Beiträge von Schwaniwolli

    Es gibt allerdings auch clevere MVA. In einem Verbandsspiel auf Kreisebene haben die Verantwortlichen in der Halbzeit bemerkt, dass einer ihrer Spieler nicht im Protokoll eingetragen war.

    Was haben Sie gemacht. Der Spieler ist heimlich ,still und leise in der Kabine verschwunden und man hat zu Beginn der zweiten Halbzeit einen anderen Spieler als 12. nachgetragen.

    Kein Schwein hats gemerkt, außer mir, aber das ging mich nichts an. Habe dem MVA der Mannschaft nur noch ein breites Grinsen zukommen lassen.

    Wieso gibts im BHV nur Fahrgeld ?????

    Die SR rechnen bei einem Spielausfall ganz normal ab. Die Kosten übernimmt der BHV und die Spielleitende Stelle muss herausfinden, wer für die Kosten aufzukommen hat.

    Wenn aber nur der Gegner nicht erscheint, wird ganz normal abgerechnet, mit Spesen.

    Ich habe gesprochen

    Über was regt Ihr Euch denn auf ????

    Ich habe doch klipp und klar gesagt : nach den Anweisungen für SR ist ein Nachrücken von Offiziellen im beschriebenen Fall nicht möglich.

    Lt. Regel 4:2 und SPO DHB ist dies aber nicht ausdrücklich untersagt.

    Aber die SR haben halt ihre Anweisungen, fertig aus und ohne SMILEY

    Einspruch Euer Berndo zu 2:

    laut SR-Anweisungen darf nicht ergänzt werden. Laut SPO und RO DHB steht dem nichts entgegen. Auch die Regel 4:2 sagt NICHTS über ein Nachmelden von Offiziellen aus. Durch den Wechsel Offizieller/Spieler ist es kein Austausch von Offiziellen.

    Laut eigenen Aussagen hat der TVG einfach nur schlecht gespielt. Die Laune der Spieler hatte sich allerdings noch auf der Rückfahrt wieder stark verbessert, um danach wieder in tiefe Traurigkeit umzuschlagen, da man in Knielingen die große Chance verpasst hat, das Rennen aus eigener Kraft zu entscheiden.

    Ich glaube auch an das "Gute im Menschen". Aber ein MVA, der kurz for Spielende oder Halbzeit bei einem 7m Wurf gegen seine Mannschaft aufs Spielfeld läuft, um einen Pfiff des Z zu provozieren und die Hallenuhr von der Bank aus gut einzusehen ist, der hat Gnade verwirkt. Dieses Betreten ist reine Absicht, um den 7m Schützen zu verunsichern. Der MVA ist zu disqualifizieren.

    Oh , oh, das grenz ja schon an Majestätsbeleidigung.
    Der TVG Großsachsen verfügt über ein eingespieltes Team mit einem sehr starken Torhüter Frohn, einen sensationellen Tobias Kohl, der mit 20 Jahren eine überragende Saison spielt ,einen noch nicht wieder ganz gesunden Heinrich Mayer.
    Darüber hinaus muss sich die "Schnelle Mitte" des TVG nicht hinter der der SG Heidelsheim/Helmsheim verstecken.
    Großsachsen verfügt bestimmt über das ausgeglichenere Team. Und wer gesehen hat, wie sie die SG Heidelsheim/Helmsheim letzte Woche an die Wand gespielt hat, kommt am TVG in dieser Saison nicht vorbei.
    Auch die aktuelle Torschützenliste der OL spiegelt die Ausgeglichenheit des TVG Großsachsen wieder. Während unter den besten 10 TS mit Carl Nagel und JÖRG Bader ( Andreas Baader war der RAF -Terrorist) gleich 2 Spieler der SGH auftauchen, findet man unter den besten 15 keinen einzigen des TVG. !!!!

    Ich tippe am nächsten Samstag auf einen Sieg des TVG gegen den TSV Viernheim vor hoffentlich wieder ausverkauftem Haus.
    Und mal schaun, wie die SG Heidelsheim/Helsmheim die letzten beiden Niederlagen verkraftet.

    1. Der Einspruch der SG Kronau/Östringen wurde gar nicht verhandelt, sondern aus formalen Gründen abgewiesen.

    2. Im Fall der TSG Wiesloch ist die Sache nicht ganz so eindeutig. Die Regelung bei einem nicht eingetragenen 12. Spieler eien Nachrückmöglichkeit auszuschließen, beruht auf einer Anweisung der SR Kommisiion der IHF, wonach in solch einem Fall ein Spieler weniger eingesetzt werden darf.
    Die RO und die SPO DHB sagen darüber nichts aus. Ganz im Gegenteil. Wenn die TSG Wiesloch damals in die zweite Instanz gegangen wäre, hätte das höchste Sportgericht unter Friedrich Stern (BHV) das Urteil der 1.Instanz wieder aufgehoben.

    In diesem Fall stimme ich mit den Rechtswarten des BHV überein. Es steht nirgends geschrieben, dass man im Fall eines nicht teilnahmeberechtigten Spielers nicht wieder auf die komplette Spielstärke ergänzen darf. Die Regelung, eine Zeile auf dem Spielbericht durchzustreichen, ist eine reine Schiedsrichteranweisung der IHF, hat aber mit der ROmund SPO DHB nichts zu tun.

    Lasse, jetzt spielen wir den Gedanken zu Ende. In der 50 Minute merken die beiden Z/S, dass der TW von Mannschaft A nicht im Spielprotokoll eingetragen wurde. Er hatte bislang 15 freie Würfe und vier 7m gehalten. Jetzt wird er disqualifiziert.

    Und jetzt ????

    Spielwertung ?
    Einspruch ???

    Der betroffene Verein hat keine Möglichkeit , gegen die Wertung des Spieles vorzugehen, da ein Einspruch gegen Regelverstöße von Spielern und Mannschaften in der Rechtosrdnung nicht vorgesehen ist.

    Es kann sein, dass die LV unterschiedliche Regelungen darüber haben, aber in der SPO DHB ist dies eindeutig geregelt, wie ich es geschildert habe.

    Nur in den ersten beiden Spielen der Saison darf man nur in einer Mannschaft spielen.

    Laut § 42 SPO DHB gehören Entscheidungsspiele auch zu Meisterschaftsspielen. Dies bedeutet in Eurem Fall, dass der betreffende Spieler, der sich im vorletzten Rundenspiel festspielt ( wenn er das erste Mal in der höheren Mannschaft spielt, ist er ohnehin nicht festgespielt ), kann er nach einer Pause von zwei Spielen im zweiten Entscheidungsspiel wieder eingesetzt werden.

    Doch wie bereits gesagt, nur nach seinem zweiten Einsatz in der höheren Mannschaft binnen vier Wochen ist er festgespielt. Spielt er nur einmal mit, kann er sofort wieder in der zweiten Mannschaft spielen.

    Alles klar !!!!

    Zusatz :

    wenn das Spiel der 1.Mannschaft am Samstag und das Spiel der 2. Mannschaft danach stattfinden sollte, zählt dieses Spiel mit und er wäre sogar schon im ersten Entscheidunsspiel wieder frei. !!!!!

    Und wieder haben wir die versteinerten Strukturen im Deutschen Sport vor Augen gehalten bekommen.
    Seit Jahren kämpfe ich gegen die Besetzung der Vorstände von Sportverbänden durch Rentner und Personen , die einfach mit der heutigen Zeit nicht mehr mitkommen wollen.

    Ein "Frisch,Fromm,Fröhlich,Frei" wie zu Zeiten eines Turnvater Jahn sind einfach überholt.
    Solange die Sportfunktionäre, die diese Personen, die ohne jeden Zweifel viel für den Handball getan haben, nicht rechtzeitig durch innovative , zeitgemäße Menschen ersetzen, braucht man sich über solche Statements nicht wundern.

    Es war auch schon bei der EM ab und zu ganze Rudel von älteren, gesetzten Herren mit einer Akkreditierung zu sehen, die genüßlich den Spielen zuschauten und Abends dann aufs Bankett der EHF schlenderten und sich beweihräuchern lassen.

    Das ist alles nicht mehr ganz zeitgemäß. Und ein Lob an das DSF, das sich seit Jahren um den Handball bemüht, zwar mit den Moderatoren noch ein wenig Probleme hat, aber ansonsten die Fernsehtauglichkeit des Handballs richtig eingeschätzt hat. Weiter so !!!

    In § 40 der SPO DHB ist folgendes geregelt.

    §40 (3):

    nur in der untersten Spielklasse dürfen mehrere Mannschaften eines Vereines in einer Staffel zusammen spielen.

    §40 (4)

    dort ist ganz klar geregelt, dass im oben von piet sun (was fürn Name)beschriebenen Fall ein Austausch der Mannschaften nicht möglich ist. Also, wenn die 1.Mannschaft eines Vereines in die nächst untere Klasse absteigt, in welcher die 2.Mannschaft des gleichen Vereins Meister geworden ist, so muss die zweite Mannschaft als Meister auch absteigen.

    Aber die Landesverbände können hier Ausnahmen zulassen.