Beiträge von SLN!

    Knie klemmt!

    Das hört sich nicht nach einer Instabilität, sondern einem Einklemmen im Knie an. Typische Vertreter hierfür: Meniskus oder freier Gelenkkörper. Das eine schliesst jedoch das andere nicht aus.

    Du solltest einen Orthopäden aufsuchen, da schmerzhaftes, längerfristes "Sand im Getriebe" den Knorpel kaputt macht.

    Hallo Audo

    das hört sich aber gar nicht gut an, wenn Dir im alltäglichen Leben schon das Knie wegknickt.

    Bevor Du an ein Training denkst, solltest Du lieber einen Orthopäden aufsuchen, der die spezifischen Probleme erkennt und Dir ein ungefährliches Wiederaufbauprogramm zusammenstellt.

    Hallo Handballsportler

    orthpädische Einlage klingt im ersten Moment gut. Diese Einlage hat aber eine rein dämpfende Wirkung auf alle Kontaktzonen des Fusses, d.h. auch bei gewolltem Energieeinsatz -wie Richtungswechsel- wirst du eine Dämpfung erfahren. Wenn überhaupt solltest Du die Einlagen in diesem Geschäft in deinen Schuh einlegen und auf Herz und Nieren testen.

    Die Frage ist aber ehr warum du überhaupt Schmerzen an den Füssen, Unterschenkeln oder vielleicht Zehen hast. Wo genau ist ja egal, denn die Allzweck- Einlage wird es schon richten. Man sollte den Grund suchen und dann spezifisch angehen. Du ignorist den Grund sowie dessen spezifische Folgen und probierst einfach mal etwas aus. Kann man auch machen. Doch das ist dein eigener Versuch.

    Pevnov verzockt. Tauabo nicht gut genug. Philosphie: wir nehmen nur die besten Talente, welche auch in der BL und CL mitspielen können.
    Aber Sellin hat genau diese Qualitäten bewiesen. Hätte er vor der Verletzung von Richwien einfach mehr Spielanteile benötigt? Warum hat er diese nicht bekommen, hatte man Angst die eigene Philosphie konsequent um zu setzen?

    Hallo

    könnt Ihr mir die Philosophie der Nachwuchheranführung der Füchse erklären? Mit grossen Mühen und Mut zum Risiko hat man Spieler wie Sellin, Pevnov, Tauabo an die Bundesliga heran-/eingeführt. Das ehrhafte Ziel deutsche Talent zu fördern ist sympatisch.Die finanzielle Gründe für Berlin schienen klar.

    Doch nun könnte man den Lohn für diese Mühen einfahren uuuund lässt die Spieler einfach ziehen.

    Sind diese zu schlecht für Berlin, ihre Forderungen zu hoch, die Angebote der anderen Vereine zu gut oder das Angebot der Berliner zu schlecht? Was gibt es für Hintergrundinformationen?

    LG SLN!

    Für ein spezielles Training musste man deinen jetzigen Wurf gesehen haben.

    Meist genügt es einfach deinen Ball einmal täglich 8 mal mit voller Kraft gegen eine Wand zu werfen. Wenn Du Zeit hast dann mach auch 3x8 mit je einer Pause von 3 Minuten. Dies für 3 Wochen. Solltet ihr einen Geschwindigkeitmesser haben, kannst Du einen Vorher-Nachhertest deiner Wurfstärke machen. Oder mache vorher 3 Weitwürfe-> Weitenmessung und nachher wieder 3 Weitwürfe-> Weitenmessung.

    Berichte doch wieder in 3-4 Wochen:-)

    Kann man sich die Spiele als Aussenstehender auch an sehen -wenn ja, wie?- oder stehen die Videos nur ausgesuchten Personen zur Verfügung?

    Ellob: Ich könnte mir eine Handball- Sportschau noch Vorbild der Fussballer sehr gut vorstellen. Für mich ist "der eine" Spieltag in der HBL sehr zerrissen. Spiele über fünf Tage hinweg? Da baut sich innerhalb des Spieltages keine richtige Spannung auf, wenn nur einzelne Spiele übertragen werden. Jeder verfolgt nur seinen Verein und die tabellarischen Nachbarn. Aber die Liga wird nicht als Ganzes an den Mann gebracht. Auch sind die gezeigten Spiele nicht umbedingt die für diesen Spieltag dramaturgisch wichtigen Spiele. Beim Fussball werden die vermeindlich unwichtigen Spiele trotzdem gezeigt/vermarktet und damit ein Gesamtpaket geschnürt. Bei der Fussball- Sportschau sieht man sich auch die "unwichtigen" Spiele an. Vater und Sohn oder Freunde sitzen immer zur gleichen Zeit in der Woche zusammen am TV. Da entsteht ein Automatismus und HBL präsentiert sich als Ganzes, als eine eigene Marke. Dies lockt auch wieder Sponsoren in den Sport. Klar ist dies nur finanziellen wie personellen Ressourcen durchführbar. Die Profitabilität müsste natürlich vorher gegengerechnet werden.

    Kopie aus Zeit online (Füchse Berlin: Handball-Training auf dem Smartphone | Sport | ZEIT ONLINE)

    "Im modernen Handball wird dieser Aufgabe immer größere Bedeutung beigemessen, weil wir uns in einer gläsernen Liga bewegen", sagt Haase. Von der Bundes- bis zur Dritten Liga sind sämtliche Vereine verpflichtet, die Videos ihrer letzten Begegnung auf einem Online-Portal zur Verfügung zu stellen, in der höchsten deutschen Spielklasse beträgt die Frist dafür maximal 24 Stunden.

    Hat da schon jemand etwas davon gehört?

    Wenn das stimmt, wundert es mich um so mehr warum der DHB keine Handball-Sportschau auf die Beine stellt.

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, ist die Dicke (neben der Dichte und Verbindungsfestigkeit) der Knorpelschicht entscheidend. Einfach gesagt verhält es sich wie dein Bankkonto, je mehr drauf ist (und strapazierfähig der Knorpel) desto besser ist es. Da man keine Kontrolle hat, weiß man nicht genau wie viel Reserven du angereichert hast. (Später geht es hier noch weiter)

    Dass keine zusätzlichen Schäden vorhanden sind und Du ein X-Bein hast, ist dies in deinem Fall als sehr gut zu bezeichnen. Durch das X wird dein Körpergewicht mehr über die Außenseite „auf den Boden“ übertragen und damit deine Reserven auf der Innenseite geschont. Ein spezielles „Achsentraining“ hat meines Erachtens hierauf keinen grossen Einfluss. Ggf. können –wenn nötig/Schmerzen- Schuheinlagen die Achse noch mehr beeinflussen.

    Es gilt die Reserven weiter zu schonen, da das Tissueengeniering meines Wissens noch keine stabilitätsoptimierten Knorpel“platten“ entwickelt hat. Das bedeutet, dass Dir eine mehr oder weniger flüssige Masse aus Knorpelzellen unter eine Schutzmembran eingebracht wurde. Diese flüssige Masse muss sich erst einmal wieder zusammen finden. Wie stabil (über die Zeit) die Knorpelzellen untereinander vernetzen und einheilt, ergibt zusammen mit der Dicke des Regenerats deine Reserven. (Später geht es hier noch weiter)

    Auch solltest Du den Dehnungszustand der gesamten Beinmuskulatur optimieren, um den Druck von Gelenk zu nehmen. Auch zuviel Körpergewicht sollte vermieden werden. Die Muskulatur sollte vor allem in Richtung Propriozeption und Koordination verbessert werden, damit das Kniesystem schnell und optimal auf veränderte Situationen reagieren kann und somit die Knorpelzellen vor einer Überbelastung schützt. 
    Die Knorpeltransplantationen sind teuer, da die Zellen nach Entnahme aus Deinem Knie im Labor vermehrt werden müssen und in einer zweiten Operationen reimplantiert werden. Meist sind die Fallzahlen der einzelnen Studien klein, so dass hieraus keine unzweifelhaften Endschlüsse gezogen werden kann. In einer neueren Metaanalysen (wissenschaftliche Zusammenfassung der Arbeiten über ein Thema über mehrere Jahre) resümierten die Autoren an überblickten 460 Patienten mit „autologous and matrix assisted chondrocyte implantation demonstrated both 'good to excellent' histological results and significant improvement in clinical outcomes„ (The present state of treatments for articular cartilage defects in the knee.Perera JR, Gikas PD, Bentley G., Ann R Coll Surg Engl. 2012 Sep;94(6):381-7 Review). Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass in den zugrundeliegenden Arbeiten meist nur ein kurzer Zeitraum von ca. 5 Jahren überblickt wird. Dies liegt daran, dass die Methoden einfach erst vor 5 bis 10 Jahren erst so richtig angewendet werden. Grundsätzlich scheint sich jedoch die Matrix assoziierte Chondrogenese durch zu setzen. Hier werden in den freiliegenden Knochen (=Knorpelschaden Grad IV) kleine Bohrungen/Löcher gemacht und mit einer Kollagenmembran gedeckt. Das Anbohren des Knochens macht man schon seit Jahrzenten (=Bridie-Bohrung oder Mikrofrakturierung). Die Deckung mit einer Mebram ist jedoch neu. Die aus deinem Knochenmark austretenden, eigenen Stammzellen im Blut werden so vor Ort gehalten und bilden vor Ort eine „neue“ Knorpelschicht, den man Regeneratsknorpel nennt. Die Ergebnisse sind wohl so gut wie bei der Transplantation. Es muss jedoch nur einmal operiert werden und die Gesamtkosten sind auch viel tiefer. Wie gesagt, gibt es keine Langzeitergebnisse. Die American Association of Orthopedic Surgeons schlägt sogar vor Läsionen <4cm nur mit Mirkofrakturierung zu behandeln (Evidence-based therapy for cartilage lesions in the knee - regenerative treatment options, .Proffen B, von Keudell A, Vavken P., Z Orthop Unfall. 2012 Jun;150(3):280-9. doi: 10.1055/s-0031-1298387. Epub 2012 Jun 21. Review. German). Dies wohl auch unter dem Hintergrund, dass man sich die Volkswirtschaft/-versicherung die Masse an teuren Behandlungen schlicht weg nicht leisten kann und die anderen Methoden auch gute Ergebnisse erzielen. Nach dieser zusammenfassenden Arbeit gibt es jedoch noch keinen einheitlichen Anhandlungsalgorhythmus für Knorpelschäden.

    D.h. Du hast zwei Möglichkeiten: Ich will einfach Handball spielen, egal was dann noch –operativ- kommt. Oder Du schonst Deine Ressourcen und suchst dir kniegeeignete Sportarten. Egal welche Sportart Schmerzen und Schwellungsneigung sollten jedoch unbedingt vermieden werden, da diese eine Überlastung anzeigen.Gruss SLN

    Wie haben Sie das Anheilen der Knorpelzellen/die Dicke der neuen Knorpelschicht beurteilt? Per MRI/MRT, neuerlicher Arthroskopie oder nur aufgrund der Besserungstendenz ohne weitere Diagnostik? Wie dick ist die Schicht? Kann man davon ausgehen, dass Du Jg 1985 bist? Wie gross war die Fläche, die gedeckt wurde? War der Defekt innen oder aussen am Knie? Wie ist deine Beinachse (O- oder X-Bein, man besten wieviel Grad weicht die Mitte deines Knie aus dem Lot)? Sind sonstige Patholgien wie z.B. ein Meniskusschaden oder ein Kreuzbandriss vorhanden? Leider sind dies und nicht allein die Technik der Knorpelzelltransplation die entscheidenen Parameter. Vorallem wie dick ist die Knorpelschicht und wie viel Zeit ist seit der OP vergangen?

    Entschuldigung! Habe erst jetzt gesehen, dass Du noch jung bist. Wohlte dich nicht verunsichern. Mach dir mal keine Sorgen. Manchmal ist es einfach nur ein "Blauer Fleck", der noch ein bischen Zeit braucht. Wenn es aber nicht stetig besser wird, dann doch mal den Dok gucken lassen.

    LG SLN!

    Hallo

    ich war begeisterter Handball und nun begeisterter Zuschauer. Auch mein Sohn ist gut im Tor. Doch Handballprofi?

    Ohne mich auf ganz genaue Zahlen fest zu legen liegt das Gesamtbudget der Topvereine bei 10Mio und das der Vereine im unteren Drittel knapp über einer Mio. Also kann man sich gut ausrechnen wieviel ein Handballprofi verdient. (Bitte Zahlen und Gehälter gerne noch korrigieren) Das ist nicht so wie beim Fussball, wo man nur vom "Übers Feld laufen können" schon leben kann. Von Gehältern wie in der NBA, NFL oder dem deutschen Fussball sind wir weit entfernt. Mit diese könnte man sein Alterspolster anlegen. Aber mit Handball? Wenn Deine Karriere als durchschnittlicher Handball- Profi -nicht einmal verletzungsbedingt, sondern- altersbedingt endet, dann brauchst Du einen Beruf, der dich über Wasser hält. Einzelne Ausnahmen gibt es natürlich immer. Meines Erachtens sollte das Hauptaugenmerk auf der Schule und einer Ausbildung liegen, die dich durchs ganze Leben bringt. Ausser natürlich dein Sohn ist handballverrückt, dann gibt es eh kein Halten. Dann würde ich auch eine ideale Kombination aus Ausbildung und Handball anstreben. Doch mit einem 13jährigen würde ich da nichts forcieren. Unterstützen ja, aber ehr mal schauen, wo der "Ball sprich Dein Sohn hinrollt".

    Hallo

    Blau heisst Blutergruss oder Hämatom auf fachchinesisch. Das kann solange Schmerzen machen bis das Blut wieder weg ist. Je mehr Blut desto länger braucht der Körper bis er dies wieder aufgenommen hat. Doch je mehr Blut desto mehr kann auch kaputt gegangen sein. Je nach Traumamechanismus (z.B. Sturz auf die Hüfte, Schmerz bei Drehbewegung oder Wurf) kann etwas anderes kaputt gehen. Dies macht in der Regel jedoch mehr Schmerzen. Lass mal deinen Vereinarzt oder den Dok deines Vertrauens darauf schauen. Der muss dann entscheiden ob weitere Diagnostik (Röntgenbild und/oder Ultraschall) notwendig ist. Absplitterung am Knochen oder knöcherne Sehnenausrisse (bei jungen Spieleren mit offenen Wachstumsfugen) sieht man im Röntgen. Ist ist -wie gesagt- meist mit mehr Schmezen verbunden. Wenn weiterhin eine Schwellung (ggf. mit einem richtgen "Kissen" an dieser Stelle) besteht, kann sich der Bluterguss abgekapselt haben. D.h. dein Körper hat eine Hülle um die Flüssigkeit gebildet, die ein Aufsaugen (Resorption) des Flüssigkeit verhindert. Das sieht man durch die Untersuchung, ggf. mit Sonographie. Der Bluterguss kann aber auch nur für sich noch Schmerzen machen, ohne dass etwas grösseres Kaputt gegangen ist.

    Also lass mal Deinen Mannschaft-/Vereinsarztarzt drauf schauen! Gute Besserung!

    Hallo

    Wenn noch eine Schwellungsneigung besteht, macht eine elastische Bandage Sinn um das Anschwellen (verhindert die Zellregeneration) zu verhinden. Um mehr Stabilität zu bekommen hilft die Bandage jedoch nur bedingt. Hattest Du zum Knochenbrüch auch noch eine Bandruptur, dann sollte im Verlauf das Ausheilen des Bandes klinisch getestet werden. Ist es nicht stabil ausgeheilt, machen ggf. "Bandagen"/Orthesen mit stabilisierungselementen a la Sprenger Sinn, um das Band zu unterstützen und ein Umknicken zu verhindern. Doch dann muss man sich wirklich überlegen, ob Handball als Sport noch Sinn macht. Mit oder ohne intakten Bändern sollte man die sprunggelenk-stabilisierenden Muskel koordinativ wie propriozeptiv aufarbeiten. Eine elastische Bandage ohne Stabilisierungselemente kann hilfreich sein. Diese aktiviert deine Sensoren früher, damit deine Muskeln schneller auf eine geänderte Situation reagieren und dich damit schützen. Letztendlich sollte man sich aber weniger auf die Bandage sondern mehr auf seine eine Muskulatur verlassen. D.h. sauber rehabilitieren und austrainieren.

    Gute Besserung

    Hallo

    nach 3,5 Monaten sollte der Knochen stabili verheilt sein (Arzt/Röntgenbild fragen). Wenn er das ist, dann kannst Du wieder einsteigen. Den restlichen Körper kannst Du ohne Probleme mit Krafttraining bearbeiten. Mit dem gesunden Bein kannst Du Gleichgewichts-Koordinationsübenen machen. Dies gibt positive Rückmedlung an das kranke Bein. Der Fahrradergometer sollte ebenfalls schon möglich sein. Dies kann die Sprunggelenksbeweglichkeit und deine Kondition verbessern.

    Lokal sollte als erstes der Knochen stabil verheilt sein. Im nächsten Schritt wird sukzessive die Belastungsfähigkeit (Steigerung der Gewichtsbelastung) und die Gelenkbewegichkeit gesteigert. Beides führt zu einer Erhöhung der Schwellungsneigung -> wieder Abschwelln lassen=>Bein hoch+lokale Kühlung, ggf. Salben, ggf. eastisch wickeln. Die Schwellungstendenz wird mit der Zeit abnehmen.

    Das Aufarbeiten der Gelenkbeweglichkeit hat zwei Komponenten: die Verkürzung der Wadenmuskulatur/Achillessehne und die "Verkürzung/Vernarbung" der Gelenkkapsel. Grundsätzlich resultieren hieraus zwei Übungen das "Strecken und Beugen des Sprunggelenks" bei gestreckten und bei gebeugten Knie. Dies kann aktiv durch deine eigene Muskulatur oder passiv durch dein Körpergewicht (Dehnung so wieder du es beim Sport schon immer gemacht hast) erfolgen. Hattest Du vor dem Unfall schon einen schlechten Dehnungszustand (Gegenseite anschauen, =orthopädischer Risiofaktor/Hypothek), dann musst du dieses Defizit nun extra aufarbeiten, was letzendlich Zeit kostet. Die aktiven und passiven Dehnungsübungen kannst du 1x/Stunde machen. Am häufigsten ist "das Hochziehen des Fusses zur Nase" das Problem, da eine Verkürzung der Wadenmuskulatur mittlerweile ein Volkserkrankung darstellt. Hierzu einfach den Fuss für 12-15s in Richtung Nase hochzeihen, einmal bei gestecktem und einmal bei gebeugtem Knie. Die Übungen jedoch nicht zu lange am Stück machen. Dies führt zu Überlastungsreaktion. Lieber sukzessive Steigern, aber regelmässig trainieren.

    Du solltest aber die Rehabilitation eng mit Deinem Arzt abstimmen, denn plötzliche Übermotivation kombiniert unzeitgemässen Therapieformen können fatale Auswirkungen haben!

    Gute Besserung!

    Ich finde auch, dass die Liga spannend ist/wäre. Doch man bekommt es nicht so richtig mit. Ich persönlich sehe die Hauptprobleme nicht bei den Vereinen der Liga, der Finazstärke oder dem Play-Modus. Für mich steckt das Hauptproblem im sog. "Spieltag".

    Ein "HBL- Spieltag" streckt sich über eine ganze Woooocheeee hinweg (Anfang Dienstag- Ende Sonntag). Da kommt für mich keine Spannung auf, zumal vielleicht 3 Spiele übertragen werden. Was passt in den anderen Spielen? Wie umkämpft ist das Mittelfeld, wer kann seine Ambitionen auf die CL wahren? Was passiert auf den Abstiegsplätzen? Wer war der Goalgetter an diesem Spieltag usw.. Man sieht nur einzelne Spiele, jedoch keinen Zusammenhang. ICH WILL DAS ALLES AUF EINMAL WISSEN, DEN ZUSAMMENHANG DER LIGA ERFAHREN und nicht mir die Informationen scheibchenweise aus dem Internet saugen. Das ist Stückwerk selbst zusammen tragen. Das ist nicht spannend. Und mit meinem Sohn kann ich die Spiele unter der Woche um 20.15 Uhr auch nicht ansehen. Die Flamme, die weitergegeben werden sollte, erlischt.

    So wie beim Fussball sollte es gehen: Spitzenreiter gegen Aufsteiger, Aufsteiger untereinander, Mittelfeld gegen....und das Alles an einem, gleichen Tag. Das wird aus Stückwerk eine Show, eine Liga. Gut wäre z.B. der Sonntag, 15.00. Der Fussball würde keine Zuschauer abziehen und es könnte wie oben skizziert ein grosser Showdown für eine Handball-Sportschau (immer Sonntag 18.00) aufgebaut werden. Hier wären dann nicht nur die üblichen Verdächtigen zu sehen, sondern auch immer wieder(!) die Unterdogs. Hüttenberg habe ich 2011 nie gesehen, Neuhausen 2012 bis jetzt auch nicht (waren näturlich auch im TV). Das wäre auch eine zusätzliche Motivation für die Spieler, wenn Sie jede Wochen im TV sind.

    Jetzt habe doch schon einige Vereine eigene TV-Formate, wie Balingen oder Grosswallstadt. In der SAP- Arena waren beim Spiel gegen die Füchse mehr als 6 Kameras am Start. Da müsste man doch eine flächendeckende Aufzeichnung aller Spiele an einem Spieltag hinbekommen. Wenn schon nicht mit Sport1, dann sollte die HBL das selber machen. Vielleicht am Anfang nicht alles an einem Sonntag (später dann), sondern an einem Mittwoch. Spieltag Dienstag, Sportschau Mittwoch (damit noch Zeit für's SChneiden bleibt). Ich würde mir dann die Handball-Sportschau ansehen. Ob dann die Show im Internet oder im TV gezeigt wird, ist eigentlich egal. Die Grenzen sind da eh schon verschwommen. Doch es sollte erst einmal eine Show haben!

    Handballtorwart-Ellenbogen, Torhüter-Ellenbogen

    Hallo Zusammen
    der Torhüter- Ellenbogen entsteht, wenn man immer wieder bei durchgestrecktem Ellenbogen mit einem Arm den Ball abwehrt. Die Wucht des Schusses kann von der Gelenkbeweglichkeit und den Muskeln als Absorber nicht stufenweise gedämpft werden, da das Gelenk verriegt ist. Ist dann noch die Schulter hinter der Körperebene, dann kann die Beweglichkeit der Schulter die Energie auch nicht aufnehmen, da diese auch schon am Anschlag ist. Somit landet die Energie der Würfe direkt und immer wieder auf den Gelenkflächen und in den Bändern. Vorne sowie an den Seiten wird der Kapselbandapparat gedehnt (Schmerzen hinten und ggf. vorne). Bei nur leicht abgewinkeltem Ellenbogen landet die Energie in Deinem Innenband (wenn die Schulter bereits am Anschlag ist), das dann sukzessive aufgedehnt wird (Schmerzen innen).

    Um dieses Problem zu vermeinen solltest Du zum Einen Dein Abwehrverhalten ändern. Du muss unbedingt mit Deinem Körper so gut als möglich hinter den Ball kommen ("Schnelle Beine"). Auch sollte sich der Oberarm vor der Körperebene befinden, damit die Schulter noch nach hinter ausweichen kann und damit die Energie dosiert über die Muskulatur aufgenommen werden kann. Zweitens wenn möglich mit beiden Armen abwehren, damit sich die Kraft auf bei Arme verteilt. Diese Abwehrtaktik biete sich vor allem bei Fernwürfen sowie Würfe von aussen an. Muss man trotzdem einmal mit einem Arm abwehren, sollte sich der Arm vor der Körperachse befinden, damit der Arm über das Schultergelenk noch nach hinten ausweichen kann und damit die Energie spitzenarm absorbieren kann.

    Spezifisches Training ist das Auftrainieren der Unterarm Beuger und Strecker. Diese ziehen im Verlauf der Bänder über den Ellenbogen und stellen neben Bizeps und Trizeps die aktiven Stabilisatoren des Gelenks darstellen. Diese absorbieren die Kräfte vor Ort. UND das Dehnen der Muskelatur nicht vergessen, um die Ausbildung von Sehnenansatzreizungen zu verhindern. Diese schmerzen zwar auch an der Innen- und Ausseneite des Ellenbogen, doch sind diese eindeutig den Sehnenansätzen zu zuordnen.


    Um deine Wahrnehmung hierauf zu schärfen, kannst Du z.B. ein Kinesiotape oder auch ein anderes Tape auf die Haut in einer optimalen Abwehrposition festkleben (Ellenbogen sowie Schulter). Verlässt Du wahrend der Abwehraktion die optimale Position, dann gibt Dir deine Haut Rückmeldung.

    Grüsse aus dem Süden

    SLN

    Hallo Soon

    so wie ich Deinen Text lese, enthält es 3 Kernpunkte:

    Spieleralter, Spielerentwicklung und Torhüterpsychologie

    ad 1: Natürlich kannst Du nicht erwarten, dass Du als ein zwei Jahre jüngerer Spieler gleich voll im oberen Drittel der Spielercharts einschlägst. Neben den geänderten körperlichen Voraussetzungen haben natürlich auch die spielerischen Fertigkeiten und die geistigen Fähigkeiten der Gegenspieler zugenommen (letzteres manchmals auch nicht;-)). Der Trainer stellt dann natürlich seine Spieler auf monotones Abwehrverhalten ein.

    ad 2: Durch diese Entwicklung bist Du relativ gesehen ins Hintertreffen gekommen. Aber bei Gleichaltrigen hast Du immer noch die Nase vorne. Das ist ja der Sinn daran, dass C-Jugendliche in der B- Jugend (B in A, A bei Herren usw.)mitspielen dürfen! Das Hintertreffen soll bei Dir einen Denk-Entwicklungsprozess in Gang setzen. Dies hat es allen Anschein nach auch getan, sonst hättest Du nicht gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Jetzt liegt es an Dir (!) und Deinem Trainer-Betreurer-Mentorenstab hieraus etwas zu lernen und Dich zu entwickeln. In diesem Entwicklungsprozess trennt sich mit der Zeit die "Spreu vom Weizen", will heissen das ist der Grund warum es Bundesliga-Spieler und Kreissklasse-Spieler gibt.

    ad3: bei 60-70% gehaltenen Bällen muss die gegnerische Mannschaft ja gar nicht mehr antreten. Hut ab! "Weltklasseniveau" fängt aber schon bei 50% an! D.h. Du setzt Dich selbst unter einen nicht zu erfüllenden Erwartungsdruck. 2o% sind für einen C- Jugendlichen in der B- Jugend gar nicht schlecht! Du solltest keine Statisten über dich selbst machen, sondern Dich auf Dein Spiel, Deine Fehleranalyse konzentrieren und die Konsequenzen hieraus in dein Spiel einfliessen lassen. Hierzu genügt die Einteilung gut, mittel oder schlecht gehalten völlig. Gut und mittel in der B-Jugend, sind ein sehr gut in der C-Jugend. (Statistiken sind Aufgaben des Trainers. Nur sollte er diese Staistik für sich behalten und nur die Trainingskonsquenz/Spielverhalten an den Spieler weitergeben).

    Also ganz normaler Entwicklungsprozess. Jetzt liegt es an Dir hieraus etwas Positives daraus zu machen!

    Gruss SLN!

    Hallo,

    so wie Du es beschreibtst, könnte es eine SLAP- Läsion gewesen sein. Hierbei kommt es zu einem "Abreissen"/Einreissen des Sehnenansatzes der langen Bizepssehne im Gelenk. Diese setzt am oberen Pfannenrand an und hat direkte Verbindungen zur Gelenklippe. Diese obere (superiore) Gelenklippe (Labrum) reisst nach vorne (anterior) und hinten (posterior) ab (= SLAP)

    Jetzt gibt es drei Möglichkeiten: Entweder ist die Annaht insuffizent, dann hast Du in der klinischen Untersuchung Bizepssehnenzeichen. Oder bei der Naht kam es zu einer Verürzung der Sehne, dann kann man Bizepszeichen haben, meist schmerzt jedoch der Muskel selbst. Oder es ist etwas ganz anderes.

    "Ganz andere Probleme", die sich häufig nach Schulteroperationen einstellen, sind eine leichte -hierdurch oft übersehene- Kapselverkürzung (die Gelenkbeweglichkeit ist hierbei nicht seitengleich) durch postoperative Rühigstellung und/oder Muskelkraftminderung der Rotatorenmaschette. Auch gesellen sich gerne schmerzhafte Muskelpunkte in der umgebenden Muskulatur hinzu, die auch Druck überregional ausstrahlen können (sog. Triggerpunkte). Das Beschwerdebild sollte sich dann aber -im Vergleich zu vor der Operation- geändert haben.

    Am besten Du gehst nochmals zu Deinem Operateur und schilderst Ihm genau bei welcher Situation wo die Beschwerden auftreten. Warte hiermit nicht zu lange, da sich Entzündungen chronifizieren können und du Dir vielleicht auch falsche Bewegungsmuster aneignest/Ausweichbewegungen, die dann für sich wieder andere Schmerzen auslösen können.

    Gute Besserung SLN!