Beiträge von Lasse

    Ich denke auch, dass es zu genau diesem Thema bereits mehr als genug Threads gibt, das muss man nicht auch noch in andere Beiträge mit einbringen, das wird nämlich sonst sehr unübersichtlich.

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    Original von buhli34
    Moin Moin,
    schön, dass ihr alle das nette Video genauer betrachtet und analysiert habt. Was Ihr nicht sehen könnt, war eine nach vorne getreckte Faust des Abwehrspielers die unterhalb der Brust einschlug.

    Ich denke mal, das ist in etwa das, was sich einige auch gedacht haben, aber wie du schon schreibst, sehen konnte man es auf dem Video nicht.
    Jetzt stell dir mal vor, wie du als SR dastehst, wenn du genau diese (bzw. eine ähnlich blöde) Perspektive hast und womöglich noch alleine pfeifst. Dann darfst du den Gelben nicht bestrafen, weil du nichts gesehen hast. Und den Schwarzen wird es eher nicht trösten, wenn du ihm sagst "Junge, tut mir leid, aber ich hab nur deine Tätlichkeit gesehen, deswegen darfst du jetzt ein paar Spiele zugucken."
    Das sind nämlich die richtig blöden Momente im SR-Leben.

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    Original von Frodo
    Nur mal bildhaft gesprochen, da steht der Abwehrspieler, völlig regungslos zwischen Angreifer und Kreis, vielleicht etwas auf bzw. im Kreis, und wird vom Angreifer umgerannt. Wer in solch einer Situation dann auf 7-M entscheidet hat mit Sicherheit die Sympathie des Publikums auf seiner seinte.

    Einzige Ausnahme die ich hier zulassen würde, wäre, wenn der Abwehrspieler sich ein Vorteil durch das Betreten des Torraums geschaft hat, dann vielleicht.

    Der Abwehrspieler verschafft sich definitiv einen Vorteil durch das Betreten des Torraums, denn ohne dies wäre es gar nicht zum Stürmerfoul gekommen, und da das Torraumbetreten vor dem Stürmerfoul war, kann es da nur 7m geben.
    Dass das Publikum es nicht versteht, muss dir als SR eigentlich herzlich egal sein.

    Ich stelle mir nur grad die Frage: Was genau hat der Abwehrspieler eigentlich getan? Genauer gesagt, was haben wir mit der Kameraeinstellung gesehen? Ich persönlich habe nur gesehen, dass der Abwehrspieler rauskommt und mit dem Angreifer zusammenstößt. Das sind für mich maximal 2min, aber keine DQ. Dass der Angreifer selber Schmerzen hat, kann theoretisch genausogut Schauspielerei sein. Ist zwar nur eine Mutmaßung, aber dem Abwehrspieler einen Schlag in den Magen zu unterstellen, wäre das gleiche. Wie gesagt, zumindest aus der Perspektive, die in dem Video zu sehen war.
    Aber was den Ausschluss des Schwarzen angeht, denke ich, sind wir uns im großen und ganzen (sorry, Theoitetos ;)) einig. Und was die Bestrafung des Gelben angeht, hoffe ich, dass die SR mehr gesehen haben als ich.


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    Original von Alex
    Ich ziehe vor bei Prügeleien nicht dabei zu sein.


    Dem kann ich mich übrigens nur anschließen. :D
    Obwohl es mir (von der Schreibarbeit mal abgesehen), eigentlich egal ist, wieviele Disqualifikationen und Ausschlüsse ich verteilen darf.

    OK, ich löse es mal auf, so wie es unser Bezirk entschieden hat (Teddy hat natürlich Recht, was unseren Bezirk angeht... :D):
    Regelverstoß der SR ja, aber nicht spielentscheidend... :lol:
    OK, es war beides in der 1. HZ, somit kann man über spielentscheidende Situationen natürlich streiten, aber den Regelverstoß kann ich ehrlich gesagt auch nicht erkennen.
    Aber ehrlich gesagt ist es mir fast egal, warum der Einspruch abgeschmettert wurde (bin ja Betreuer von Mannschaft A), hauptsache wir behalten die zwei Derbypunkte. :P

    Moin.
    Folgender Fall in unserer Frauen-Bezirksliga:
    Spielerin A 4 bekommt eine 2min-Strafe. Etwa 10 Minuten später geben die SR ihr eine Verwarnung, was beide nicht mitbekommen, ebensowenig wie das Kampfgericht (Sekretär von B).
    Der Trainer von B merkt es aber und legt nach dem Spiel Protest ein, das Spiel endete 24:23 für A.

    Jetzt erstmal die Frage: Ist es ein Regelverstoß der SR, da die Progressionsreihe nach Regel 8:3 nicht eingehalten wurde, oder sind die SR durch die "sollte-Formulierung" in Regel 16:1 vor einem Regelverstoß geschützt?

    Ich habe heute zufällig das Ergebnis und die Begründung erfahren, aber ich würde gerne erstmal eure Meinungen hören.

    Wenn die SR nicht auf Absicht der dänischen Spielerin entschieden haben, dann ist der Freiwurf absolut richtig, denn bei Verletzung des TW ist sofort zu unterbrechen, da es ansonsten unsportlich wäre, ein leeres Tor trifft schließlich (fast) jeder.
    Wobei ich persönlich denke, dass das mit dem nichtbewegen des TW immer etwas zu genau genommen wird, da wird so verfahren, sobald sich irgendwas beim TW regt, hat er sich bewegt. Ich denke, einen gewissen Bewegungsspielraum sollte man dem TW schon zugestehen. Man stelle sich mal vor, der TW will sich schützen, indem er den Kopf zur Seite dreht und bekommt den Ball dann ans Ohr. Sowas gilt dann auch als bewegt und damit Pech gehabt...

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    Original von dieKleine


    Schade das mir manche Schiris trotzdem kein Foul pfeiffen wenn ich im Wurf bin und der Ball wird rausgeschlagen. Ich glaube ohne Körperkontakt ist es schon in Ordnung.

    Es gibt auch Schiedsrichter, die pfeifen den Anwurf weg, wenn er nach vorne ausgeführt wird und das ist trotzdem falsch.
    Man kann als Abwehrspieler immer das Glück haben, dass die SR es nicht sehen oder ahnden, man kann aber auch genausogut das Pech haben, dass der Angreifer einfädelt und man für nichts eine DQ bekommt.
    Handball lebt nunmal von Fehlern, sowohl auf Seiten der SR als auch auf Seiten der Spieler, denn ohne Fehler würden die Spiele 0:0 ausgehen.

    Ich denke, man kann sich dem hier anschließen:

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    Original von Frodo
    tse.... das schaffen sowieso die wenigsten und am besten finger weglassen, winkel verkürzen und dann auf den Torwart hoffen. ansonsten könnte es 7-Meter, eine Hinausstellung, vielleicht sogar eine Disqualifikation und dazu noch ein Tor geben....

    Mal abgesehen von dem verletzten Gegenspieler...

    Wobei man eben auch beim "Winkel verkürzen" das Pech haben kann, dass man vielleicht nicht pünktlich an seinem Platz steht oder die SR es so sehen, dass man in den Gegenspieler reinrennt / sich reindreht, dann ist man auch draußen.

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    Original von Haase

    wenn dein Gegenspieler in dem Moment dumm genug ist nicht zu schreien dann klappt das wohl. Aber das letzte mal das mir jemand den wurfbereiten Ball aus der Hand gespielt hat ohne dafür 2 min zu kassieren ist schon länger her ...

    Ich würde allerdings sagen, dass ein wurfbereiter Spieler den Ball in der Hand hat und dann gibt es nur die Möglichkeit, dem Spieler den Ball aus der Hand zu schlagen, also geht es eigentlich nicht auf erlaubtem Wege.

    Vielleicht bringt er ja zu jedem Spiel so eine Vibrationsaurüstung mit, wie sie die Fußball-Schieris bereits haben. Er hätte dann den Empfänger am Arm und das Kampfgericht würde dann im Falle eines Pfiffs einen Knopf drücken und er merkt es dann durch die Vibration.

    Mal ganz davon abgesehen, ob die Regel sinnvoll ist oder nicht: Hat es schon jemals ein SR eingetragen, ohne vorher zu fragen, ob sie überhaupt vorhanden ist? Der Kapitän könnte sie ja auch in der Tasche vergessen haben oder sie unter dem Trikot tragen (klappt wunderbar).
    Und so eine Binde kostet ja nun wirklich kein Vermögen, im Notfall reicht ja auch ein Streifen Tape am Oberarm.

    Du solltest vielleicht auch noch bedenken, dass die Chance auf eine Disqualifikation genauso hochliegt, wie die, dass es gar nicht gepfiffen wird. Wenn du dich nämlich um 10 cm vergreifst, triffst du anstatt den Ball den Arm und dann gibt es zur DQ keine Alternative.

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    Original von michaelb
    Hab im letzten Jahr mal beim Einwerfen einen Ball ins Gesicht bekommen. Brille war hin, leichte Blessur. Zum Glück hatte ich eine Zweitbrille dabei. Schaden an der Brille hat die Sporthilfe bezahlt, deshalb schaff ich mir keine Sportbrille an.

    Öhm... Einwerfen? Aufwärmen ist für einen SR ja OK, aber einwefen halte ich dann doch für etwas übertrieben...

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    Original von härter_schneller
    1. Freiwurfausführung nach Ende der Spielzeit
    Das übliche Prozedere verspricht zwar Spannung, doch selten springt ein Erfolg für die Ball besitzende Mannschaft heraus, auch weil die Abwehrformation schnell noch mit den längsten Spielern gebildet wird. Auf Ablehnung stieß bei der RSK der berühmte Kreis oder das Drängen um den späteren Werfer, da ohnehin nur ein Spieler den Ball halten dürfe und die anderen Spieler keine andere Funktion haben. Die Konsequenz der Überlegungen: Zur Ausführung des Freiwurfes nach Ende der Spielzeit darf ab nächster Saison nur noch die wurfausführende Mannschaft einen Spieler einwechseln. Die Mitspieler des Werfers müssen sich in einem Abstand von mindestens drei Metern zu ihrem Mannschaftskollegen befinden. Das abwehrende Team darf also keine Spieler mehr wechseln.

    Na, das wird die Effektivität sicher steigern... :nein:
    Bislang kann man die Abwehr wenigstens theoretisch noch bluffen, indem sich der ausführende Spieler hinter seinen Mitspielern zur Seite fallen lässt, aber so kann sich die Abwehr richtig schön drauf einstellen. So wird die Chance, daraus ein Tor zu erzielen, wenigstens von 1% auf 0,5% sinken.

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    Original von härter_schneller
    2. Anhalten der Uhr bei Spielunterbrechung
    Plötzlich steht der Zeitnehmer auf und pfeift, etwa bei Team-Time-out oder Auswechselfehlern. Doch angesichts des Lärms überhören gelegentlich Schiedsrichter und Spieler den Pfiff, das Spiel nimmt seinen Lauf. Dies führt zu Verwirrung und Streit über die korrekte Spielzeit, da die Spielzeituhr nicht angehalten wurde. Dies wird mit der Regeländerung abgeschafft: „Bei Time-out entscheidet normalerweise der Schiedsrichter, wann die Uhr anzuhalten und wieder in Gang zu setzen ist. Erfolgt die Spielunterbrechung jedoch durch Pfiff des Zeitnehmers, darf dieser die Uhr anhalten.“

    Das bedeutet dann also, dass ich als SR gar nicht mehr die Zeit nehmen muss, da meine Uhr nichts mehr zu sagen hat. Oder wie soll es gehandhabt werden, wenn SR und Z unterschiedliche Spielzeiten haben, was ja hierdurch geradezu provoziert wird.

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    Original von härter_schneller
    3. 14 Spieler
    Formal wurden für IHF-Wettbewerbe seit längerem 14 Spieler zugelassen, dies war aber noch nicht Bestandteil der Spielregeln. Künftig heißt die Regel: „Eine Mannschaft besteht aus bis zu 14 Spielern.“ In der Bundesliga gilt die Regelung schon, ist bislang aber mit der besonderen Berücksichtigung von mindestens zwei Spielern unter 23 Jahren verbunden.

    4. Angemessene Bestrafung, wenn ein Spieler nicht im Spielprotokoll eingetragen ist
    Traditionsgemäß ist die Bestrafung für einen Spieler, der nicht im Spielprotokoll eingetragen ist, hart: er wird disqualifiziert. Dabei, so die RSK, handelt es sich doch um einen administrativen Fehler. Die Bestrafung sei unverhältnismäßig hoch, auch im Vergleich zu den normalen Gründen für eine Disqualifikation. Da der Mannschaftsverantwortliche den Fehler begangen habe, müsse auch der bestraft werden. Schließlich sei es nicht gewollt, dass jeder einzelne Spieler prüfen muss, ob er im Protokoll aufgeführt ist. Die Regeländerung: „Der Mannschaftsverantwortliche muss dafür Sorge tragen, dass nur teilnahmeberechtigte Spieler die Spielfläche betreten. Ein Verstoß gegen diese Bestimmung muss wie unsportliches Verhalten des Mannschaftsverantwortlichen betrachtet und deshalb … progressiv bestraft werden.“

    Zwei sinnvolle Vorschläge. Kann ich nicht anders sagen.

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    Original von härter_schneller
    5. Piercing
    Die Regeln nennen Beispiele von verschiedenen Gegenständen (Armbänder, Ringe, Uhren), die üblicherweise beim Spiel verboten sind, weil sie für andere Spieler eine Gefährdung darstellen können. Die „neue“ Mode Piercing wird noch nicht in den Regeln aufgeführt, soll jetzt aber hinzugefügt werden. Die Rede ist von „sichtbarem Piercing-Schmuck“ – nicht betroffen sind also Schmuckstücke unter der Spielkleidung oder im Mund. In Analogie zu Ringen und Ohrringen gilt es als vereinbart, dass Piercings abgenommen oder ordnungsgemäß getapt werden müssen.

    Naja, nichts wirklich neues, außer dass es von den Anweisungen in die Regeln übernommen wird.

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    Original von härter_schneller
    6. Ein „kleiner“ Stoß zur „falschen“ Zeit
    In der Regel 8:5 werden Regelwidrigkeiten behandelt, welche die Gesundheit des Gegners gefährden und mit Disqualifikation bestraft werden sollen. Üblicherweise geht es um Tätlichkeiten und schwere Zusammenstöße (zum Beispiel einen Spieler stoßen oder schlagen, Beinstellen, einen Spieler umreißen). Die RSK hat beobachtet, dass „die Spieler leider zunehmend zu Meistern im Angreifen des Gegners ohne größeren Zusammenstoß werden. Aber genau in dem Moment, wo der Gegner – insbesondere im Sprung oder Lauf – völlig schutzlos und nichtsahnend ist, können sie mit einer kleinen Berührung zu einem schweren und ungeschützten Sturz beitragen.“ Dies soll nun verstärkt mit spezifischen Erwähnungen in Regel 8:5 und 8:3 unterbunden werden. „Die Gefährdung des Gegners – und nicht der scheinbar unbedeutende Körperkontakt – ist ein leitender Aspekt bei der Entscheidung, ob diese Situation zu Disqualifikation führt oder nicht.“

    Mehr Disqualifikationen im Spiel. :D

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    Original von härter_schneller
    7. Berichtigung eines Widerspruchs
    Bei einem Freiwurf, Siebenmeter, Einwurf und Anwurf darf der Werfer den Ball wieder berühren, nachdem dieser vom gegnerischen Tor abgeprallt ist (auch wenn der Ball keinen anderen Spieler berührt hat). Beim Abwurf ist dies bislang nicht berücksichtigt. Künftig soll dies aber der Fall sein und wird entsprechend ins Regelwerk eingebaut.

    Juhuu, endlich darf ich als TW einen Abwurf, den ich an die Latte des gegnerische Tores gedroschen habe, wieder aufnehmen, bevor jemand anders ihn berührt hat.
    Mal ehrlich: Auch wenn die Anpassung der Regel durchaus Sinn ergibt, aber wie oft wird diese Situation im wirklichen Leben vorkommen?

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    Original von härter_schneller
    8. Einwurf statt Freiwurf, wenn der Ball die Decke berührt hat
    Vor drei Jahren wurde der Schiedsrichterwurf abgeschafft. Wenn der Ball die Decke über der Spielfläche berührt hat, wird das Spiel mit einem Freiwurf für die Mannschaft, die den Ball nicht zuletzt berührt hat, wieder aufgenommen. Manchmal führt dies rein zufällig zu einem ungerechten und ungewollten Vorteil für die Mannschaft, die den Freiwurf erhält – zum Beispiel, wenn die ausführende Mannschaft sich ungehindert vor dem gegnerischen Tor befindet. Mit der Regeländerung wird das Spiel mit Ein- statt Freiwurf weitergeführt. Die RSK: „Somit haben beide Mannschaften die Möglichkeit, sich auf den Wurf vorzubereiten.“

    Eigentlich hatte man als SR ja bisher schon die Möglichkeit, irgendwelche unfairen Vorteile zu verhindern, indem man einfach mit dem Anpfiff etwas gewartet hat. Sofern man überhaupt angepfiffen hat, weil man die Regel überhaupt nicht kannte...

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    Original von härter_schneller
    9. Freiwurfausführung im Torraum für Regelwidrigkeiten im Torraum
    Ein Freiwurf etwa wegen Betreten des Torraums wird zunehmend als unattraktive Verzögerung betrachtet, wenn der Torwart den Ball holen und dann mit dem Leder zu einer vielleicht 10-15 Meter quer gegenüberliegenden Stelle unmittelbar außerhalb des Torraums laufen muss. Das Verbot für den Torwart, den Freiwurf in seinem Hoheitsgebiet auszuführen, entspringt einer alten Tradition und ist nicht wirklich zu rechtfertigen. Nach Auffassung der IHF-Kommission sollte der Torwart zudem den Freiwurf wie den Abwurf ausführen können, ohne Berücksichtigung besonderer Einschränkungen.

    10. Einheitliche Bestrafung auch während der Halbzeitpause
    Das umfassende Regelwerk kennt doch noch Lücken. So haben Schiedsrichter derzeit während der Halbzeitpause nur die Möglichkeit, für Vergehen von Mannschaftsoffiziellen (oder auch Spielern) die gelbe oder aber rote Karte zu zeigen. Nun werden die besonderen Regeln für die Pause gestrichen. Zur „Spielzeit“ zählen dann die Verlängerungen, Time-outs und Halbzeitpausen.

    Auch wieder zwei durchaus sinnvolle Änderungen.

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    Original von härter_schneller
    11. Time-out beim Siebenmeterwurf ist nicht verbindlich
    War man seinerzeit zu dem Schluss gekommen, dass zuviel Spielzeit beim Siebenmeterwurf verloren gehe und das verbindliche Time-out fairer sei, soll diese Entscheidung rückgängig gemacht werden. Die Erfahrung habe nämlich gezeigt, dass mit dem Pflicht-Time-out „die insgesamt benötigte Zeit für ein Spiel lediglich unnötig verlängert wird.“ Künftig sollen die Schiedsrichter wieder „ihr gewohntes Urteilsvermögen bezüglich der Notwendigkeit eines Time-outs walten lassen. Die Uhr soll nur dann angehalten werden, wenn ohne Spielunterbrechung ein unberechtigter Nachteil für eine Mannschaft entstünde – zum Beispiel bei einem Torwartwechsel.

    Das bedeutet, dass wieder zum Ende des Spiels hin öfter die Zeit angehalten wird als in der Mitte des Spiels. Und genau das soll doch eigentlich verhindert werden, oder?

    Alles in allem ein paar sinnvolle Sachen bei, aber bis sich das alles rumgesprochen hat...
    Vor allem sind es meiner Meinung nach zu viele Änderungen auf einmal. Wie soll man das denn den SR an einem Lehrabend alles beibringen? Gerade in den Kreisen wird das Regel-Kuddelmuddel wohl noch unübersichtlicher.

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    Original von Haase
    kann es sein, dass sich das ganze darauf bezieht, dass Mannschaftsoffizieller und Mannschaftskapitän eine Person sind ? Also das es einen Spielertrainer gibt?
    dann macht es sinn, dass er erkennbar sein soll...

    Wenn es einen Spielertrainer gibt, ist dieser aber nicht zwingend Kapitän.

    Ich halte es eigentlich wie härter_schneller, dass es vermutlich noch irgendwelche Relikte sind, die man wohl "vergessen" hat. Vielleicht kann Schwaniwolli ja weiterhelfen, wenn einer von "früher" berichten kann, dann doch er, oder? :D

    Bin beim stöbern durch die HVN-Schiedsrichterordnung grad auf diesen Absatz gestoßen:

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    § 6 Aufgaben des Schiedsrichters
    (20) Der Schiedsrichter ist auf dem Spielfeld allein maßgebend. Der Mannschaftsführer oder der Mannschaftsverantwortliche tragen die Verantwortung dafür, daß den Anweisungen des Schiedsrichters von seiten der Spieler Folge geleistet wird.

    Bleibt natürlich die Frage, warum braucht der Kapitän eine Armbinde, denn schließlich heißt es nirgendwo, dass er für Vergehen der Mannschaft bestraft werden kann...

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    Original von dj planlos
    Hey man..... besoffen pfeifft es sich doch leichter.... mach ich ich fast jedes WE!!!! Kommt cool!!!!

    Mal davon abgesehen, dass dieser Beitrag fürn Arsch war, ist das ein Problem, das man nicht unterschätzen sollte.
    Bei einem besoffenen SR sollte es beim Versicherungsschutz eigentlich kein Problem geben, denn ein SR wird wohl kaum für eine Verletzung verantwortlich gemacht werden, es sei denn, er schlägt selber auf einen Spieler/MV o.ä. ein. Bei betrunkenen Spielern denke ich, dass die Versicherungen prüfen würden, ob eine Verletzung im nüchternen Zustand nicht passiert wäre, aber das werden die Juristen wohl besser beantworten können.

    Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich war gestern bei einem Verein, dessen Trainer der männl. C-Jugend bereits angedroht hat, dass ein allseits bekannter immer betrunkener SR gar nicht mehr in die Halle kommt, wenn er eine Jugendmannschaft pfeifen soll. Ich denke, das ist auf jeden Fall dann ein richtiger Schritt, der aber erst gegangen werden sollte, wenn die offiziellen Wege nicht funktionieren, also SR beim zuständigen SR-Wart melden, dass der keine Ansetzungen mehr bekommt.