Beiträge von Forum5

    Gerade Veranstaltungen im Vierergruppenformat könnte ich mir in Zukunft vorstellen. Voraussetzung zur Teilnahme ein negativer Covid19Befund und Hotelquarantäne aller aktiv Beteiligten während des Turniers. Sogar die Zuschauerränge könnte man sehr locker mit vielen freien Plätzen besetzen (etwa 1/3 der Gesamtkapazität). Für Jahresmeisterschaften sehe ich allerdings mittelfristig schwarz.

    Mit dem WM/EM-Termin im Jänner war man niemals restlos glücklich, und es war vor etwa 10-15 Jahren angedacht, für diese Bewerbe in den Juni zu wechseln. Für die WM's wäre es kein Problem gewesen, aber die EM's wären wohl nur alle 4 Jahre durchführbar gewesen, da man sich mit Olympia überschnitten hätte und man in den geraden Jahren Probleme mit der FußballWM als Konkurrenz gehabt hätte. Ist dann vom Tisch gekommen. Ist dann mWn nochmals für 2022 angedacht worden, als erste EM für 24 Nationen, über ganz Europa verteilt, damit auch kleine Nationen hier zB eine Vorrunde veranstalten können (Island, Nordmazedonien zB), wo es aber Handballbegeisterung sehr wohl gibt. Wollte hier Werbung für Handball in ganz Europamachen. Ist aber auch bald von Tisch gekommen.
    Hier so langfristig zu planen halte ich bei der jetzigen Situation sowieso als nicht sinnvoll, man muss warten wie die Situation um Covid19 sich weiter entwickelt. MMn nicht einmal Olympia nächstes Jahr in Japan in trockenen Tüchern, viele andere Pläne wie der EC im Herbst mMn Weihnachtsmannwunschdenken.
    Im Eishockey mWn die geplante WM in der Schweiz heuer auch ersatzlos gestrichen, man will aber für 2023(?) mit Hauptveranstalter Rußland sprechen, ob die Schweiz hier zumindest Co-Veranstalter werden könnte. Aber auch hier mehr oder weniger ein Weihnachtsmannwunschdenken.
    Leider!

    Hier in Wien Coronaintensiv- und Normalstationen ziemlich leer. Auf den Intensivstationen praktisch nur Patienten aus der Anfangszeit der Pandemie, wo es kaum noch Beschränkungen gab. Die Fälle, welche mit schweren Symptomen im April hier in Wien spitalspflichtig wurden kann man an den Fingern abzählen.
    Ab morgen gibt es hierzulande eine Lockerung einiger Beschränkungen, man hofft, dass es nun nicht zu einem Ansteigen der Zahlen kommen wird.
    Dafür soll ua eine Mundnasenmaskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel sorgen.

    Da es im Juni kaum noch internationale Spiele geben wird sollten sich die Vetantwortlichen in der EHF langsam Gedanken machen wie die die vier ausständigen Spieltage für die Qualifikation zur EM 2020 noch unterbringen wollen.
    Interessant: hier könnte noch ein Fixplatz und ein Platz für die Olympiaqualie ausgespielt werden, die Kriterien nicht ganz klar.
    Voraussichtlich wird es aber bei der jetzigen Qualiesituation bleiben, da man analog dann auch die MännerWM 2021 als Kriterium heranziehen müsste und es da zu einem Chaos kommen könnte.

    Da es im Juni kaum internationale Spiele geben wird sollte die EHF langsam Prioritäten setzen, wohl gegenüber Fortführung der CL/EL, wie/wann sie die Qualifikation, immerhin sind noch vier Spieltage ausständig, durchführen wollen.
    Beim nächsten Fenster im Oktober könnte es ein wenig knapp werden.

    In Wiens städtischen Spitälern werden bei Covid19positiv getesteten Personen diese drei Parameter standardmäßig erhoben. Leider weist du bei hohen Werten dieser Parameter nur, dass es diesen Leuten bald sehr schlecht gehen wird, dagegen machen kannst du so gut wie nichts. Von der Beatmung konnte bisher noch keiner runter genommen werden, außer er ist verstorben. Das Gute: seit Montag erst ein neuer Patient an der Beatmung, die Maßnahmen der Regierung haben zwar das Virus nicht gestoppt, aber scheinbar die Intensität der Ansteckung.
    Ein kleiner Basteltipp für eine Maske, die fast Klasse 2 erreicht:
    Entweder eine Maske doppelt häckeln oder das gute alte Stofftaschentuch herausholen. Beides dann doppelt nehmen, so das in der Mitte ein Fach entsteht. Andere drei Seiten zusammen nähen, oben offen lassen. Da hinein einen Kaffeefilter platzieren, der täglich gewechselt wird.

    Masken für den Alltagsgebrauch (Klasse 1) lassen sich sehr leicht herstellen, teilweise kann man sie auch selbst basteln. Sie verhindern nicht die Ansteckung, vermindern jedoch die Virenlast, die jeder bei der eventuellen Ansteckung ausgesetzt ist.
    Für die Heftigkeit des Krankheitsverlaufs scheint eben vor allem die Virenlast entscheidend zu sein. Man kann anhand von drei Blutparametern, darunter das D-Dimer, sogar ziemlich genau voraussagen, ob man für Betroffene ein Bett auf der Intensivstation vorreservieren sollte oder der Verlauf eher milde sein wird.
    In Österreich zwar mehr infizierte Personen trotz der Maßnahmen der Bundesregierung vor zwei Wochen, in deren Vordergrund die Ausgangsbeschränkung stand, aber kaum neue Leute "am Schlauch". Da waren vor allem Leute mit Infekt in den Anfangszeiten betroffen. Denen auf der Intensiv geht es allen sehr schlecht bzw. sind schon verstorben. So die Situation in dem Wiener Spital, wo ich arbeite. Wien übrigens organisatorisch recht gut auf das Szenario vorbereitet gewesen.
    Im Spital benötigt man aber andere Masken als im Alltag. Direkt auf der Coronadtation und Intensiv sogenannte FF4Masken mit Atemventil (Klasse 3)Diese trägst du nur wenn du direkt in das Zimmer es Infizierten gehst, ist deine persönliche Maske für den ganzen Arbeitstag. Wenn du das Zimmer verlässt nimmst du sie ab und legst sie an einen zentralen Ort in einen Ablagebehälter beschriftet mit deinem Namen. Funktioniert bisher recht gut.
    Von den Alltagsmasken im Spital (Klasse 2) genug vorhanden, die Spezialmasken aber doch rar.

    Kurt Frimmel 75-jährig verstorben. Mit ihm verlässt uns ein ganz Großer des Österreichischen Handballs.
    50 facher Nationalteamspieler
    Mitglied der Rapid Handballmeistermannschaft
    Co-Trainer des Nationalteams
    Langjähriger Funktionär
    Hat sich stets für den Handballsport in Österreich eingesetzt
    Ihm ist es auch zu verdanken, er machte hier viel Druck, dass viele Nachwuchseuropameisterschaften hier zu Lande statt fanden
    Mit seinen Sohn (Spieler in der großen Westwienzeit) und Enkelsohn, zur Zeit aktiv in der Schweiz, hinterlässt er dem Handballsport auch ein allgegenwärtiges Andenken.
    R.I.P. Kurt Frimmel

    Klingt nicht nur absurd, ist absurd.
    Ist aber ein Bewerb der Saison 2019/20.
    Aber Spielerinnen, welche im Sommer dazu kommen, sind sicher nicht einsatzberechtigt.
    Und uU mit einem Minikader verkommt ein F4 zu einer Lachnummer.
    Darum mMn die F4 Bewerbe des EHF fragwürdig hoch zehn.
    Betrifft ja auch die Männer.
    MMn wäre es besser gewesen, im Juni die F4-Bewerbe fertig zu spielen.
    Wenn es geht okay, ansonsten eben Abbruch der Bewerbe.
    Die EM-Qualifikation der Damen und WM-Qualierunde der Männer hättest du dann Anfang September fertig spielen können.
    Aber vlt. macht der Virus sowieso sämtlichen Planungen einen Strich durch die Rechnung.

    Der neue Termin bereitet einigen Teams, vor allem Györ, wo heuer ein großer Umbruch stattfinden soll, Kopfzerbrechen.
    Spielerinnen werden teilweise schon bei anderen Vereinen im Training stehen, sind die noch bereit für Györ eine Leistung zu bringen.
    Wie sieht es mit der Vorbereitung auf das F4 aus?
    Spielen werden sie wohl für Györ müssen, das hat die EHF schon klar gestellt.

    In Österreich ziemlich stark die jüngere Generation betroffen, der Verlauf zumeist milde, Infizierte werden großteils in Heimquarantäne entlassen, Spitalsbetten zumindest hier in Wien noch ausreichend verfügbar.

    Die große Befürchtung in Österreich ist, dass die Schutzkleidung für das betreuende Personal (Ärzte, Pflege, Reinigung) von spitalspflichtigen Patienten ausgeht. Man hat hier kaum vorgesorgt, zudem ist man in diesem Bereich gänzlich vom Ausland abhängig. Bei einer Epedemie werden die Hersteller wohl ihre eigene Nation erstversorgen.
    In der Slowakei für zwei Wochen alle Sportveranstaltungen abgesagt, in Österreich sind in den nächsten Tagen auch einschneidende Maßnahmen zu erwarten.

    Für die EM 2012 war die Situation doch ein wenig anders. Hollands Damen damals sportlich im Niemandsland gewesen.
    Heutzutage ist man Weltmeister!
    Da ist auch Druck der Öffentlichkeit zu erwarten, zudem ist klar, gibt's ein zweites Mal eine Panne, gibt's nie wieder eine Großveranstaltung in den Niederlanden.