@ capitano19
Gruppe 6 + 7 wären machbar gewesen, da stimme ich dir zu.
Natürlich auch damit, dass eine Damen-EM finanziell schwer stemmbar ist.
Da müssen aber auch die Verbände bei der Vergabe diese Veranstaltungen darauf achten, dass man nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen nehmen will, darauf pochen, dass Kanditaten für Männerbewerbe, dafür gibt es ja genug, auch Damenbewerbe organisieren.
Bei Nachwuchs-EM's sind die finanziellen Voraussetzungen bei Damen/Männer inetwa die gleichen, da fehlt es mMn am Willen diese zu veranstalten.
Beiträge von Forum5
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Österreich leider chancenlos, schlimmer hätte es nicht kommen können.
Passt aber zur Stellung des Damensports in Österreich.
Während bei den Männern eine Veranstaltung nach der anderen aus dem Hut gezaubert wird (Auswahl: EM 2010, 2020, U20EM 2014, U18EM 2012, B-U20EM 2018) gab es in diesem Zeitraum kein einziges Damenhandballevent.
Gleichberechtigung, die uns von der Politik immer vorgebetet wird, sieht anders aus. -
Handball ist in Österreich Randsportart. Der durchschnittlich Sportinteressierte hat die Teamchefbestellung mit Achselzucken quittiert, er ist für sie ein Mr. Unbekannt. In den Medien hat man versucht ihn positiv darzustellen, seinen Vizeeuropameistertitel und seine Gastspiele bei spanischen Topclubs erwähnt. Aber war im Sportteil kein großer Aufmacher.
MMn recht gut einmal von der Islandtrainerstrategie abzurücken, auch für mich ist er ein ziemlich unbeschriebenes Blatt und seine Bestellung überraschend gewesen. Bin ihm gegenüber aber nicht negativ eingestellt, gut, dass er vor Ort ist und der Teamtrainer seine Haupttätigkeit sein wird. Seine Bestellung wird wohl auch finanzielle Grundlagen gehabt haben, was möglich war.
Realistisch betrachtet wäre es für Österreich ein großer Erfolg in die Hauptrunde der EM zu kommen, ein durchaus realistisches Ziel, aber viel mehr wäre vermessen zu erwarten. Die Auslosung der EM-Gruppen mMn für Österreich entscheidender als die Bestellung des Teamchefs hierfür. -
Morgen, 12:00 Uhr, wird der neue Teamchef Österreichs präsentiert.
Live Mitzuverfolgen in ORF Sport + und im Livestream. -
Der 38-jährige ehemalige österreichische Teamspieler (12 Einsätze) Ibish Thaqi, zur Zeit Trainer des aktuellen Tabellenführers in der nationalen österreichischen Meisterschaft, dem UHK Krems, gilt als heißer Kanditat für die Nachfolge von Teamchef Patrekur Johannesson.
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Weil es hier doch am besten hinein passt: Österreichs Teamchef Johanesson hat das Handtuch geworfen. Für rot-weiß-rote Handballfreunde nicht überraschend. Grund dürfte wohl auch seine Doppeltätigkeit als Vereinstrainer sein, womit er dem Nationalteam nur zeitmäßig beschränkt zur Vetfügung stehen würde.
Insider vermuten, dass man nun auch weg von den isländischen Trainern will. Gibt einige Namen welche hier kursieren. Welche aktuellen Trainer würden zur Zeit eigentlich frei sein?
Vor allem wird man aber Geld in die Hand nehmen müssen, wenn es nicht wieder ein Teilzeitjob werden soll. -
Mir auch.
Ich kann mir beim besten Willen in Europa! keine 24 Nationalmannschaften der Frauen vorstellen deren Spiele auch nur halbwegs interessant sein könnten.
Da sehe ich schon die oftmals leeren Hallen vor mir(egal auf wieviele Spielorte man das verteilen möchte)
Aber vielleicht scheitert das ganze Konzept noch "mangels Masse".
Aus österreichischer Sicht wäre eine Aufstockung auf 24 Nationen natürlich wünschenswert. Unser Team ist bei der Qualifikation für 2018 sagen wir mal recht unglücklich gescheitert, möchte hier keinen anderen Nationen Absprache unterstellen, zum Thema uninteressante Spiele möchte ich hier an die Ergebnisse von Österreich in der Qualifikation gegen den späteren Vizeeuropameister verweisen. Gerade im Damenhandballsport ist es sehr eng was das Leistungsverhältniss betrifft.
Bei anderen Sportarten (Volleyball) hast du bei jeder Vorrundengruppe einen Veranstalter mit dabei, welcher dann auch für das Publikumsinteresse sorgt. Erst ab der Hauptrunde gibt es dann nur noch einen Hauptveranstalter.
Für mich mehr hinterfragenswert die Frauen-WM mit 32 Teilnehmern, hier wird man glaube ich ein deutlich größeres Leistungsgefälle als bei einer EM mit 24 Nationen haben. -
Deutschland spielt die Hauptrunde ja in der Wiener Stadthalle, ab heute neben den Tickets für die ganze Gruppe auch Einzeltickets zu mMn sehr fairen Preisen erhältlich.
CAVE: von der Osttribüne siehst du aufgrund des geringen Steigungswinkels der Tribüne ab etwa Reihe 5 nur noch 2/3 des Spielfeldes, ab etwa Reihe 15 nur noch 1/3...
Von den Sektoren 74/75 bzw. 93/94 auf der Nordtribüne hast du im Gegensatz gute Sicht.
Wird die letzte Handballgroßveranstaltung in der nicht mehr zeitgemäßen Halle in der Nähe des Westbahnhofs.
2024 soll eine neue zeitgemäße, moderne Arena für etwa 15.000 Zuseher bei Sportveranstaltungen, verkehrstechnisch gut erreichbar (zB direkt in 15 Minuten mit der S-Bahn vom Flugplatz aus) fertig werden. -
Die Franzenstädterinnen aus Budapest haben wieder mal ihre Visitenkarte abgegeben. Barfuß oder Lackschuh. Lackschuh war's zwar heute nie, aber die letzten fünf Minuten "bloßfüßig"! Immer wieder Unkonzentriertheiten bei ihnen, zieht sich schon die ganze Saison durch. Im Viertelfinale wird man das anders angehen müssen, will man das "Final 4 daham" einmal erreichen.
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Die Diskussion war schon mal, da hätte in den Olympiajahren keine EM stattfinden sollen. Denke, dass man noch Zeit hat, das Turnier für 2025 zu vergeben. Wird nicht so leicht für ein Veranstalterland ein Turnier mit 32 Teams zu organisieren. Im Volleyball zB hast du in der Vorrunde jeweils ein Land pro Gruppe, erst ab einer fortgeschrittenen Turnierphase hast du einen Hauptveranstalter. Da wird man vl abwarten, wie sich die ersten aufgestockten Turniere entwickeln. 8 Gruppen zu 4 Teams in der Vorrunde sind klar, dann aber weiter wie? Gerade ist man vom K.O.-System abgekommen, bei 2 Aufsteigern aus 8 Gruppen hast du dann 16 Teams. Dann wohl 4 Gruppen A 4 Teams, dann VF/HF/Finale- oder doch anders?
Ich glaube da wird man mit der Vergabe noch zuwarten.
Im Damenbereich nach der laut IHF besten U20-WM im Vorjahr in Debrecen (OZ eines IHF-Funktionärs) großes Interesse Ungarn als WM-Veranstalter zu gewinnen, haben sich ja vergebens für 21/23 beworben, sollen aber 2025 Favorit sein, wenn sie sich bewerben. Veranstaltungswillige im Damenbereich sowieso eher mäßig, denke das Ungarn vlt. mit Partner (analog zur MännerEM22) wieder mit der Slowakei liebäugelt. -
Györ tat gegen die Skandinavierinnen phasenweise nur das Nötigste und musste feststellen, dass Siege nicht ohne Leistung eingefahren werden können. Das man trotzdem gewonnen hat, spricht für die Qualität, welche in dieser Mannschaft steckt. Denn Gegner Vipers könnte in der Abschlußtabelle der Hauptrunde jene Mannschaft werden, welche Györ am nächsten kommt.
Das für Ungarn wichtigere Spiel fand in Slowrnien statt. Den "Fradigirls" war bewusst, dass es bei einer Niederlage kaum noch Chancen auf eine Rangverbesserung gibt und man sogar um das Viertelfinale bangen muss. Die Mannschaft war aber dem Druck, der auch vom heimischen Publikum ausging, gewachsen und bot eine gute Leistung. Hervorzuheben, nachdem ich sie kürzlich noch etwas kritisiert habe, Noemi Hafra, die ungarische Topnachwuchshoffnung zeigte, neben einem Bombentor auch diesmal spielerisch auf. Wenn sie sich nicht aus der Bahn bringen lässt wird sie in den kommenden Jahren wohl der Topstar in der ungarischen Handballszene werden. -
Auch Ferencvaros Budapest nicht ganz vollständig angetreten. Der Untetschied in diesem Spiel die spanische Topscorerin Pena. Hafra Noemi, das vl größte ungarische Handballtalent, wird noch an sich arbeiten müssen, um auch in der absoluten Spitze weiter aufzeigen zu können.
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Gerade Ausschnitte von diesem Spiel gesehen. Györ so stark, Bukarest so schwach
Für mich überraschend die Chancenlosigkeit der Rumäninnen. In der Audi Arena in Györ dürfte tolle Stimmung geherrscht haben, kein Wunder, ein so klarer Sieg im Sport über Rumänien ist in Ungarn mehr oder weniger ein Feiertag. -
Und beim Achtelfinale Katar - Österreich haben sie ja damals auch schon sehr eindrucksvoll bewiesen, dass sie für ein Finale mit Heimteam "vielleicht" nicht die Richtigen sind.[/quote]
Normalerweise bin ich keiner welcher über Schiedsrichter herzieht, man kann meine ganzen Postings gerne diesbezüglich durchlesen, sie haben es schwer genug.
Für mich gibt es eigentlich nur drei absolute Skandalleistungen, wo ich sicher jedem Schuedsrichterkritiker recht gebe. Eine davon war bei Katar gegen Österreich.
Statt diese Herren von der internationalen Liste zu entfernen belohnt an Sie nun (für was?) mit dem Finale.
Wirft für mich ein sehr nachdenklich machendes Licht auf den Weltverband. -
Also ich habe zumindest ausschnittsweise Dänemark, Norwegen gegen Österreich/Ungarn gesehen sowie Schweden gegen Ungarn. Gebe den Schweden da nicht viel Chancen. Die Mathematik wird bald zu verwerfen sein.
Bei der EM nächstes Jahr haben sie Heimvorteil bis ins Finale, da werden wir die zumindest im Halbfinale sehen. Aber bei dieser WM wirds nur Platz5/6 werden. -
@ oldie50
Als Österreicher hat man sich natürlich schon gefreut als Deutschland 2014 die EM verpasst hat
Aber auch gratuliert, als Deutschland zwei Jahre später wie der Phönix aus der Asche die EM gewonnen hat.
Ein starkes Deutschland ist gut für den Handballsport, das weis man auch in Österreich, und man wünscht Deutschland durchaus viel Erfolg, aber auch das sie vl wieder mal ein Turnier verpassen

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Ungarn verabschiedet sich mit der schwächsten Turnierleistung, vor allem Hälfte 2, von dieser WM. Besonderes hat man nicht geleistet, eher die negativen Momente überwiegen, wenn man die WM bilanziert.
Das Debakel heute, die Unentschieden gegen Argentinien und Ägypten zeigen, dass man sich eher auf Talfahrt befindet. Drei Jahre bleiben noch zur Heim-EM, bis dahin gilt es viele Defezite, fast in allen Bereichen, aufzuarbeiten.
Hier natürlich sollte bei der Trainerauswahl geachtet werden, denn in Ungarn träumt man doch 2022 von der ersten Medaillie im Männerbereich seit 1986, mMn nicht ganz unmöglich, wenn alles zusammenpasst.
Aber sicher nicht mit so einem Auftreten wie heute gegen Norwegen. -
DamenEM2024 angeblich mit 24 Nationen?
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Vor allem dem Schlußsatz kann ich bedingungslos zustimmen.
In Zeiten wo Umweltbewustsein hoch geschrieben wird, soll mir jemand erklären wie das mit den Entfernungen zwischen den einzelnen Spielorten in Einklang zu bringen sein soll.
Beispiel: Vorrunde in Trondheim - dann zur Hauptrunde nach Wien - dann zum Spiel um Platz 5 nach Stockholm.
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Mazedonien ist doch 15 geworden. Da ist kein europäisches Land hinter Österreich platziert.
Ist korrekt - das Spiel ist in der Tabelle, wo ich diese Platzierung her hatte, unmittelbar vor dem Spiel um Platz 23 gereiht gewesen, hat aber den Grund wohl mit dem Spielbeginn gehabt.
Damit noch schlimmer...
Bei der Heim-EM hofft Österreich auf Setzung als Gruppenkopf, aber egal, wenn auch aus Topf zwei kommend (schlechter wirds nicht werden) fallen die in anderen Gruppen gesetzten Norwegen, Deutschland, Schweden, Dänemark und Kroatien in der Vorrunde weg, bleiben von den Topnationen nur noch Spanien und Frankreich, welche zugelost werden können, damit sollte der Aufstieg in die Hauptrunde mit Heimvorteil dich kein Problem sein.
Trotzdem wird man ab 2021 durch die Aufstockung wohl zumeist dabei sein, das Abschneiden aber kaum mehr an die silbernen Zeiten vor 4-5 Jahren anschließen können.