Beiträge von JA!

    Mal unabhängig davon wie man die Szene wertet. Ich finde weder die Zeitstrafe skandalös, noch hätte ich die Rote Karte überzogen gefunden. Richtig und wichtig war für mich, dass die Schiedsrichter sich die Szene noch einmal angeschaut haben. So weit so einig.

    Irritierend finde ich dann so bagatellisietende Bemerkungen, na dann hätten wir ja drei rote Karten in jedem Spiel. Ja und!? Jeden ärgern die vielen Verletzungen, die der Handball zu beklagen hat. Wenn es in jedem Spiel drei gesundheitsgefährdende Fouls gibt, sind mir drei Platzverweise jedenfalls lieber als drei verletzte Spieler.

    Was mich aber richtig ärgert, sind diese latent angedeuteten Täter-Opfer-Umkehrungen nach dem Motto, wenn das Mädel so einen kurzen Rock anzieht, muss es sich auch nicht wundern.

    Du schreibst selbst, dass Wiencek nicht die richtige Position zum Angreifer hatte. Er hat definitiv die Klasse und Erfahrung, genau zu wissen, dass er auch nicht mehr in die richtige Abwehrposition kommt und rauscht dennoch ungebremst von der Seite in den mit hohem Tempo in der Luft befindlichen Angreifer. Das kann man durchaus als gesundheitsgefährdend interpretieren. Wie gesagt, kann man.

    Zum sonstigen Spiel. Die ersten 10 Minuten von Kiel waren hammermäßig. Eine echte Machtdemonstration.

    Den Rest kann ich nicht beurteilen, weil ich zum spannenden Spiel nach Hannover gewechselt habe.

    aber deswegen gibt es doch den VAR - schwer zu akzeptieren?

    Nein, ist es nicht, woran machst du das fest?

    Ich schrieb oben, m.E. wäre Rot durchaus vertretbar gewesen. Nicht mehr und nicht weniger oder darf man das nicht mehr schreiben, wenn es denTHW betrifft?

    Der zweite Beitrag bezog sich auf die Aussage, es wäre ein Allerweltsfoul und das war es für mich nicht, auch hier: nicht mehr und nicht weniger.

    Kretsche polarisiert immer. Das ist gut und schlecht. Für den deutschen Handball ist er ein Gesicht, das die Sportart immer wieder in der Öffentlichkeit hält.

    Persönlich habe ich aber auch meine Probleme mit ihm. Es ist ja wohl seit Jahren eindeutig, dass er die norddeutschen Vereine nicht mag und jeden Spieler der dorthin wechselt erstmal skeptisch sieht. Ausnahmen sind meistens Buddy Spieler wie Dule, Pascal hens. Seine haupt liebe sind die Ost deutschen Vereine. Egal ob Magdeburg, Leipzig oder Berlin. Da ist er sehr voreingenommen. Neutral ist das meistens nicht.

    Da kann ein Weber seit Jahren machen was er will: aber bloß nicht kritisieren! Über Johannes golla wird selten ein positives Wort verloren obwohl er seit eine bärenstarke Entwicklung genommen hat.

    Nun haben diese drei Städte und deren Vereine aber sehr besondere Bedeutung in seinem Leben. Das kann man sicherlich nicht immer ausblenden.

    Das Problem, das ich mit Rheiner bei all diesen Diskussionen habe, ist sein Mantra von der systematischen Ungleichbehandlung, die sich auf einzelne Vereine oder sogar bestimmte Spieler bezieht und womit er eben auch indirekt Vorsatz unterstellt. Es ist und bleibt aber eine rein subjektive Auffassung, die eben auch schwerlich objektiv, also empirisch bestätigt werden kann - allerdings auch nicht umgekehrt, womit das Argumentieren gegen diese These auch subjektiviert bleibt. Allein das Argument, die gleiche Szene wäre da niemals...usw. ist einfach Quatsch, weil es die gleiche Szene schon nicht gibt, geschweige denn, den gleichen Kontext (ist der Spieler eventuell schon einmal auffällig im Spiel gewesen usw.). Das sollte doch eigentlich jedem klar sein.

    Vor allem finde ich es, wie bereits oben von jemandem geschrieben, besonders bedenklich, wenn eine derartige (Verschwörungs)these von einem User mit (vorgegebenem) Schiedsrichterbackground als unumstößlicher Fakt dargestellt wird. Das hilft nämlich niemandem, am wenigsten den Schiedsrichtern, allen voran denjenigen, die sich in unteren Ligen oder im Kinder- und Jugendbereich Woche für Woche von Trainern, Spielern und Zuschauern belöffeln lassen müssen.

    Zur Kommunikation mit Felix hoffe ich, dass der Deutsch-Kurs zügig losgeht und dann Fortschritte erkennbar sind...

    OIM brauchte Spielerfahrung, auch wenn er noch keine komplette Einheit mitgemacht hat. Mehr als ein Trainingsspiel war das gestern die letzten 10 Minuten eh nicht. Bzw. ist das Training beim SCM wahrscheinlich deutlich härter.

    Spielerfahrung hat er sicher genug, was Oma Inge z.Z. fehlt, ist Spielpraxis :hi:

    Ein so entspanntes Auftaktspiel hat man auch nicht allzu oft. Auch nicht austrudeln lassen, sondern konzentriert bis zum Ende gespielt. Sehr schön. Wie man das Endergebnis einordnen kann, wird sich erst nach den nächsten Spielen der HSG und dem Club selbst zeigen. Wetzlar war doch überraschend harmlos im ersten Heimspiel.