Beiträge von Schwaniwolli

    1. Niederlage für TVG Großsachsen mehr als verdient.

    Ohne Tobias Kohl und mit einem kaum einsatzfähigen Heiner Mayer war der TVG Großsachsen bei der 28:30 Niederlage bei der TSG Wiesloch ohne jede Chance. Und wenn sich die TSG Wiesloch nach dem 27:21 in der 50. Minute nicht ganz so unclever verhalten hätte, dann wäre die Niederlage richtig hoch ausgefallen und würde auch den Spielverlauf besser wiedergeben.
    Wielsoch gab von Anfang an richtig Dampf und Großsachsen konnte nur bis zum 7:7 Paroli bieten. Bis dahin hatte man schon zwei 7m verworfen und jede Menge klare Chancen nicht genutzt. Auch hatte man mehr mit den Schiedsrichtern zu diskutieren als sich auf sein eigenes Spiel zu konzentrieren. Nach dem 7:7 ging bei Großsachsen nichts mehr und mit einem klaren 15:9 für die TSG Wiesloch ging es in die Kabinen.
    Auch in den ersten zehn Minuten der 2. Halbzeit änderte sich nichts. erst als Wiesloch kräftemäßig nachließ, kam Großsachsen besser ins Spiel. Man war beim 22:19 wieder dran als gleich zwei "Saasemer" vom Feld mussten. Beim 26:21 schien die "Messe" gelesen, doch Wiesloch schafte es in den letzten zehn Minuten nie mehr komplett auf der Spielfläche zu sein. Völlig unnötig kassierte man immer wieder Strafen, weil man von Außen unbeherrscht in den Wurfarm der Angreifer griff. Beim 28:26 flatterten die Nerven der Gastgeber ziemlich, doch Großsachsen schaffte es wieder mal nicht, klare Chancen und auch noch einen 7m nicht zu verwerten.

    Wiesloch gewann die Begegnung völlig verdient und leider ein paar Tore zu knapp. Bei Großsachsen merkte man an, dass beide Rückraumshooter nicht zu ersetzen sind. Die Pause kommt für die Germanen gerade recht und jetzt hoffen alle auf einen Ausrutscher der SG St. Leon morgen bei der SG Nußloch.

    TSG Wiesloch : Peitz im Tor mit einer sehr guten Leistung, St. Bender (2) , O.Bender (3), Al-Thuwainy (3) , Heger (3) , Müller (4) , Aldinger (4/2) , Böhler , Guzy (7) , Bekyigit , Rensch (4).

    TVG Großsachsen : Frohn mit einer schwachen Leistung, Lawand (ab 25. Minute) , Glock (4) , Mayer (4/1) , Wetzel (2) , Pöltl (5) , Keck (1) , Berger (2) , Döringer , Bitz (9/5) , Schmitt (1).

    Zuschauer : ca. 500

    Zeitstrafen :
    TSG : 30 Minuten :O.Bender (6 , D) , Al - Thuawainy (4) , Heger (4 plus D ) , Müller (6, D) , Aldinger (2) , Böhler (2) , Rensch (4).

    TVG : 16 Minuten: Glock, Mayer, Wetzel, Berger, Bitz (je 2), Schmitt (6,D).

    Schiedsrichter : Gierisch/Lay mit einer vielleicht umstrittenen aber konsequenten Linie , Respekt !!!

    Ich sehe die ganze Sachse nicht ganz so optimistisch. Denn eines ist ganz klar. Falls die SG Wallau auf dem Gnadenweg weiter kommen sollte, dann wird Köndringen/Teningen auf jeden Fall dagegen angehen.

    Ich gehe davon aus, dass die beiden Disqualifikationen aufrecht erhalten bleiben MÜSSEN.

    Da gibts für den DHB keinen Spielraum. Dummheit gehört halt mal bestraft.

    Schade eigentlich für Köndringen/Teningen, die erst auf Drängen der beiden Schiedsrichter auch 14 Spieler im Spielbericht eingetragen hatten. Aber in der Ausschreibung zum DHB - Pokal ist ganz eidneutig geklärt, dass nur 12 Spieler zugelassen werden.

    Die SR hätten allerdings "Prügel" verdient. So einen Mist habe ich schon lange nicht mehr mitbekommen.

    Drama beim TVG Großsachsen,
    nach seiner Tanzeinlage bei der Weihnachtsfeier des TVG am Samstag wurde Tobias Kohl noch in der Nacht ins Krankenhaus eingeliefert. Ein während des Spiels gegen den HSV Hockenheim erlittener Bluterguß am Oberschenkel wurde er über Nacht beobachtet.

    Das Hämatom hatte sich während des Abend immens vergrößert. Die Schwellung ist zwar abgeklungen, Tobias wird aber voraussichtlich in Wiesloch am Samstag Abend der Mannschaft fehlen.

    By the way : Die Verhandlung wg. des "Phantim-Treffers" beim TV Knielingen findet bereits am 20.12.2004 statt.

    TVG Großsachsen - HSV Hockenheim 35:28

    Ein hartes Stück Arbeit war der am Ende zu klare Erfolg des TVG gegen eine aufopferungsvoll kämüfende Gästemannschaft aus Hockenheim. In der ersten Spielhälfte fanden die Hausherren zu keiner Zeit zu ihrem Spiel und mussten einem permanten Rückstand hinterher laufen.

    Ausgerechnet die Anspiele von Thomas Wittemund konnte man nicht verhindern, obwohl man dies die ganze Woche trainiert hatte. Immer wieder fielen die Tore vom Kreis und auch TW Frohn hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Er wurde allerdings auch immer wieder von einer überraschend schwachen Goßsachsener Abwehr im Stich gelassen. Zur Halbzeit lag der TVG mit 15:17 Toren zurück. Und dieser knappe Rückstand war nur dem besten Spieler an diesem Tag, Felix Pöltl, zu verdanken, der insgesamt 14 Tore erzielte.

    Anscheinend fand Trainer Sahm in der Kabine die richtigen Worte. Binnen zehn Minuten gingen die Hausherren mit 24:18 in Führung. Hockenheim gelang bis zur 50 Minute lediglich noch sechs Treffer. Beim Stand von 34:34 in der 52. Minute mußte man um den HSV Hockenheim bangen. Lediglich der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Denis Adler stemmte sich dem TVG entgegen und ihm war es zu verdanken , daß man das Ergebnis mit 35:28 noch einigermaßen erträglich gestalten konnten.

    TVG Großsachsen : Frohn und Lawand ( ab 35. Minute ) im Tor,Glock , Mayer (2/1) , Kohl (3/2) , Wetzel (2), Keck, Berger (1), Bitz (5/3) , Schmitt ( 8 ), und der überragende Pöltl (14).

    HSV Hockenheim: Rohr und Gräff im Tor , Skandik , Adler (11/4) , Müller (1) , Amend (2) , Mohr (3) , Christ (2) , Zöller , Wittemund (2/1) , Reiter (6/3) Schay (1).

    Zuschauer : 400

    7m : TVG : 9/6 HSV : 9/8

    ZS : TVG : 12 MInuten HSV : 12 MIn zzgl. D für Amend in 48.Minute

    Schiedsrichter : Höpfner/Sohns ( Mannheim) mit einer guten Partiea

    Die Spieler des TVG haben selbst in einer Mannschaftssitzung beschlossen, den Einspruch weiter zu verfolgen.

    Auch haben sie unisono das Risiko einer eventuellen Niederlage in einem Wiederholungsspiel als möglich betrachtet, aber wenn man dieses verliert, dann hat man wenigstens sportlich verloren.

    Auch die "Wut" über die SR ist mittlerweile auch auf ein normales Niveau gesunken.

    Jetzt wartet man gespannt auf die Verhandlung.

    Jetzt zum Wochenende: ( blau gewinnt )

    HC Neuenbürg - SG Nußloch
    TVG Großsachsen - HSV Hockenheim
    TV Bretten - TV Knielingen
    HG Oftersheim/Schwetzingen - HSG Dittigheim/TBB
    SG St. Leon - TSG Wiesloch
    TV Bammental - TSV Viernheim

    Der Einspruch ist eingelegt worden. Mal sehen, was dabei raus kommt.
    Was mich hier sehr ärgerlich gemacht hat, ist die Schärfe, mit der teilweise auf die SR eingedroschen worden war.

    Das haben die beiden nicht verdient. Bei aller Sympathie für den TVG Großsachsen, die Besinnung, den Ball etwas flacher zu halten, kam etwas zu spät.

    Großes Lob wiederum an den Verantwortlichen des TVG , der bei den SR in der Kabine absolut ruhig und freundlioch geblieben ist. So stelle ich mir ein "Miteinander Auskommen" vor.

    Nachtrag :

    beim wiederholten Anschauen der Schlüsselszene ist mir ein weiteres, wichtiges Indiz aufgefallen. Wähend der TSR den linken Arm hebt zum Zeichen des Torerfolges, bleibt der rechte(korrigiert) Arm die ganze Zeit unten !!!
    Und man erkennt an der Handhaltung, dass in dieser Hand die Pfeife des SR ist, er hat also kein Tor gepfiffen !!!!!!.
    Im Standbild und mit einer Lupe ist die Pfeife in der Hand zu erkennen, also, die SR haben das Tor nicht anerkannt.

    So, jetzt sollten wir langsam mal die Handbremse ziehen. Das Video wird in Absprache mit dem TVG Großsachsen nicht im Internet als Download zu sehen sein.

    Unsere Handballforen sind nicht dazu da, um unsere Schiedsrichter an den Pranger zu stellen. :pillepalle:

    Ich habe mir die Szenen auf dem VIDEO sehr genau und intensiv angeschaut und studiert. Beide Versionen sind mit dem Video zu belegen.

    Zum einen hebt der TSR eindeutig die Hand zum Torerfolg, leider ist kein Pfiff zu hören; aber er zieht die Hand auch sehr schnell wieder nach unten und schaut wo der TW den Ball aus dem Netz holt. Auch die Reaktion des TW vom TV Knielingen deutet auf einen Torerfolg hin, denn er wirft zum Mitspieler , der am Anwurfpunkt steht. Dieser fängt den Ball und wird danach von zwei Spielern des TVG mehrere Meter nach links abgedrängt.

    Jetzt der Knackpunkt an der Hypothese "Torerfolg" : Nach der Hinausstellung von M.Bitz wird das Spiel nicht mit Anwurf weitergeführt, sondern mit Freiwurf an der Stelle, an der sich der abgedrängte Spieler vom TV Knielingen befand, also für die SR kein anerkanntes Tor.

    Natürlich ist das gesame Verhalten beider Mannschaften ein starkes Indiz dafür, dass die SR das Tor gegeben haben, beide Teams haben den Ball im Netz gesehen und die Handbewegung des TSR als Anerkennen des Tores gewertet.

    Leider haben sich die beiden SR nach dieser Situation nicht besprochen, denn der FSR hätte das Tor sehen müssen und eine Absprache hätte diese Situation sicher entschärft.

    So, jetzt müssen halt die Rechtsinstanzen die ganze Situation entscheiden. Aber, lieber TVG, mehr als eine Wiederholung des Spieles lässt die Rechtsordnung nicht zu.

    Wenn ein Protest eingereicht wird ( momentan ist er ja lediglich auf dem Protokoll angekündigt), kann auch der TVG Zeugen benennen, die auf einer eventuell einberufenen mündlichen Verhandlung auch gehört werden, also keine reine SR - Sache.

    Eine Entscheidung kann allerdings mehrere Wochen dauern, in diesem Jahrwird vermutlich keine Verhandlung mehr stattfinden.
    Jetzt muss halt der TVG Großsachsen binnen drei Tagen überlegen, ob ein Protest sinnvoll ist oder nicht und dann auch auf die Formalitäten eins Einspruchs achten, gem. RO DHB,
    heißt:

    Einspruch in Fünffacher Ausfertigung
    unterschrieben von Abteilungsleitung UND einem Vereinsvorstand

    In diesem Einsoruch muss auch ein Antrag gestellt werden, also Antrag auf Wertung des Spiels mit 32:31 oder Antrag auf Wiederholung des Spiels.

    Beleg über die Einzahlung der Einspruchsgebühr nicht vergessen
    und binnen drei Tagen ( Frist läuft ab Montag ) per Einschreiben mit Rückschein oder durch einen Kurier beim Vorsitzenden des Verbandsgerichts eingereichen.

    Erfolgt die Zustellung auf dem Postweg, gilt das Datum des Poststempels für die Einhaltung der Frist.

    Tumulte in Knielingen !!!!

    Sekunden vor Spielende warf Matthias Bitz beim Stand von 31:31 auf das Knielinger Tor und der Ball war lt. Aussage von Großsachsen auch im Tor gelandet. Angeblich hob der Torschiedsrichter die Hand und erkannte damit das Tor an. Das Spiel wurde auch nicht mhr angepfiffen, die SR verschwanden mit dem Spielbericht in der Kabine. Die KnielingerSpieler und Anhänger saßen mit hängenden Köpfen auf ihren Plätzen, waren sie doch selbst der Meinung, das Spiel war verloren.

    Doch beim Unterzeichnen des Spielprotokolles war die Überraschung groß. Das Tor wurde von den beiden SR nicht anerkannt und das Spiel endete 31:31. Der TVG Großsachsen legte auch sofort Protest gegen die Spielwertung ein und hoffen auf - Zitat Großsachsen: "die Ehrlichkeit der Knielinger Verantwortlichen" - Zitat Ende.

    Mal schaun , was dabei am Ende "Rauskommt".

    Bevor nun wieder alle losschreien : Ich war nicht in der Halle, kann die Aussage von Großsachen also weder bestätigen oder widerlegen.