Sehe ich leider auch so, wenn man bedenkt, dass gerade mal über den Daumen gedreht in 30 Ländern Europas Handball auf ernsthaften Niveau gespielt wird kann sich bald ein jeder schon EM-Teilnehmer nennen. Bei der EM wirst du dann Spiele wie Portugal-Frankreich oder Holland-Rußland und eine leere Halle haben.
Beiträge von Forum5
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Der Start in die neue Ära war recht vielversprechend, man muss aber die Kirche im Dorf lassen, Rumänien war einmal eine Weltklassemannschaft, hat sich in den letzten 20 Jahren 1x für eine WM qualifiziert, Finnland (mit Ausnahme einer WM-Vorqualie vor 10Jahren) und Italien seit 10 Jahren haben uns noch nie Probleme gemacht. Diese Mannsvhaften wird man auch kaum bei einer auf 24 aufgestockten EM sehen. Für mich sehr interessant, wie vor allem die 94-Westwiengeneration sich präsentiert hat, in der Meisterschaft haben ihnen einige Gegenspieler mehr Probleme bereitet wie die Rumänen.
Es läuft auf ein Finale Rumänien- Österreich in der Vorqualie hinaus, hier für mich vor allem nicht voraussehbar, wie die jungen Spielet auf Druck vom Publikum, der in Rumänien sicher zu erwarten ist, reagieren werden. Gerade in diesem Spiel wären Routines wie Szilagyi und Ziura gefragt.
Für die Qualifikation zur Euro2018 glaube ich aber nicht mehr, dass man auf diese beiden setzen wird können, da müsste man doch mit dem notwendigen Umbruch für die EM2020, wo man ja als Mitveranstalter fix dabei ist, beginnen.
Bei in Zukunft 24 Nationen sollte Öaterreich Stammgast bei der EM werden, aber einen Einbruch unter den Top12 zu schaffen, das wird ein hartes Stück Arbeit. -
In Veszprem und Györ (alte und neue Halle) war ich schon mehrmals in der Halle, die Kontrollen sind nicht über dem üblichen Niveau, außer es geht gegen Mannschaften aus Rumänien, Mazefonien und Montenegro, aber diesen Spielen bleibe ich fern, weil ich wirklich keine Lust auf Wirbel habe.
In Györ/neue Halle war ich bei der HandballEM2014, wo es keine Trennung zwischen Fans gab (polnische Fans zwischen ung. Fans), ich war beim PlayOff Ungarn-Österreich im Juni in der Halle, Karten wo ich will, man konnte sich in der Halle frei bewegen.
In Veszprem gibt es wohl einen eigenen Sektor für Gästefans, aber auch kein übermäßiges Ordneraufkommen um diesen, und auch dort kann man sich in der Halle frei bewegen. Bei Spielen gegen Mannschaften aus oben genannten Ländern wird es aber wohl (verständlich) anders aussehen. -
Ferencvaros ist der Sportverein Ungarns mit der größten Fangemeinde, sie haben Fans nicht nur in Budapest sondern in ganz Ungarn. Leider gibt es hier immer wieder Ausschreitungen, vor allem in Fußball. 2003/Hetbst mußte Ferencvaros alle seine Spiele unter Ausschluß der Öffentlichkeit austragen nachdem im letzten Meisterschaftsspiel gegen Debrecen Zuseher das Spielfeld stürmten und Gegner, welche es nicht rechtzeitig in die Kabine schafften, verletzten.
Wenn du dir heute ein Spiel von Ferencvaros in ihrem neuen Stadion ansiehst mußt du dir als Ungar eine Fankarte machen lassen, wo dein Fingerabdruck registriert wird und nur mit Abgabe des Fingetabdrucks beim Eingang darfst du überhaupt noch ins Stadion. Als Ausländer darfst du nur in den VIP-Bereich, die Karte personalisiert (Reisepass).
Dafür gibt es (mit Ausnahme des Gästesektors) keinen Zaun, kein Netz mehr zwischen Spielfeld und Zuseherrängen.
Viele der Hardcorfans kommen nicht mehr ins Stadion, man versucht eine neue Fanschaft aufzubauen, momentan steht man am Anfang, aber ich glaube, die Richtung stimmt.
Ferencvaros war/fühlte sich immer als etwas besonderes (Stand/steht? mWn den in Umgarn politisch maßgeblichen Kräften nahe), typisch in den 60/70er Jahren, als Ungarns Fußball noch nicht Kategorie C war und die Stadien noch einigermaßen voll, als Mannschaften vom Land stets mit " Habhab"-Rufen (nachgemachten Gänseschmattern) begrüßt wurden.
Fetencvaroswimpel findest du in ganz Ungarn in Lokalitäten, von Miskolc bis Sopron, Györ (in Bezug nehmend auf einen Beitrag zuvor) nur regional.
Ich muß gestehen, dass ich noch kein EC-Heimspiel von FTC gesehen habe, sondern nur einmal ein Turnier vor etwa 10 Jahren, kan. aber die Schilderungen in den Beiträgen zuvor gut nachvollziehen. -
Danke an Germinicus für die ausführliche Berichterstattung über THC-FTC !
Das Rückspiel auch recht klar an die Franzenstädzetinnen, da ist wirklich noch einiges möglich. 3000 Zuseher in der Budapester Messehalle, welche für Handball adaptiert wurde.
Hypo nach der 1. nationalen Niederlage nach 22 Jahren in der Rattenfängerstadt Korneuburg auch international chancenlos - klare Niederlage in Györ. Was ich so auf Laola1 mitbekommen habe - leider sportlich wertlos dieses Spiel für die Ungarinnen, Hypo hat LEIDER wirklich nichts mehr in der CL zu suchen. -
Vl dazu passend: es gibt einen Plan (mehr nicht!) die HandballEM 2022 über ganz Europa im Juni (Wunschtermin im Handballlager seit langer Zeit) durchzuführen (nach Vorbild der Fußballeuro 2020).Dafür spricht, dass es im Juni keine Konkurrenz durch andere Veranstaltungen gibt (FußballWM im Dezember) und man dadurch die EM auch in Ländern spielen könnte, welche nur über eine große Halle verfügen bzw. die Hallen im Jänner durch Eishockey besetzt sind (Tschechien, Slowakei, Weißrussland). Man könnte Werbung für Handball machen, und das ist notwendig. Die Aufstockung auf 24, welche ja schon 2020 stattfindet, wäre gerüchtehalber eigentlich erst hierfür geplant gewesen.
Denke, dass es auch bei der Euro in Zukunft immer CoVeranstalter geben wird, damit ist es wahrscheinlich, dass zumindest die Vorrundenspuele der beiden Veranstalter gut besucht werden. Bei Frankreich-Portugal, was in Zukunft gut möglich, werden wohl nur Freikartenaktionen für einen guten Besuch sorgen. Auch muss man aufpassen, dass die Qualufikation zur Euro nicht zur Farce verkommt. -
War am Samstag in der Südstadt, Hypo gibt in der CL das ab, was jahrelang die nationalen Gegner iHypos dort abgegeben haben. Nach 29 Minuten -11 zurück gelegen, gerade mal 4 Törchen erzielt.
Erst als Györ das Spiel in Hälfte 2 zu einem Trainingsspiel werden lies, in der Abwehr wurde praktisch nicht mehr attackiert, konnte Hypo Resultatskosmetik betreiben.
Von THC-FTC habe ich Ausschnitte gesehen. Mein Resüme, FTC scheint mannschaftlich geschlossener, Györ hat gute Einzelspielerinnen. Beeindruckend, wie konzentriert sie in den ersten 29 Minuten in der Abwehr gespielt haben, die wahre Stärke ist jedoch aufgrund der Insuffizienz Hypos nicht feststellbar.
Genauso wie ich es trotzdem möglich halte, dass kein ungarisches Team im Final4 von Budapest mit dabei sein wird, muss man es aber auch in Betracht ziehen, das es auch beide sein könnten

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Seit 11 Jahren haben die Fivers ihre eigene Halle in der Hollgasse, seitdem ist die Stimmung gut. Das Publikum besteht größtenteils aus Leuten, welche selbst mit dem Handball irgendwas am Hut haben/hatten (wie ich), Prominenz ja- aber praktisch nur aus dem Bezirk. Die Fivers stehen ja jener Partei nahe, welche in Wien das Sagen hat und im WAT (sozialistischer Sportverband) haben viele der Politiker einmal Sport betrieben.
Für mich nur unverständlich, dass man es trotz guter Beziehungen nicht schafft, ein Budget zu kreieren, damit man auch auf internationaler Bühne mitspielen kann, denn die Fivers verzichten schon jahrelang auf die Teilnahme an internationalen Bewerben, zudem Wien ja sich in der 1. Reihe aufzeigend auf den Sessel gestellt hat, als es um die Vergabe der HandballEM 2020 gegangen ist. -
Und die Fivers sind heuer wahrhaftig die Messlatte der HLA. 10 Spiele - 10 Siege, 6 Punkte Vorsprung auf Platz 2, vor allem interessant, da es im. Play Off keine Bonuspunkte sondern die Punkte halbiert mitgenommen werden. Realistisch die Fivers nur in Vorarlberg gefährdet. Ein Bravo ihrer Nachwuchsarbeit, 12/14 aus dem Kader haben ein Trikot im Fiversnachwuchs getragen. Der Weg zum Titel 2016 kann nur über die Schwarz-Weißen aus Wien führen.
Gegenstück leider der HC Linz, einziger Verein, der seit Gründung der österreichweiten Liga (damals Staatsliga), anfänglich unter ASKÖ Kleinmünchen, später die größten Erfolge unter ASKÖ Linz, abgeschlagen am Tabellenende. Vl doch nicht so eine tolle Idee, sich mit Spielern, welche im Vorjahr noch in der Wienet Liga (= 4. Liga), von einem Verein kommend, der dort seine Ziele verfehlt hat, zu verstärken (?).
Scheint als könnte erstmals seit Änderung der Auf/Abstiegsregelung 2013 der Aufsteiger, HC Bruck (diesmal wieder beachtlich mit einem Punktegewinn gegen Westwien) die Klasse halten. -
KC Györ zurück zum Start - der Auftaktsieg in Skopije dürfte also doch nur Strohfeuer gewesen sein, wie man sich ab etwa Min. 20 daheim gegen die Däninen präsentiert hat erinnerte an die Vorsaison. Ein Änderung ihrer Taktik, man deckte deutlich offensiver, und die Damen von Györ waren hilflos in ihrer Angriffsleistung. Hypo am kommenden Samstag sollte noch kein Problem werden, was den weiteren Verlauf der CL angeht wird man aber sehr an sich arbeiten müssen um Budapest im Mai sehen zu können!
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Diese Entwicklung war zu befürchten, die Saison 2012/13 mit dem Sieg im EHF-Pokal dürfte diese Entwicklung nur hinausgezögert haben. Hypo wird in diesem Spiel gestern gegen Vardar Skopije (nach wenigen Minuten stand es 3:12) verspürt haben, wie sich jahrzehntelang die nationalen Gegner in einem Spiel gegen Hypo gefühlt haben. Wenn die fixe Teilnahme (wann?)für die CL ausläuft ist wohl kaum mehr mit einer Teilnahme Hypos durch Sieg in einem Qualifikationsturnier zu rechnen. Eher damit, dass Hypo auch national einmal wieder verlieren wird.
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Angeblich (!) ab der Hauptrunde.
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KC Eto Györ hat sich nach der vorjährigen Seuchensaison eindrucksvoll zurückgemeldet! 27:22-Sieg in Skopije, das ganze Spiel ohne größere Probleme beherrscht. So wird man wieder vom Final4 in Budapest 2016 träumen dürfen, was Stimmung und Auslastung der PappArena sicher gut tun würde.
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Vor den Toren Wiens fand am Freitag in der leicht renovierten Südstadthalle das 1. Wiener Derby statt. Es endete mit einem Sieg der Fivers, die als Favorit in das Spiel gingen. Vor allem, wenn es ihnen gelang, " Ihr Spiel"- gemeint das Tempospiel aufzuziehen, hatte Westwien recht wenig dagegen zu setzen. Jedesmal wenn sie anfänglich ausglichen, später den Anschlußtreffer schafften bzw. im Finish verkürzten stellten die Fivers im Gegenzug wieder klare Verhältnisse her.
Wenn man die nächsten drei Runden ansieht (Gegner Hard, Bregenz und das bisherige Überraschungsteam Leoben) wird man bei Westwien achten müssen, nicht den Anschluß an die Top 5 zu verlieren. Die wahre Stärke der Fivers wird man erst nach den Duellen gegen Hard und Bregenz beurteilen können. -
Seit gestern das Starterfeld mit den Qualifikationssiegern Györ und Baia Mare nun komplett.
Am Interessantesten wohl für die Forumsmitglieder die wiefolgten Vierergruppen:
HC Thüringen, Ferencvaros Budapest, Podravka, Fleury bzw. Midtjylland, Skopije, Hypo-Noe und Györ.
Györ dürfte nach "der Saison zum Vergessen" wieder besser aufgestellt sein, nach einer Halbzeit mit Zitterhand sich in Durchgang 2 gegen den norwegischen Veranstalter Dramen, sich recht sicher durchgesetzt, wobei die Damen des norwegischen Vizemeisters vor allem Probleme in Hälfte 2 bekamen, als Györ in Hälfte 2 die Angriffe rascher spielte.
Beim ung. Supercupfinale vor 2 Wochen in der nahezu ausverkauften Audiarena in Györ (in Kombi mit Männerspiel Veszprem-Szeged) zeigte sich, dass sich FTC inetwa auf Augenhöhe mit Györ befindet, was auch weitere interessante Duelle der beiden gegeneinander (Nb1, Cup, CL?) verspricht.
Hypo heuer aber deutlich schwächer aufgestellt, sie werden wohl kaum über Platz 4 in der Gruppe hinaus kommen, fraglich ob sie überhaupt anschreiben werden können.
Es wird auch schon gemunkelt, ob sie die heimische WHA dieses Jahr ohne Punkteverlust überstehen, in diesem Zusammenhang sei vor allem der Name Stockerau zu erwähnen.
Vl an der Zeit die Mannschaft mehr rot-weiß-roter zu gestalten. -
Schade
Aber was ich so mitbekommen habe verdient.
Sportlich faire Gratulation den Wikingern! -
Vl wirds wirklich was und man darf Hard gratulieren.
Wäre zwar nur die "untere CL-Gruppe", aber schon allein die Spiele gegen Schaffhausen hätten da ihren Reiz!
Viel Glück! -
Morgen geht es für Österreichs Meister, dem HC Hard, ins Qualifikationsturnier nach Bosnien. Gegner im Halbfinale ist Gastgeber Banja Luka, welcher die letzten Wochen am Transfermarkt äußerst tätig war, und scheinbar unbedingt in die CL möchte.
Ist mittlerweilen schon 8 Jahre her, das die CL in Österreich Station machte.
Die Vorzeichen, das sich das ändert stehen nicht sehr gut, Hard unterlag am Mittwoch daheim Leoben, deren Niveau auch für österreichische Verhältnisse als überschaubar gilt, , war zur Pause sogar minus 8 zurück. -
Dieses Wochenende begann auch die neue Saison in der HLA.
Letzte Woche siegten die Fivers im Supercup über Hard in Bad Vöslau mit 32:27, nach der 1. Runde lachen auch diese beiden Mannschaften von der Tabellenspitze. Jeweils auswärts siegten dies beiden Teams klar in Leoben bzw. in Linz , die Vorarlberger mit + 14 um einen Treffer höher als die Wiener in der Obersteiermark.
Bregenz, von allen Teilnehmern am Transfermarkt am aktivsten , besiegte Krems, überraschend knapp jeweils die Ausgänge bei Westwien gegen Aufsteiger Bruck und Schwaz gegen BK, wo stets die Heimsieben das bessere Ende für sich hatte.
Der Weg zum Titel dürfte auch heuer nur über Hard führen, wobei es dort bei erfolgreicher CL-Qualifikation (Turnier nächste Woche in Bosnien) noch einen Legionär Nr. 4 geben könnte, die größten Herausforderer die Fivers und Lokalrivale Bregenz.
Westwien, Krems und Tirol werden sich um zwei freie Plätze in der Oberen Play Off duellieren, die übrigen 4 Vereine wohl um 2 Tickets für das Viertelfinale.
Gespannt bin ich auf die Rückkehr des ehemaligen Meisters HC Bruck, ob es ihnen gelingt die Klasse zu halten. Die letzten Aufsteiger Ferlach und St. Pölten scheiterten an diesem Vorhaben, obwohl sie eine gute Saison spielten, stets knapp. -
Wie sieht das dann in Runde 3- "Play Off" für die Clubs aus, die in der CL-Qualifikation gescheitert sind?
EHF-Pokal weiterhin mit 4 Gruppen zu je 4 Teams dann?