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Niemand hat jemals behauptet, dass deutsche Schiedsrichter unfehlbar sind. Aber sie genießen in der Spitze - im internationalen Vergleich - nach wie vor mit die beste Aus- und Weiterbildung und hohes Ansehen. Das ist mit ein Ergebnis aus der Tatsache, dass hinter den Kulissen sehr kritische Spielanalysen statt finden und über die ganze Saison hinweg eine stetige Weiterbildung erfolgt.
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Ist jetzt nicht bös gemeint, aber sollte das nicht eine Selbstverständlichkeit in einer Sportart sein, die sich selbst an zweiter Stelle der Ballsportarten sieht? Du hebst das so hervor, als ob das eine ganz besondere Einzigartigkeit sei, dabei macht das ein guter Kreisschiedsrichterwart auf unterster Ebene mit dem ihm gegebenen Mitteln so. Kritisch werden solche Hervorhebungen dann, wenn die subjektiven Beobachtungen über mehrere Spielzeiten hinzukommen und man z.B. bei Hartmann/Schneider oder bei den Pritschows so gut wie keine Verbesserungen der Leistungen beobachen kann. Wie gesagt, sehr subjektiv, aber das sind wohl überwiegend alle Fans und User hier.
Was hinzukommt und wohl auch sehr subjektiv auf die Leistung der Schiedsrichter angerechnet wird, sind schwerpunktmäßige Regeleinhaltungen zu jedem Saisonbeginn. So war letzte Saison zu Anfang ein relativ wildes Gepfeiffe bei falschen Sperren, was der gemeine Fan in der Halle und vor dem Bildschirm halt so nicht mitbekommt. Da ists einige Spiele so wüst hin und hergegangen mit Freiwürfen, dass die "Schuld" daran absolut fälschlicherweise den Schiedsrichtern angelastet wurde. Wie Steinar schon zitierte, ein erfahrenes und bereits festgespieltes Team hat damit keine Probleme, ein aufsteigendes Team in der Hoffnung auf internationale Berufungen geht an die Regeleinhaltungen halt gehorsamer ran, als es z.B. die Methes "nötig" haben. Aber über die Saison gleicht sich jede Leistung aus und solange die Schiedsrichter meist besser sind als die Spieler usw. ( sind schon 10 Euro ins Phrasenschwein, das reicht) 