Beiträge von Lasse

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    Original von Theoitetos
    Lasse
    Das nicht dein ernst? Also kann mich zwar auch noch an die Ansage am Anfang des Spieles von den SR erinnern, dass die Trikots reingehören und da der SR damals noch eine Respektsperson war ohne einen Pfiff zu tun, hat das auch jeder gemacht, der es eh nicht schon hatte, aber heute ...


    Das ist schon mein Ernst. Ich habe ja vor fast 5 Jahren mein letztes Spiel in Deutschland gemacht, aber damals habe ich sowas oft genug gehört. Komischerweise hat es nie einen SR interessiert, wenn die TW es nicht gemacht haben.

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    Original von Theoitetos
    He Leute mal sachte, also wenn ihr die Ironie darin nicht seht, die mit Absicht so überspitzt für jfherden geschrieben wurde, da er ja meine normalen Aussage nicht versteht, wollte ich es mal so versuchen.


    Wenn du etwas überspitzt darstellen willst, dann solltest du nicht Aussagen nehmen, die ich damals in meiner aktiven Zeit mindestens zwei Mal im Monat gehört habe... ;)

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    Original von Theoitetos


    Muss nima in den DFB drin stehn, wenn ich sage die gehörn rein und wern wieder rausgezogen, sehe ich das als unsportlich an, da er meine Anweisungen als SR missachtet und bestrafe es natürlich progressiv.
    Du nicht?


    Und genau solche Aktionen sind ein Grund für den schlechten Ruf, den SR teilweise genießen. Das ist nichts anderes als Willkür, denn die Regeln sagen in keinem Wort, dass das Trikot in die Hose gehört. Demnächst fangen noch SR an, den Spielern zu sagen, wie sie ihre Haare tragen müssen...

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    Original von Lord Vader
    @ Lasse

    Pfeifst Du ?


    Seitdem ich in einem Land lebe, in dem Handball nahezu unbekannt ist, nicht mehr. Vorher sehr oft.

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    Original von Lord Vader
    Zu jeder Liga gibt es DFBS - und es ist meine (verdammte) Pflicht wenn ich da spiele leiten will, dass ich mich mit diesen auseinandersetze. Da wird auch zu einem eventuell bestehenden Harzverbot Stellung bezogen.


    Hast du dann auch wirklich zu jeder Liga, in der du pfeifst, die DFB im Kopf? Das können ja einige sein, je nachdem, wie hoch du pfeifst.
    Davon abgesehen bleibt es nach wie vor keine Regelwidrigkeit, wenn der Spieler Harz verwendet, da dies im Regelwerk nicht verboten ist. Und meine Frage, was du machen würdest, wenn es laut DFB erlaubt, laut Hallenbetreiber aber verboten ist, war durchaus ernst gemeint.

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    Original von Theoitetos
    Lasse


    Ein SR sollte/muss schon die DFB's kennen aus dem Bereich wo er pfeift, wo kämen wir den sonst hin?


    Das ist recht einfach erklärt: Beim Pfeifen habe ich mich an die Regeln zu halten. Alles, was in den Regeln steht, kann ich umsetzen. Für alles, was in den DFB steht, sind andere Stellen zuständig.
    Was macht ihr denn, wenn die DFB sich entweder nicht zum Harzgebrauch äußert, oder es sogar ausdrücklich erlaubt, der Hallenbetreiber aber "Nein" sagt? Wenn die DFB es erlaubt und ihr bestraft einen Spieler trotzdem, würdet ihr doch einen Regelverstoß begehen.
    Deshalb: Auf Wunsch nehme ich gerne Eintragungen ins Spielformular vor, aber von persönlichen Strafen halte ich mich fern. Zumal ich es nicht als unsportlich betrachte, wenn ein Spieler harzt, da er damit ja allen anderen Spielern auch einen Vorteil verschafft.

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    Original von S.A.M.
    10 deutsche gute SR- Paare???

    Wer soll das denn sein???

    Ich kenne vielleicht 2.

    ?(


    Und ich wette, dass unter den besten 50 Gespannen weltweit bestimmt mindestens 10 deutsche zu finden sind.

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    Original von b738
    Deshalb wird ab sofort jeder Spieler , der mit Harz erwischt wird, während des noch laufendenSpieles per Hausrecht der Halle verwiesen werden, zudem trägt er dann noch die Reinigungskosten.


    Meiner Meinung nach ist das auch die einzige Handhabe, die man dagegen hat. Wie jfherden schon schrieb, durch die Regeln ist da von SR-Seite eigentlich keine Grundlage und man kann nicht erwarten, dass die SR alle DFB kennen. Ich würde mich auf jeden Fall hüten, einen Spieler wegen so etwas zu bestrafen.

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    Original von b738
    Ich bin gespannt, wie ein solches Spiel dann vor der Spruchkammer bei zu erwartendem Einspruch gewertet werden wird.


    Das würde mich allerdings auch interessieren. Aber eigentlich weiß ein Spieler ja auch, auf was er sich einlässt. Wirklich interessant wird es dann allerdings, wenn der Hallenbetreiber auch noch ein Hausverbot erteilt (wenn der Spieler dort irgendwann wieder einmal antreten muss).

    Mir sind die Probleme, die eine mögliche Sperre mit sich bringt, in solchen Fällen durchaus bewusst. Aber auf der anderen Seite könnte ein gesperrter Spieler auch einfach sagen, dass er seinen Pass vergessen hat und unterschreiben. Mit dem zweiten Pass wird ja keine zweite Spielberechtigung ausgestellt. Und sollte es eine Sperre gegeben haben, der Spieler in der Zwischenzeit aber auf dem zweiten Pass gespielt haben, gehören dafür auch die Punkte abgezogen. Aber eben nicht generell für alle Spiele, an denen er mitgewirkt hat.

    Sollte es natürlich wirklich so sein, wie du schreibst, dass der Pass nicht einfach neu gedruckt wird (mit allem, was dabei war), sondern ein neuer Pass beantragt werden muss, einschließlich diverser Sondergenehmigungen, dann hat der Verein wohl Pech gehabt.

    Das würde allerdings nichts an meinen Aussagen ändern, dass es so sein sollte, dass es im Fall eines Doppelspielrechts (oder Zweitspielrechts) einen zweiten Pass geben sollte und, dass bei einem Antrag auf Duplikat (Zweitausfertigung, etc.) die Sondergenehmigungen automatisch mit eingetragen werden sollten, denn sie wurden ja bereits korrekt beantragt. Gerade in Zeiten von Computern und Datenbanken sollte das alles kein Problem mehr sein.

    thomask:

    Dass ich es nicht verstehe, liegt möglicherweise daran, dass im Eingangposting von einem Duplikat die Rede war. Unter einem Duplikat verstehe ich die genaue Kopie des Originals. Da es dazu keine Einwände gab, bin ich davon ausgegangen, dass die Verbände diese Option anbieten. Außerdem wüsste ich auch nicht, warum das nicht möglich sein sollte. Aber offenbar erwarte ich auch zu viel von den Verbänden, oder zumindest einigen, denn ich weiß ziemlich sicher, dass es Verbände gibt, die tatsächlich Kopien ausstellen (oder es zumindest auf die Pässe drucken).

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    Original von Tarrantius

    Auf dem Alten , verlorenen , Pass hat er das Doppelspielrecht.
    Auf dem neuen nicht.


    Stimmt, das hatte ich anders herum gelesen. Allerdings muss man dann auch die Passstelle bestrafen, die bei einer angeforderten Kopie des Passes diesen verändert hat.

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    Original von Tarrantius
    Wenn der alte mit ausstellung eines neuen Ungültig wird hat er kein doppelspielrecht.


    Das hingegen sehe ich anders. Das Doppelspielrecht wurde korrekt beantragt und auch erteilt. Warum sollte dieses wieder entzogen werden, nur weil eine Kopie des Passes beantragt wird? Und bitte nicht etwas wie "sowas muss dann erneut beantragt werden", denn eine Kopie zu beantragen, bedeutet für mich, dass die zweite Ausfertigung identisch mit der ersten sein muss.

    Ich stelle mir gerade vor, wenn er den Pass wirklich verloren hätte und die Seniorenmannschaft nun durch diese Schlamperei die Punkte verlieren würde...

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    Original von Uwe aus LD
    Wenn mit falschen Angaben (Pass verloren) ein zweiter Pass erschlichen und benutzt wird, wird das nach RO bestraft.


    Ist die Frage, inwiefern ein Punktabzug durch die RO oder SO oder was auch immer geregelt ist. Meiner Meinung nach bleibt das eine Bagatelle, denn es wurde niemand benachteiligt oder betrogen. Das einzige, was hier gemacht wurde, ist, sich den Stress mit dem Hin- und Herschleppen des Passes zu ersparen. Ist sowieso schon albern, dass es keine Möglichkeit gibt, eine Kopie des Passes für genau diese Situation zu beantragen.

    Meiner Meinung nach wäre eine gerechte Strafe eine geringe Geldstrafe plus die übliche Strafe für nicht eingetragenen Pass.

    Dass es eine Geldstrafe gibt, ist klar, wegen der Falschinformation bezüglich des Verlustes. Aber auf welcher Grundlage wollt ihr einen Punktabzug rechtfertigen? Möglich, dass ich den Eingangspost falsch verstanden habe, aber ich verstehe das so, dass der Spieler das Doppelspielrecht (also Junioren + Senioren) hat und der alte, "verlorene" Pass nur zur Bequemlichkeit verwendet wird.

    Vom gesunden Menschenverstand her (ich weiß, der zählt nicht immer) darf es hier keine Punktabzüge geben, da der Spieler spielberechtigt war.

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    Original von jfherden
    Ist das dann beim 7m-Werfen anders?


    In dem Fall aus dem Eingangspost ist doch auch die Frage, ob die SR überhaupt einen Regelverstoß begangen haben. Wäre es ein normales Pokalspiel gewesen, könnte man das ziemlich sicher sagen, aber da in diesem Fall das KG, das ja möglicherweise vom Veranstalter gestellt wurde, die Teilnahme des Spielers erlaubt hat, ist das nicht mehr so sicher.

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    Original von jfherden
    uwe, Thomas:
    Lest mal bitte meinen Beitrag genauer. Ich sprach nicht von einer zweiten Gelben Karte. Ich sprach davon, dass ein Spieler, der einen Abstandsverstoß begeht, von den SR nicht bestraft wird. Nach den Regeln ist es ein progressiv zu bestrafendes Verhalten und in Regel 16:3 steht, dass die Hinausstellung zu geben "ist". Das ist keine "soll"-Regelung.


    Dann lass es nicht 2,5 sondern 1m sein ;)


    Wie offensichtlich die Fehlentscheidung ist, interessiert ja gar nicht. Das Entscheidende ist, ob der SR es sieht, bzw. pfeift. Und was ein SR nicht sieht, kann (und darf) er nun mal nicht pfeifen. Wie gesagt, problematisch wird es erst, wenn er pfeift (und damit quasi bestätigt, die Situation erkannt zu haben), dann aber die von den Regeln her vorgeschriebene Bestrafung nicht folgen lässt.

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    Original von jfherden
    In meinen Augen ist die Formulierung "darf nicht teilnehmen" nicht ausreichend konkret, um eine Regelwidrigkeit zu konstruieren.

    Ein Gegenspieler darf laut Regeln auch nicht näher als 3m an einem Werfer stehen, der einen formalen Wurf ausführt.

    Folge im zweiten Beispiel ist eine progressive Bestrafung für den Gegenspieler. Im ersten Fall wäre der MV verantwortlich, dass der Spieler nicht teilnehmen darf.

    Wäre denn ein Anpfeifen eines formalen Wurfes, obwohl ein Gegenspieler "nur" 2,50m entfernt steht, schon ein Regelverstoß des SR? Dann würde doch jedes Spiel aus hunderten von Regelverstößen bestehen. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein.

    Hier würde es meiner Meinung nach ein Regelverstoß werden, wenn der SR die Situation zwar erkennt (es also pfeift), aber nicht die vorgeschriebene Strafe ausspricht. Wenn er das Spiel einfach nur anpfeift, könnte er sich immer noch darauf berufen, dass er es nicht gesehen hat, dass der Spieler nicht 3, sondern nur 2,5 Meter entfernt stand (und weis das mal nach).

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    Original von Lord Vader
    Gegenfrage: Auf was darf man sich verlassen, wenn die Turnierleitung eine konkrete Frage beantwortet ?


    Die Frage ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, allerdings weiß ich auch nicht, mit wem das Kampfgericht besetzt war. Gerade, wenn es nur irgendein Turnier war (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass der Sieger keinen offiziellen Titel erhält), wäre den Verantwortlichen sicher kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn sie ihren Fehler eingestanden hätten (der ja immerhin von KG und SR begangen wurde). Letztendlich hätte die Mannschaft aber auch einfach auf den Schützen verzichten sollen, bzw. ihn ans Ende der Liste setzen.

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    Original von Blueboy
    @ Lasse

    Bitte verwechsle nicht spielberechtigt und teilnahmeberechtigt. Das mag ähnliches vermuten lassen, bringt aber entscheidende Unterschiede.


    Keine Angst, ich verwechsle das schon nicht. Aber von einer fehlenden Teilnahmeberechtigung zu sprechen, wäre hier komplett falsch, da der Spieler sowohl anwesend als auch im Spielformular eingetragen ist. Daher habe ich hier den Vergleich zu einem gesperrten Spieler (was dieser Spieler ja technisch auch war, wenn auch nur für 2 Minuten) gezogen.

    Wobei aber auch die Frage ist, warum die SR das nicht wussten (gut, die Mannschaft wusste es ja anscheinend auch nicht) und was daraus eine sinnvolle Konsequenz wäre. Meiner Meinung nach wäre es bei einem Turnier durchaus machbar gewesen, das 7m-Werfen einfach zu wiederholen.

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    Original von Theoitetos
    Protokolle sind in manchen (den meisten?) LV's/RV's vor Gericht gültige Dokumente!


    Dann ist es aber eigentlich umso wichtiger, dass es für so etwas eine klare Regelung gibt. Wenn ich auf Teufel komm raus die richtige Anzahl von Strichen haben muss und deshalb bei einem Eigentor den Strich einfach bei einem anderen Spieler mache, mache ich mich doch der vorsätzlichen Dokumentenfälschung haftbar (natürlich nicht im "echten Leben", sondern im Bereich des Sportgerichts).

    Da würde es helfen, entweder ein Feld für Eigentore zu haben, oder eine allgemeine Anweisung, wie man das handhaben kann, ohne das Tor dem falschen Spieler anzurechnen. Oder eben wie beim Eishockey, dass es dem Spieler der Mannschaft, die das Tor bekommt, der zuletzt den Ball hatte, angerechnet wird.