TuS N-Lübbecke gegen GWD Minden: Sicherheit wird beim Derby groß geschrieben
Lübbecke (nw). Ralf Steinmeyer hat früher selbst Handball gespielt - der Linkshänder war beim TuS Nettelstedt II aktiv. Selbstverständlich wird er am Samstagabend einer der 3.250 Besucher des 60. Derbys zwischen dem TuS N-Lübbecke und GWD Minden sein.
Allerdings wird sich der Sprecher der Kreispolizeibehörde Steinmeyer in erster Linie darum kümmern, dass es keine Vorkommnisse zwischen den rivalisierenden Fangruppierungen geben wird.
"Wir sind natürlich in Gesprächen mit der Geschäftsführung des TuS N-Lübbecke. Über die Inhalte dieser Unterhaltungen wird nichts nach außen dringen", sagt Steinmeyer.
"Es hat natürlich schon ein Treffen gegeben, in dem über das Derby und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen geredet worden ist", ergänzt TuS N-Lübbeckes Teammanager Zlatko Feric.
Bei den letzten zwei Derbys im Oktober und Dezember des vergangenen Jahres zeigte die Polizei in Minden eine große Präsenz - es kam zu keinerlei Auseinandersetzungen. "Das werden wir auch am kommenden Samstag in Lübbecke so halten. Es werden viele Beamte vor Ort sein", erzählt Steinmeyer, der seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, "dass Zweikämpfe einzig und allein auf dem Parkett der Halle ausgetragen werden".
Schwerpunkte legt die Polizei erfahrungsgemäß bei der Anreise sowie im Umfeld der Lübbecker Kreissporthalle.
Quelle: Mindener Tageblatt / Neue Westfälische Lübbecke