Wenn du zulande ein Turnier austrägst hast du natürlich eine gesteigerte Medienpräsenz. Dadurch entsteht natürlich vermehrt Interesse an dieser Sportart, dies war in Österreich 2010 gut zu betrachten, viele Kinder und Jugendliche zeigten sich bei den Vereinen, in den Schulen wurde Handball gespielt. Mittlerweilen ist das ganze wieder abgeflaut. Ob die Triobewerbung, wo Österreich nach den Erfolgen der Wikinger bei der WM jetzt wohl in derVeranstalterbetrachtung nur noch Nr. 3 ist, auch nochmals für so eine Euphorie sorgen wird ist fraglich, sehr abhängig vom Abschneiden des Nationalteams. Volleyball veranstaltete 2011 eine EM, gemeinsam mit Tschechien, da hat Österreich gerade mal einen Satz gewonnen, das war dann mehr oder weniger der Sargnagel für diese Sportart.
Für mich wäre es wichtig für Gesamtentwicklung des Handballsports die "kleinen" Länder nicht zu vergessen, dass Handball in Dänemark, Norwegen und Schweden Interesse hervorruft ist bekannt und würde auch ohne Dauervetanstaltungen von WM und EM sich nicht ändern. Nur Europa besteht aus mehr Regionen als den Norden, eine Heimveranstaltung würde für vermehrt Aufmerksamkeit sorgen, und das hätten einige Länder nötig, um das Interesse am Handball aufrecht zu erhalten.
Beiträge von Forum5
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Interessant für mich die Vergabe der Damen-EM Dezember 2022, gleichzeitig mit der Fußball-WM im Katar ist dieses Turnier schon jetzt dem medialen Untergang geweiht und wird über Randnotitzen nicht hinauskommen. MWn hat sich auch noch niemand um die Durchführung beworben.
Für mich würde 2022 eine gute Option sein, Handball ein wenig aus dem Dornröschenschlaf herauszuholen.
Wunschmonat zur EM/WM-Veranstaltung war immer der Juni, da hat es vor etwa 10 Jahren schwere Diskussionen gegeben. Dagegen gesprochen haben die 2-jährlichen Veranstaltungen im Fußballbereich in diesem Monat und die kurz darauf alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Spiele.
Das trifft nun 2022 nicht zu, hier besteht noch immer die Möglichkeit diese handballerischen Großereignisse in den Juni zu verlegen. Männer und Frauen EM überlappend, Vorrunde in sechs plus vier "Lernländern", Hauptrunden in Ländern vermutlich dafür Qualifizierter, Endspiele auf Eventbasis in überdachbaren Fußballstadien (Gelsenkirchen, Frankfurt, Düsseldorf).
Und nach Möglichkeit einmal ohne Spielorten in Dänemark, Norwegen und Schweden. -
Also vorweg ein Danke an Alle, die an dieser Diskussion mMn sehr konstruktiv teilgenommen haben.
Vl eine kleine Richtigstellung:
Fußball in Frankreich: EM 84 - WM 98 - EM 16
Deutschland: WM 74 - EM 88 - WM 05 - EM 24
Da passt mMn der Zeitrahmen
Im Eishockey bist du nach einer WM für 6 Jahre gesperrt. Bei letztem Skandinavischen Doppel 12/13 haben sich zu einigen Spielen in der Vorrunde gerade mal 2000 Zuseher verirrt, sogar Freikarten (für ein Italienspiel) wurden nicht behoben. Beim Halbfinale Schweiz-USA verirrten sich 3500 Zuseher in die Stockholmarena. Der IIHF hat aber daraus Konsequenzen gezogen.
Bewerber: Ungarn (Mitteleuropa) hat sich für die Männer und Damen WMs 21 + 23 beworben.
Sei die Papparena als Finalort einer Männer-WM doch fragwürdig hätte sie neben den Schauplätzen Györ und Debrecen für die Damen-WM 23 gut gepasst, und geographisch für ein wenig Abwechslung gesorgt.
Spanien, Veranstalter der Damen-WM, Durchschnittsveranstalter der Männer-WM 2013, sage ich jetzt schon ein Zuseherfiasko voraus. Grund für die Vergabe dürfte jedoch der Finalspielort "Barcelonaarena" sein, die WM ein kleines Druckmittel auf deren Fertigstellung.
Das finanzielle Negativum dieser Veranstaltung versucht man mit der Vergabe der WM 2023 an drei Topländer auszugleichen.
Doppelbewerbungen (Dreierbewerbungen stehe ich recht ablehnend gegenüber) sollten nur zu Stande kommen, wenn du das Turnier alleine nicht stemmen kannst und regional vertretbar sein. Völlig unverständlich die 2020er-EM mitbSchweden, Norwegen und Österreich. Tschechien sucht für 2022 einen Partner, hier wäre ein Doppel Österreich/Tschechien ideal. Spätestens nach Ende der Vor/Hauptrunde in Österreich wird sich für das Finalturnier in Stockholm hierzulande kein Durchschnittssportfan mehr interessieren. Wieso man sich in Österreich so sehr an das Jahr 2020 geklammert hat bleibt mir unverständlich. -
Habe mit großen Befremden festgestellt, dass wieder ein Handballgroßereigniss an diese drei Länder - diesmal als Veranstalter vereint auftretend, vergeben wurde. Mir scheint, als wäre der Begriff Europa/oder Weltweit bei gewissen Funktionären nur noch auf diese Länder beschränkt.
Dänemark: Männer WM 2019, Damen EM 2020, Damen WM 2023
Norwegen: Mämner EM 2020, Damen EM 2020, Damen WM 2023
Schweden: Männer EM 2020, Männer WM 2023, Damen WM 2023
Ich hoffe, ich habe kein Ereigniss vergessen
Im Fußball wird ein Land nach einer Bewerbung für einige Jahre als Veranstalter gesperrt (Europa darf nach der WM in Rußland erst wieder 2030 veranstalten), im Handball sieht es da anders aus. Es ist ja nicht so, dass es keine andere Interessenten gegeben hätte. Der wahre Grund für die Vergabe dürfte wohl anders liegen.
Da diese Veranstaltungen alle in einer Jahreszeit stattfinden, wo diese Region noch weniger einladend zum Besuch ist, werde ich jedenfalls diese Turniere am Rand verfolgen. Zudem die Frauen-EM 2016 ja auch schon in Schweden stattgefunden hat und das Niveau dieser Veranstaltung laut dort Anwesender maximal Durchschnitt gewesen ist. -
Starker Auftritt der Ferencvarosgirls heute in Frankreich bei Metz. Man lies sich auch nicht durch den schwachen Start, bald mit -4 Toren zurück, aus der Ruhe bringen, zogen ihr (starkes) Angriffsspiel auf, die Französinnen wußten darauf nie eine richtige Antwort, wirkten, nachdem Ferencvaros in Hälfte zwei in Führung ging und diese ausbaute mit jedem Gegentreffer noch mehr verunsichert, bei mehr Konzentration im Finish hätte es für die Heimsieben noch eine feste Abfuhr gegeben, so "begnügte" man sich mit einem Sieg +3, lies es den Französinnen über, die letzten drei Tore des Spiels zu erzielen.
Damit rückt man dem großen Ziel, Teilnahme am Final Four, einen Schritt näher, weitere müssen aber noch folgen.
Heutiges Auftreten sollte jedoch dafür eine positive Grundlage sein. -
Ungarn ist gegen Norwegen klar Außenseiter
So wie gegen Dänemark auch schon

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Obwohl ich "ungarnlastig" mich über deren Aufstieg freue, so sei doch recht klar festzustellen, das dieses System mit den k.o.-Spielen aus sportlicher Sicht die Fairness mit den Füßen tritt.
Deutschland und Dänemark mit markelloser Vorrunde out, Ungarn und der Katar als Vierter gerade noch hineingerutscht. MMn sollte man aus SPORTLICHEN Überlegungen wieder auf das System mit zwei Sechsergruppen zurückgreifen.
Die "24erEM" ab 2020 wird ja auch bis zum Halbfinale in Gruppenform gespielt.
Es ist mir aber schon klar, dass andere Überlegungen als die der Sportlichkeit bei der WM die wichtigere, entscheidende Rolle spielen.
Als Handballfan finde ich es schade das Deutschland out ist, ein Halbfinale Frankreich-Deutschland hätte schon seinen Reiz gehabt und wäre, denke ich, gute Werbung für den Handballsport gewesen. -
Ungarn spielte mit Trauerflor um den gestern bei einem Busunglück in Verona um das Leben gekommenen Gymnasiasten aus Budapest zu gedenken. Hat auch Programmänderungen deshalb im ungarischen TV gegeben (Absage einer Showausstrahlung auf DunaTV).
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Ungarn hat unerwartet nachdem man erstmals ein Pflichtspiel gegen Belarus verloren hat den Schalter umgelegt. Für mich ist die Leistung der Magyaren extrem von ihrer psychologischen Situation abhängig, es ist für Sie enorm wichtig, gut in ein Spiel hineinzukommen, dann ist viel möglich. László Nagy, die erfolgreichen Angriffe in der Anfangsphase und gute Paraden von Mikler haben dafür gesorgt. Nach 10 Jahren hat man Dänemark wieder in einem Pflichtspiel gebogen, damaliger Sieg in Kiel noch eindrucksvoller, am Ende hat aber Dänemark sich über Bronze gefreut, Ungarn wieder im Niemandsland gelandet.
Am Dienstag bei Ungarn-Norwegen wird sich nun ein Außenseiter für das Halbfinale qualifizieren, vielleicht hilft Ungarn nochmals die Erinnerung an vor 10 Jahren: damals hat man Norwegen in der Vorrunde auch besiegt, allerdings auch Belarus.
Ist auf jeden Fall eine unerwartete Riesenchance für das in letzter Zeit nicht unbedingt erfolgreiche ungarische Nationalteam international wieder einmal aufzuzeigen. -
In einem Ungarischen Medium wird berichtet, dass Ungarn heute bei einem zu erwartenden Sieg Chiles über KSA eine Niederlage bis 4 Toren Differenz gegen Belarus zum Aufstieg ins 1/8-Finale reicht.
Dreiervergleich würde bei einem +4 Sieg Belarus über Ungarn wiefolgt aussehen, alle drei Nationen bei 4 Punkten:
3. Ungarn Torverhältniss +1
4. Belarus Torverhältniss +/- 0
5. Chile Torverhältniss -1Selbst bei einer Niederlage -5 würde man noch als Gruppenzweiter weiterkommen:
3. Belarus Torverhältniss +1
4. Ungarn Torverhältniss +/-0
5. Chile Torverhältniss -1Und bei Niederlage -6 gäbe es sogar noch eine Option, wenn das Spiel torreich ist
3. Belarus Torverhältniss +2
4./5. Ungarn/ Chile Torverhältniss jeweils -1
Kommt nun auf Zahl der (mehr) erzielten Tore an.Eine korrekte Darstellung?
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Wenn Ungarn heute das KSA schlägt - Blamage mMn nicht fix ausgeschlossen aber doch unwahrscheinlich - wird es am Freitag noch zwei doch interessante Entscheidungsspiele geben. Deutschland gegen Kroatien um den Gruppensieg und Ungarn gegen Belarus um Platz drei und damit einer besseren Ausgangsposition für die k.o.-Spiele.
Interessant, dass sich bei Ungarn - KSA heute noch einige Spieler auf der Platte befinden werden, welche sich auch schon 2004 bei der WM in Portugal gegenüberstanden. Damals konnten sich die Ungarn beim KSA für Ihre Hilfe, Sieg gegen Argentinien, bedanken, dass sie die Gruppenphase überstanden haben und sich in weiterer Folge noch für Olympia qualifizieren konnten, wo sie bis in das Halbfinale vorgedrungen waren.
Bei einer oben (ggg) angedachte Aufstockung auf 48 Teilnehmer könnte es auch wieder Österreich schaffen, sich für eine WM zu qualifizieren, der letzte Trend - klare Niederlagen gegen Portugal und Tschechien - lassen leider nicht auf eine rosige Zukunft hoffen. -
Für Österreichs Damen wird es leider zeitnah schwer sich für Geoßeteignisse zu qualifizieren. Es ist zur Zeit schon als Erfolg zu werten, sich für die Play Off zu qualifizieren.
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Neben Hard und den Fivers haben sich nun auch Bregenz, Krems und Westwien, letzterer in der Wachau unterlegen, aber durch faires Spiel von Hard, für die Obere Pla-Off qualifiziert.
Schwaz muss in die untere Gruppe, sollte aber kein Problem haben sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. -
Mit den Norwegerinnen haben die Favoritinnen dieser Turnier (verdient) gewonnen. Positiv für mich das Auftreten von Holland (haben ihr hohes erarbeitetes Niveau gehalten), Deutschland (bei der Heim-WM nächstes Jahr wenn man sich weiter so entwickelt vl nach 10 Jahren ein Wintermärchen II?) und Tschechien.
Enttäuschend für mich Montenegro, Ungarn und Spanien, die Medailliengewinner bei den letzten 4 Großveranstaltungen nicht einmal mehr unter den Top 10, da ist ein klarer Abwärtstrend bestehend. Auch der Veranstalter, vor 2 Jahren noch Medailliengewinner kann mit dem Abschneiden wohl kaum zufrieden sein.
Bei der Auslosung für die WM-Play-Offspiele hat Österreich mit Rumänien ein nicht machbares Los gezogen.
Ungarn wird mit Gegner Slowakei mehr Mühe haben als man erwartet. -
Gestern Abend war wiedermal Derbytime in der Südstadt, fast volle Halle, gute Stimmung, zwei Vereine, welche beide die Punkte brauchten. Erfreulich auch: beidseitig viele, im eigenen Nachwuchs selbst ausgebildete Spieler am Werk. Vor der Pause ausgeglichen, begannen die Westwiener in Hälfte 2 wie aus der Pistole geschossen, eines der besten Spiele der Grün-Weißen seit Jahren, welche ich gesehen habe. Der Fiversoldiemotor Kolar und Ziura kam nicht mehr auf Touren, konnte keine Wende mehr herbeiführen. Positiv bei Westwien vor allem Sebastian Frimmel, den viele nach Verletzungen und Formkrisen schon abgeschrieben hatten. Endstand 35:30(16:16).
Damit schiebt sich in der Tabelle alles zusammen. Hard könnte heute den GD-Sieg fixieren, die Fivers sind auch durch. Aufsteiger Ferlach, zu Saisonbeginn das Sensationsteam ohne Chance auf die Obere Play Off mehr. Dann Krems und Schwaz (heute direkte Gegner, der Sieger ist durch), Westwien (für die könnte sich der überraschende Punkteverlust beim Tabellensvhlußlicht Bruck unter der Woche noch fatal auswirken) und überraschend aus negativer Sicht Vizemeister Bregenz, wo es nicht mehr unmöglich scheint, dass sie die Qualifikation verpassen. Es sei jedoch festzuhalten, dass sie auch aus der unteren Plax Off kommend aufgrund des Austragungsmodus noch Chancen auf den Titel haben.
Sei auch die Qualität der Spiele vielleicht nicht die beste im Vergleich zu anderen Ligen ist die HLA doch eine ehrliche (mehr oder weniger) Amateurliga, in welcher man Spiele mit großen Einsatz und Spielwillen sieht, die sich jedoch medial sehr schlecht verkauft. -
Ich rede Niederlagen nicht schön, also rede ich Siege nicht schlecht. Aber was ist mit dem Olympiasilbermedailliengewinner und Europameister von 2012 los? Habe Ausschnitte von gestrigen Spiel gesehen, Angriffsleistungen beidseitig unterirdisch, die Deckung von Ungarn was ich gesehen habe recht gut, die Torfrau top. Ihr Ausfall wird schmerzen, aber viel wird Ungarn bei der EM nicht mehr gewinnen. Tippe, dass es analog zu den Männern im Jänner bei dem einen Sieg bleiben wird (damals übrigens auch gegen Montenegro), was zumindest eine bessere Ausgangsbasis für die WM-Play-Off-Spiele bedeutet. Vielleicht hat man wieder Losglück und bekommt ein Freil... äh Österreich zum Gegner. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass man nach dem Erfolg gegen Montenegro nun nicht der Meinung ist, das alles in Ordnung ist, aber dafür werden mMn die letzten drei Spiele sorgen.
@ Germanicus
Vielen Dank für deine ausführliche Analyse, die Webseite, welche angesprochen wurde, kenne ich, ich schätze vor allem die Nostalgiebeiträge auf dieser. Habe am Montag in Ungarn ad. TV das Trauerspiel gegen Tschechien gesehen, welches einen neuen Tiefpunkt darstellte.
Zu den angesprochenen Verständigungsproblemen aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse möchte ich vielleicht aber anmerken, dass der Rückschritt schon unter Nemeth als Trainer seinen Anfang genommen hat. Für mich liegt die Hauptursache der Entwicklung aber großteils im Verantwortungsbereich der Spielerinnen.
Abschlußfrage: der Absturz von Montenegro vorhersehbar gewesen? -
Wenn man sich die Ergebnisse des ung. Damennationalteams in den letzten 10 Jahren ansieht, so muss man klar zur Erkenntniss kommen, dass es mit Ausnahme des mittlerweilen als Zufallserfolg einzustufenden Gewinns der Bronzemedaillie 2012 zu einem Sturzflug nach unten gekommen ist, der kaum durch diverse Trainerneubestellungen aufzuhalten sein wird.
Es gibt scheinbar Baustellen an der Basis, welche viel zu lange negiert wurden (zB Nichtqualifikationen im Nachwuchsbereich für E/WM's), mangelnde Förderungen der wenigen Talente, welche aber selbst lieber das (gut bezahlte) Kaderspielerinnenleben bei den Topclubs ,welche internationale Erfolge dank Einsatz von Legionärinnen auf der Platte erzielen, bevorzugen. Jedenfalls läuft mMn seit gut 10 Jahren im ung. Damenhandballsport einiges schief, Nationen wie Holland oder Tschechien waren damalsbestenfalls Aufbaugegnerinnen in Testspielen, heutzutage ist man gegen sie chancenlos.
Ein Return ist mMn nicht absehbar, eher eine Verschärfung der Situation, wie eine Nichtqualifikation zu den beiden folgenden Großveranstaltungen, die aber sicher nicht durch Trainerwechsel, sondern nur durch eine Konzeptänderung an der Basis gelöst werden kann. -
Zwei Siege gegen Finnland kann es leider nicht mehr geben, da man schon das 1. Spiel gegen Finnland verloren hat. Wenn man Finnland auswärts schlägt schaut die Sache natürlich anders aus, 6 Punkte sollten für den besten Gruppendritten reichen, aber sicher kann man sich bei den anderen, teilweise überraschenden Ergebnissen da auch nicht sein. Wenn das Duell Finnland - Österreich tatsächlich um P,ätz 2 entscheidend sein wird, muss man zudem im Norden Europas mit +4 gewinnen, aber ich hoffe insgeheim, dass Finnland gegen Bosnien noch Punkte lassen wird.
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Also ich habe einen Zusammenschnitt dieses Aufeinandertreffens in der neuen deutschen Fußballbundesligametropole nur auf einem ungarischen Medium gesehen, und muss feststellen, ich habe phasenweise Mitleid mit den Heimdamen empfunden. Nach dem Qualifikationsturnierfinale gegen Hypo habe ich mich lange gewundert, wie es den Niederösterreicherinnen gelang, das Spiel so lange offen zu halten, nach den Ergebnissen in der CL ist es aber nun doch einigermaßen verständlich. Zum Spiel gegen die Ungarinnen sei aber doch anzumerken, dass sich die Franzenstädterinnen zur Zeit in Hochform befinden.
Und man in der ungarischen Metropole an der Donau von einem Final4 mit zweifacher heimischer Beteiligung träumt. -
Zu obigen Postings: die Schweiz, letztmalig bei der Heim-EM 2006 bei einem großen Turnier mit dabei, scheint wieder zu kommen. Österreichs Nachwuchs kürzlich bei zwei Testspielen gegen die Schweizer Altersgenossen chancenlos gewesen. Zu einigen anderen Resultaten ist meine Interprätation, dass nun einige Nationen durch die Erhöhung der Teilnehmerzahl auf 24 doch Chancen sehen, bei einer EN mit dabei zu sein, und nun doch ambitionierter an die Sache gehen zu scheinen.
Holland-Ungarn 27:28
Ungarn Mitte Hälfte zwei mit 6 Toren im Hintertreffen, soweit ich am Zusammenschnitt sehen konnte, dürften die Niederländer im Finish mit ihren Kräften (Konzentration) am Ende gewesen sein, Ungarn hat die Schlagzahl vor allem im Angriff erhöht und die Hausherren damit überfordert.
Trotzdem scheint mir Holland neben der Schweiz, Rumänien und Portugal (ich habe hier Nationen genommen, welche man bei großen Turnieten nicht/schon lange nicht mehr sieht) klare Kanditaten für die aufgestockte EM 2020. ob es für diesmal schon reichen wird ist aber sehr fraglich.
Bosnien-Österreich 22:23
Österreich hat mit diesem knappen Sieg die Türe für Kroatien wieder geöffnet, obwohl das Spiel auch andersrum ausgehen hätte können, und doch phasenweise nur bescheidenes Niveau hatte (Fehlpassorgien im Finish). Trotzdem muss man feststellen, das deutsche Legionärstrio hat die spielerischen Akzente gesetzt, die neuen Jungen, haben ihre Leistung auch bestmöglichst abgerufen, mMn Österreich gegenüber vor 2-3 Jahren in die Breite besser aufgestellt.
Aber ohne Punktegewinn im Juni nächsten Jahr in Finnland wird es zur Qualifikation nicht reichen, gegen Spanien wird kaum etwas zu machen sein, mit 4 Punkten wird es auch kaum möglich sein, als bester Gruppendritter zu fahren.
Aber das Team hat gegenüber Mittwoch eine klare Leistungssteigerung gezeigt und lässt wieder Hoffnungen für die Zukunft, welche mMn vor allen in der EM 2020, wo Österreich ja Mitveranstalter ist, zu.