Trauerspiel vor fast 11.000 Zuschauern
Und wieder einmal haben es die Rhein Neckar Löwen verpasst, gegen einen wirklch harmlosen Gegner neue Fans zu gewinnen. Sogar aus Augsburg sind Handball-Fans nach Mannheim gereist , um unsere Weltmeister zu sehen. Doch sie sahen leider wieder einmal wenig Weltmeisterliches.
Gegen wirkich mehr als harmlosen Essener bekamen die Löwen nichts auf die Reihe.
Gegen jede ander BuLi Mannschaft wäre das heute in die Hose gegangen. Einzig die beiden Unparteiischen Harms und Mahlich brachten ein wenig Stimmung in die SAP ARENA, indem sie wahllos Zeitstrafen gegen beide Mannschaften verteilten und leider die harten Fouls nicht sahen oder nicht ahndeten.
Die Löwen marschierten in "Alter Herren" Manier Richtung gegnerischen Strafraum. Nicht eine einzige Schnelle Mitte wurde gespielt und von einer Mannschaft war heute noch immer nichts zu sehen.
Wenn man aber in der eigenen Abwehr gleich drei Sprachen hört, so wundert einem die fehlende Abstimmung nicht. Fast sämtliche Tore der Löwen entstanden aus Einzelaktionenen, die Anspiele an den Kreis kamen auch mal wieder nicht und man sollte von einem Handball Profi erwarten, dass man nach dem 10 missglückten Anspiel an den Kreis mal was anderes probieren sollte. Auch die Außenspieler wurden wieder einmal geschont.
Erst als Daniel Buday Mitte der zweiten Hälfte für wenige Minuten aufs Spielfeld kam, lief das Spiel der Löwen besser und auch die Außen bekamen ihre Gelegenheiten.
Doch wenn bei der anschließnden PK der Gästetrainer schon Entschuldigungen für das schlechte Spiel der Löwen sucht und findet, muss das dem Trainer der Löwen sehr unangenehm sein.
Höhepunkt der Peinlichkeiten war die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung mit Patrick Groetzki, der im Spiel keine einzige Sekunde spielen durfte. Vermutlich , damit er in der PK nicht so streng riecht, oder was ?????
Auf alle Fälle sehe ich für den kommenden Dienstag mehr als schwarz, wenn es nach Kiel geht. In dieser Verfassung gibt es eine richtige Klatsche.
Fazit : Es gibt momentan zwar 14 gute Löwen, aber kein richtiges Löwen - Rudel in der SAP ARENA. Viel Arbeit für den Trainer und für das Management.
Und eines ist sicher. Die vielen Fans, die heute zum ersten mal in der SAP ARENA waren, kommen so schnell nicht wieder.