Beiträge von Forum5


    Wann wird eigentlich entschieden wann das ausgefallene Final 4 in Budapest stattfinden wird???


    Das F4 soll wenn sich die Situation um Covid19 in Ungarn nicht drastisch ändert am 5 /6. September, und zwar voraussichtlich sogar mit Zuschauern statt finden. In Ungarn sind Zuseher bei Sportveranstaltungen mittlerweile wieder erlaubt, beim Fußballcupfinale Anfang Juni waren 10.000 Zuseher, am Samstag beim Budapester Derby Fetencvaros gegen Ujpest 16.000 Zusrher im Stadion.
    Nicht ganz klar ob vor dem F4 unter der Woche noch das Viertelfinale gespielt wird oder dieses ausfällt.

    Unter Erreichen des Finalwochenendes verstehe ich zumindest das Spiel um Platz 5. Das würde für Dänemark mindestens Platz 3 in der Hauptrunde, welche ja in Dänemark gespielt wird, bedeuten. Das sollte doch klar machbar sein, der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen. Selbiges gilt auch für Norwegen, die sehe ich aber stärker als die Däninen, zudem haben sie auch beim Finalwochenende Heimvorteil.

    Am Samstag 15.000 Zuseher ohne irgendwelche Vorschriften bezüglich Corona (keine NMS-Maske, keine Abstandsregeln) beim Budapester Stadtderby Ferencvaros gegen Ujpest in der GroupamaArena (Fassungsvermögen 25.000). Man wird in etwa 14 Tagen sehen ob es hier Probleme geben wird. Beim Cupfinale vor 10.000 Zusehern Anfang Juni hat es jedenfalls scheinbar keinerlei Neuinfektionen gegeben,
    Auch beim Formel1GP Mitte Juli und dem HandballdamenCL Finalturnier in Ungarn sollen Zuseher erlaubt werden.

    Vom 3. Dezember bis 20. Dezember soll die Frauen EM in Norwegen und Dänemark stattfinden.
    Die Qualifikation wurde aufgrund Corona abgebrochen, die Teilnehmer der EM 2018 erhielten ein Ticket für dieses Turnier.
    Gespielt wird in vier Gruppen

    Gruppe A (Herning)
    Dänemark, Frankreich, Montenegro, Slowenien

    Gruppe B (Frederikshavn)
    Russland, Schweden, Spanien, Tschechien

    Gruppe C (Trondheim)
    Holland, Ungarn, Serbien, Kroatien

    Gruppe D (Trondheim)
    Norwegen, Rumänien, Deutschland, Polen

    Die Hauptrunden finden in Herning und Stavanger, das Finalwochenende in Oslo statt.
    Fraglich noch ob und mit wieviel Zusehern gespielt werden kann.

    Sportlich großer Favorit ist Veranstalter Norwegen, für Co-Veranstalter Dänemark sollte das Erreichen des Finalwochendes Pflicht sein. Medaillienanwärter weiters Holland, Frankreich, Russland und Spanien. Außenseiterchancen sehe ich für Deutschland und Schweden. Das rumänische Team befindet sich im Umbau, zudem sehr von einzelnen Akteurinnen abhängig, die Ungarinnen zwar mit viel Talent aber noch zu wenig Erfahrung.

    Deutschland sehe ich in der Vorrunde gegen Norwegen und in der Hauptrunde dann gegen Holland als Außenseiterinnen, die übrigen Gegnerinnen sollten machbar sein.
    Ungarn wird wohl die Vorrunde überstehen, am Ende unter den Top 10 landen. Das noch junge Team sehe ich aber bei den nächsten Europameisterschaften dann deutlich stärker.
    Österreich hat nicht durch den Abbruch der Qualifikation die Chance am Turnier teilnehmen zu können verpasst sondern war bereits in dieser sportlich chancenlos. Man verpasst damit das 11. Mal hintereinander die Qualifikation für ein Großereigniss (WM/EM), was der Entwicklung des Frauenhandballsports hierzulande ein schlechtes Zeugniss ausstellt. Ziemlich sicher wird man erst wieder 2024 mit der Veranstalterwildcard mit dabei sein, bei dann künftig 24 Teilnehmern bei einer EM sollte es zumindest Chancen geben sich auch wieder mal sportlich für eine Euro qualifizieren zu können.

    Frage hier auch, wie gehst du als Veranstalter mit Sportlern aus Ländern um, zu denen die höchste Warnstufe herrscht.
    Da braucht man, zumindest was hier Österreich betrifft, gar nicht weltweit schauen, es genügt ein Blick nach Schweden.

    Die IIHF hat der Schweiz die EishockeyWM2020 auch mehr oder weniger ersatzlos gestrichen. Man kann sich für den nächsten verfügbaren Termin (2026) wieder bewerben, wahrscheinlich wird man hier bevorzugt behandelt.
    Die UEFA hat die CL/EL-Finalorte hingegen um jeweils ein Jahr zurückverlegt. Ausnahme, das FrauenCL-Finale in Wien, geplant heuer im Mai, wurde im Einvernehmen mit dem Veranstalter gestrichen, man will sich für 2024 aber wieder bewerben.
    Im Handball sehe ich hier unter Umständen ein Kräftemessen zwischen dem Weltverband und den Kontinentalverbänden.
    Man muss sehen wie sich das Virus entwickelt. Eine WM 2021 mit Zusehern kann ich mir kaum vorstellen. Unter Ausschluss von Zusehern, die Teams in Hotelquarantäne aber schon. Es wäre dann aber eine traurige WM, glaube auch kaum, dass der Veranstalter darauf einsteigt. Gibt aber auch keine Garantie, dass man die Situation 2022, vor allem was Länder mit so niedrigen Standard im Gesundheitswesen betrifft (Spieler könnten nach Verletzungen Spitalsbehandlungen benötigen) betrifft.
    Und die Schweiz, wo die EishockeyWM doch recht kurzfristig abgesagt wurde hat einen schweren finanziellen Schaden dadurch erlitten. Das wird dich jeder Veranstalter überlegen.
    Darum auch verständlich, dass die U20Euro in Innsbruck schon sechs Monate zuvor abgesagt wurde. Niemand wollte die Ausfallshaftungen übernehmen, oder die zusätzlichen Kosten für hygienische Sondervorschriften.
    Darum plädiere ich eher für eine Komplettabsage.

    In Österreich wurde heute die Reisewarnung für Ägypten von Stufe vier auf die höchstmöglichste, das ist die Stufe 6, erhöht.
    Obwohl in Österreich die Coronasituation recht stabil scheint, wurde die U20EM, geplant im Jänner 2021 in Innsbruck, an die EHF zurückgegeben.
    Man sollte ein klares Datum nennen, wann über die Durchführung der WM in Ägypten entschieden wird.
    Auch Olympia in Japan nicht in trockenen Tüchern.
    MMn mögliches Szenario:
    Sommer 21 Olympia in Japan
    Jänner 22 WM in Ägypten
    Juni 22 EM in Ungarn/Slowakei
    Man muss schauen was das Virus weiter vor hat.

    Ich kann mir gut den 5. Jänner 2021 als Spieltermine für das Spiel Österreich - Deutschland mit Spielort Olympiahalle in Innsbruck vorstellen.
    Am Tag darauf soll ja dort die U20EM starten, welche da nachgetragen werden soll.
    Wäre Werbung für den Bewerb und man könnte Kosten in der Organisation und Infrastrukturbereitstellung sparen.

    Da Österreich/Italien aufgrund der unklaren Situation um Covid19 nicht mehr ausrichtungswillig sind und die U20EM neu ausgeschrieben wird hat sich dieses Thema Spiel Anfang Jänner in Innsbruck gegen Deutschland nun von selbst erledigt.

    @ Richardson
    Dieses Qualifikationsmodell habe ich auch schon mal vorgeschlagen.
    Der/die Veranstalter und die Top 9-11 Nationen sollen in einem eigenen Bewerb spielen, eventuell einen Nationencup mit einem F4 ausspielen.
    Damit würden vor allem etliche sportlich mehr oder weniger wertlose Spiele zwischen Mannschaften aus Topf 1 und Topf 4 wie jetzt wegfallen.

    In den Gruppen 1-6 würde es mich doch sehr überraschen wenn nicht die aus Topf eins oder zwei zugelosten Nationen die EM erreichen würden.
    Offen hingegen die Gruppen 7 und 8 wo ich die Schweiz und Rumänien gegen Nordmazedonien bzw. Montenegro nicht chancenlos sehe.
    Veranstalter Ungarn hofft natürlich auf eine Qualifikation von Rumänien, welche geographisch gut in die Vorrunde nach Debrecen passen würden.

    Ich kann mir gut den 5. Jänner 2021 als Spieltermine für das Spiel Österreich - Deutschland mit Spielort Olympiahalle in Innsbruck vorstellen.
    Am Tag darauf soll ja dort die U20EM starten, welche da nachgetragen werden soll.
    Wäre Werbung für den Bewerb und man könnte Kosten in der Organisation und Infrastrukturbereitstellung sparen.

    ... und wieder einmal gegen Deutschland. Hätte mir ein wenig Abwechslung gewünscht :irony:
    Sollte aber auch die Qualifikation bedeuten.
    Gegen Bosnien sollte der direkte Vergleich gewonnen oder zumindest im Heimspiel voll gepunktet werden.
    Estland darf kein Gegner sein wenn man sich qualifizieren will.

    Heute werden die Qualifikationsgruppen gelost.
    Die ersten zwei jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten (wobei hier im Ranking die Ergebnisse gegen den Gruppenvierten wegfallen) qualifizieren sich für die Euro 2022.
    Rot-weiß-rot kommt aus Topf zwei und sollte papierformgemäß kaum Probleme haben dieses Turnier zu erreichen.
    Einzige Gefahr sehe ich wenn aus Topf drei die Schweiz nicht in Verbindung mit Island oder Tschechien aus Topf eins, die einzig beiden Nationen aus diesem Topf wo es realistisch ist zu punkten, zugelost wird.
    Aus Topf drei gibt es wohl die eine oder andere Nation welche Österreich auf eigener Platte besiegen könnte, doch sollte dann mit Heimrecht zumindest das direkte Duell für Österreich sprechen.
    Der Schweiz, welche sich mächtig im Aufwind zu befinden scheint, traue ich hingegen zu, ein direktes Duell gegen Östetreich für sich zu entscheiden.
    Sportlich herausfordernd und trotzdem lösbar wäre für mich eine Gruppe mit Tschechien, der Schweiz und Italien. Gäbe kurze Reisewege und bei drei bis vier Punkten aus diesen Spielen wäre wohl auch Platz drei die Fahrkarte nach Ungarn oder die Slowakei.

    Gestern ging im Budapester Puskasstadion das ungarische Fußballcupfinale Budapest Honved gegen Mezökövesd Zsory (Endstand 2:1) vor 10.000 Zusehern über die Bühne.

    Vier Monate nach Veranstaltungsende wird der österreichische Anteil der EM in diversen Medien hochgelobt.
    "HeimEM war in jeder Hinsicht ein Gewinn"- wird ua getitelt.
    Sportlich stellt der 8. Turnierrang auf dem Papier das beste Ergebnis im Männerhandball bei einer EM zweifellos dar, Erörterung siehe oben.
    In den Berichten wird jedoch vor allem die wirtschaftliche Bedeutung in den Vordergrund gestellt.
    152.000 Zuseher (Freikarten mit eingerechnet) verfolgen die Spiele in Wien und Graz.
    Die EM bescherte 11Mio Euro Einnahmen alleine an Steuer und Sozialversicherungsbeiträgen.
    Dem Hotelerie und Gastgewerbe brachte es enorme Einnahmen in einer sonst lauen Zeit für Städtetourismus.
    Die Bruttowertschöpfu g beträgt über 22 Mio Euro.
    Scheinen alle einen schönen Profit aus diesem Handballgroßereigniss gemacht zu haben.
    Leider finde ich keinen Bericht was diese EM der heimischen Alltagskost, von der wir hierzulande die nächsten 10 Jahre leben werden müssen, bringen soll.
    Realistisch weiterhin Spiele in großteils Turnsälen, Verzicht des Meisters auf die Teilnahme am Europacup, Ende des größten Handballbewerbes für Frauen seit 29 Jahren nach Ende der Vorrunde hierzulande.
    Es wäre Respekt der wahren (wirtschaftlichen) Gewinner dieser EM dafür zu sorgen, dass hier dieser Gewinn in den Handball, welchen man ja diesen zu verdanken hat, investiert wird, so das man sich nicht die ganzen nächsten 10 Jahre in das Auto oder in den Zug setzen muss um nach Györ oder Veszprem zu fahren damit man international guten Handball sieht.

    Laut mittelfristiger Planung darf wie Österreichs Vizekanzler Werner Kogler auf FB postet der Mannschaftssport unter nicht genau definierten Einschränkungen ab 29. September wieder starten. Voraussetzung sind jedoch weiterhin niedrige Infektionszahlen.
    Indoortraining unter Einschränkungen (Mindestabstand) ab 29. Mai erlaubt.

    Es spielen nicht alle Mannschaften, welche bei der EM teilnehmen, bei der WM, und schon gar nicht bei Olympia mit. Zudem könnte man auch den Spielekalender ein wenig entlasten, wenn man die Plätze für die WM 2023 abhängig vom Abschneiden dieser EM vergibt. MMn aber nicht ganz unrealistisch, die WM in Ägypten doch noch termingerecht durchführen zu können. Covid19negativ getestet vor dem Turnier, danach die Aktiven in Hotelquarantäne abgeschottet. Eher eine finanzielle Frage wenn man kaum bzw. keine Einnahmen aus dem Verkauf von Einzrittskarten hat.

    dagegen werden diese Ausrichter sich aber sträuben. im august kriegst du doch keine Leute in die Halle.

    einfach die WM Auf 2023 verschieben und polen/schweden rutscht ebenfalls nach hinten.

    Allerdings geht es bei einer WM auch um sehr viel Geld für die IHF. Von daher ist das Szenario nicht auszuschließen.


    Nein - gegen eine Verschiebung der EM 2022 in den Juni hinein würde sich mMn keiner der beiden Veranstalter wehren. Ungarn hätte ein wenig mehr Luft um die neue Arena in Budapest fertig zu stellen, in der Slowakei müsstest du nicht die Eishockeyvereine im Jänner aus den Hallen ausquartieren. Und Konkurrenz durch eine FußballWM gibt es im Juni 2022 auch keine.