Beiträge von Forum5

    Gestrige Heimniederlage von Westwien daheim gegen Wacker Tnun bestätigte leider, dass die HLA zu den schwächsten Ligen Europas gehört. Zehn starke Minuten genügten den Schweizern um den Aufstieg in die nächste Runde mehr oder weniger schon im Auswärtsspiel zu fixieren. Chancen für Erfolge auf internationaler Ebene gibt es für Vereine dieser Liga scheinbar nur wenn es durch die Auslosung bedingt zu Ligainternen Duellen kommt.

    Passt zwar nicht ganz in DIESEN Thread - aber ich möchte keinen neuen Thread eröffnen.
    Comeback des rot-weiß-roten Damenhandballs!
    Österreich schlägt Olympisaieger Rußland mit 27:25- obwohl mehrmals mit -5 Toren zurück. Wie angespannt das Nervenkostüms des Olympiasiegers war zeigen 7 vergebene 7-Meter (von 13) davon drei in Serie als das Spiel noch 23:23 bzw. 24:23 stand.
    Besonders hervorzuheben die öst. Torfrau Petra Blazek, welche mit tollen Paraden die Russinnen zur Verzweiflung brachte, weiters noch Kovacs und Schafknecht in Hälfte 2.
    Sorgnagel der Russinnen mMn vor allem ihr Trainer, der nachdem das Spiel bergab ging seine Mannschaft mit ständigen Wechseln noch zusätzlich verunsicherte.
    Damit ist Österreich in der Qualifikation für die Euro 2018 wieder voll dabei, auch was die Position des besten Gruppendritten betrifft!

    Schade.
    Hätte Hard bei seiner Heimstärke das Heimrecht wahr nehmen können wären sie jetzt wohl in der CL.
    Wird wohl bei den Voraussetzungen in Österreich hierzulande nichts mehr mit einer CL.
    Bin froh, dass ich im Osten des Landes wohne und mir in Ungarn, Györ und Veszprem sind nicht weit entfernt, internationalen Klassehandball ansehen kann.
    Auch für die EHF-Liga-Qualifikation sehe ich für die Roten Teufel schwarz.
    Aber Gratulation an Hard für Ihr sportlich gutes Auftreten in der Slowakei, wo man auch scheinbar problemlos im Stande ist so ein Turnier durchzuführen, Österreich ist bei den Voraussetzungen bezüglich Infrastruktur bei Sporthallen in der EU leider ziemlich Schlußlicht, leider ist das Vorhaben eines Österreichischen Vereins sich für eine Grupenphase zu qualifizieren schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt.
    :wall:

    Danke für die Korrektur- natürlich ging es für Linz gegen Bregenz. Endstand übrigens 23:25- nachdem Linz zur Pause noch +1 voran lag, richtig absetzen konnte sich Bregenz nie.
    Die Fivers werden von mir glaube ich realistisch eingeschätzt, auch in Ronaldos kommen sie nur auf Platz 4-5. Und nicht jedes Jahr werden sie das Glück von späten Toren im Halbfinale haben oder das ihnen im Cuphalbfinale Bregenz aus dem Weg geräumt wird.
    Werde am Freitag in der Hollgasse der Halbfinalrevanche Fivers-Schwaz beiwohnen und am Samstag in der Südstadt bei Westwien-Bregenz (wie konnte es in Runde 1 zu diesem nationalen Duell kommen?) Europacupluft schnuppern und dabei voraussichtlich vier der Top 5 der HLA-SPUSU sehen.

    ... so lautet ein gerne in Österreich verwendeter Slogan, gemeint ist diesmal die in einem Medium bezeichnete "Dornröschenliga", korrekt bezeichnet die HLA-Saison 2017/18, mit neuem Namenssponsor, das neu auf den Markt gekommene Mobilfunkunternehmen "SPUSU"- Kurzbezeichnung für "Sprich und Surf", mit dem vorgezogenen Spiel HC Linz gegen HC Hard. Während sich die Heimsieben wohl in den unteren Regionen der Tabelle wiederfinden wird, Maximalziel das Erreichen des Viertelfinales, werden die Gäste aus Vorarlberg als klarer Meisterschaftsfavorit gesehen.
    Größte Herausforderer dürften wohl die Westvereine Bregenz und Schwaz werden, welche beide am Transfermarkt aktiv waren. Westwien bietet eine gute Mischung zwischen Jugend und Routine, Ihnen ist es am ehesten zuzutrauen, in die Top-3 vorzustoßen. Die zwar lobenswerten Philosophie, Förderung der Jugend, wird die Fivers heuer in das Mittelmaß und wohl Mittel/langfristig in die Regionen von Linz zurückfallen lassen. Die verbliebenen Routinespieler werden nicht jünger, jährliche Abgänge nur durch Jugend zu kompensieren führt einfach auf Dauer zu Qualitätsverlust. Immerhin wurde mit Filzwieser nach langer Zeit wieder ein Spieler verpflichtet, und man wird in naher Zukunft nicht mehr auf den Europacup verzichten müssen sondern einfach die Qualifikation verpassen. Die haben gute Chancen ihren Namen alle Ehre zu machen und die Saison auf Rang 5 zu beenden.
    Krems und wie gesagt Linz erwarte ich im unteren Play-Off, aus der sie aber das Viertelfinale erreichen und das Abstiegsgespenst fern halten sollten.
    Sehr interessant der heurige Aufsteiger Graz. Die zweitgrößte Stadt Österreichs, in den 80-erJahren Handballhochburg und Serienmeister, seit knapp zwei Jahrzehnten mit einem Jahr Ausnahme (Post SV Graz) von der österreichischen Handballandkarte verschwunden, kehrt zurück, und zwar mit mehr Ambitionen als zumal der Post SV, der über ein Prügelknabendasein nicht herauskam. Im Vorjahr könnte man im Cuphalbfinale den HC Bregenz besiegen was wohl Lust auf mehr macht. Ein Viertelfinale scheint durchaus realistisch. Große Spannung vor dem Heimdebüt der Grazer, das Steirerderby gegen den HC Bruck.
    Realistisch werden die Obersteirer und der Kärntner Vertreter Ferlach wohl das Spiel gegen den Abstieg bestreiten, Bruck hat hier schon Erfahrung, war zweimal siegreich, trotzdem wird hier wohl die Tagesform entscheiden.
    Zwei meiner Freunde wechselten zum neuen Namenssponsor der HLA, sie könnten mir über ihn nur positives berichten, vielleicht sorgt er für frischen Wind in der Liga, bevor noch mehr Efeu um sie wächst.

    Nein - die EHF ist nicht schuld, dass es kein Qualieturnier in Hard geben wird. Mindeststandards sind einzuhalten.
    Ich übe die Kritik an der Person, welche auf der ÖHB-HP großartig von sich berichtet hat, welche wichtige Person er beim EHF-Final4 in Budapest war und dann beim noch größeren Männer-Final4 in Köln sein wird, hier dabei das Turnier in Budapest noch als "Kleinveranstaltung" abgetan hat.
    Er sollte einmal schauen, dass man national die Mindeststandards erfüllt und sich DANN in große Positionen begeben.
    Österreichs Liga verkommt immer mehr zur absoluten Randsportart, für die sich kaum noch jemand interessiert, wo man international praktisch nicht vorhanden ist.
    Für mich ist eine Spitzenfunktion im Internationalen Handball durch einen Österreicher besetzt inetwa vergleichbar, wie wenn die Spitze des internationalen Skisprungverbandes durch einen Belgier und Dänen präsentiert wird.
    Ich als österreichischer Handballfan brauche keinen Spitzenfunktionär in der EHF sondern das irgendwann wieder einmal ein österreichischer Verein es international einmal zumindest in eine (EHF-Liga)Gruppenphase schafft und auf der HP nicht großartig über Leistungen von Funktionären sondern von Vereinen berichtet werden kann.

    Der österreichische Meister Hard muss auf das Heimrecht in der CL-Qualie verzichten da er die von der EHF dafür geforderten Mindeststandards nicht erfüllen kann.
    Wichtig scheinbar nur, dass wir einen EHF-Generalsekretär haben, welcher sich bei den Finalturnieren im VIP-Bereich wohlfühlt.
    Das das heimische Alltagsgeschäft zur internationalen Lachnummer verkommt scheint ihm nicht zu interessieren.

    Österreich trifft in der Vorrunde auf den Weltmeister und Vizeweltmeister. Was auf den ersten Blick nach Chancenlosigkeit aussieht kann bei Bezrachtung der Ergebnisse in der EM-Qualifikation aber relativiert werden. Unangenehm Weißrussland, vom Spielstil her eine äußerst schwierige Aufgabe. Platz 3 aber realistisch, wird aber schwer.
    Ungarn gegen Spanien und Dänemark Außenseiter, die Dänen sind aber mit dem Los auch nicht glücklich. Tschechien von einigen, wenigen Spieler abhängig, wird sich wohl mit Ungarn um Platz 3 matchen, wer weiterkommt wird kaum über Platz 10 hinauskommen.
    Ist vorläufig die letzte EM mit 16 Teams, Nationen wie Russland und Polen nur Zuseher. Sollte bei 24 teilnehmenden Ländern nicht mehr passieren, ob aber eine Vorrundengruppe mit zB Kroatien (deren Fans die Vorrunde nur mäßig interessiert), Weißrussland, Tschechien und Litauen in Graz 2020 der große Kassenschlager wird bleibt abzuwarten.

    Kleine Ergänzungen:
    Ungarn heute in den ersten 14 Minuten in Lettland mit einem einzigen Törchen erfolgreich. Nach erstmaligen Führung erst wieder akzeptables Angriffsspiel.
    Gestern 6500 Zuseher(innen) beim Doppel in der Bratislava Eisarena.
    Zuerst Damen WM-Qualie Slowakei-Ungarn, dann Männer EM-Qualie Slowakei-Rußland.
    Gute, friedliche Stimmung. War Werbung für die Männer EM 2022, für die ja beide Länder gemeinsam mit Tschechien kandidieren.
    Zeigt auch das in Ländern, wo Handball Randsportart ist wie in der Slowakei, Potential vorhanden ist.
    Vielleicht denkt die EHF bei der Vergabe auch mal daran.
    Am Samstag in der Wiener Eishalle das entscheidende Spiel Österreich-Bosnien.
    4500 Tickets wurden bisher abgesetzt.
    Damit sollte gute Stimmung garantiert sein.
    Holland könnte bei einem Sieg in Ungarn übrigens auch noch auf 6 Punkte kommen.

    Ein Bravo den Damen von Györ aus Österreich :)
    Werde mir nächstes Jahr wieder ein Spiel in der Audiarena ansehen.
    Leider für Handballfans aus Wien so ziemlich die einzige Möglichkeit Spitzenhandball bei Tagesfahrt zu sehen.

    An der Bewerbung D/Dk/Ch stört mich am meisten, dass Dänemark als Veranstalter scheinbar den Rachen nicht vollbekommt. Sonst ist gegen eine Bewerbung mehrerer Nachbarstaaten nichts einzuwenden. Für mich wäre eine Bewerbung D/Ch/Belgien zB sehr interessant gewesen, noch besser D/Ch/A- dafür Finnland oder Island statt Österreich 2020.
    In Ungarn hat man gestern vor dem Spiel gegen Dänemark in der recht gut besuchten Papp-Arena die Bewerbung mit Cz und der Svk präsentiert, falls es 22 nicht klappt, will man es 24 nochmals probieren. Ungarn wäre damit alle 10 Jahre Handball-Euro-Veranstalter, eine mMn gute Zeitspanne, wenn man an die Dauerskandinavischen Bewerbungen denkt.
    Angeblich soll es noch Bewerbungsüberlegungen anderer Länder geben (Mazedonien, Weißrussland, Rußland, Litauen), jedenfalls hat Ungarn aber recht klar gemacht, sich diesmal für ein Männerereigniss bewerben zu wollen, eine Damen-EM nur als Zugabe veranstalten zu wollen.
    Denn für die Damen schaut die Bewerbungslage recht dünn aus, vor allem für 22, wo die EM zeitgleich mit der Fußball-WM stattfindet, und schon im Vorfeld medial kaum beachtet werden wird.

    In Gruppe 4 sind Rumänien - auch jetziger Gegner der Österreicherinnen im WM-Play-Off und Russland die Topfavoritinnen, für Österreich wird es nicht ganz einfach zweimal gegen Portugal zu gewinnen. Das letzte Spiel gegen die Portugisinnen bei einem WM-Qualievorturnier 2014 war eine enge Kiste. Für eine Qualifikation sehe ich in dieser Gruppe keine Chance.
    Ich hätte Österreich gerne in Gruppe 1 gehabt.
    Interessant für mich ob der Abwärtstrend einiger Nationen wie Montenegro oder Ungarn weiter anhält und wer das Ticket als bestes gruppendritte Team lösen wird, meine Favoritinnen hier Weißrussland.

    Nachdem der österreichische Handballfan bereits letztes Wochenende leicht besorgt kontrollierte ob abends noch der Mond und morgens die Sonne aufgeht (Hypo NÖ verlor das Damencupfinale gegen die MGA-Fivers) ging es heute im Männerbereich mit einer kräftigen Überraschung weiter.
    Bregenz verpasste erstmals seit Einführung dieses Spielmodus die Qualifikation für das Halbfinale, musste sich Schwaz im Gesamtvergleich mit 0:2 geschlagen geben und den Tirolern den Vortritt lassen. Hard problemlos und die Fivers mit leichten Problemen gegen Linz weiter, Westwien schaffte gegen Krems den Ausgleich, dieses Duell wird erst in einem 3. Spiel in der Wachau entschieden.

    Für den durchschnittlichen Handballfan ist nicht viel Unterschied ob EM oder WM, beides wird als Großveranstaltung wahrgenommen. Spricht eher für die schlechte Kommunikation der beiden Verbände miteinander. Und es ist ja auch nicht so, dass es nicht auch andere Bewerber gegeben hätte.
    Triobewerbungen mMn nicht so toll, haben zudem den Nachteil, dass ein Veranstalterland um die Hauptrunde umfällt, bei WM-ko-Spielen recht unübersichtlicher Spielplan im 1/8 und 1/4-Finale. Um Duobewerbungen wird man nach Aufstockung der EM auf 24 bei den Männern kaum noch herumkommen. Tschechien/Österreich, Deutschland/Schweiz, Spanien/Portugal und Serbien/Ungarn hier gute Kombinationen. Die Damen werden wohl bei 16 (EM) bleiben, aber auch hier wird es mMn zu Duoveranstaltungen kommen, vor allem um die hohen Fixkosten (ua Unterbringung der EHF-Funktionäre) teilen zu können.
    Tschechien zeigt großes Interesse die EM 2022 zu veranstalten, sucht jedoch einen Co-Veranstalter. Die einzig in Betracht kommenden Hallen (Preßburg, Karschau) in Wunschpartner Slowakei sind jedoch im Jänner mit Eishockey belegt und die KHL (Preßburg) wird sicher keine Rücksicht nehmen. Ungarn kommt auch noch in Frage, vl will man als Trio kandidieren, hätte dann eine EM der Visegradstaaten. Ist aber nicht über einen Infoaustausch drüber gekommen.
    Meine Idee, habe ich schon weiter oben geschrieben, wäre eine EM im Juni über ganz Europa verteilt, wo vor allem in den Vorrundengruppen Kleinnationen mit vl nur einer den Anforderungen entsprechender Halle bevorzugt werden. Hier könnte man wieder einmal flächendeckende Werbung für Handball machen, mit Dauerveranstaltungen im Winter in Nordeuropa wird das kaum gelingen.

    Kriterien MWn, laut einem Medium:
    Männer Finalhalle 15.000 Frauen: Finalhalle 10.000
    Bei Österreich 2010 hat man was den Finalort, Wiener Stadthalle, Baujahr Mitte vorigen Jahrhunderts, betrifft alle Augen zugedrückt (Fassungsvermögen 11.000, davon 1000 Stehplätze im letzten Eck der Halle und 3000 Sitzplätze auf einer Hintertortribüne mit geringen Neigungswinkel, wo du ab Reihe 10 kaum noch etwas siehst), was vielleicht insofern verständlich war, da Österreich der einzige Bewerber war, Kroatien hat nach Zuschlag für die WM 2009 zurückgezogen. Gerüchtehalber hat die Wiener Stadthalle erstmals ein auswärtiger EHF-Funktionär am ersten Spieltag der Hauptrunde betreten. VIP-Bereich kaum, VIP-Logen nicht vorhanden. Eine Halle eben wie sie den Anfirderungen Mitte letzten Jahrhunderts entspricht, seither kaum renoviert. 2005 gab es die letzte Eishockey-WM, auch hier hat man festgestellt, dass sie den Anforderungen der heutigen Zeit nicht mehr entspricht.
    Darum wäre eine Kombi Tschechien/Österreich 2022 sehr gut gewesen. In Prag gibt es eine zeitgemäße Halle, die O2-Arena mit Fassungsvermögen 17.000 , alles Sitzplätze, siehst von überall, schöner VIP-Beteich, von Wien auch gut erreichbar, da hätten einige österreichische Handballfreunde die EM wohl auch an den Finaltagen weiterverfolgt. In Stockholm werden es keine 10 sein, außer die Offiziellen.
    Deutschland wurde für 2022 ins Spiel gebracht, hat aber, mMn richtig entschieden, nach den WM-Veranstaltungen 17 und 19 eine Pause einzulegen.