Beiträge von Forum5

    Am Ende ein nicht unverdienter 32:30(16:15)-Erfolg der international erfahrenen Gäste gegen die seit Jahren erstmalig im Europacup antretenden Wiener. Die Hausherren mit viel Kampfgeist bis zum Ende machten es den Russen aber sehr schwer, das Spiel kippte erst im letzten Viertel. Das brachte zwar keine Punkte, aber berechtigtes Lob des Gästetrainers, der mit ihrem Potential an jungen Spielern für die Wiener durchaus eine positive Zukunft sieht. Erwähnenswert Fiversoldie Filzwieser im Tor, welcher vor allem in Hälfte eins, wo man einige Male in Führung lag, die Wiener im Spiel hielt.

    Handball erstmals am Wochenende von Corona betroffen gewesen. Fivers gegen B/K musste verschoben werden, bei den Steirern positiv getestete Spieler. Sonst klappt es bisher überraschend gut, sogar die Amateurliga in Wien wurde gestartet und man hat schon einige Runden gespielt.
    Anders siehts im Eishockey aus: zuletzt nur noch vereinzelte Ligaspiele, Amateurliga in Wien wurde bereits gecancelt.
    Im Fußball - naja. Die ersten beiden Ligen finden statt, in der dritten Leistungsstufe (Regionalliga) bereits etliche Absagen. Im Amateurbereich in zwei Bundesländern (Info: Österreich hat neun) der Meisterschaftsbetrieb ausgesetzt.
    Im Gegensatz zu Deutschland zur Zeit Zuseher in ganz Österreich erlaubt, im Freien (also beim Kick) 1500, Indoor 1000. Das sind aber Maximalzahlen, die Sitzplätze müssen hier zugewiesen sein. Weitere Einschränkungen obliegen den lokalen Behörden.
    Ein Problem ist das Verbot der Ausgabe von Getränken und Speisen, darum pausiert in zwei Bundesländern der Betrieb im Amateurfußball. Viele Vereine "leben" von der Kantine nämlich.

    Wie schlußendlich zu erwarten war gab es für die Fivers WAT Margareten in Polen gegen Wisla Plock schlußendlich nichts zu holen. Mitgenommen werden darf aber auf jeden Fall die gute erste Hälfte, wo man bis knapp vor der Pause sogar in Führung lag. Nach der Pause die Polen aber nicht mehr aufzuhalten gewesen, vor allem in der Abwehr verbessert, ließen den Wienern kaum noch Spielraum für ihre Angriffe. Zudem müssten die Fivers ihrem bekannt kräfteraubenden Spielstil Tribut zollen. Aber die Polen wohl das stärkste Team in der Gruppe. Bin sicher den Wienern wird noch die eine oder andere Überraschung gelingen, der angestrebte Platz vier wird aber nur schwer zu erreichen sein.
    Jedenfalls schön wieder einmal einen österreichischen Verein im internationalen Geschäft im allgemeinen Wahrnehmungsbereich zu sehen.

    Im Spitzenspiel der 7. Runde sah es bis 5 Sekunden vor dem Ende danach aus, dass die beiden Teams von Schwaz Tirol und Fivers WAT Margareten Wien weiterhin ungeschlagen bleiben werden. ... ehe den Tirolern der nicht ganz unverdiente Siegtreffer gelang. Ein Spiel, welches von der Spannung her einem Spitzenspiel gerecht wurde, die Hausherren führten mit einer einzigen Ausnahme Mitte Hälfte zwei stets, konnten sich aber nie richtig absetzen. Die Fivers kämpften sich immer wieder zurück, konnten auch in den letzten Minuten einen Viertorerückstand egalisieren ehe die Schwazer doch noch einmal einnetzen konnten.
    Damit Schwaz zwei Punkte vor den Wienern, dahinter bereits Westwien, welche die Derbyabfuhr nun scheinbar verdaut haben. Nächste Runde der Schlager Westwien gegen Schwaz, leider ohne Zuseher da das Bundesland Niederösterreich in den meisten Bezirken aufgrund hoher Neuinfektionszahlen bei Covid19 diese ausschließt.

    Sonja Frey hat ua via Medium mitgeteilt, dass sie sich nicht vorstellen kann für einen Verein aus/einem Land zu spielen wo die Frau nicht gleichberechtigt ist. Eine absolut begrüßenswerte Meinung, jedoch ohne etwas zu bewirken, denn:
    Die Situation im österreichischen Handballsport auf Nationalteamebene/Veranstaltungen im eigenen Land seit 2006:
    Männer: 6 Veranstaltungen (2xEM, 3xU20, 1xU18)
    Frauen: NULL
    Noch ärger im öst. Basketballsport:
    Da gibt es seit Jahren im Gegensatz zu den Männern KEINE Damennationalmannschaft
    Das es anders geht beweist Eishockey:
    Seit 2009 eine Veranstaltung im Männerbereich (U20WM)
    Drei im Damenbereich (4. geplant 01/21 fällt Coronabedingt aus)
    Würde Sonja Frey ihre eigenen Vorgaben umsetzen hätte sie schon längst ihren letzten Wurf für das österreichische Nationalteam machen müssen.
    Gibt in Österreich ein Sprichwort: "Schuster bleib bei deinen Leisten!"- in Deutschland vlt. nicht verständlich:
    "Mache das was du gelernt hast!"
    Sie hätte ihren Beitrag verwenden können um Mädchen zu motivieren Handballsport zu betreiben, davon ist im Beitrag nämlich null zu lesen.
    Und damit hätte sie wohl mehr bewirken können.

    In der österreichischen Tageszeitung "Kurier"- A3-Format/Papierausgabe war eine ganzseitige Berichterstattung über sie. Stand mehr über ihre politische Einstellung als über ihre sportliche Leistungen.

    Habe mir die soeben zugespielten Ausschnitte (etwa 4-minütige Zusammenfassung) von Esbjerg - Ferencvaros angesehen. Ein Bravo dem Kampfgeist der Franzenstädterinnen, welche so viele Spielerinnen vorgeben mussten. Da ist man scheinbar vorbildlich zusammengerückt und hat das Spiel nie aufgegeben. Die Gesichter der Spielerinnen von Esbjerg zeigten im Verlauf des Spieles immer größere Ratlosigkeit. Komplett vorbei gegangen sein dürfte das Spiel an der österreichischen Teamspielerin Sonja Frey, welche zuletzt mehr durch politische Sager in den Medien als durch sportliche Leistung aufgefallen ist.

    Die Fivers WAT Margareten Wien mit guten Chancen das erstmals ein österreichischer Verein die Gruppenphase in diesem Bewerb erreicht. Die Spanier alles andere als eine Übermannschaft, haben auf mich alles andere als geschlossen gewirkt. Könnten ein wahres Glückslos gewesen sein.
    Interessant wo die Fivers dann ihre Heimspiele austragen werden. Die Sporthalle Margareten mit Gesamtfassungsvermögen von etwa 1000 Zusehern behördlich nur für knapp 300 Ziseher zugelassen, sonst sieht es in der Sportstadt Wien was Infrastruktur für Mannschaftsindoorsport betrifft ziemlich düster aus.

    Die EHF sollte sich vor allem schwer hinterfragen ob es gerade heuer nicht eine ziemlich sinnbefreite Aktion war die DamenCL zweigleisig in zwei Achtergruppen zu spielen.
    Das sind 14 Runden Grunddurchgang.
    Bei weiterhin vier Gruppen zu vier Teams hätte man nach sechs Runden ein Grundgerüst gehabt und von vorne Abbruchsszenarien einbauen können. Wie Barage Gruppendritte gegen Gruppenzweite und dann weiter mit dem Viertelfinale gegen einen Gruppensieger.
    Hätte man dann mehr Spielraum bei den Terminen gehabt.
    Aber das Motto der EHF lautet scheinbar:
    "Das Rad muss sich auch weiterdrehen wenn der Hamster auch schon tot ist"

    Morgen im Budapester Vorort Erd das erste Spitzenspiel. Ferencvaros Budapest trifft auf Rosztov Don. Die Gäste erste Herausforderinnen von Audi Györ um den CL-Titel, die grünen Girls aus Budapest haben als Ziel das Viertelfinale ausgegeben. Spielbeginn: 18:00 Uhr.

    Benidorm - für mich ein ziemlich leeres Blatt.
    Laut dürftigen österreichischen Medienberichten in der Abbruchssaison 2019/20 auf Platz 12 gewesen.
    Einige südamerikanische Legionäre, darunter Feuchtmann, welcher schon bei Westwien nicht extrem auffällig gespielt hat.
    Die Fivers sehen sich als klare Außenseiter, ich sehe sie aber nicht ganz chancenlos.
    Auch wenn der Gegner aus einer starken Liga kommt, sie waren dort bestenfalls Mittelmaß.

    Ich war auch sehr skeptisch bezüglich der Aufstockung der Euro auf 24 Nationen.
    Dann scheiden amtierender Weltmeister und Europameister in der Vorrunde aus.
    Ich warte nun mal ab.

    Laut orf.at/sport 6.9. erwischte "wieder einmal Deutschland die leichteste Gruppe".
    Passend zur Einschätzung des Wettanbieters Tipp3 zur EM2020 als Ungarn in seiner Vorrundengruppe gegen Dänemark, Island und Russland 3x als krasser Außenseiter (Siegwetten auf die jeweiligen Gegner zwischen 1.15 und 1.5) in die Spiele ging. Gegen diese Ahnungslosigkeit setzte sich dann allerdings die Realität durch- souveräner Aufstieg der Magyaren in die Hauptrunde, vielleicht ein wenig überraschend als Gruppensieger. Und hätte man nicht als einziges Team im Turnierverlauf zwei Spiele binnen 20 Stunden in der Hauptrunde bestreiten müssen wäre vielleicht sogar noch mehr (Spiel um Platz fünf gegen Deutschland zB) möglich gewesen.
    Ungarn kann an gewissen Tagen (hier vor allem die Tagesform von Mikler mitentscheidend) gegen jedes Team der Welt überraschen, aus Topf zwei hätte es für Deutschland objektiv einfachere Gegner geben können, aus Topf drei (Frankreich) bzw. Topf vier (Polen, Russland) hätte es wohl schlimmer kommen können.
    Deutschlands Ziel ist wohl eine Medaille, da ist es wichtig schon als Gruppensieger in die Hauptrunde zu kommen, denn da wartet Spanien. Gegen die Iberier wird den Deutschen wohl noch das EM2020Spiel im Magen liegen. Und in der Hauptrunde bedeutet Platz zwei ein Spiel im Viertelfinale gegen einen anderen Gruppensieger.
    Da wiegt es für Deutschland weniger aus Topf drei und vier die vielleicht schwächsten Gegner zugelost bekommen zu haben, denn das Ziel ist nicht das Überstehen der Vorrunde sondern am Ende eine Topplatzierung zu erreichen und da heißen die wahren Gegner wohl Spanien und auch Ungarn.

    Fivers Margareten nach einem 38:24(15:10)-Erfolg über Benfica Lissabon in der nächsten Runde.
    Ausschlaggebend für den doch etwas überraschenden Aufstieg über Portugals Nr.3 im Vereinshandball das starke Finish in Portugal und der starke Start gestern (+8 nach 15 Minuten). Die technisch guten Portugisen waren auf das bekannt schnelle Kombinationsspiel der Wiener scheinbar kaum vorbereitet und konnten sich erst nach etwa 15 Minuten entsprechend darauf einstellen, da war es aber schon zu spät. Zudem erwischte ihr Tormann, welcher ausgewechselt wurde, einen rabenschwarzen Tag. In Hälfte zwei konnten sie den Rückstand kurzfristig auf minus drei reduzieren, das Spiel stand hier ziemlich auf der Kippe, hier zeigten die Wiener aber Nerven.
    Fivers Margareten mit nahezu lauter im eigenen Nachwuchs ausgebildeten Spielern mannschaftlich sehr stark, mit grroßen Kämpferherz kehrte damit nach neun Jahren, in welchen man fragwürdig auf eine Europacupteilnahme freiwillig verzichtet hat erfolgreich auf die internationale Bühne zurück. 1985 stand man im Europacup der Cupsieger im Halbfinale, die Erfolge der wenigen weiteren internationalen Auftritte aber überschaubar.
    300 Zuseher (Fassungsvermögen der Sporthalle Margareten etwa 1000) waren unter strikten Vorgaben der EHF und der lokalen Behlörden erlaubt, die Sitzpklätze waren zugewiesen, während dem Spiel NMS-Maskenpflicht.