Das hat wohl keine Rolle gespielt und war intern geklärt. Der Grund für die Entlassung war, dass der Trainer 4 Jahre lang alle Zielvorgaben teilweise knapp, aber überwiegend krachend an die Wand gefahren hat und dann sich in der Öffentlichkeit negativ über sein Personal geäußert hat. Das kann und darf sich kein Arbeitgeber von einem Leitenden Angestellten gefallen lassen. Die Woche der Wahrheit war dann nur noch der Auslöser.
Ob der Vorlauf für die berechtigte Entlassung tatsächlich viel Jahre war, glaube ich nicht. Aber der Knackpunkt in der Verein/Mannschaft - Trainer - Beziehung liegt spätestens in der letzten Saison und der nicht umgesetzten öffentlichen Aussage des Trainers nach der letzten Saison. Alles sollte auf den Prüfstand gestellt werden - nichts ist wirklich passiert. Ich denke, daß die Trainerentlassung eigentlich schon in der WM-Pause vollzogen werden sollte. Nur kam dann nach fast ausschließlich grottenschlechten Auftritten (allerdings meist siegreich) ein wahnsinniges Derby, daß einen Wechsel niemals nachvollziehbar gemacht hätte. Ein Highlight zur Unzeit sozusagen.
Und nun musste der Wechsel kommen (in der letztmöglichen Spielzeitunterbrechung) um ruhig - und wahrscheinlich schon geordnet mit einem neuen Trainer - in die Sommerpause und dann in die Vorbereitung gehen zu können und dem Sommervakuum zu entgehen.
Daß die privaten Dinge nicht förderlich gewesen sind, steht außer Frage, ist aber rein sportlich total irrelevant, da es für den Wechsel allein ausreichend sportliche Gründe gibt und gab!