Beiträge von wintermute

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    Original von Stenimaus
    Der VfL hat den ersten Rekord aufgestellt, hat seinen eigenen gebrochen und nun wird bei anderen großen Vereinen ausprobiert, ob sie dieses auch schaffen können.

    Also einen Rekord gab es bestimmt auch schon, bevor der VfL ihn aufgestellt hat. Nur war der VfL wohl der erste Verein, der damit Marketing betrieben hat und es an die große Glocke gehängt. Das kann man auch gar nicht verurteilen, weil ein Alleinstellungsmerkmal. Nur sollte man jetzt nicht sauer sein, wenn ein anderer den Rekord verbessert (wahrscheinlich sind es auch nur die Fans).

    Und heute darf sich Magdeburg endgültig freuen:

    "Vugrinec darf für SCM spielen

    München - Der slowenische Handball-Nationalspieler Renato Vugrinec darf künftig für den SC Magdeburg auf Torejagd gehen. Dies bestätigte Vugrinec-Berater Jürgen Gütschow auf Anfrage von Sport1.

    Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat dem Vize-Europameister in erster Instanz die Freigabe für einen ablösefreien Wechsel an die Börde erteilt, nachdem er von seinem Ex-Club Celje Pivovarna Lasko gesperrt worden war.

    Celje hatte zuvor eine Ablösesumme von 500.000 Euro gefordert."

    Quelle: sport1.de

    So, damit sind die ganzen Spekulationen fürs erste vorbei:

    HSV Handball startet ohne Punktabzug in die neue Saison

    Der HSV Handball hat die Auflagen für die Saison 2004/2005 erfüllt und wird ohne Punktabzug in die Saison starten. Dies teilte der kommissarische Ligavorsitzende Bernd-Uwe Hildebrandt HSV-Geschäftsführer Winfried Klimek am Montag mit.Die Vereinsführung mit Winfried Klimek und Ulrich Kresse zeigte sich nach der Entscheidung zufrieden.

    Roland Jahnke (26.07.2004) - Pressemeldung HSV Hamburg

    Geschäftsführer Winfried Klimek: "Die harte Arbeit der letzten Wochen und Monate hat sich gelohnt. Wir haben die strengen Auflagen bis hierher mit der Unterstützung vieler neuer und alter Partner erfüllt. Trotzdem können wir uns jetzt nicht ausruhen, sondern werden mit voller Kraft an einer sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen Saison weiterarbeiten."

    HSV-Trainer Bob Hanning überbrachte die Nachricht am späten Nachmittag der Mannschaft beim Training: "Ich bin sehr glücklich, dass wir ohne zusätzliche Belastung in die Saison starten. Ein Punktabzug hätte bei der Anzahl an Spitzenteams in der kommenden Saison das sichere Aus im Kampf um einen Europapokalplatz bedeutet."

    Quellle: handball-world.com

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    Original von Ehlebomber
    Celje und der slowenische Verband haben jetzt die Freigabe für Renato Vugrinec verweigert und verlangen eine Zahlung von 50 000 €, obwohl sein Vertrag in diesem Sommer dort ausläuft.

    Mal schauen, ob sie damit Glück haben. Im oben angeführten Artikel zu Lochman steht auch folgende Passage:

    "Der europäische Dachverband zitiert zudem den Beschluss des EHF-Kongresses vom 7./8 Mai, wonach Spieler mit ausgelaufenem Vertrag ohne Transfer-Entschädigungen einen internationalen Wechsel vornehmen können."

    Ganz schön viel los heute im Sommerloch. Auch Großwallstadt kann sich freuen. Sport1.de meldet:

    Handball Föderation hebt Sperre für Lochman auf

    München - Aufatmen in Großwallstadt: Die Europäische Handball Föderation (EHF) hat die Freigabe für den ukrainischen Spieler Vyacheslav Lochman erteilt.

    "Wir haben den Fall durch die Übersendung von Dokumenten explizit dargelegt. Die EHF hat darauf hin entschieden, dass es keinen Grund gibt, die Sperre international aufrecht zu erhalten", erklärte Lochman-Manager Wolfgang Gütschow gegenüber Sport1.

    Der ukrainische Handball-Verband hatte Lochman aufgrund angeblicher Vertragsverstöße für ein Jahr gesperrt.


    Und hier noch ausführlicher.

    Hier mal ein Artikel aus dem heutigen Abendblatt, der den derzeitigen Stand ganz gut zusammmenfasst:

    Ende der Alleinherrschaft
    HSV Handball: Das Ziel für die dritte Saison ist die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins. Morgen erstes Training

    Von Achim Leoni

    Hamburg - Eine Woche nach Dienstantritt hat sich Ulrich Kresse auch schon wieder in die Ferien verabschiedet. Um das Überstehen seiner Probezeit muss der neue Geschäftsführer des HSV Hamburg deshalb aber nicht fürchten. Beim "Klausurlaub" auf Rügen arbeitet Kresse in diesen Tagen ein Vermarktungskonzept für die kommende Saison in der Handball-Bundesliga aus. Am Ende soll ein Katalog entstehen, dem künftig jeder Sponsor entnehmen kann, welche Werbeleistung er für sein Engagement zu erwarten hat. Wobei der frühere Marketingleiter der HEW das Wort Sponsor gar nicht so gern hört. "Ich spreche lieber von unseren Kooperationspartnern."
    Das klingt gut - und tut Not nach einer Saison, an deren Ende der Glanz der sportlichen Erfolge hinter dem Finanzdesaster des Vereins fast vollständig verblasst ist. Ausstehende Gehaltszahlungen, millionenschwere Altlasten, das (noch immer nicht ganz ausgestandene) Gezerre um die Bundesliga-Lizenz: Das zweite, schwerste Jahr seit der Gründung wäre um ein Haar auch das letzte für den Verein gewesen.
    Die kommenden beiden Jahre sollen deshalb im Zeichen der wirtschaftlichen Konsolidierung stehen. Vor dem morgigen Trainingsauftakt sind vor allem vertrauensbildende Maßnahmen gefragt. Mit der Neugestaltung der Führungsstruktur (siehe Grafik) wurde die größte Reformblockade gelöst, der HSV nimmt nun auch auf operativer Ebene das Erscheinungsbild eines Profivereins an. Wichtigste Innovation: Der bisherige Alleinherrscher Winfried M. Klimek, dessen Kredit in Fach- und Sponsorenkreisen offenbar aufgebraucht ist, gibt die Geschäftsführung an Kresse ab und zieht sich auf die Position des Teilhabers zurück.
    "Wir sind froh, mit Ulrich Kresse einen Geschäftsführer gefunden zu haben, der in Hamburg einen sehr guten Namen hat", sagt HSV-Berater Dierk Schmäschke. Die Kontakte, die Kresse als Vermarkter der Olympiabewerbung geknüpft hat, sollen vor allem bei der Suche nach Geldgebern helfen. Und gerade was den Hauptsponsor betrifft, "ist uns der ganz große Wurf noch nicht gelungen", wie Schmäschke einräumt.
    Als neuer Investor konnte Traber-Präsident Jürgen Hunke gewonnen werden. Sein Einstieg mit geschätzt 400 000 Euro sichert dem Verein die Liquidität - und dem früheren Chef des Hamburger Sportvereins eine Sperrminorität von 25,1 Prozent. Nach weiteren Anteilseignern wird noch gesucht. Der Einfluss der Altgesellschafter Klimek und seines Kompagnons Wolfgang Hopp, deren Anteile noch auf die Schwartauer Vorzeit des Vereins zurückgehen, wird damit sukzessive zurückgedrängt.
    Neu ist auch der Beirat, der als Aufsichts- und Beratungsorgan zwischengeschaltet werden soll. Als Kopf des fünf- bis siebenköpfigen Kontrollgremiums ist der bisherige Bundesligachef Heinz Jacobsen vorgesehen - was zuletzt bei den Konkurrenten einigen Argwohn hinsichtlich der umstrittenen Lizenzvergabe an den HSV weckte. Mittelfristig dürfte der Club aber von den Kontakten und der Handball-Kompetenz des Kielers nur profitieren.
    Die sportliche Ebene bleibt von den Rochaden weitgehend unangetastet. So wird Schmäschke seine Beratertätigkeit für den Verein neben seiner Lehrertätigkeit fortsetzen, bevor er 2005 als Manager hauptamtlich beim HSV einsteigen soll. Bis dahin will sich der frühere Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt, der vergangene Saison die Preisoffensive für Dauerkarten initiiert und den "Platinumclub" als Sponsorenplattform ins Leben gerufen hat, weiter im Zusammenspiel mit Trainer Bob Hanning "sportlich-beratend" einbringen.
    Bei der Mannschaft wurde der große Schnitt bereits vergangene Saison vollzogen. Acht teils hoffnungslos überbezahlte Profis wurden verabschiedet, der Kader mit den Zweitliga-Talenten Matthias Flohr (Ahlen) und Matthias Rauh (Konstanz) sowie den Nachwuchsspielern Jan Schult (Henstedt-Ulzburg) und Sebastian Opderbeck (Ellerbek) nur sehr sparsam wieder aufgefüllt. Immerhin konnte der Etat damit um fast eine auf 3,5 Millionen Euro reduziert werden. "Bevor wir über weitere Verstärkungen nachdenken, müssen wir erst wirtschaftlich wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen", sagt Hanning - wohl wissend, dass es angesichts der Dreifachbelastung durch Liga, DHB- und Europapokal schwer genug wird, die Ergebnisse des Vorjahrs (Tabellenplatz fünf, Pokalfinale) zu bestätigen.
    Und einen allzu großen Leistungsabfall würde das verwöhnte Publikum wohl ebenso wenig verzeihen wie die Partner des Clubs. "Unser Image wird getragen vom sportlichen Erfolg", so Kresse, "und den wollen wir weiter ausbauen." Ein Titel kann letztlich eben mehr wert sein als das beste Vermarktungskonzept.

    Die Grafik soll natürlich auch niemandem vorenthalten werden:

    sport1.de meldet:

    FAG holt zweiten Keeper

    München - Bundesligist Frisch Auf Göppingen ist bei der Suche nach Verstärkungen fündig geworden: Der Altmeister hat den Slowaken Michal Shejbal für zwei Jahre unter Vertrag genommen.
    Der erst 19 Jahre alte Torhüter wechselt aus Kosice (Erste slowakische Handball-Liga) nach Süddeutschland. Damit geht FAG mit einem neuen Torwart-Duo in die neue Saison.
    Als erster Keeper war Martin Galia vom schwedischen Spitzenklub Redbergslids Göteborg verpflichtet worden.

    Gerade auf Sport1.de gelese. Da wird Flesburg wohl froh sein.


    Lackovic darf nach Flensburg wechseln

    München - Aufatmen bei der SG Flensburg: Weltmeister Blazenko Lackovic hat in 2. Instanz von der EHF die internationale Freigabe für den Wechsel aus Zagreb zum Meister erhalten.

    "Ich bin froh, dass die EHF im Sinne des Spielers entschieden hat", so SG-Manager Thorsten Storm zu Sport1. "Man darf nicht vergessen, dass es um Menschen geht."

    Lackovic hat bei der SG einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben, Zagreb verweigerte jedoch die Freigabe und drohte dem Nationalspieler mit einer vereinsinternen Sperre.

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    Original von sofahocker
    HSV kann keine neuen Spieler holen (stand gestern im Abendblatt), damit sind Flohr und Rauh vorerst vom Tisch

    Und auch Rauh war heute in der BILD Hamburg als neuer HSV-Spieler zu sehen. Er und Flohr haben von Markus Götz (DSF) und Hanning ein Medientraining bekommen.

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    Original von Rico
    Naja Leistungsträger ??
    Wenn beim VFL-Spiel nur Yoon ausfällt, siehts schon düster aus...
    auch ein Stefan Kretzschmar der schon viele Verletzungen erlitt, spielte weiter und weiter und jedesmal auf einen fast noch höheren Niveau! Auch ein Oleg Kulechow rappelt sich auch immer wieder auf, trotz schwere Knieprobleme ;)

    - um nach Magdeburg zu kommen Zahlen manche Spieler sogar Geld, oder würden es tun - siehe Bsp.: Karol Bielecki

    Das unterstützt mal wieder mein Bild von allen Deinen Beiträgen: In Magdeburg ist alles super und toll, bei alllen anderen sitzen nur Pfeifen, die nichts können und alles nur des Geldes wegen machen.

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    Original von sofahocker
    HSV kann keine neuen Spieler holen (stand gestern im Abendblatt), damit sind Flohr und Rauh vorerst vom Tisch

    Über Flohr gibt es in der heutigen BILD Hamburg einen Bericht. Einerseits positiv, weil über ihn als Neuzugang gesprochen wird, aber auch negativ, weil er sich bei einem Fahrradunfall schwer verletzt hat: schwere Gesichtsverletzungen und eine Daumenfraktur (zum Glück links). Ca. 6 Wochen Pause.

    Gute Besserung!!!

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    Original von Brummsel
    HSV Hamburg


    04.09.-05.09.04 - Schlecker Cup (11.30 Uhr, Sporthalle Ehingen)
    Teilnehmer: HSV Hamburg, Prule 67 Ljubljana, Nationalmannschaft Kuba, THW Kiel, CM Moskau, Montpellier HB

    Weitere Infos: http://www.schlecker-cup.de

    Irgendwo hatte ich gelesen, dass anstatt Prule nun Celje spielt. Kann sich ja aber immer noch ändern.

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    Original von Rico
    - wer Geldsorgen hat muss eben Spielerverkaufen

    Morten Bjerre, Jonas Ernelind, Kjell Landsberg, Joakim Agren, Jörn Kammler und während der letzten Saison Moutapha Taj, Peter Möller, Simen Muffetangen, Tormod Moldestad!

    Schade war, dass kein richtiges Gespräch aufgekommen ist. Ich hatte den Eindruck, dass BB sich einen Fragenkatalog aufgeschrieben hatte, den er unbedingt durchbrigen wollte. Nähere Rückfragen wraen deshalb Fehlanzeige. Eher Srpünge von einem zum anderen Thema.

    Also ich finde, das ganze wird hier etwas zu sehr auf die persönliche Schiene gefahren. Das bringt doch nich weiter.

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    Original von Olaf
    Aber wie wertest Du - beispielsweise - jetzt die Tatsache, dass Jacobsen im Abendblatt verbreitet, dass er keine Lust auf derartige Anwürfe hat (Welche eigentlich? Der Schwenker-Satz "das lässt Raum für Spekulationen" ist kein Anwurf sondern der berechtigte Hinweis auf einen Interessenkonflikt - und mehr hat er dem Abendblatt nicht gesagt, der Rest war Interpretation) und sich deshalb nicht mehr, wie es eigentlich vorgesehen war, mit der Lizensierung bis Ende Juli beschäftigen mag?

    Zu dieser Problematik gab es an anderer Stelle schon mal eine Diskussion. Schwenker ist natürlich ein schauer Bursche, der niemals sagen würde: "Ich glaube, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.", weil er dadurch auch angreifbar wird. Deshalb verpackt er es eben etwas anders, trifft aber im Prinzip dieselbe Aussage und bleibt selbst weiter aus dem Schussfeld. Das Thema hat aber trotzdem er öffentlich auf den Tisch gebracht.

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    Original von WallauWieland
    3000 zuschauer sind ja auch nicht so schlecht.

    Gab es nicht gerade wegen der Größe der Hallen Kritik aus Deutschland an der Vergabe der WM 2005 nach Tunesien!? Ich denke, dass 3.000 für eine WM eindeutig zu klein ist.

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    Original von Müllers Omar
    Man kann doch nicht ganz Hessen von der WM ausschließen!!!

    Bei 16 Bundesländern und nur neuen Spielstätten, werden mindestens 7 Bundesländer nicht berücksichtigt werden.

    Also so wie ich das Procedere der Lizenzvergabe verstanden habe, gibt es eine Fachkommision/Gutachterausschuss aus Wirtschaftsprüfern usw., die sich alle Zahlen genau anschaut und daraufhin eine Empfehlung abgibt. Diese war im Bezug auf den HSV wohl positiv.

    Daraufhin hat der Ligavorstand einstimmig (soviel ich mich erinnern kann bei zwei Enthaltungen) dem HSV die Lizenz unter Auflagen erteilt. Jacobsen hat dabei genause viele Stimmen wie alle anderen Mitglieder. Hätte er sich enthalten, wäre das Ergebnis genauso einstimmig gewesen.

    Natürlich kann man jetzt, je nachdem ob man dem HSV wohlgesonnnen ist oder nicht, verschiedene Vermutungen anstellen. Geändert hätte das aber alles nichts, es sei denn man geht davon aus, dass sich die anderen Mitglieder des Vorstands von Jacobsen haben beeinflussen lassen...

    Dabei muss ich auch noch sagen, dass ich das bisherige Wirtschaften des HSV, so wie es sich darstellt, auch nicht einverstanden bin, hoffe aber, dass sich das nun ein für alle mal ändert.

    Das steht morgen in der Mopo. Schwenker kann es wohl nicht lassen :nein:

    HSV: Wirbel um Jacobsen, Kohle von Hunke, Bürgschaft von Bank
    DIRK HOFFMANN

    Bundesliga-Boss attackiert Kiels Manager Uwe Schwenker

    Mit Jürgen Hunke und Heinz Jacobsen holen sich die HSV Handballer zwei ganz große Namen in den Klub (MOPO berichtete). Der eine sorgt aber auch für viel Wirbel.

    Denn Heinz Jacobsen, der neuer Boss des Aufsichtsrates werden soll, ist noch bis 30. Juni Chef der Handball-Bundesliga (HBL). Schon wittern Kritiker einen Interessenkonflikt bei der in der Liga umstrittenen Vergabe der Lizenz. Kiels Manager Uwe Schwenker soll am Wochenende auf der HBL-Tagung in Hannover Jacobsen und den HSV deswegen verbal attackiert und Mauscheleien unterstellt haben. Jacobsen, der gerade in Österreich urlaubt: "Das ist typisch Schwenker, das ist unter der Gürtellinie. Bei der Lizenzvergabe gab es eine klare Vorgabe des unabhängigen Gutachterausschusses. Und der Liga-Vorstand hat mit 7:0 Stimmen für die Lizenzerteilung des HSV unter den bekannten Auflagen gestimmt. Schwenker will ja nur Pascal Hens und Toto Jansen haben. Das ist sehr traurig."

    Zum neuen Job beim HSV sagt er: "Ich habe vier Angebote aus der Bundesliga. Im August werde ich mich entscheiden, was ich mache." Doch die Sache ist längst klar ...

    Im Aufsichtsrat wird auch Jürgen Hunke sitzen. Der Traber-Boss, Kammerspiele-Chef und Multi-Millionär: "Das mache ich gerne. Der Klub muss allerdings endlich eine Transparenz schaffen und breit aufgestellt sein mit vielen Persönlichkeiten. Mit Leuten wie eben Heinz Jacobsen." Hunke steigt beim HSV aber auch als Investor ein (MOPO berichtete). Er wird neben Boss Klimek neuer Gesellschafter, steckt zunächst einmal 400 000 Euro in den Klub. Das Kapital der Omni Sport GmbH, wirtschaftlicher Träger des HSV, wird aufgestockt, Hunke übernimmt rund 30 Prozent Anteile. "Ich will nicht überall in der Stadt als finanzieller Retter auftreten, aber in einer Notsituation helfe ich gerne", sagt Hunke, der wie Jacobsen gerade in Österreich Urlaub macht. Trainer Bob Hanning freut sich über die beiden Neuzugänge auf der Führungsebene: "Zwei Personen, die Gold wert sind für den Verein."

    Boss Klimek hat derweil die von der HBL bis morgen angeforderte Bürgschaft in Höhe von 1,6 Millionen Euro am Freitag von einer Bank bekommen. Als Sicherheit wurden die Sponsoren-Verträge für die neue Saison und die zu erwartenen Zuschauer-Einnahmen genannt.