Also ich war nur am 1. Turniertag in Györ, da war mMn an der Organisation vor Ort nichts zu meckern.
Vor ??? Jahren war ich auch bei einer U18(U20?) EM in Györ, damals hat Ungarn das Finale gegen Norwegen verloren, da ist dieses Turnier eine deutliche Steigerung.
Jetzt war ich eine Woche in Ungarn auf Urlaub, aber im Osten. Medial ist diese EM leider etwas untergegangen, die selten gewordenen Erfolge im int. Vereinsfußball und Wasserball beherrschten die Berichterstattung, auch in Nemzetisport war auf der Handballseite mehr über die Saisonvorbereitung der Fradigirls zu lesen als über die EM.
Die Finalteilnahme ist natürlich ein starkes Ausrufzeichen, dass die ungarische Nachwuchsarbeit im Damenhandball funktioniert, die Zuseherzahlen in Györ sind bemerkenswert und in kaum anderen Ländern möglich.
Österreich hat sich heute als letztes Land für die nächstjährige WM qualifiziert, für mich bei den Voraussetzungen hierzulande sportlich gleichzusetzen mit der Finalqualifikation Ungarns.
Für mich das Überraschungsteam aber Holland, habe wohl Ungarn im Finale erwartet, aber als Gegner eher jene Länder, welche das Spiel um Platz 3 bestreiten. Die Voraussetzungen Österreichs mit denen in Ungarn nicht vergleichbar, aber das Holland, wo kaum bessere Möglichkeiten bestehen dürften, im Damenhandball dauerhaft so stark auftritt und Österreich den Abschluß verloren hat stimmt schon nachdenklich.
Beiträge von Forum5
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Nach 10 ausgeglichenen Minuten hat sich Ungarn abgesetzt und ist den erwarteten Sieg eingefahren.
Ungarn in der Abwehr sehr sorglos, gegen den nächsten Gegner Spanien wird man hier mehr arbeiten müssen um erfolgreich zu sein.
Österreich sollte die 31 geworfenen Tore in das nächste Spiel gegen Montenegro mitnehmen, das gelingt einem nicht alle Tage gegen Ungarn so oft einzunetzen. -
Das Handballpublikum in Györ ist verwöhnt, sehen regelmäßig ihre Weltklasse Damensieben, das mäßige Zuseherinteresse nicht verwunderlich, zudem ja Ferienzeit. Auch in Debrecen ist das wirklich große Zuseherinteresse erst so richtig mit dem Erfolg der Ungarinnen gekommen. In Debrecen, zweitgrößte Stadt Ungarns, gibt es nicht so oft Spitzensport, mMn Ostungarn auch leichter für Sport zu begeistern (gestern dort im Fußballstadion 10.000 Zuseher bei einer Europaligavorqualifikation). Aber in der Finalphase dieser U18EM, sofern Ungarn dabei, wird sich auch die Audiarena füllen.
Ungarn musste gestern gegen Montenegro nie an das Limit gehen, Österreich hat sich scheinbar wieder einmal selbst überschätzt, man bekommt die Quittung für die Möglichkeiten, welche man im Sport in Österreich, ausgenommen Schifahren, hat, präsentiert. Da müssen bei Regen Kübeln im Turnsaal aufgestellt werden, die vor 24 Jahren teuerste Schule Wiens ist samt ihrem Turnsaal seit dem Vorjahr geschlossen, und damit ist auch die Trainingsmöglichkeit für etliche Sportvereine eingeschränkt (wer sich informieren will Schule Kinkplatz googeln). Da kann man Betreuern und Spielerinnen nur bedingt Vorwürfe für ihr sportliches Versagen machen.
Ziel sollte sein, vielleicht Montenegro hinter sich zu lassen, für mich durchaus machbar. Mehr wird nicht möglich sein.
Bin ab morgen auf Urlaub in Ungarn, aber bei meinen Verwandten im Komitee Szolnok. Freue mich schon darauf. Werden die Spiele (zumindest die der Ungarinnenauf M4 übertragen? -
Österreich mit zwei Siegen in der Vorbereitung für die EM. Slowenien wurde 24:22 und 31:14(!) besiegt. Ziel der Mannschaft ist Platz 2 hinter Ungarn, die Gegner Spanien und Montenegro sollten an einem guten Tag nicht unmachbar sein. Die Stärke allerdings schwer einzuordnen, da das Auftreten der Sloweninnen beim 2. Spiel nur mit dem Wort inferior beurteilt werden kann.
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Auch der Spielplan kommt Österreich entgegen.
Der Reihenfolge nach tritt man nacheinander an gegen Tschechien, Nordmazedonien und die Ukraine.
Selbst bei einer Auftaktniederlage gegen das nach der Papierform stärkste Team aus Topf 1 wäre bei 2 Aufsteigern noch lange nichts verloren.
Mein persönlicher Tipp ist allerdings das neben Österreich noch Nordmazedonien in die Hauptrunde einzieht. Wenn dann noch aus Graz Kroatien und ein zweites Team aus Ex-Jug in der Hauptrunde dazustößt wird das dann auch wohl einiges an Arbeit bzgl. der Sicherheit bedeuten. -
Also ich habe gestern die Auslosung in einer kleinen Männerrunde, die alle etwas mit dem Handball am Hut haben, in einem Lokalgarten bei Speis & Trank, verfolgt. Da wurde natürlich auch angesprochen, dass man in das Jahr 1995 zurückblättern muss, wo die letzte Damengroßveranstaltung hierzulande statt gefunden hat, dass ist wirklich traurig
Es ist nun zu hoffen, dass es mit der Bewerbung wirklich ernst ist, Der Damenhandballsport hat in Österreich große Tradition, aber von Tradition kann man nicht ewig leben.
Die Zusammensetzung der Länder passt im Gegensatz zur MännerEM2020 geographisch und wird die Umwelt kaum belasten.
Finalort könnte die neue Halle in Wien Erdberg werden, falls die dann schon fertig gestellt ist. Bitte keinesfalls die Wiener Stadthalle, da muss man sich schämen. Auch die Papparena in Budapest wäre natürlich gut geeignet.
In der Schweiz kenne ich die Hallensituation nicht so gut, in den Großhallen wird dort im Dezember Eishockey gespielt. Hallen für die Vorrunde sollten aber kein Problem sein. Sportlich wird es für die Eidgenossinen natürlich schwer zu bestehen. In Österreich gibt es in Graz eine schöne neue Halle, auch Linz, Wiener Neustadt und Innsbruck (mit Deutschland gesetzt) fällt mir ein. Ungarn hat auch kein Problem (Györ, Debrecen- wo im Vorjahr laut Weltverband die beste U20DamenWM stattfand- mit 7000 Zusehern am Finaltag). Könnte eine wunderbare EM werden. -
Was ist eigentlich mit der Frauem-EM 2024? Fällt die jetzt aus, weil sie keiner haben will?
Gibt seit gestern Bewegung bezüglich Vergabe der Frauen Euro 2024
Polen/Tschechien/Slowakei als Trio
Rußland als Einzelveranstalter
und voraussichtlich Österreich/Schweiz/Ungarn (da werden in den nächsten Tagen Gespräche geführt).
Vergabe im Herbst 2019. -
Für die Hauptrunde in Wien gibt es noch mit Ausnahme des 18. Jänner ausreichend Karten im allgemein zugänglichen Verkauf. Preise mMn sehr fair, vor allem wenn man sie mit München heuer bei der WM vergleichst, wo du für nahezu lauter Trainingsspiele und im Vorfeld feststehenden Siegern deutlich mehr ablegen musstest. In Wien hier die Spiele großteils offen, da kann man sich auf die Spiele freuen.
Warnen möchte ich nur vor einem Ticketkauf auf der Osttribüne. Durch den geringen Steigungswinkel dieser Tribüne siehst du ab etwa Reihe 4 nur noch 2/3 vom Spielfeld, ab etwa Reihe 15 nur noch das halbe Spielfeld, und das nur aus der Ferne.
Einen international üblichen Komfort kann man sich in dieser altersschwachen Halle auch nicht erwarten, es kommen Nostalgieerinnerungen an Sportveranstaltungen in Osteuropa vor der Wende 1989 auf, es soll aber mittelfristig in Wien eine neue, zeitgemäße Halle gebaut werden. -
Österreich feiert
Gruppensieg gut möglich und mit dem Mitaufsteiger neben Kroatien aus Graz ein weiteres schlagbares Team in der Hauptrunde.
Besser hätte es kaum kommen können.Für die Schweiz wohl nach der Vorrunde beim EM-Redebüt Schluss, Ungarn wird es schwer haben, könnte sich wieder wohl zeigen, dass der Gruppensieg in der Qualifikation mit dem Triumph über Rußland schlußendlich vielleicht wertlos war.
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Wurde aber von der EHF begründet. Kriterien für die Einteilung: (1) Abschneiden letzte Euro in 2018 (2) Abschneiden bei der jetzigen Quali--> Tschechien ist 2018 in Kroaten 6. geworden und hat jetzt aktuell seine Quali-Gruppe gewonnen. Und damit liegt man dann z.B. vor Deutschland und Norwegen bei der Einteilung.
Damit hatte Österreich nach der EM 2018 sportlich realistisch keine Chance seinen Status zu verbessern
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Namen von Hypo welche einem auf der Zunge zergehen.
Damals gab es in der Südstadt Weltklassehandball
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Also was Teamsport betrifft finde ich, dass gerade beim Handballsport die Damen am nächsten bei den Männern dran sind. Von Ungarn ganz zu schweigen, aber auch in Österreich findet Damenfußball nur selten vor über 100 Zuschauer und zB Dameneishockey nur selten vor über 30 Zuseher statt, während sich zu gewissen Damen Handballspielen oft einige 100 einfinden.
Möchte die EHF nicht kritisieren, allen Menschen recht getan ist eine Kunst die niemand kann, aber es mir schon erlauben zu bemerken. Man sollte doch das Starterfeld zeitnah überlegen. Der EHF-Cupsieger sollte zumindest die Chance haben sich bei einem Qualie-Turnier ein Ticket zu holen. Mit Spielort Siofok wäre man auch finanziell nicht schlecht gefahren. Das würde auch diesen Bewerb aufwerten.
Am Ende des Tages wird sich aber, egal wie der Modus ist, zumindest fast immer das stärkste Team durchsetzen.
Und CL-Spiele in Österreich wird es nie wieder geben, aber Györ bei den Damen und Veszprem bei den Männern sind in Tagesfahrten doch problemlos erreichbar. -
Oh, mein Gott. Vier Seiten im Thread der Champions League 19/20, obwohl noch nicht einmal die Lostopfen bekannt sind. Wenn es so weiter geht, wrid es hier schon vor der Auslosung mehr Posten geben, als in der ganzen vorigen Saison...
Sind aber aufgrund der Teilnehmerzahl von nur 16 Clubs doch etliche Baustellen bzgl. der Teilnahmeberechtigung drinnen. Sportlich nicht immer nachzuvollziehen. Der EHF-Cup durch die Nichtberücksichtigung des Siegers zB doch sportlich sehr entwertet.
Lösungsansätze gäbe es einige, zB 2-3 Plätze durch sportliche Qualifikation im Vorfeld auszuspielen.
Weiß jemand mit welchen Status die österreichischen Vertreterinnen in die Saison gehen? -
Mehr als 2 Ungarn wird es kaum geben. Siofok wäre allerdings sportlich sehr wohl zu berücksichtigen.
Weiß jemand um den Status der österreichischen Vertreter WAT Atzgersdorf und Hypo Niederösterreich? -
Traumgruppe für Österreich wäre:
CZ/HUN/AUT/POL
Sportlich machbar und auch zusehertechnisch interessant
Dann in der Hauptrunde stoßen noch GER/KRO dazu
Nicht so toll wäre
ESP bzw FRA/BLR/AUT/... (zusehertechnisch)
ESP bzw FRA/SLOW/AUT/... (da droht ein rasches Out) -
Für mich nicht ganz nachvollziehbar die Topfeinteilung für die EM.
Tschechien aus Topf 1?
Deutschland und Norwegen (!) aus Topf 2
(damit ist schon sicher das zB Ungarn die Vorrunde nicht in NOR bestreitet)
Österreich aus Topf 3
... gemeinsam mit der Schweiz, Portugal und Lettland
(also Mannschaften welche noch nie oder letztmalig in der Handballsteinzeit bei einem Turnier mit dabei waren)



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EIN GRUEZI DER SCHWEIZ

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Die Schweiz sollte, was die Erwartungen bezüglich des Abschneidens bei der EURO 2020 betrifft, vor allem nicht vergessen, dass sie aus Topf 4 zugelost werden.
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Die Schweiz sportlich wieder im (leichten) Aufwind, das ist klar ersichtlich. Man hat im Vorjahr Norwegen geschlagen, sollte aber auch nicht vergessen weshalb es überhaupt zu diesem Spiel gekommen ist
Ich sehe die Schweiz bei der Euro 2020- aber ein Weiterkommen in die Hauptrunde erscheint mir doch eher ein Wunschdenken. Bei nur zwei Aufsteigern in diese und möglichen Gruppenkonstellationen wie Deutschland mit Frankreich oder Kroatien mit Spanien in der Vorrundengruppe sollten doch die Ziele real anders sein. -
Die bereits eingefahrenen 6 Punkte sollten für die Qualifikation reichen, zumindest als einer der besten 4 Gruppendritten.
Wobei ich glaube, dass die Schweiz in Serbien nicht höher als -4 verlieren wird.
Damit die Schweiz wohl nach 14 Jahren wieder bei einem Großereignis, aber auch nur Dank der Aufstockung auf 24 Nationen.
Werden bei der EM 2020 wohl sportlich kaum anschreiben können.
Früher war die Schweiz ein ernstzunehmender Gegner bei solchen Veranstaltungen, heutzutage ein Wunschgegner.
Das trifft aber auch auf den Konkurrenten der Schweizer in der Qualifikation, Serbien, zu.
Trotzdem ist es gut, dass die Schweiz wieder mal aufzeigt.