Beiträge von stürmerfoul

    LVZ-Printausgabe von heute

    "Wird Thärichen neuer HCL-Präsident?

    Leipzig.
    Heisse Neuigkeiten vor der morgigen Mitgliederversammlung des HC Leipzig. Konsum-Boss Dirk Thärichen wirft seinen Hut in den Ring,gilt als aussichtsreicher Nachfolger des zurückgetretenen HCL-Präsidenten Andreas Erzkamp.Nach LVZ-Informationen hat Thärichen eine schlagkräftige Truppe um sich geschart.So wollen sich HCL-Coach Norman Rentsch und Moderator Roman Knoblauch ins Präsidium wählen lassen.
    Weitere Kandidaten sickerten bisher nicht durch......"

    Thärichen und Knoblauch sind als Hähner -Freunde bekannt.

    In dem Interview mit dem Insolvenzverwalter wird es ja nicht klar ausgesprochen, aber es gibt doch keinen einzigen plausiblen Grund, die alte Spielbetriebs-GmbH zu entschulden und am Leben zu halten. Für den Drittliga-Spielbetrieb mit Nachwuchsspielern benötigt man keine GmbH und wenn man in 2-3 Jahren tatsächlich wieder an der Bundesliga anklopft, kann man immer noch eine neue Gesellschaft gründen.

    Ich wüsste auch keinen Grund warum ein Investor die verschuldete GmbH jetzt kaufen und sein gutes Geld zur Schuldentilgung "verschenken"sollte.
    Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass durch weitere Verhandlungen mit Investoren der Vorwurf der Insolvenzverschleppung etwas entschärft wird.Nachtigall ick hör dir trapsen.

    Neben dem Interview (das Mooch bereits hier reingestellt hat) heute in der LVZ-Printausgabe unter der Überschrift

    "So geht es beim HCL weiter

    Entscheidender Stichtag ist der 17.August,der Tag der Mitgliederversammlung.Dort wird ein neues Präsidium gewählt.Welche Kandidaten sich zur Wahl stellen,ist noch nicht öffentlich bekannt.Offenbar gibt es im Verein mehrere Strömungen,keine Seite will taktischeFehler machen.Die Mitgliederversammlung soll von einem Rechtsanwalt geleitet werden,um Verfahrensfehler auszuschliessen,mit denen die Wahl angefochten werden kann.

    Derweil bereitet sich die Mannschaft........"


    Mir sind die Vorgänge immernoch ein Rätsel aber jemand, der alleine viel Aufgebaut hat kann auch allein viel wieder Kaputt machen ;)

    Für mich bleibt dabei bisher eine unbeantwortete Frage:
    Was denkt sich ein Geschäftsführer der GmbH (und z.Teil auch auch ein Präsident/Präsidium des Vereins) dabei, der die finanziellen Missverhältnisse von Jahr zu Jahr weiter anwachsen lässt ,nicht entsprechend gegensteuert(z.B.durch Senkung der Ausgaben) und die Wahrheit erst zugibt als es einfach nicht mehr weitergeht und der Frauenhandball in Leipzig extrem beschädigt /zerstört ist.

    Was ist das: nur Unfähigkeit und Überforderung,bodenlose Hochnäsigkeit oder die einfache Absicht persönlich so lange "oben" zu bleiben wie es irgendwie möglich ist? Ohne Rücksicht auf Verluste.
    Alles zu Lasten des Frauenhandballs in Leipzig

    Bin dann auf das Interview morgen gespannt, denn mir ist weiterhin nicht ganz klar, warum man die GmbH nicht einfach an die Wand fährt?

    Ich geh davon aus,dass es erst mal Zielstellung für jeden Insolvenzfall/verwalter ist das "Unternehmen" möglichst am Leben zu erhalten.
    Allerdings sehe ich da in diesem speziellen Fall nicht allzugrosse Möglichkeiten und Chancen.m.E ist das "Unternehmen" bereits tot.
    Bezüglich der nun wieder mal ins Spiel gebrachten Investoren (wie lange wird eigentlich schon immer wieder von Investoren gesprochen , die dann wieder in der Versenkung verschwinden?) glaube ich allerdings kein Wort mehr bis Ergebnisse vorgelegt werden .
    Aber der Insolvenzverwalter ist ja noch nicht so lange in die ganze Geschichte involviert und scheint da zumindest zweifelhafte Zuarbeit zu bekommen.
    Beispiel:Seine nicht zutreffende Behauptung zur Spielberechtigung---- die ganz flott wieder korrigiert werden musste.


    Auch für den Kunden leicht verdauliche Kost. Man bekommt nette Winterlandschaften präsentiert,,, man muss nur alle 10 Minuten mal für ne Minute aufmerksam hinschauen, wenn sie beim Schießen sind. Da kann man nebenbei noch was anderes machen. Ein Handballspiel ist da der reinste Stress gegen.

    Dazu kommt noch dass der Handball extrem schnell ist und ein kompliziertes Regelwerk zugrunde liegt und viele Entscheidungen für Nichthandballer nicht zu erklären und zu verstehen sind.Dadurch wird das Spiel zu oft für Nichthandballer "zu schwierig" und unbegreiflich.Bin bei meinen Versuchen neue Zuschauer in die Halle zu locken auch mehrfach an dieser Begründung gescheitert.
    Wird im Fernsehen kaum anders sein-obwohl da auch Zeitlupe und manchmal auch sachkundige Erklärer zur Verfügung stehen.

    Mooch und ich

    Die Frage nach dem Verbleib des Geldes auf dem Unterstützerkonto (nicht 80 TEuro sondern mindestens 97T Euro war die letzte Meldung) ist vom Konkursverwalter in dem MDR-Beitrag doch schon beantwortet.Einfach mal aufmerksam da reinhören :D
    Da ist Nichts mehr da weil das Geld nach dem jetzigen Erkenntnisstand für den Spielbetrieb verwendet wurde.

    ich
    Wo Nichts mehr ist ,kann auch Nichts mehr in die Konkursmasse einfliessen.

    interessant finde ich die äusserung vom inso-verwalter...
    schuldenstand da zu viele sponsoren verloren gegangen sind....
    man sollte es deutlicher ausdrücken : trotz besseren wissens zuviel geld ausgegeben

    Diese sehr verkürzte und für Herrn Hähner schonende Darstellung des Insolvenzverwalters ist mir auch negativ aufgefallen.
    Aber schliesslich ist Frau Hähner auch Anwältin,also Kollegin des Insolventverwalters und wahrscheinlich auch im Leipziger Anwaltsverein.
    Da kann man dann schon etwas "Rücksichtnahme" erwarten.

    Das sieht ja noch viel schlimmer aus als ich befürchtet habe.
    Bei 50 000 Konkursmasse und 1.500 000 Euro Schulden bekommt (bei anzunehmender Gleichrangigkeit) jeder Gläubiger etwas mehr als 3% seiner Forderungen.

    Die Spielerinnen und der Trainer ,die zu lange den Luftnummern und verantwortungslosen Versprechungen des Herrn Hähner vertraut haben sind nicht zu beneiden.