Beiträge von Forum5

    Norwegen im Finale treffsicherer gewesen, Endstand 22:20 für die Skandinavierinnen.
    Das Niveau des Finales aber überschaubar, Norwegen mit vielen technischen Fehlern, die Französinnen mit vielen, oft überhasteten Fehlwürfen aus der Distanz.
    Beidseitig gute Leistungen der Torfrauen.


    Hier wurde ja schon besprochen, dass sie zu den schwächsten SR des Turniers gehören, was sich heute wieder bestätigt. Mann muss aber auch sagen, dass Frankreich eine sehr gute Abwehr stellt, die genau auf die kroatische Spielweise passt. Und es war auch zu erwarten, dass irgendwann der Kräfteeinbruch bei Kroatien kommt.

    Wie hat sich eigentlich der österreichische Beitrag bei dieser EM, das Schiedsrichterinnenduo Vranes/Weninger geschlagen?

    Zur Kritik von Herrn Müller: würde gerne eine Stellungsnahme von ihm bezüglich seiner eigenen Tätigkeit beim österreichischen Damennationalteam lesen. Denn da tritt er seit Jahren auch auf der Stelle. Seine Ausreden warum man Qualifikationen verpasst hat sind nur sehr vielfältig und kreativ, wie unmachbare Gegner oder ein Spiel zweier Länder um den letzten freien EM-Platz mit einem Resultat welches beide zur EM bringt sind schlußendlich uninteressant, am Papier bleibt, dass er mit dem österreichischen Damennationalteam genau nichts erreicht hat, auch eine Vorwärtsentwicklung kann ich nicht feststellen.

    Ich bin masslos enttäuscht vom Auftreten der deutschen Mannschaft. Die Abschlussquote war eine Katastrophe. Exemplarisch dafür die TG von Frau Behnke. Ich pfeif jetzt mal auf politische Korrektness und empfehle einigen Damen zum Völkerball zu wechseln.

    Also ich finde das Abschneiden der deutschen Damen als nicht so katastrophal, nur das Spiel gegen Norwegen war wirklich schlecht, die anderen beiden verlorenen Spiele hätten auch andersrum enden können, da haben Kleinigkeiten und nicht Grundlegendes entschieden.


    Wie sind eigentlich die Erfahrungen mit der Blase bei der aktuellen Frauenmeisterschaft?


    Scheinbar sehr gut. Während des Turniers hat man überhaupt von keinen Problemen gehört.
    Deutschland drängt übrigens, für mich sehr gut verständlich, auf eine Absage der beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Österreich unmittelbar vor der EM Anfang Jänner.
    Könnten mMn ziemlich problemlos im Herbst nachgeholt werden. Die Auslosung der EM muss nicht im Juni statt finden, das kann auch im Oktober sein.

    @ Karl
    Von meiner Seite aus ein ganz klares JA!
    Sollte aus seiner Zeit bei Györ die Verhältnisse im Damenhandballsport in Ungarn, für manchen vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, kennen.
    Die Ziele für Ungarn sollten zeitnah die Qualifikation für Tokio 2021 und langfristig ein Team aufzubauen, welches bei der HeimEM2024 um die Medaillen mitspielen kann, sein.

    Westwien gestern mit einem ganz wichtigen Auswärtssieg bei Bregenz. Könnte vorentscheidend für einen Platz in der oberen Gruppe werden, für den sich heuer die Top 6 qualifizieren. Bregenz gegen Westwien war zu Beginn dieses Jahrtausends übrigens noch ein Spiel in welchem der Titel in Österreich ausgespielt wurde.
    Noch schlimmer, wenn man in die Vergangenheit zurückblickt, das heuer zu erwartende entscheidende Spiel zwischen Graz und Linz. In den 80erJahren um den Titel, in dieser Saison voraussichtlich gegen den Absstieg.

    Ambros Martín wurde gefeuert, mit sofortiger Wirkung.

    Sollten auch jene Leute überdacht werden welche ihn in diese Position gebracht haben.
    Es gibt aber auch weitere unübersehbare Baustellen im ungarischen Damenteam.
    Bei der Torfrauenposition war in allen 6 Spielen die gegenüber stärker besetzt.
    Aus dem Rückraum scheint kaum etwas bis nichts zu kommen.
    War Hafra Noemi vor zwei Jahren noch die Youngstar des Turniers kann man sie diesmal als Enttäuschung des Turniers zur Wahl stellen.
    Diese Probleme werden nicht so leicht zu beheben sein wie der Wechsel an der Trainerposition.
    Im Frühjahr steht in Györ die Olympiaqualifikation an. Am Papier machbar, aber nicht mit solchen Leistungen wie bei dieser EM.

    Gibt immer wieder Probleme beim Turnierablauf, bei der MännerEM heuer hat Ungarn am Vortag das Abendspiel gegen Schweden (da Veranstalter) und am Folgetag das 1. Spiel, Beginn 16:00 Uhr gegen Portugal bestritten. Geht organisatorisch aber oft gar nicht anders, am fairsten wären teilweise zeitgleiche Spiele wie im Fußball bei Großveranstaltungen, das ist aber aufgrund der Infrastruktur unmöglich. Deutschland hat 2025 die HeimWM und wird sich da auch einiges richten.
    Kroatien sicherlich die Sensation, am Ende wird es aber nur zu Platz 4 reichen, was doch einen fahlen Nachgeschmack hinterlassen wird. Glaube auch kaum, das sie dieses Level halten werden können.

    Nach Holland hat auch gestern Ungarn einen Sieg der Marke "wertlos" eingefahren. Habe das Spiel im Stream verfolgt, die Führung wechselte mehrmals, im Gegensatz zur WM 2019 hatten diesmal, wo es aber im Gegensatz zum Vorjahr um praktisch nichts mehr ging, die Ungarinnen das bessere Ende gegen Rumänien für sich. Damit auch für Rumänien mit nur einem Sieg das Abschneiden äußerst enttäuschend, Ungarn hat zumindest einen Endrang unter den Top 10 erreicht.

    Deutschland und Ungarn haben das ungünstigste Spielprogramm von allen Mannschaften. Beide müssen am letzten Spiel-Tag gegen Kraoatien und Norwegen ran die einen Tag zuvor nicht spielen müssen. Schade, in meinen Augen ist es eine unfaire Wettbewerbsverzerrung.

    Meiner Meinung nach nein.
    Deutschland kann sich morgen eine Niederlage gegen Holland in erträglichen Ausmaß sogar leisten, wenn man gegen Kroatien dann klarer gewinnt können die Niederländerinnen nur hilflos zusehen.
    Und für Ungarn ist die EM sowieso schon vorbei. Morgen das Spiel um die "Goldene Ananas" gegen Rumänien. Norwegen wird im letzten Spiel der Hauptrunde gegen Ungarn nur mit einer Notsieben antreten, da kann man sogar mit einem versöhnlichen Ende einer verkorksten EM spekulieren.