft erkennen; schon gar nicht bei der deutschen.

    Was die sogenannten Offensivfouls und vor allem dessen Provokation angeht, gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Die größten Provozierer und Kopf-nach-hinten-Werfer sind in meinen Augen doch die Deutschen und die Spanier. Allem voran Weinhold, der dazu auch noch oft Zeitstrafen für den Gegner fordert. Bei den Franzosen sehe ich da in erster Linie Karabatic, den Rest der Mannschaft aber nicht so. Die Sichtweisen sind eben unterschiedlich.

    Und was die Härte und Körperlichkeit generell angeht: da müsste man erst mal rückwirkend die Statistiken bemühen. Bei diesem Turnier stehen die Franzosen jedenfalls bis jetzt hinsichtlich der Fairplay-Wertung wieder besser als die Deutschen da.

    Bei dem Modus würde ich immer das Ko.-System der IHF dem Hauptrunden-System der EHF vorziehen. Dass mit dem schon im Halbfinale wieder aufeiander treffen ist zwar ein Argument, aber trotzdem ... und egal wie man es dreht, unterm Strich sind es zu viele Spiele in einem zu kurzen Zeitraum.


    Ich finde nicht, dass Lukas Nilsson an Selbstüberschätzung leidet und deshalb gut zu Kiel passt. [...]


    Ich habe die letzten drei Spiele genommen:
    Lukas Nilsson

    ESP - SWE: 2/10 … 23:50 Min.

    SWE - RUS: 2/6 … 20:25 Min.

    SWE - DAN: 2/8 … 32:26 Min.

    Sich zehn Würfe in nur 24 Minuten wie gegen Spanien zu nehmen und acht zu versemmeln, was ist das? Ein übergroßes EGO demzufolge nicht.

    Edit: Und Nilsson heute Spieler des Tages. *LOL*

    ier stimme ich dir auch zu. Wieso auch? Du hast in der Vorrunde so einen "schönen" Satz über die schwedischen Trainer geschrieben, zwar für ein Forum bezüglich der ausdrucksweise grenzwertig. Aber inhaltlich hast Du meine volle Zustimmung.


    Mit grenzwertig meintest du Schnarchnasen ... bitte nicht ganz so mädchenhaft und auch die verwenden noch ganz andere Begriffe mit "F" zum Beispiel.

    An diesen Unentschieden haben die schwedischen Trainer m.M.n. einen Anteil, der etwas über Null liegt. Wenn sie ein bisschen etwas drauf hätten, wäre der schwächste Mann auf der Platte mit der Nummer 11 namens L. Nilsson schon nach der Hälfte seiner Fehlwurfarie wieder von dieser verschwunden; auch wenn die schwedische Personalsituation nicht rosig ist. Der leidet doch - zumindest momentan noch - an vollkommener Selbstüberschätzung und passt deshalb demnächst auch so gut nach Kiel.

    Ein Teil der Dänen kroch für meinen Geschmack jetzt schon auf dem Zahnfleisch ... das werden ganz harte nächste Tage, wenn sie das morgige Spiel, das eventuelle Halbfinale und ein mögliches Endspiel erfolgreich überstehen wollen. Wird nicht einfach. Drei Spiele in rund, je nach Platzierung, 72 Stunden und dann zwei Tage später noch ein mögliches Endspiel. Wer für solch eine Terminierung verantwortlich ist, gehört...

    Die "Spielweise" der deutschen Abwehr wird den Dänen morgen vermutlich nicht schmecken und für besonders nervenstark halte ich sie auch nicht. Aus neutraler Sicht wäre ein Ausscheiden sehr schade.

    Und ... wenn die Franzosen morgen ihre Hausaufgaben gegen Norwegen machen, stehen deren Chancen auf den Titel gar nicht so schlecht.

    Der Spielplan ist in der Tat merkwürdig - aber der stand für alle Teams vorher schon fest und wer diese längere Pause vor dem letzten Hauptrundenspiel gewollt hat hätte ja in der Vorrunde taktieren können ;)

    Aber hier schon wieder Verschwörungstheorien ob zweier isländischer Trainer? Vielleicht hilft da ein goldener Aluhut ...


    Alles was nicht ins eigene Denkschema passt, nennt sich heutzutage Verschwörungstheorie und wenn der Inhalt nicht richtig gedeutet wird, wie an anderer Stelle, unseriös. Da warte ich übrigens noch auf eine Rückmeldung. Aber was soll's. So viel zu der Aluhut-Empfehlung.

    Höchst sportliches Taktieren ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache. Cordoba ist nicht überall! Wie hoch hätten denn die Dänen bspw. am letzten Vorrunden-Spieltag gegen schwache Ungarn verlieren sollen, um das jetzige Szenario zu umgehen? Mit 10 Toren Differenz? Wie hätte man das kaschieren sollen? Oder sollten sie schon zu Beginn des Turniers "taktieren" und vorsorglich Punkte liegen lassen, um diesen unmöglichen Modus zu ihren Gunsten zu unterlaufen?

    Die Anmerkung zu den Trainer-Nationalitäten war nur beiläufig, weil auffällig :D . Gudmundsson und den Dänen generell traue ich so etwas eigentlich aber schon aus Gründen des Ehrgeizes auch nicht zu. Sollten die Dänen 1-2 Spieler zeitweise schonen, wäre dies aber legitim und zudem mal gucken, wie sich Schweden nachher anstellt und ob die Spanier die erwarteten Punkte vor allem gegen die Russen überhaupt einfahren.

    Nachdem die ganzen Empörten zu Wort gekommen sind, wieder etwas zum Thema der letzten Hauptrunden-Spiele dieser Gruppe:

    Der Zeitraum zur Regenerierung bei einem Verhältnis von 20 : 70 Stunden ist allein schon Wettbewerbsverzerrung genug und dann eventuell den Nachbarn und sich selbst schonende Dänen - man betrachte nur so nebenbei die Nationalität der beiden Trainer - das hätte schon was.

    Man stelle sich den umgekehrten Fall und das Geschreie hier und medial vor. Am besten Schweden haut einem im Stile der Mazedonier von heute raus und vorbei wären alle Hoffnungen auf einen Schongang einer dänischen B-Mannschaft.