Gerade bei uns ist das doch klar geregelt (frag mich jetzt aber nicht, wo das steht): Die 1. Mannschaft gilt immer als die höhere, egal ob sie höher spielt oder in einer Parallelstaffel.
Beiträge von Lasse
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Original von Zickenbändiger
Hier wankt kein Sockel. Ich habe auch schon mehrfach daneben gelegen, wenn wieder einmal eine DHB Regelung so unglücklich formuliert war, dass man es irgendwann aufgibt und einfach einen Sinn in sie hineinliest.Aber noch mal zu meiner Ausgangsfrage zurück:
Spieler x der 3. Herren spielt einmal in der höherklassigen 1. Herren, dann in der höherklassigen 2. Herren. Folge: Festgespielt im Verhältnis zur 3. Herren (§ 55 IV). Frage: Wo muß er jetzt zwei Spiele aussetzen, um wieder in der Dritten spielen zu dürfen? Und aus welchem Absatz ergibt sich das? Das geht für mich nicht eindeutig aus § 55 hervor.
Rein von logischer Seite würde ich sagen, dass der Spieler zwei Spiele der 2. Mannschaft aussetzen muss, da er ja eigentlich nur in der 2. Mannschaft festgespielt ist. Soll heißen, er darf weiter in der 2. Mannschaft eingesetzt werden, aber eben nicht in der 3. Müsste er nämlich die Spiele der 1. Mannschaft pausieren, dürfte er ja auch in der 2. Mannschaft nicht mehr spielen.
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Wenn man eh nicht mehr pfeifen muss...
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Bei unserem Nachbarverein gibts einen SR, der pfeift immer mit langer Hose und mit T-Shirt, seine Notizkarte hat er dabei immer in der Hand. Und dieser SR ist einer der besten, die bei uns nur auf Kreisebene pfeifen. Und solange er gut pfeift, ist es mir und vermutlich auch allen Spielern und Zuschauern egal, ob er zum nächsten Spiel im roten Regenmantel pfeifen will.
Genausowenig interessiert es mich als SR, ob ein Spieler das Trikot in der Hose hat oder nicht (ich warte übrigens noch auf den Spieler, der den Satz "Trikot in die Hose" mal wörtlich nimmt).Was den ursprünglichen Fall anging, war ja, dass die beiden SR 1. ihre Trikots vergessen hatten (oder zumindest eine von beiden), 2. die Leibchen nicht angenommen haben und 3. anscheinend darauf bestanden haben, dass die Mannschaften ihre Trikots wechseln.
Irgendwo sollte man da als SR schon etwas Fingerspitzengefühl beweisen. Ich hatte zum Beispiel mal ein Spiel, wo Mannschaft A in schwarz und Mannschaft B in rot spielen wollte. Und was hatte ich für Trikots dabei? Natürlich schwarz und rot. Aber dann pfeife ich eben mal im gelben Leibchen, wenn es mir schon angeboten wird, auch wenn ich dadurch Probleme hatte mit meinen Karten, da ich ja nicht mehr an die Brusttasche gekommen bin. -
Wo steht denn, dass der SR in kurzen Sachen pfeifen muss?
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Das mit den vergessenen Sachen ist die eine Sache, dass aber die Mannschaften ihre Trikots deswegen wechseln mussten, ist jawohl der Hammer. Normalerweise hätten die Mannschaften das ablehnen müssen, hätten die beiden doch sehen sollen, wie sie zwei Mannschaften dazu zwingen können. Mit einem Eintrag ins Spielprotokoll? Da hätte sich doch derjenige, der das zu lesen bekommt, totgelacht.
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Ich weiß ja nicht, ob das wieder nur bei uns so gilt, aber ein Jugendspieler darf (zumindest bei uns) nur in einer Seniorenmannschaft spielen, ungeachtet der Festspielregeln.
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Zustände habt ihr da unten in Norditalien...


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Original von Der Andere
Mir waren hier aber die SChiris zu langsam, da müssen die schneller vor Ort sein, um noch schlimmeres zu verhindern.Bitte? Als SR stelle ich mich in sicherer Entfernung auf und mache mir Notizen. Warum soll ich denn auch noch Schläge einstecken? Wenn es ausartet, gibts doch Ordner.
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Ich versuche da mal, mit "logischer Interpretation" weiter zu kommen:
- Torschiedsrichter entscheidet auf Einwurf für B, also wird die Zeitstrafe, die er ausspricht, nicht für ein Foul gewesen sein, das er gesehen hat. Zumindest nicht, bevor der Ball im Aus war.
- Feldschiedsrichter hat offenbar ein Foul von B gesehen, sonst hätte er nicht auf FW für A entschieden. Das natürlich, bevor der Ball im Aus war.
Demnach wäre es logisch, das Spiel (nach Absprache der beiden SR) mit FW für A fortzusetzen und die Zeitstrafe für B bleibt bestehen.
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Original von Trapp
Ich denke, dass das ganze eine zeinlich heikle Angelgenheit ist.
Ich bin wie Lasse auch der Meinung, dass Ege genauso getroffen worden wäre, wenn er sihc nicht bewegt hätte.
Genauso hat aber auch T.N.T. recht, weil der Torhüter hat sich eindeutig bewegt, weshalb man laut Regelwerk eigenltlich keine DQ geben kann.Wenn er, wie T.N.T. sagt, gesprungen ist, dann wäre der Treffer ohne die Bewegung ja noch schlimmer gewesen...
Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass er stand und den Ball ans Kinn bekommen hat (aber ich hab auch nicht so nen großen wie T.N.T. ... Fernseher natürlich
)ZitatOriginal von Trapp
Aber noch ne Frage:
War die Entscheidung der Schiedsrichter eigenltich eine Regelwidrigkeit und somit theoretisch ein Einspruchsgrund.( Die Frage nach Efolg oder nicht sei mal hinten angestellt)Die Frage ist aber, wer den Einspruch einlegen sollte:
Die Norweger, weil es keine DQ gab oder
Die Deutschen, weil es eigentlich Ballbesitz für Deutschland hätte sein müssen.
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Genau den Gedanken hatte ich auch. Und als Unparteiischer (was wir natürlich alle nicht waren
) hätte ich vermutlich auch Rot gezeigt.Allerdings haben mir die SR in dem Spiel generell nicht gefallen, meiner Meinung nach waren die dem schnellen und kampfbetonten Spiel nicht gewachsen, sicherlich die schlechtesten Leute auf dem Feld. Trotzdem ein sehr schönes Spiel.
Edit: Meine Antwort bezog sich natürlich auf Trapps Beitrag.
Edit 2: Zu T.N.T.: Da treffen sich wieder die verschiedenen Grundeinstellungen. Meiner Meinung nach war die Bewegung nicht so, dass sie etwas geändert hätte. Soll heißen, der TW wäre genauso getroffen worden, wenn er wie in Stein gemeißelt dagestanden hätte.
Außerdem war es doch ein Treffer am Kinn, oder?
Wie auch immer, so wie es die SR gemacht haben, war es jawohl absolut falsch. Entweder FW Deutschland, oder DQ für Kehrmann (war er doch, oder?), nach Regel 8:5 e), denn wenn sie erkannt haben wollen, dass der TW sich bewegte, können sie keinen FW für ihn geben. -
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Original von lehrstab_hk_steinfurt
Aber auf 7-m kann hier nur entschieden werden, wenn die SR der Überzeugung gewesen sind, daß kein anderen Spieler den Torerfolg regelgerecht hätte verhindern können. Hier gibt der SV lediglich her, daß ein Spieler von der Seite her (wenn auch regelwidrig) noch agieren konnte. Leider ist somit der SV nicht detailliert genug um eine genaue Spielfortsetzung zu nennen.Ich denke mal, das ist hiermit
ZitatSpieler von B nimmt den Ball auf und wirft auf das freie Tor.
geklärt, oder?
Kein anderer Spieler dazwischen, der TW liegt am Boden. Deutlicher hätte es nur noch sein können, wenn der TW derjenige gewesen wäre, der den Ball mit dem Fuß abwehrt (dann natürlich außerhalb des Torraumes). -
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Original von Schwaniwolli
Also die Entscheidung möchte ich mal sehen, wo ein Regelverstoß in der 2. Minute als Spiel entscheidend gewertet wurde ( bitte nicht wieder im Kreis Hannover ) .Nanana... nu werd mal nicht albern... das heißt Region Hannover.

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Ich meinte eigentlich die Tätlichkeit des Angreifers, die klar zu erkennen ist. Von der Aktion des Abwehrspielers sieht man ja eigentlich nix. Und wie man sieht, wurde der Angreifer auch nicht wirklich so lange gesperrt.
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Das Problem ist meines Erachtens nach, dass Regeltext und allgemeine Lehrmeinung auseinander gehen. Es ist natürlich durchaus möglich, dass die Verfasser der Regeltexte es auch so gemeint haben, wie es gelehrt wird.
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Nun ja, die Tätlichkeit an sich ist ja meiner Meinung nach klar zu erkennen. Was eben nicht zu sehen ist, welche Vorgeschichte das ganze hat. Einem Sportgericht sollte es meiner Meinung nach erlaubt werden, das Video als "Unterstützung" des SR-Berichts zur Hilfe nehmen zu dürfen.
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Original von T.N.T.
Der Begriff wird im HB-SR-Bereich ja eigentlich immer falsch interpretiert.Der nach dem amerikanischen "Aerobic-Pionier" Dr. Kenneth Cooper benannte Cooper-Test besteht darin, die größtmögliche Distanz zu ermitteln, die eine Person in 12 Minuten zurücklegt.
Weil bei "uns" aber dann irgendwas von 12 Minuten auftaucht, nennt das alle Welt auch Cooper-Test, obwohl das vollkommen falsch ist, denn es geht ja "nur" darum, 2400m in einer Zeit von weniger als 12 Minuten zurückzulegen,
Darauf wollte ich hinaus...
ZitatOriginal von T.N.T.
was ja eigentlich auch nicht viel mehr als ein lockerer Spaziergang ist.
...darauf nicht.

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Gibts beim DHB andere Cooper-Tests? Oder wie will Hans Thomas die 12 Minuten schneller absolvieren?


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Wenn B3 als Spieler eingetragen ist, kann er fünfmal sagen, dass er als MV spricht, behandelt und bestraft wird er als normaler Spieler, egal ob er grad auf der Bank sitzt.
Damit hat es sich auch erledigt mit den 2x2 Minuten gegen die Bank. Dürfte aber grundsätzlich auch nicht gehen, wie mhs schon in Punkt 4 richtig erklärt hat. Im übrigen stimme ich auch mit seinen restlichen Punkten überein.
