Beiträge von Lasse

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    Original von SteamboatWillie
    Mal wieder eine Regelfrage wie toll!

    TO, Disq B, FW für A

    Was der Abwehspieler macht in definitiv eine regelwidrigkeit, egal ob der Gegenspieler den Ball hat oder nicht. Es muss also mit FW für A weitergehen.
    Jetzt könnte man fragen ob das was A10 da macht noch zur Wurfaktion gehört. Für mich ja, daher Disq. Wenn nicht kann mans auch mit Gesundheitsgefährdend begründen.
    je nach härte könnte man auch mit 2min überlegen vor Ort überlegen aber rein Regeltechnisch müsste es eigentlich rot sein.

    Bin auf die Auflösung und andere Meinungen gespannt.

    Dem stimme ich vollkommen zu, außer (ohne das gehts ja nicht :D) TW B hatte den Ball zum Zeitpunkt des Fouls. In dem Fall wäre es dann ja doch Abwurf.

    Der Beschreibung nach würde ich aber sagen, dass er den Ball entweder gar nicht hat, oder schon wieder abgespielt hat, also gebe ich den FW für A.

    Du scheinst da über Insiderwissen zu verfügen, damit kann ich leider nicht dienen. Nach den Informationen, die man über Google findet, ist bei Mailand nicht die Rede von Bilanzen, sondern immer nur von den Verwicklungen im Bestechungsskandal. Und dass auch nur ein einziger deutscher Fußballer bestraft wurde, gehört anscheinend auch zu den internen Informationen. Von Geldstrafen gegen Vereine oder gar Punktabzug konnte ich auch nichts finden, nur, dass einige Spiele wiederholt wurden und zum Beispiel der HSV eine Entschädigung erhalten hat.

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    Original von frank1706
    Im Handball ist das einzige was öffentlich greifbar ist, das die Staatsanwaltschaft gegen den THW ermittelt. Bei allen anderen öffentlichen Vorwürfen wird seitens der EHF und des DHB nur schöngeredet

    Oder haben DHB und EHF beim russichen Zoll Akteneinsicht beantragt? Das wäre der erste Schritt. Und wenn die nicht gewährt wird, muss man halt rechtliche Wege gehen um Die Schuld oder Unschuld zu beweisen.

    Aber wer sind die Ermittler, wo wird ermittelt und welche Vorwürfe werden verfolgt. Und sind alle Schiedsrichter die mit solchen Vorfällen an der öffentlichkeit waren fürs erst suspendiert? Nicht als Vorverurteilung sondern um diese und die Liga erst mal zu schützen.

    Ich hoffe, du glaubst nicht ernsthaft, dass es zu laufenden Ermittlungen ausgiebige Informationen für die Öffentlichkeit gibt? Das wäre nämlich ziemlich naiv...

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    Original von frank1706
    Was wird denn passieren wenn einem Schiedsrichter Bestechlichkeit nachgewiesen wird und dieser ein Spiel geleitet hat welches maßgeblich für den Abstieg oder internationale Teilnahme war und mit merkwürdigen Schieri Entscheidungen ausging.

    Denkt mal drüber nach.


    Gruß Frank

    Ich hoffe, dass alle Spieler, Funktionäre, Vereine und Schiedsrichter, die an solchen Manipulationen beteiligt waren, bzw. denen man es nachweisen kann (was leider das Schwierigste sein wird), entsprechend bestraft werden, seien es nun Sperren oder aber Zwangsabstiege und Titelaberkennungen. Ob es nun aber wirklich so weit kommen wird, wage ich zu bezweifeln...

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    Original von frank1706
    Da haben andere Sportarten doch wohl vorgemacht, wie man mit sowas umgeht. Hoyzer, Fußball, Deutschland, Italien, nur um mal ein paar Stichworte zu nennen. Und da wuren auch durchaus Vorzeigevereine bestraft.

    Und weil die so gnadenlos durchgegriffen haben, hat z. B. der AC Mailand als verurteilter Verein die Champions League gewonnen...
    Und in Deutschland wurden ja gleich reihenweise Spieler und Vereine bestraft...
    :rolleyes:

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    Original von Forticia
    Wenn so ein Fall eintritt wird der Spielertrainer die Schiedsrichter wohl schon vor dem Anpfiff auf die Lage hinweisen .Dann wird der Fehlende Pass auf der Rückseite Vermerkt und gut ist es .

    Ich weiß ja nicht... wenn mir vor dem Spiel ein Trainer sagt, dass zwei seiner Spieler im Laufe des Spiels disqualifiziert werden, wäre ich vermutlich erstmal ziemlich irritiert... :D

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    Original von b738
    Theoitetos

    Bei uns in Westfalen gibt es auf der Rückseite die Rubrik "Fehlende Spielerpässe". Dort rägt der Spieler seinen Namen und Geburtsdatum leserlich ein und unterschreibt das dann noch

    Darf der Spieler das da wirklich selber eintragen? Ich bin bei meiner Antwort ja davon ausgegangen, dass schon irgendwer anders (SR, Kampfgericht etc.) die Eintragung vorgenommen hat und er nur noch unterschreibt - davon, dass er die Eintragung selber vorgenommen hat, stand ja nichts im Eingangspost.

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    Original von Jugendtrainer
    Sachverhalt:
    Mannschaft A ist mit begrenzten Kader angereist. In der zweiten Halbzeit fallen zwei Spieler von Mannschaft A durch Disqualifikation aus. Der Spielertrainer lässt sich als Spieler nachtragen. Eine Passkontrolle der Schiedsrichter kann nicht stattfinden, da der Pass nicht mitgeführt wird. Der Spielertrainer unterschreibt auf der Rückseite des Spielberichtes.

    Wie haben die Schiedsrichter zu entscheiden?

    Gar nicht. Der Trainer ist als Spieler eingetragen und damit teilnahmeberechtigt.

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    Original von Jugendtrainer
    Wie entscheidet der Staffelleiter?

    Der wird die Spielberechtigung überprüfen und wenn die vorliegt, die Strafe für den nicht vorliegenden Pass aussprechen (wie hoch war die noch gleich? 5 EUR?) und alles ist gut. Wenn die Spielberechtigung nicht vorliegt, wird das Spiel vermutlich als verloren gewertet.

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    Original von TSCBesteht nach dem jetzigen Regelwerk für euch eine Möglichkeit den Abwehrspieler schneller wieder zu einem besonnerenen Abwehrverhalten zurück zuführen.
    Richard

    Kurze Antwort: Ja, die Regel gibt hier eine direkte DQ her. Spätestens nach der dritten oder vierten DQ sollte der Spieler es lernen.

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    Original von Theoitetos
    Lasse
    Viel Spass beim pfeifen ;)

    Danke, ich hatte schon meinen Spaß. ;)

    In der geschilderten Situation bewegt der Abwehrspieler sich in den Wurf, bei dem es ja vermutlich auch zu sehen war, dass der eben nicht über die Abwehr geworfen werden sollte. Also ist es meiner Meinung nach kein Angreiferfoul (anders könnte die Situation aussehen, wenn der Abwehrspieler ruhig steht, aber um so eine Situation geht es hier ja nicht), sondern ich warte ab, wer den Ball erhält, unterbreche ggf. wegen der möglichen Verletzung und lasse das Spiel dann dem Ballbesitz entsprechend weiterlaufen.

    Und um nun wieder den Bogen zu meiner TW-Bemerkung zu bringen: Wenn wir nun anfangen, dafür, dass der Abwehrspieler sich selber in Gefahr bringt, auch noch Angreiferfouls zu geben, dann müssten wir in der Konsequenz auch das An(bzw. Ab-)werfen des TW ahnden. Oder, um die Vergleichbarkeit der Situationen zu erhöhen, wenigstens die Schüsse beim TG. Denn soweit ich weiß, unterliegen Feldspieler und TW nach wie vor den gleichen Regeln, mit gewissen Ausnahmen wie Betreten des Torraums, Fußkontakt etc.

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    Original von Lothar Frohwein
    Sonderfälle, Sonderfall des Sonderfalls.

    Es geht um folgenden Sachverhalt (der Ausgangsbeitrag dieses Themas):


    Eindeutiger Sachverhalt. Eindeutige Lösung! S.o.

    Bliebe die Frage: Welcher Verband ist so doof, in einer Gegend, in der Karneval gefeiert wird, an dem Tag ein Spiel anzusetzen? ;)

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    Original von Arcosh
    Meiner Meinung nach verlangt Regel 2:4 eine sofortige Wiederholung des Siebenmeters.


    Jetzt lässt sich natürlich darüber streiten, ob "das Spiel beenden" nur für das tatsächliche Spielende gilt oder auch für das Ende der ersten Halbzeit. Da in den ersten beiden Absätzen von Regel 2:4 das Ende des Spiels, der Halbzeit oder einer Verlängerung vollkommen gleichwertig in Bezug auf die Ausführug des Freiwurfes bzw. Siebenmeters behandelt werden, würde ich auch den letzten Absatz dementsprechend auslegen. Demnach müsste der Siebenmeter wiederholt werden bevor die Schiedsrichter die Halbzeit beenden.

    Gehen wir jetzt mal davon aus, dass das so richtig ist: Würden sich die beiden Regelverstöße der SR gegenseitig aufheben? ;)

    "Gar nicht so falsch" ist nett geschrieben... um genau zu sein, muss der Wurf sogar wiederholt werden.

    Hier hätten die SR die Szene natürlich verhindern können, wenn sie mit dem Anpfiff nicht bis zwei Sekunden vor Schluss gewartet hätten, bzw. diese zwei Sekunden ebenfalls noch.

    Ich habe das angesprochene Spiel nicht gesehen, von daher kann ich mich nur auf Formulierungen beziehen.

    Bei der ersten Aussage stimmt das, was nach dem "oder" kommt. Ein Ball-orientierter Angriff kann niemals eine Tätlichkeit und damit ein Ausschluss sein, eine Tätlichkeit muss immer gegen den Gegner gerichtet sein.

    Die bedeutet natürlich nicht, dass jeder Versuch, den Ball zu erobern, erlaubt ist, bzw. dass es dafür keinen Ausschlüss geben kann. Wenn ich zum Beispiel dem Gegenspieler zwei Zähne ausschlage, damit er den Ball fallenlässt, habe ich zwar den Ball erobert, aber trotzdem eine Tätlichkeit begangen.

    Aus einem "normalen" Zweikampf, bei dem, wie oben geschrieben, deutlich versucht wird, den Ball zu spielen, fällt mir keine Situation ein, in der ein Ausschluss gerechtfertigt wäre.

    Dieses PDF-Dokument könnte schon mal einen Überblick verschaffen.

    Besonders interessant dürfte für dich und deinen Sohn Punkt 7 sein:

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    7. Transfer Fee for Students
    7.1. The transfer administration fee in accordance with 3.1.1.2. above shall not be payable in cases in which a player transfers to another country within Europe under an international students exchange programme. In addition, individual exemptions may be granted to clubs in nations having development status.


    Wenn ich das also richtig verstehe, trifft dieser Punkt genau eure Situation und ihr wärt meiner Meinung nach (!) demnach von den ganzen Registrierungsgebühren ausgenommen.

    Irgendwie zeigt das doch wieder, dass sich Beobachtungen teilweise in ihrer eigenen Realität befinden. Die Regel/das Reglement an sich ist ja schon nur bedingt sinnvoll, aber dies auch noch mit aller Gewalt durchdrücken zu müssen, ist einfach nur lächerlich.

    Die Leidtragenden sind die Mannschaften, die sich auch beim Stehen sportlich fair verhalten sowie die SR, die gezwungen sind, das auch noch zu bestrafen, weil sie sonst selber einen vor den Latz kriegen...