Beiträge von Lasse

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    Original von stella
    hey
    mach dir nix draus unsre schiris sind genauso pfeifen!!nur leider sind wir gegen die voll machtlos. wir hatten mal nen schiri der null plan hatte vom spiel und der hat uns auch andauernd rausgeworfen vorallem als wir gegen ansbach gespielt haben

    Ganz ehrlich... würdest du zu mir als SR sowas sagen, könntest du duschen gehen. Denn meistens sind es nicht die SR, die die wenigste Ahnung vom Handball haben. Vor allem nicht, wenn sie C-Jugend (spielt man doch mit 14, oder?) pfeifen.

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    Original von Dany
    Doch du hast de widersprochen:


    Da ist der Widerspruch. wie gesagt warum die Herausgabe erzwingen wenn es keine Relevanz hat??

    Das Zauberwort ist "kann". Ein Gericht kann so viel. Eine Versicherung dagegen nicht. Oder unterhalten die Versicherungen jetzt auch schon eine eigene Schlägertruppe, die den Boden von der spielleitenden Stelle abholt?

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    Original von Dany
    Ja aber es ist im Spiel passiert und muss daher da vermerkt sein, sonst kann der Beschuldigte sagen ja ich habe ihn geschlagen aber es gab keine Verletzung, sonst würde es ja im Spielbericht stehen, und was machst du dann?

    Ganz einfach: Zeugenaussagen. Oder könnte ich auf der Straße jeden Hanswurst zusammenschlagen und dann vor Gericht sagen "da es in keinem Spielformular steht, war ich es auch nicht"?

    Wie es schon erwähnt wurde: Ein Handballverband ist keine Behörde und damit ist ein Spielformular kein Dokument. Denn wenn es so wäre, würden schon einige Trainer und Betreuer im Gefängnis sitzen, weil sie Spieler auf falsche Pässe haben spielen lassen. Da das Sportgericht aber zum jeweiligen Handballverband gehört, werden sie ihre eigenen Spielformulare auch anerkennen.

    Und ich würde mich gar nicht wundern, wenn auf den neuen Spielformularen das Feld für die gemeldeten Verletzungen gar nicht mehr da ist.

    Die Sache mit dem "wie oft kommt das denn vor?" ist natürlich immer so eine Sache, aber wenn du dir die Regeltests mal durchliest, dann wirst du dir die Frage öfter stellen.
    Aber was man natürlich sagen kann, ist, dass es nicht so furchtbar viel ausmacht, wenn statt 6 nun nur noch 5 Mann in der Abwehr stehen. Dafür wissen sie ja auch genau, wer werfen wird. Und das mit dem Verletzten ist dann eben Pech gehabt.
    Das Problem mit dem Fingerspitzengefühl wäre aber, dass die Regel sagt, es darf nicht sein und wenn die SR das dann doch zulassen, dann ist es ein Regelverstoß.

    Interessant finde ich aber auch Punkt 1 (der FW nach der Schlusssirene):
    "- Die abwehrende Mannschaft darf nicht mehr auswechseln."

    Da stelle ich mir jetzt die Frage, was passiert, wenn sich ein Abwehrspieler vor der Ausführung verletzt? Schlimmstenfalls sogar der TW? OK, dann muss sich ein Feldspieler ein Leibchen überziehen, aber so ganz der Sinn kann das doch auch nicht sein, oder?

    Dann muss der Verein dir bestätigen, dass es eine Sportverletzung ist und wie das passiert ist. Wenn dir was beim Training passiert, wird das ja auch nirgendwo eingetragen, die Versicherung muss dann aber trotzdem bezahlen.

    Das mit der Roten Karte in der letzten Minute bezieht sich doch nur auf die darauffolgende mögliche Sperre, oder? Damit haben wir als SR damit ja eigentlich nichts mehr zu tun.

    agusta: Aus jedem Wurf kann ein Tor erzielt werden. Das einzige, was nicht geht, ist ein Eigentor beim Abwurf.

    Fangfrage? Oder warum wechselt auf einmal A mit B?
    Ansonsten gebe ich Dany Recht, der TW darf den Torraum ja betreten, solange er den Ball nicht von draußen mit reinbringt. Vom Gegenspieler steht nirgendwo was. ;)

    Ich bin froh, dass bei uns über sowas noch nicht ernsthaft diskutiert wird, wie es zum Beispiel beim Fußball schon der Fall ist.
    Ich dachte die ganze Zeit eigentlich bei der Schilderung, dass man das ganze dann auch als Schiebung auslegen könnte, allerdings dürfte es dann sowieso noch ganz andere Konsequenzen geben, wie man eben auch beim Fußball beobachten kann.
    Nun ja, dann bleibe ich mal in der Hoffnung, dass es sowas bei uns nicht geben wird.

    Aber nochmal was ganz anderes: Pfeifst du eigentlich auch noch 2. Liga, oder nur 1. Liga?

    Klar, bei Abwehr durch den Kreis ergäbe das natürlich Sinn. Ich wollte aber eben auf die (zugegebenermaßen) absurde Situation hinaus, dass die Abwehrspieler tatsächlich alle schneller zurücklaufen und korrekt stehen und der sechste Abwehrspieler dann eben bei etwa 15 Metern zu Fall bringt, also so, dass eine Abwehr durch den Kreis absolut unmöglich ist. Auch sollte sich kein anspielbereiter Angreifer mit vorne befinden, wodurch man sich vielleicht noch eine theoretische Torgelegenheit einreden könnte.
    Es geht mir also nicht um fragwürdige, sondern wirklich um eine offensichtlich falsche und absurde, aber dafür spielentscheidende (da 7m 5 Sekunden vor Schluss) Situation.

    Richtig, es hätte ihn nicht geben dürfen. Und was mit den SR in meiner zusammengesponnen Version nach dem Spiel passiert, ist jetzt auch erstmal außen vor.
    Aber würde diese Formulierung "hätte es nicht geben dürfen" zu einem Einspruchsgrund reichen? Jetzt natürlich nicht in unserem Spiel am Samstag sondern in der zweiten Version.

    Eine Frage, die mir nach unserem Spiel am Wochenende mal so durch den Kopf gegangen ist. Dort gab es folgende Situation:
    A 23 läuft ohne Mitspieler etwa 5 Minuten vor Spielende (Spielstand: Mannschaft A führt mit etwa 13 Toren Vorsprung) einen Tempogegenstoß, wird von zwei Spielern von B überholt, die sich schon am eigenen Torraum befinden, als B 7 beim zurücklaufen etwa auf der Mittelposition 15 Meter vor dem Tor A 23 zu Fall bringt. Der TSR, der sich etwa zwei Meter daneben befindet, entscheidet auf FW, der FSR, der noch ca. 10-15 Meter davon weg ist, entscheidet auf DQ für B 7. Soweit erstmal OK (wenn er es so gesehen hat). Nun fordert der MV von A auch noch einen 7m, der Mannschaft auch zugesprochen wird. Meiner Meinung nach darf es in dieser Situation keinen 7m geben, da A 23 ja noch zwei Abwehrspieler vor sich hatte.

    Spinnen wir das ganze mal weiter: Was wäre gewesen, wenn das Spiel nur noch 5 Sekunden zu laufen hätte, der Spielstand unentscheiden wäre, A 23 noch 5 Abwehrspieler vor sich gehabt hätte und dann gefoult wird und die SR entscheiden auf 7m? Darf man da überhaupt noch von einer Tatsachenentscheidung sprechen? Oder ist in einem solch eindeutigen Fall schon der Regelverstoß gegeben?

    Noch eine kleine Anmerkung: Es geht mir hier nicht darum, die beiden SR irgendwie zu diffamieren, sie haben meiner Meinung nach in der Situation nur etwas gepennt und sich dann vom MV beeinflussen lassen. Den Rest des Spiels haben sie aber durchaus souverän gemeistert und zu dem Zeitpunkt dieser Entscheidung kann man auch nicht von einer spielentscheidenden Situation reden.

    Was hat denn der Pass damit zu tun, ob der Empfänger den Ball weiterspielen kann? Sobald er den Ball fängt und dabei nicht grad schon am Boden liegt oder vom Gegner festgemacht ist, lasse ich den Vorteil laufen. Wenn er dann mit dem Ball noch 2 Schritte läuft und dabei den Verteidiger umsemmelt, hat er eben Pech gehabt.
    Aber grundsätzlich kann man da keine starren Regeln konstruieren. Deshalb ist es eben auch wichtig, dass der SR es erkennt, ob ein Vorteil vorliegt.

    Innerhalb der 3 Sekunden darf man den Ball beliebig von einer Hand in die andere übergeben. Wobei hier die Betonung auf übergeben liegt. Wenn man den Ball in die andere Hand wirft, kann man sich mit Hilfe einiger Regeln die Konsequenzen selber zusammenkonstruieren:

    Zitat

    Regel 15:4
    Ein Wurf gilt als ausgeführt, wenn der Ball die Hand des Werfers verlassen hat.

    dazu

    Zitat

    Regel 14:4
    Der 7-m-Wurf ist nach Pfiff des Feldschiedsrichters innerhalb 3 Sekunden als Torwurf auszuführen.

    oder auch

    Zitat

    Regel 15:5
    Der Werfer darf den Ball erst wieder berühren, nachdem dieser einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat. (Vom Sinn her das gleiche wie 14:6.)

    Das bedeutet also, mit dem herüberwerfen des Balles ist der Wurf falsch ausgeführt, was also einen FW für die verteidigende Mannschaft zur Folge hat.

    Zitat

    Original von jfherden
    Ich denke auch, dass es dann keine Wiederholung geben kann, wenn der Ball sich vom Tor wegbewegt. Denn das Ergebnis ist denke ich eindeutig.

    Ja, das Ergebnis ist eindeutig: Der FW für den falsch ausgeführten 7m muss noch ausgeführt werden. :D

    Zitat

    Original von Dany


    Hast noch was vergessen:
    Wenn der Ball in der Luft ist der TW ihn aber berührt hat ist es vorbei --> keine Wiederholung

    Falsch. Wenn die Sirene ertönt, während der Ball in der Luft ist, wird der FW/7m wiederholt. Sind noch weniger als 3 Sekunden zu spielen und der Spieler hat beim Signal noch nicht geworfen, muss der FW/7m noch ausgeführt werden. Da hat doch T.N.T. die Regeln schön zitiert.