Beiträge von Forum5

    Ungarn mit 3:0 gestartet, mit Ausnahme einer kurzen Phase vor Seitenwechsel immer voran, 10 Minuten vor dem Ende mit +5 voran, das letzte Tor erzielte Slowenien, die letzten 2 Minuten torlos.
    Im Rückspiel vl entscheidend die Torhüterleistungen, die Chancen schätze ich inetwa ausgeglichen ein.
    Österreich auf dem Papier wohl Außenseiter, die Norweger aber (siehe Zustandekommen des letzten Treffers) mit Routinemängel, das könnte sich doch ausgehen.
    Deutschland sehe ich durch.

    Vor beachtlichen 4500 Zusehern in der Albert Schulz Halle in der Wiener Donaustadt (= im Normalfall die Wiener Eishockeyhalle) besiegte Österreich in einem ziemlich zerfahrenen Spiel Norwegen mit 28:26 (15:16). Das Spiel war von Fehlern auf beiden Seiten geprägt, lebte aber von der Ausgeglichenheit, was für Stimmung bis zur Schlußsirene sorgte.
    Wichtig für Österreich der Treffer zum 28:26 durch Santos (der zuvor viele Chancen versiebte) in der Schlußsekunde - vor allem die Art und Weise wie er zu Stande kam. 10 Sekunden vor dem Ende Timeout der Nordländer bei Freiwurf in der Angriffshälfte für diese, auf nahezu amateurhafte Art wurde der Ball binnen einiger Sekunden verloren und das vl wichtige Tor im Konter erzielt.
    Damit endete das Spiel für Österreich mit einem Erfolserlebniss, für Norwegen mit einem Keulenschlag.
    Die Norweger mit einer jungen mannschaft, von der Euro2014Mannschaft blieben max. 3-4 Spieler über. In vielen Phasen die fehlende Routine der Norweger offensichtlich.
    Die stäksten bei Österreich Bauer im Tor und die Routines Ziura und Szilaghy, nach seiner Einbürgerung erstmals im Teamtrikot "Kiwi" von den Fivers (vorwiegend mit Abwehraufgaben beschäftigt).
    Im Vorspiel die Damen in der EM-Qualifikation übrigens gegen Dänemark bis 15 Minuten vor dem Ende auf dem Weg zu einer Sensation (tlws. mit + 2 voran), am Ende gabs aber eine -4 Niederlage.
    Die Veranstaltung dehr gut organisiert, tolle Stimmung, die Zuseher verliesen jedenfalls zufrieden das Eissportzentrum Kagran.

    Das 2. Finalspiel am Montag habe ich tatsächlich verpaßt - Grund war eine schon länger geplante sportliche Betätigung.
    Gestern war ich via TV live dabei - Hard hat sich mMn den Sieg verdient, hervorgehoben sollte eigentlich keiner werden - aber Torhüter Doknic hat vor allem in Hälfte 1 die Fivers einige Male wahrlich zur Verzweiflung gebracht.
    Hard hat die Saison mit Ausnahme einiger kurzer Phasen stets dominiert, den Meistertitel wirklich verdient eingefahren.
    Bei den Fivers verabschiedet sich nach nur einem jahr wieder der Hauptsponsor, ob es da nächstes Jahr zu einem neuerlichen Angriff auf die Meisterfestung hard reicht ist wohl fragwürdig, genauso, ob man im Herbst es sich leisten kann, im Europacup mitzuspielen.
    St. Pölten als Aufsteiger wird es sehr schwer haben, es wird wohl noch einige Zeit dauern, dass der Aufsteiger aus der B-Liga in der HLA eine ordentliche Rolle spielen wird können.
    Toll gestern: die Klulisse und Stimmung in der halle am See, ob da aber wirklich 6700 Zuseher waren (ofz. Angabe) bezweifle ich als Kenner der dortigen Halle (Fassungsvermögen mMn max. 3000).

    Der Vertrag mit dem Trainer der "Einser"-SG Tirol Girlinger wird übrigens laut Medienberichten nicht verlängert.
    Die "Zweier"-SG hat gestern ihr 1. B-Liga Finale gegen St. Pölten mit 28:24 gewonnen (Best of Three).

    Wollte ich noch anmerken: in Nemzetisport wurde auch die gute Organisation des Final4Turniers in Berlin gelobt. Man will vl Überlegungen anstellen, dieses in Zukunft auch 1x nach Budapest zu holen, vor allem, das auch einmal ein Top-Event im Männerhandballsport in Ungarn stattfindet.

    Seite 1 in der täglich erscheindenden Ungarischen Sportzeitung "Nemzetisport" gehört heute den Handballern von Pick-Szeged :cool:
    Für eine Mannschaft, welche gewohnt ist stets im Schatten von Veszprem zu stehen, sicher ein toller Tag :cool:
    Ebenso für den ungarischen Männerhandball, welcher im Schatten des Damenhandballsports steht :cool:
    Überhaupt ein gutes Monat in Ungarn für Handball :)

    Und die HLA hat wieder ihr "Standardfinale" - Hard und die Fivers Margareten duellieren sich zum 6. x hintereinander um einen Titel (Cup, Supercup, Meisterschaft).
    Die Fivers 2x gegen Westwien im Derby doch recht eindeutig, hatten die Vorarlberger mit Krems doch mehr Mühe als erwartet. Die Wachauer führten in beiden Spielen bis knapp vor Spielende, um dann doch 2x als Verlierer das Parkett zu verlassen - aber sie haben eine wirklich überraschend gute Saison gespielt, welche ihnen nur wenige zutrauten.
    Absteigen muss wieder Aufsteiger Ferlach, interessant jedoch, falls die SG Innsbruck/Tirol2 in der B-Liga Meister wird (stehen im Finale gegen St. Pölten), haben diese doch kein Aufstiegsrecht, da die "Eisner" in der HLA mit dabei ist.
    Das Finale Hard gegen Fivers wird wie die letzten Jahre die Titelentscheidung in der HLA in einer Serie "Best of three" gespielt.

    Nicht unbedingt - 4 Vorrundengruppen a 6 Mannschaften sind 5 Spieltage. Diese in verschiedenen geografischen Gegenden Europas (nur Beispiel: Reykjavik, Amsterdam, Prag, Minsk), dann ab dem 8telFinale z. B. in Deutschland in einer großen Halle. Dann käme Deutschland im Gegensatz zur WM 2019, wo sie ja CoVeranstalter sind, zu einem Finalturnier ;)

    Zu diesem Thema möchte ich anmerken:
    - die Wiener Stadthalle ist bei der Evaluierung der Bewerbung als gedachter Finalort für die EM 2020 (nur für die österreichischen Politiker verwunderlich) durchgefallen
    - bei der EM 2022 wartet man mWn (!) ab, wann die FußballWM im Katar gespielt wird. Sollte die nämlich wirklich im Jänner 2022 über die Bühne gehen (im Februar 2022 zudem noch Winterolympiade) will man in den Juni ausweichen. Soll über ganz Europa mit 24 Nationen gespielt werden, gibt die Möglichkeit der Bewerbung z. B. Islands (mit nur 1 Halle in Reykjavik) und Tschechiens (wo im Jänner bedingt durch ihre Nationalsportart Eishockey keine Möglichkeit besteht in die vorhandenen, großen Hallen rein zu kommen). Wäre eine gute Gelegenheit den Handballsport ein wenig in ganz Europa in Position zu bringen.

    Überaschung im HLA-MEISTERSCHAFTS(!)4telfinale (Modusänderung!) - der einstige Serienmeister Bregenz ist an Krems gescheitert! Ansonst Favoritensiege.
    Im Halbfinale das Wiener Derby heuer zum 7., 8. und vl 9. Mal. Werden sicher knappe, interessante Spiele vor vollen Hallen, welche dem Ansehen der HLA gut tun werden!

    Also im Gegensatz zu Finnland regiert hier in der Alpenrepublik nach der Auslosung der pure Frust. Die EM 2016 in Polen kann abgeschrieben werden, die Vorbereitung zur Heim EM 2020 kann beginnen.
    Nicht nachvollziehbar, wieso Österreich, für die EM-Qualifikation 2014 noch aus Topf 2 gelost, nach erfolgreicher Qualifikation und Platz 11 bei der EM diesmal aus Topf 3 kommt :nein:
    Dafür Slowenien, nicht qualifiziert, Serbien 2010 und 2014 in der Vorrunde jeweils ausgeschieden, sogar aus Topf 1 :nein:
    Wohl wird diese Auslosung dazu führen, dass einige Spieler an der Alterskippe nun nach dem WM-Qualifikations Play Off gegen Norwegen ihre Teamlaufbahn beenden werden und in der EM-Qualifikation für 2016 bereits Spieler des nHoffnungsjahrgangs 1994 (heuer bei der U20HeimEM in Linz zu beobachten) eingebaut werden.
    Gegen Spanien und Deutschland wird aber wohl in großen Hallen bei toller Stimmung gespielt werden. Gegen Finnland gab es die letzten Duelle 2006, in Finnland eine knappe Niederlage, daheim in der Hollgasse damals einen klaren Sieg.
    Mehr als Platz 3 wird nicht drinnen sein, der aber muss gemacht werden, um nicht einen Absturz a la Schweiz zu erleiden.

    In Budapest findet man es sehr schade, dass der THC nicht dabei ist. Hätte wohl auch einen angenehmen Fanzustrom und eine sympatischen Mannschaft gegeben.
    Sehr geladen wird die Stimmung bei den Podgoricaspielen sein, das Spiel gegen Skopije wird sicher eine knappe Angelegenheit werden und wohl sehr intensiv geführt werden.
    Zu den Wechselgerüchten aknn ich nur sagen - Gerüchte...
    ... auch um die Hypobrasilianerinnen gibt es ja einige.
    Werden wir sehen, wer/wo nächste Saison spielen wird ;)

    Dieses Wochenende, Spielort die Halle des HLA-Aufsteigers Ferlach
    Im Halbfinale am Freitag schon: Fivers-Margareten gegen Krems und Veranstalter Ferlach gegen Hard
    Finalspiele dann am Samstag, Vorspiel das Damencupfinale, Gegner Wiener Neustadt (diese beiden Spiele werden auch live auf ORF-Sport+ übertragen)
    Ist so ziemlich das 1. Mal, dass ein größeres Handballevent in Kärnten statt findet. In diesem Bundesland dominiert Eishockey (KAC ist österreichischer Rekordmeister), diverses Interesse auch an Fußball (der Wolfsberger AC spielt in der österreichischen Bundesliga). Der einstige Kärntner Handball-Vorzeigeclub HC Kärnten (früher PSK Klagenfurt) ziert zur Zeit übrigens in der 2. Liga das Tabellenende und steht vor dem Abstieg in die Regionalliga.

    Nach dem erfolgreichen Abschneiden des Nationalteams geht es heute in der heimischen HLA mit dem Derby Fivers gegen Westwien (ab 18:20 Uhr, live auf ORF-Sport-plus) weiter. Der Sieger wird sich wohl mit Hard um Platz 1 matchen. Weiters: Hard gegen Krems; Bregenz spielfrei, da nur fünf Teams je Play Off Gruppe teilnehmen.

    Damit ist die CL-Türe für gewisse Nationen wie Österreich nun endgültig verschlossen. Na gut - sie war auch schon mit 24 Teilnehmern für uns zu und Veszprem liegt nicht so weit weg, wenn du vor der dortigen Arena mit einem 50er Euroschein winkst bekommst du dort für die meisten Spiele ein Ticket.
    Sollte aber mMn dann mit einer Aufstockung der EHF-Liga verbunden sein, denn sonst wird der internationale Clubhandball hier in Österreich (und anderen Nationen) nicht nur am Parkett, sondern auch wohl in den Medien nicht mehr vertreten sein.