Beiträge von Julius-Emrich-Fan

    Hm... Freunde des Handballs zu verlieren nur weil man an ein paar Schrauben dreht? Sind dann das Freunde des Sports oder evtl. nur diejenigen die halt nur am Wochenende etwas Unterhaltung wollen? Bzw. wenn man wirklich von den abwandernden Zuschauern oder Interessenten spricht, nur weil man selber nicht diverse Spielvarianten gut heisst, dann sollte man doch im gleichen Zug daüber nachdenken, ob es sich nicht dadurch relativiert, dass diverse Spielformen auch wiederum andere Zuschauer anziehen.

    Was ich sagen will: im einen Thema wird geschimpft, dass es zu viele Spiele pro Saison sind, im nächsten Thema geht es um die Verletzunganfälligkeit der Spieler, die Dünne des Kaders oder die wenigen Einsatzzeiten deutscher Nachwuchsspieler, hier geht es nun darum, dass man nicht wünscht das zwei Teams, x-mal aufeinander treffen.

    Sollte man aber nicht alle Variablen bei solchen Überlegungen berücksichtigen?

    Zwar haben sich Hamburg und Flensburg letzte Saison mehrmals gegenüber gestanden, aber diese Spiele gewinnen einen, meiner Meinung nach, komplett neuen Anreiz, wenn jedes Spiel den Charakter hat wie in der Champions League, wo es ums rausfliegen oder drinbleiben geht und nicht nur um 2 Punkte von insgesamt 60.

    Die Verletzungsanfälligkeit mag durch die hohe Menge der Spiele mitverursacht sein, aber ein anderer Lösungsansatz hier wäre, man vergrößert die Kader, wie bereits von einem anderen Forenteilnehmer beschrieben und streut die Einsatzzeiten. Dies schont die Spieler und sorgt vor allem für mehr Spielanteile. Wenn von der Möglichkeit, alle Spieler einzusetzen jedoch nicht jeder Verein Gebrauch macht, dann sind aber dennoch nicht die vielen Spiele Schuld.

    Die größere Anzahl an Spielen würde wieder einem Thema evtl. entgegensteuern, wenn es um die Einsatzzeiten deutscher Spieler geht, bzw. um deren Möglichkeit Erfahrung zu sammeln. Mir ist klar, dass dies eine reine Annahme meinerseits ist und auch die größeren Kader durch Ausländer aufgefüllt werden könnten, um die Summe an Spielen mit frischen Spielern zu bestreiten, aber: je weniger Spiele, umso weniger benötigtes Spielermaterial. Und ob da dann noch das Ziel durchgesetzt werden kann mehr deutsche Spieler spielen zu lassen... ich weiß nicht. bin ich skeptisch.

    Ich finde Tradition super, aber sie muss auch neuen Ideen und Entwicklungen Platz lassen, denn eine Sportart die um Aufmerksamkeit kämpft, sollte sich nicht zu schade sein, über neue Wege, in jeder Hinsicht, nachzudenken.

    Als ich anfing Handball zu spielen, galt z.B. noch die Variante, dass das Anspiel erst erfolgen darf, wenn alle Gegner des zuvor angreifenden Teams, sich wieder in der eigenen Hälfte befinden. Stellt die aktuelle Anwurfvariante überhaupt noch irgendjemand in Frage? Gab damals bestimmt auch sehr viele die eine Veränderung für schlecht erachteten. Und heute?

    Nicht das ich pauschal sage, man müsste alle Ideen sofort umsetzen, oder alles gut finden, ja besonders das mit dem Ein-Spiel-im-Stadion-Saisonfinale macht zumindest für mich auch absolut keinen Sinn. Aber... offen sein und auch ma die ganzen Ideen aus anderen Sichtweisen betrachten, wäre meiner Meinung nach sinnvoller als alles sofort als Spinnerei abzukanzeln.


    So genug für diese Nacht von mir... schönes Wochenende zusammen! :hi::bier:

    Dann sollten wir es wohl schleunigst füllen... ;) Wobei es hier grad eigentlich nicht sehr warm ist.

    MoRe99: Kann sein, dass ich durch dein Posting drauf gekommen bin, als ich allein das Wort Event-Publikum las, meinen Post zu verfassen, aber ich wollte nicht deinen Post als abschätzig hinstellen... wollte eigentlich nur ma meine Sicht der Dinge zu dem Thema schreiben und vielleicht ma nen anderen Denkanstoß geben. Und ich konnte heute morgen einfach nicht mehr schlafen. :rolleyes:

    Auf das Thema mit der grundsätzlichen Stimmung kann ich nicht eingehen, da ich in der Saison nur 1 Spiel von Balingen und 2 von Neuhausen sah und ansonsten so gut wie jede Liveübertragung auch verpasst habe. Ich habe vorletzte Saison, 7 Spiele von ratiopharm Ulm und diese Saison 2 Spiele dort gesehen in der BEKO BBL und muss sagen, dass ich von der Stimmung her, so etwas in der Handball Bundesliga noch nicht so haeufig gesehen habe, wobei sich meine Besuche auch auf, Balingen, Neuhausen und Göppingen beschränken. Vielleicht sollte man sich auch einmal als Fan, und damit meine ich nicht dich MoRe99, sondern wieder allgemein, auch ma andere Sportarten anschauen, denn man kann auch in Bezug auf Support, Stimmung und Choreos bspw. aus anderen Sportarten bestimmt etwas lernen, sofern man dies möchte.

    :hi::bier:

    Muss es nicht auch die Aufgabe bzw. der Versuch eines Vereins sein, besagte Event-Fans durch vor allem guten Handball, aber auch dem Einrittspreis entsprechend ordentliches Bewirtungsangebot und ein wenig vielleicht ja belustigende Unterhaltung etc., diese Event-Fans auf lange Sicht an sich zu binden? Denn aus dauerhaftanwesenden und unterhaltenen Fans, können irgendwann eingefleischte Fans werden, sofern sie noch nicht Freunde dieses Sport sinds.

    Was ich sagen will: war jeder von euch Zuschauern, ma vielleicht abgesehen von denen, die schon in jungen Jahren selber aktiv waren, von der ersten Sekunde an eingefleischter Fan, der sich auf der Tribüne zerrissen hat? Oder dauerte das vielleicht auch seine Zeit um sich mit dem Sport, dem Verein usw. zu identifizieren. Deshalb verstehe ich nur teilweise die abschätzigen Kommentare über die Event-Fans in diesem Forum. Liebe zum Verein entwickelt man denke ich nicht durch Abwesenheit... also sollte man meiner Meinung nach auch alten Seggln ;) eine Chance und einen Anreiz geben sich zunächst in dieses Event und dann in diesen Sport zu verlieben.

    Ach ja, ich war leider noch nie in Mannheim, deshalb ist das hier eher eine grundsätzliche Meinung von mir und nicht auf irgendeinen Verein bezogen.

    Schönes Wochenende :hi:


    Ob es wohl möglich ist, dass sich auch nichtdeutsche Spieler mit einem Verein identifizieren? Oder geht das nur über die Nationalität?
    Liegt wohl eher an dem Wohlfühlfaktor in einem Verein wäre meine These...

    Das hat u.a. der SCM am 06.Juni veröffentlicht: "... In Magdeburg sind alle anderen Sporthallen (z.B. Hermann-Gieseler-Halle) für eventuelle Evakuierungsmaßnahmen gesperrt.
    Sollte das Spiel auf Grund einer sich verändernden Lage nicht stattfinden können, wird die Begegnung für Göppingen gewertet. ...."

    Quelle

    Katastrophenalarm gilt in MD übrigens seit Dienstag (04.Juni) 8:00 Uhr!

    Zitat (aus dem Artikel): "Sollte das Spiel auf Grund einer sich verändernden Lage nicht stattfinden können, wird die Begegnung für Göppingen gewertet."

    Mir stellt sich hier die Frage, da ja in einigen Posts gesagt wurde, die HBL hätte diese Aussage getroffen und damit Magdeburg "gezwungen" das Spiel anzusetzen, ob dies nicht ein Missverständnis einiger Leser evtl. sein könnte? Könnte es nicht sein, das Magdeburg einfach nur die Regeln in dem Artikel kommuniziert hat und sozusagen bereits die eintreffende Entscheidung aufgrund der Regeln erklärt hat, sollte es denn zu einer Spielabsage durch Magdeburg kommen? Mir fehlt da am Ende des von mir zitierten Satzes, um diese Aussage der HBL direkt zuzuschieben, der Zusatz(z.B.):

    "... Göppingen gewertet, wie die HBL dem SC Magdeburg mitteilte."

    ?(

    14.05.2013, 19:00 Uhr, Füchse Berlin - SC Magdeburg
    14.05.2013, 20:15 Uhr, THW Kiel - Rhein-Neckar Löwen
    17.05.2013, 19:45 Uhr, TuSEM Essen - HSG Wetzlar
    17.05.2013, 19:45 Uhr, GWD Minden - TSV Hannover-Burgdorf
    17.05.2013, 19:45 Uhr, TV 1893 Neuhausen - SG Flensburg-Handewitt
    18.05.2013, 19:00 Uhr, TuS Nettelstedt-Lübbecke - MT Melsungen
    18.05.2013, 19:00 Uhr, VfL Gummersbach - TBV Lemgo
    18.05.2013, 19:00 Uhr, HBW Balingen-Weilstetten - HSV Hamburg
    18.05.2013, 20:15 Uhr, Frisch Auf Göppingen - TV Großwallstadt