Das Spiel gegen Island war für Österreich (leider) wiederum nur Stückwerk.
Wie schon 2004 das WM-PO gegen Polen (Heimsieg mit +7, in Polen dann ein Debakel) oder 2005 das EM-PO gegen die Slowakei (Heim +6, Auswärts -7), diesmal gingen eben nach Seitenwechsel die Lichter aus. Damit dürfte die Handballeuphorie in Österreich ihr Ende erlebt haben, könnte nur durch eine EM-Qualifikation wieder erweckt werden. Ein Ziel wird wohl noch verfolgt- der 1. Pflichtspielerfolg gegen unseren Nachbarn Ungarn, die sich aber vermutlich am Donnerstag (mit einer B-7?) nicht sonderlich wehren werden.
Dann gehts weiter im Duell um die Plätze 17-20, voraussichtlich gegen Tunesien und dann wohl gegen Rumänien/Slowakei.
Die Kritik an Magnus Anderson wird wohl nicht ganz verstummen, gestern zogen die Ungarn ein taktisches Lehrspiel gegen Japan auf, während sich unsrige einige Tage zuvor an der Taktik der Ostasiaten orientieren mußten.
Werden wohl wieder Rufe nach Szylagi Sen. laut, zur Zeit Erfolgstrainer beim Grunddurchgangssieger der HLA, dem UHK Krems, der mWn Österreichs Teamchef geworden wäre, wenn wir nicht in eine Gruppe mit seinem Heimatland Ungarn zugelost worden wären.