Beiträge von Lasse

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    Original von Theoitetos
    So und jetzt versuch ich das gleiche nochmal wie TLpz ... wenn der Fuß die Mittellinie berühren muß, kann er nicht nur mit der Zehe sie berühren doer sonst einem Teil, sondern mit dem gesamten Fuß.

    Auch wenn das jetzt eigentlich gar nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat, aber jetzt erklär mir mal bitte, wie du auf einer 5 cm breiten Linie deinen ganzen Fuß unterbringen willst? Meine Füße sind etwa 28 cm lang und 10 cm breit. Das bedeutet, dass ich beim besten Willen nicht mit dem ganzen Fuß die Linie berühren kann.

    Aber die Frage, die ich mir stelle, ist folgende: Warum schreibt Hans Thomas in seinem Merkzettel, dass der Anwerfer stehen muss, wenn es doch gar nicht in den Regeln steht? Oder andersrum, wenn es wirklich so sein soll, dass der Anwerfer stehen muss, warum wird es dann nicht gleich mit in den aktuellen Regeltext mit eingebaut? Das hätte doch einige Diskussionen erspart. Die Zeit wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen, diese kleine Textpassage einzubauen, die Bücher dürften ja noch nicht gedruckt worden sein. Vielleicht war Hans Thomas ja nicht ganz bei der Sache, als er den Merkzettel verfasst hat.

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    Original von Theoitetos
    jfherden

    zu 3. sie spricht aber davon, siehe TLpz's Beitrag

    Nein. Definitiv nicht. Du bist mittlerweile anscheinend der Letzte, der das immer noch behauptet. Gib doch bitte mal einen Regelbezug an, damit du deine Behauptung untermauern kannt. Die einzige Passage, in der vom stehen die Rede ist, ist die Erläuterung 7, in der behauptet wird, dass es in den Regeln heißt, dass der Anwerfende stehen muss.

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    Original von Dany
    Bei mit steht der Spiele wenn er an der Mittellinie deutlich das Tempo rausnimmt und ein ein Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berührt.
    Wenn ich der Menung bin das er nicht steht lass ich ihn auflaufen in dem ich nicht anpfeife und da seh ich dann ob er stand oder nicht.

    Die Definition von Stehen find ich persönlich OK. Denn hier kann man durchaus noch eine schnelle Mitte spielen. Anders wäre es, wenn man zum Beispiel die Definition aus dem Straßenverkehr übernimmt, wie man es beim Stop-Schild (schreibt man übrigens immer noch mit einem "t" ;) ) macht: anhalten, zählen (einundzwanzig, zweiundzwanzig), weiterfahren. Soll heißen, legt man gerade diese Regel zu streng aus (die ja, wie bereits gesagt, gar nicht das stehen vorscheibt, sondern nur die Erläuterung), dann bremst man das Spiel vollkommen unnötig.
    Ich persönlich habe eh das Glück, dass ich nur "unten" pfeife, da habe ich keine Beobachter und kann auch mal Fünfe gerade sein lassen.

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    Original von KempaMan
    Ich bestrafe meistens nur einen spieler. heisst auf deutsch: wenn ich zwei verschiedene strafen( freiwurf gegen A oder 2min gegen B) zur auswahl habe, nehme ich grundsätzlich die härtere(in diesem Fall 2min gegen B)

    In diesem Fall hast du nur eine Strafe. FW ist keine Strafe, sondern eine Spielfortsetzung. Und die ist teilweise (wie oben bereits beschrieben) vollkommen unabhängig zu einer Bestrafung.

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    Original von ulle
    Der Anwurf ist im "Stehen" auszuführen !! Was daran ist unklar??

    Unklar ist daran, dass der Regeltext das so nicht sagt, sondern nur in der Erläuterung 7 behauptet wird, dass es im Regeltext steht. Außerdem wird auch noch gesagt, dass die SR nicht übertrieben genau sein sollen.

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    Original von dieKleine

    Also ich finde schon, dass diese Regelung Sinn macht. Stell dir mal vor du stehst auf dem Feld und es sind 5 verschiedene Farben an Trikots vorhanden. Und dann kommt noch einer, weil er der 7. Feldspieler ist? Ich würde ein bisschen von Reizüberflutung sprechen. Zu viel Farben und dann meist noch das Grell-Gelb.

    Mit der Änderung wirst du auch in Zukunft immer 5 verschiedene Farben auf dem Feld haben (im Idealfall). Und grell-gelb wird nicht verboten.

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    Original von Dany
    Lasse und jfherden
    wenn es so drin stehen würde wie ihr es meint hättet ihr recht. Ihr überlest beide das Wort ununterbrochen in der Regel

    Wer überliest das denn? Aber hebst du deinen Fuß beim abrollen vom Boden ab? Ich nicht.

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    Original von Dany
    jfherden
    nein macht er laut regel nicht. In der Regel Steht das EIN TEIL eines FUßES den Boden ununterbrochen berühren muss und nicht EIN FUß.
    Das gleich ist auch beim 7m wenn der Werfer auf den Vorderen Fuß vorne hebt so das er mit der Hacke den Boden berührt. Wenn er den Fuß dann wieder absetzt und die Hascke hebt musst du aucg FW dagegen Pfeifen. Denn den hinteren Fuß bewegen die meisten.

    Wie ich schon geschrieben habe, das ist reine Definitionssache. Ich denke, das kann man ganz gut so ausdrücken:
    "Ein Teil eines Fußes muss immer den Boden berühren" bedeutet nicht "ein Teil eines Fußes darf nicht vom Boden abgehoben werden."
    Soll heißen, wenn ich den Fuß mit der Hacke aufsetze und dann abrolle, berührt immer ein Teil des Fußes den Boden.
    Das zum Beispiel immer die Hacke den Boden berühren muss, würde die zweite Formulierung aussagen.

    Hatte ich schon erwähnt, wie erfrischend das Sommerloch sein kann? :D

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    Original von Dany
    Lasse
    schau mal Regel 15:1 an da steht das drin wenn du den Fuß von hinten nach vorne abrollst begehst du einen Fehler der zu einem FW gegen dich führt.

    Der Absatz ist schon irreführend geschrieben:

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    15:1 Vor der Ausführung eines Wurfs muss der Werfer die richtige Position eingenommen haben. Der Ball muss sich in der Hand des Werfers befinden (15:6).
    Außer bei der Ausführung eines Abwurfs muss der Werfer bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren bis der Ball die Hand verlassen hat. Der andere Fuß darf wiederholt vom Boden abgehoben und wieder hingesetzt werden (siehe auch 7:6).
    Der Werfer muss diese Stellung einnehmen, bis der Wurf ausgeführt ist (15:7, Absatz 2 und 3).


    Der markierte Teil kann bedeuten, dass es reicht, wenn ständig ein Teil des Fußes den Boden berührt, also auch zwischen Vorder- und Hinterfüß abgerollt werden darf, solange der Fuß nicht vollständig den Boden verlässt.
    Es kann aber auch bedeuten, was man durchaus annehmen kann, da es genauso formuliert ist wie die Sache mit dem einen Fuß, dass ein Teil nicht angehoben werden darf. Aber dann hätte man es auch so schreiben können.

    Meine persönliche Meinung: Mit der Hacke aufkommen, anpfeifen, abrollen, anwerfen ist OK, solange der Fuß wirklich nicht den Boden verlässt. Aber grundsätzlich sollte man da nicht allzu kleinlich sein.

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    Original von Dany
    Was machst du wenn er auf die mittellinie läuft, er mit der Hacke aufsetzt du pfeifst an und er spielt den Ball erst nach dem er die Hacke gehoben hat?

    Die Hacke abheben ist noch kein Schritt, erst sobald der ganze Fuß sich vom Boden abhebt, ist es einer und dann muss gepfiffen werden.
    Aber das wurde schon richtig geschrieben, je schneller das ganze passiert, desto schwieriger ist es für uns als SR zu beurteilen, ob der Fuß wirklich die ganze Zeit Bodenkontakt hatte. Ich denke mal, aus dem Grund sollte das jetzt auch entschärft werden, da sich vermutlich so gut wie alle SR gesagt haben "Ich kann das eh nicht sehen, also pfeife ich lieber nicht."

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    Original von berndo
    Mann, jetzt kommt wieder runter, Ihr werdet im höchsten Maße unsachlich...

    Die Frage ist einfach überarbeitungswürdig und fertig...

    Nun nimm das doch nicht gleich so ernst... wie jfherden schon richtig geschrieben hat, ist das wenigstens was, womit man das Sommerloch füllen kann.

    Disqualifikation darf es aber wirklich nur geben, wenn der Spieler dann zu viel auf dem Spielfeld wäre. Denn nur dann kann ihm wirklich etwas vorgeworfen werden. Genau das soll doch die neue Regelung bewirken, dass nicht der Spieler (der eigentlich keinen Fehler gemacht hat), sondern der MV bestraft wird. In unteren Klassen ist es auch durchaus möglich, dass die Mannschaft eh nur mit 6 Leuten angetreten ist, der 7. kommt also dazu und läuft gleich aufs Spielfeld, weil er davon ausgeht, dass der MV ihn eingetragen hat bzw. hat nachtragen lassen, während er sich umgezogen hat.
    Die gegebene Situation unterstellt dem Spieler ja erstmal keine (andere) Regelwidrigkeit, er verhindert nur die klare Torgelegenheit. Foult er dabei den Gegenspieler, kann er natürlich auch zusätzlich entsprechend bestraft werden.
    Wirklich interessant wird der Fall doch erst wieder, wenn es sich bei dem Spieler um den 15. Spieler der Mannschaft handelt.

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    Original von Theoitetos
    wieso das is ne Sportveranstaltung also ist Sportkleidung doch nicht abwägig

    Aber das kann man doch keinem Offiziellen vorschreiben. Bei Spielern ist das was anderes, da geht es um Sicherheit und Erkennungswert, aber das kann es bei Offiziellen ja auch nicht sein.
    Und guck dir mal Fußball-Bundesliga-Spiele an, wieviele Trainer da mit Anzug und Krawatte rumlaufen (etwas albern meiner Meinung nach, aber ich würde es nicht verbieten).
    Außerdem, hast du etwa Lust, zu jedem Spiel der Mannschaft, die du betreust oder trainierst, extra Trainingsklamotten anzuziehen? Ich nicht, ich sitze lieber in Jeans auf der Bank.