Beiträge von Lasse

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    Original von Dany
    Lasse
    Was sagt den ein Beobachter dazu wenn d nur die Mannschaften und Kampgericht informierst aber nicht anzeigst? Bekommt man da nicht wegen Zeichengebung und so abwertungen?

    Keine Ahnung, da sollte man vielleicht mal einen Beobachter fragen, wie er das hält. Ich fänd es jedenfalls albern, einem Spieler, der auf einer Trage vom Platz gebracht wird (in solchen Fällen geht es ja auch meistens gleich ins Krankenhaus), noch eine Strafe anzuzeigen. Dem Spieler wird sie, wenn er sie überhaupt noch wahrnimmt, ziemlich egal sein.

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    Original von nadja
    ich würde dazu mal gern eure meinung hören:

    in einem spiel der männl. a-jugend (verbandsklasse) kommt es zu folgender situation: ein spieler hatte schon 2x 2 minuten und nach einem weiteren foulspiel weiß er dass er rot bekommt, läuft schon nach draußen und zieht noch auf dem feld des trikot aus.
    da hat der schiri so lang rumgemacht bis er wieder aufs feld gekommen is und sich des trikot wieder angezogen hatte und hat ihm dann erst die rote karte gezeigt, weil er ihm "im trikot die rote karte zeigen muss".

    meine frage: muss er das wirklich? weil ich schon viele spiele gesehn hab in denen das nicht so war.


    Das wäre mir auch neu. Wenn der Spieler sein Trikot nun mal so schnell auszieht, dann bekommt er eben mit nacktem Oberkörper die rote Karte. So lange er damit nicht versucht, um die Strafe rumzukommen ("Rat mal, welche Nummer ich habe."), hätte ich damit kein Problem. Lieber so als noch ewig über die Strafe rumdiskutieren...

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    Original von nadja
    was ich außerdem sehr provokant finde ist, wenn zb ein spieler nach einem foulspiel am boden liegt/sitzt und der schiri ihn auffordert aufzustehn und ihm dann erst 2 minuten gibt.
    geht euch das genauso?


    Steht zwar in keinem Regelhelft, aber ich würde auch warten, bis der Spieler wieder steht. Einem auf dem Boden sitzenden/liegenden Spieler eine Strafe anzuzeigen, wirkt irgendwie unhöflich. Etwas anderes ist es natürlich, wenn der Spieler auf der Trage vom Platz gebracht werden muss, dann muss man sich eben was ausdenken (wobei ich dabei vermutlich komplett auf das Anzeigen verzichten würde und die Mannschaften und das Kampfgericht einfach nur so über die Strafe informiere... wenn er schon waagerecht vom Platz gebracht wird, bleibt dafür auch noch Zeit).

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    Original von Loomit
    Echt dämlich, dass sich das Regelwerk in diesem Fall nicht so genau ausdrückt ... :(:/:

    Nun ja, wenn man weiss, wie das "sollte" zu bewerten ist, ist die Formulierung eigentlich recht genau.

    Aber ich stimme dir zu: Es wäre eindeutiger, wenn die Formulierung in etwa "darf nicht sein" wäre mit dem entsprechenden Zusatz, dass aus diesem Fehler der SR "trotzdem kein Einspruchsgrund resultieren kann".

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    Original von Ex-HVS-SR
    Es ist erlaubt, den Ball aus der offenen Hand herauszuspielen. Das gilt natürlich auch im Wurf.


    Die Regel sagt aber "den Ball mit einer offenen Hand [...] wegzuspielen", nicht "aus".

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    Original von Ex-HVS-SR
    Problem dabei ist, dass das nur sehr wenige können und in vielen SR-Lehrgängen erzählt wird, dass ein solch sauberes herausspielen gar nicht möglich ist. Deswegen führt das ja auch zu dieser unsäglichen Pfeiferei bei den Situationen von außen, bei denen dem Abwehrpieler gar keine Chane mehr gegeben wird. Egal, was er macht, es gibt immer 7m, selbst wenn er sauber den Ball aus der offenen Hand spielt oder auch wenn er nur die Arme hoch hat und der Angreifer daran hängenbleibt.


    Wenn der Angreifer den Ball festhält, kann man den Ball nun einmal auch nicht sauber herausspielen, da dies meiner Meinung nach immer in einem Entreißen oder Herausschlagen enden würde. Wie gesagt, wenn der Angreifer den Ball festhält, wovon ich mal in nahezu allen Fällen ausgehe.
    Die andere Situation, die du beschreibst, bezeichnet ja im Endeffekt das Einfädeln der Angreifer, welches ja wiederum nicht gepfiffen werden soll. Dies ist allerdings selbst für die SR, die höher pfeifen, schon sehr schwer zu erkennen...

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    Original von michel b.
    Ja, die Welt ist böse und schlecht. :D
    Mein Gott, ein solcher Jammerlappen (im Badischen würde man wohl "Pfinz" sagen), sollte lieber die Pfeife an den Nagel hängen und sich bei der Mama ausheulen.
    Eine gewisse psychische Robustheit ist eben für Schiedsrichter genau so wichtig, wie fundierte Regelkenntnisse.
    Sensibelchen (wie der im obigen Beitrag zitierte) kann man da wirklich nicht brauchen.

    Wenn du alle aussortieren willst, die in ihrem ersten Jahr noch nicht so ein dickes Fell haben wie die "alten Hasen", dann koennen wir die meisten Ligen dichtmachen. :nein:

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    Original von RolfB
    @ Scheffhexe
    Zickenbändiger gibt die Antwort 8 Beiträge weiter oben.

    Naja, die Frage war ja eher, warum der Stichtag nicht geaendert wird, Zickenbaendiger hat aber erklaert, warum die Regelung mit der nicht vorhandenen Spielberechtigung in der Rueckrunde geschaffen wurde.

    Meiner Meinung nach koennte man sich die aber wiederum sparen, wenn man den Stichtag tatsaechlich auf den 01.07. oder 01.08. verschieben wuerde. Da die Saison ja nun mal auch nicht im Januar beginnt, waere das in dem Hinblick sicher einfacher (auch wenn man bedenkt, dass auch die Schuljahrgaenge so eingeteilt werden). Komplizierter ist es natuerlich, dass es dann nicht mehr so einfach heisst "Jahrgaenge 94 und 95 spielen C-Jugend"...

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    Original von härter_schneller

    wo war denn das?

    Keine Ahnung, ich habs auch nicht wiedergefunden. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass wir so etwas neulich erst hatten. Und da ich nicht fremdgehe, was Handballforen betrifft, kann es eigentlich nur hier gewesen sein. Es könnte auch sein, dass ich eine Vision hatte. ;)

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    Original von Postfan
    Wenn er es als verhindern einer klaren Torchance auslegt, da der Torwart nicht im Tor war, dann ja.

    Hatten wir nicht neulich die Diskussion bereits und es wurde festgestellt, dass es keinen 7m geben kann, wenn der Anwurf noch nicht angepfiffen wurde? Meiner Meinung nach kann die Spielfortsetzung auch durch nichts geändert werden...

    Klar, zu wünschen wäre es in einer solchen Situation sicher, aber ich befürchte, wenn der 7m drin war, dürfte hier ein Einspruch durchaus Erfolg haben, da sowohl der Regelverstoß als auch die spielentscheidende Situation gegeben sind.

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    Original von noch ein trainer
    Schön, dass ihr euch so einig seid :)

    Noch schöner, wenn Schiedsrichter mal auf Trainerlehrgängen wären ...

    Am schönsten, dass ich nicht in euren Landesverbänden trainiere!

    Da hier recht viele Landesverbaende und sogar internationale SR vertreten sind, solltest du dir mit der Aussage mal nicht so sicher sein.

    Aber ich haette da eine Wahnsinns-Idee: Warum laesst du uns nicht einfach teilhaben an deinem unfehlbaren Wissen? Du wuerdest uns allen damit helfen und letztendlich natuerlich auch den deutschen Handball retten.

    Zitat

    Original von noch ein trainer
    soso

    Jetzt mal ganz unter uns. Wenn du a) keine Ahnung und b) nichts zum Thema beizutragen hast, warum laesst du dann nicht wenigstens das Gespamme sein?

    Das waere sehr nett. Danke.

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    Original von TLpz
    BerndO


    Natürlich, wenn der Spieler das Feld außerhalb des Wechselbereiches verläßt und wieder betritt, ist das sehr wohl ein Wechselfehler.

    Hierzu (bzw. zu einer ähnlichen Situation) gibt es aber auch eine IHF-Klarstellung:

    Zitat

    16. Klarstellung: Verlässt ein Spieler die Spielfläche außerhalb der Auswechselraummarkierung aus ‘harmlosem’ Grund und ohne Vorteilsabsicht, ist dies nicht als unsportliches Verhalten oder Wechselfehler zu werten. Beispiele: Ein Spieler holt Wasser oder das Handtuch direkt neben der Bank (oder hinter dem Tor) oder ein Spieler begibt sich nach einer Hinausstellung „auf sportliche Weise“ zur Bank aber überquert die Seitenlinie außerhalb des Auswechselraums.


    Quelle

    Zitat

    Original von Ellob
    In der Hoffnung, dass der SR dein Lachen nicht als Beleidigung auslegt und dich disqualiiziert.

    Naja, wenigstens würde mich dafür kein Sportgericht der Welt sperren, denn seit wann kann über einen Witz zu lachen als Beleidigung ausgelegt werden? ;)
    Und nicht anders kann die Aktion verstanden werden.

    Zitat

    Original von TLpz
    Lasse

    Nein, sie ist nicht regelkonform, wenn die SR dies nur wegen dem nicht korrekt übergezogenen Trikot entschieden haben. Ja, die Hinausstellung ist regelkonform, wenn der SR vielleicht auf Wechselfehler erkannt haben!

    Allerdings treffen deine Regelbezüge nicht zu. 16:3a weist nur auf 4:5-4:6 hin, aber erst ab 4:7 geht's um die Kleidung. In diesem Falle gäbe es Freiwurf für die gegnerische Mannschaft.

    Ja stimmt. Ich habe das falsch gelesen. Was allerdings die Hinausstellung angeht, so bin ich mir ziemlich sicher, dass uns beigebracht wurde, dass ein anders gekleideter Spieler (was er in dem Fall ja ist), hinauszustellen ist.

    Edit: Hab aber auch grad noch mal genauer nachgeguckt: Regelklarstellung 4 sagt hier:

    Zitat

    b) Spieler vergisst seine Trainingsjacke auszuziehen: Gelegentlich kommt es mal vor, dass ein Spieler, der z.B. einen 7-m werfen oder überraschend eingewechselt werden soll, vergisst, seine Trainingsjacke auszuziehen. Dieser Spieler ist auf seinen „Fauxpas“ hinzuweisen und zur Beseitigung aufzufordern. Ohne persönliche Strafe wird auf Ballverlust im laufenden Spiel entschieden.

    Also natürlich keine persönliche Strafe (wenn wir die Trainingsjacke mal mit dem "fehlerhaften" Trikot gleichsetzen).

    Zitat

    Original von b738
    [...]Ich habe einmal erlebt, wie ein Kollege, der von Spielern provoziert wurde, sich auf tolle Art gerächt hat.
    Er hat time-out gegeben und die Spieler mussten sich einigen, ob sie das Trikot in oder über der Hose tragen wollten.
    Danach war das kindergartenmässige Verhalten binnen Sekunden vorbei.


    Auch das deines Kollegen? ?(
    Sorry, aber so ein SR würde von mir ausgelacht werden (und die folgenden 2min würde ich dankbar annehmen)...

    Zitat

    Original von harpo58
    DHB-Richtlinien für Z/S - gibt eigene für jeden Regionalverband, unterscheiden sich jedoch nur geringfügig -. Kannst es im wesentlichen herleiten aus Punkt 7, 12 und 19.

    http://www.dhb.de dann unter Schiedsrichter/Regelwerk/Richtlinien

    Hmm... genau in diesem zitierten Punkt 19 lese ich aber:

    Zitat

    Die Schiedsrichter allein entscheiden, ob die Spielzeit unterbrochen werden muss (Ausnahme: Pfiff durch Zeit-
    nehmer/Delegierten) und wann sie fortgesetzt wird.

    Waehrend die Unterbrechung noch durch den Zeitnehmer/Delegierten moeglich ist, obliegt die Fortsetzung einzig dem/den SR.

    Okay, willst du jetzt wissen, ob es regeltechnisch korrekt war, oder ob man als SR das ganze auch mit Fingerspitzengefuehl haette loesen koennen?

    Sein Trikot nicht korrekt zu tragen, verstoesst gegen 4:7, damit ist eine Hinausstellung Regelkonform (16:3a). Du schreibst allerdings auch, dass er sein neues Trikot "noch nicht komplett uebergestreift" hatte. Darunter stelle ich mir vor, dass er es vielleicht nur noch nicht ganz heruntergezogen hat, was zur Folge haette, dass theoretisch auch jeder Spieler, der sich mit seinem Trikot das Gesicht abwischt, unter diese Regel faellt.

    Wie auch immer, wenn der Spieler nicht ins Spiel eingreift (aktiv oder passiv), sollte man als SR auch mal woanders hingucken koennen.

    Zitat

    Original von Postfan


    :D Immer das Kleingedruckte lesen!!! :baeh:

    Du verstehst mich. ;)

    Aber mal im Ernst: Holger hat ja schon geschrieben, dass er einfach gepennt hat (auch wenn er es hoeflicher formuliert hat ;)). Es ist auch definitiv etwas, das (gerade hoeherklassigen SR) nicht passieren darf. Sagen wir mal, es ist gluecklich, dass es keine entscheidende Szene war, so kann man da zum Glueck drueber lachen. Und wer den Schaden hat, braucht bekanntlich fuer den Spott nicht zu sorgen.

    In diesem Sinne: Willkommen in der Handballecke, Holger. Vielleicht diskutierst du ja jetzt oefter mal mit uns. :hi:

    Da kann die Spielerin noch froh sein, dass sie keine rote Karte bekommen hat:

    Zitat

    Erläuterung 6: Grob unsportliches Verhalten (8:6, 16:6c)
    [...]
    c) Der Torwart zeigt demonstrativ, dass er sich nicht bemüht; einen 7-m-Wurf abzuwehren;
    [...]

    [SIZE=7]Mal sehen, ob sich wer beschwert, wenn ich keinen Smiley setze. ;o)[/SIZE]

    Zitat

    Original von DickmannSo die Meinung vom Verband ist nun, dass Halbfinale und Finale eine Runde ist. Daher konnte Birkesdorf ausgeschlossen werden. So wird §53 ausgehebelt.

    Dann müssten aber Halbfinale und Finale jeweils ein eigenes und voneinander unabhängiges "Turnier" sein, denn ansonsten sehe ich (als Juristenlaie) einen klaren Verstoß gegen §53 (zumindest gegen den Teil, der hier zitiert wird).

    Zitat

    Original von TLpz
    Lasse

    Ein Spieler, der einem Gegenspieler auf der Spielfläche 3 Zähne ausschlägt, bekommt einen Ausschluß. Wobei nicht die Anzahl der ausgeschlagenen Zähne ausschlaggebend ist. :)

    Ach ja, da war ja noch was in 16:12... ;)

    Was fuer eine alberne Entscheidung. Entweder man haelt sich an den von Dickmann zitierten Paragraphen, oder man zieht es gleich konsequent durch und wertet alle Spieler von Birkesdorf, an denen die betroffene Spielerin beteiligt war, als verloren, woraus sich dann theoretisch andere Paarungen in den KO-Spielen ergeben koennten. Diese Entscheidung ist nichts Halbes und nichts Ganzes und irgendwie kann ich die Veraergerung der Spielerin verstehen, auch wenn ich ihrer Formulierung nicht viel abgewinnen kann.