Beiträge von wintermute

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    Original von Teddy

    Und wie das mit Fredenbecks Inso-Antrag laufen soll, das wüsste ich ja schon noch gerne ... wenn das alles so okay ist, dann muss sich ja auch der HSV keine Sorgen darüber machen, wann der Inso-Richter das Verfahren eröffnet.

    Aus meiner Sicht hat die HSV-Geschichte mit der Lizenz für diese Saison zu tun. Wird der Inso-Antrag eröffnet, wird die Lizenz für diese Saison entzogen und der HSV steht als Absteiger fest.

    Die anderen bekommen keine Lizenz für nächste Saison und müssen deshalb in die Regionalliga.

    So, nun kann man natürlich trefflich spekulieren, was mit den Spielern der Mannschaften passieren könnte, die keine Lizenz bekommen.

    Hier schonmal die ersten Namen:

    Essen: Oleg Velyky, Viktor Szylagy, Crischa Hannawalg, Pino Torgovanov, Christian Rose, Michael Haaß

    Wallau: Zoran Djordzic, Dominik Klein

    Schwerin: Stephan Just, Marco Stange

    Bitte ergänzen!

    Und wer könnte sich als Abnehmer finden?

    Das Abendblatt zum Thema Hanning. Das sieht mir doch ganz so aus, dass er nach Essen geht, wenn die die Lizenz bekommen und sich ansonsten unter den restlichen Angeboten (jetzt wohl auch sicher Gummersbach und Wetzlar) entscheidet:

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    Stehender Applaus für Hanning

    Hamburg - Bob Hanning mußte mehrmals schlucken, den Kampf gegen die Tränen gewann er schließlich. Der bewegende Abschied vor dem Magdeburg-Spiel versöhnte den ehemaligen HSV-Trainer mit seiner überraschenden Entlassung vor 20 Tagen. 12 000 Zuschauer in der Color-Line-Arena dankten dem 37jährigen mit minutenlangem stehenden Applaus und Sprechchören für seine Verdienste in den vergangenen zweieinhalb Jahren. "Mir lief es eiskalt den Rücken runter", gestand Hanning. Von HSV-Vizepräsident Dieter O. Jost erhielt er wie später die fünf scheidenden Spieler eine Armbanduhr mit HSV-Wappen und einen Bildband über Hamburg.

    "Die Arbeit hier hat sich gelohnt", sagte Hanning ins Hallenmikrofon, "ich wünsche dem Verein in einer ruhigeren Zukunft viel Erfolg und viele Titel. Glück auf!" Es waren ehrliche Worte, denn bei allem verständlichen Groll über die Art der Trennung fließt bei Hanning weiter viel Herzblut für den Klub ("Mein Baby"), den er im vergangenen Jahr fast im Alleingang vor der Insolvenz und dem Zwangsabstieg rettete. Er scheiterte, weil ihm die Mannschaft nicht mehr zutraute, sie sportlich weiterzuentwickeln.

    "Ich habe den Beifall genossen, er hat mich für vieles entschädigt", sagte Hanning beim Verlassen der Halle, "jetzt werde ich mit dem Thema hoffentlich emotional fertig." Das Spiel hatte er in der ersten Halbzeit neben dem HSV-Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Grollmann auf der Tribüne verfolgt, zur zweiten Hälfte hatte ihn Arena-Chef Uwe Frommhold in seine Loge eingeladen.

    Bisher hat Hanning nicht entschieden, was er in der nächsten Saison machen wird. Er ist als Berater des Berliner Handball-Projekts (Reinickendorfer Füchse) im Gespräch, zudem hat er Angebote der Bundesligaklubs Gummersbach, Essen und Wetzlar. "Ich warte erst einmal die Lizenzvergabe ab", sagte Hanning. Neben Wallau-Massenheim bangt auch Essen um die Spielgenehmigung für die nächste Serie.

    Der HSV war heute bis zur 40. Minute absolut dominierend - eine der besten Saisonleistungen zu hause. Dann verlor man etwas den Faden und Magdeburg nutze das mit einer sehr kleinen und beweglichen Aufstellung (Grafenhorst, Atlason, Kretzschmar, Sprenger, Schöne, Theuerkauf) gut aus. Am Schluss hat man dann noch mal gut gekämpft und einen verdienten Sieg eingefahren. Svensson und Belaustegui haben bei ihren letzten Einsätzen in der Colorline überzeugt. Siniak und Rauh eher durchschnittlich.

    Vor dem Spiel wurde Bob Hanning mit minutenlangen Standing Ovations vom Publikum verabschiedet.

    Wennn man sich die Ergebnisse genauer anschaut, muss man aber auch sagen, dass Vereine wie Flensburg, Hamburg, Magdeburg, und Kiel einfach sehr stark polarisieren. Sie sind in beiden Kategorien "Sympathie" und "Antipathie" ziemlich weit vorne.

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    Original von härter_schneller
    sagt wer? vielleicht ist das hier ja seine neue mannschaft....

    der napoleon kehrt triumphal zurück - wiederauferstehung des hamburger spitzen-handballs

    Nein, diese Mannschaft braucht Bob nicht. Man hat mit dem neuen Trainer Ingo endlich den Aufstieg in die 3. Liga geschafft, wieso also schon wieder einen neuen engagieren.


    Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem Offenen Abschiedsbrief von Bob, der heute in der Mopo steht:

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    Aus der Presse haben Sie entnommen, dass mich meine Demission zutiefst betroffen gemacht und ich schweren Herzens die lieb gewonnene Stadt Hamburg verlassen werde.

    Außerdem sagte er gestern in der Bild, dass Essen und und die Füchse großes Interesse an seiner Verpflichtung haben. Darüberhinaus gibt es wohl noch drei weitere Angebote.

    Bis jetzt hatte er ja immer gesat, dass er vorerst in Hamburg bleiben möchte.

    Laut Sport1 scheint es zwei Debutanten im Nationaldress zu geben. die beiden haben es sich in der letzten Saisonphase wohl auch verdient.

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    Hermann und Klein vor Debüt

    Das DHB-Team wird zum Ende dieser Spielzeit erstmals gegen eine Bundesliga-Auswahl antreten. Das DSF überträgt das Allstar-Game (31. Mai, 20 Uhr) live.

    Bundestrainer Heiner Brand setzt dabei seinen Verjüngungskurs fort. Mit Rolf Hermann (Lübbecke) und Dominik Klein (Wallau-Massenheim) nominierte der 52-Jährige zwei Neulinge.

    Nach dem Spiel steht für die deutsche Auswahl ein Lehrgang an, anschließend geht es zu einem Freundschaftsspiel nach Israel (5. Juni).

    Mal wieder was zum Thema aus der Mopo:

    Der mit dem Fahrrad war wohl Peter Möller. :D

    Bericht aus dem Abendblatt:

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    Debüt für Fitzek

    Hamburg - Im ersten Spiel unter Leitung von Christian Fitzek treten die HSV-Handballer am Sonntag (16.30 Uhr) beim Wilhelmshavener HV an. Präsident Andreas Rudolph erwartet nach der Trennung von Trainer Bob Hanning eine positive Reaktion der Mannschaft: "Sie weiß, daß sie in der Pflicht steht." Ende des Monats will der Klubchef mit Fitzek über einen neuen Vertrag sowie mögliche Verstärkungen des Kaders für die kommende Bundesligasaison verhandeln. HA

    Was soll das denn? Hat man noch nicht genügend Spieler für die nächste Saison verpflichtet?

    Das erste Statement eines Spielers, in der morgigen Mopo:

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    »Bob hat sich selbst gefeuert«
    NILS WEBER

    Toto Jansen verteidigt die Haltung der Spieler beim Hanning-Aus

    Am Donnerstag stand HSV-Handballer Toto Jansen plötzlich wieder mit Bob Hanning, der am Montag seinen Trainerstuhl hatte räumen müssen, in einer Mannschaft. Beim WSD-Basketbowl spielten beide in einer Promi-Auswahl. "Das war komisch", gesteht Toto, "aber ich bin ihm erhobenen Hauptes entgegengetreten, denn ich habe mir nichts vorzuwerfen." Vor dem morgigen Spiel des HSV in Wilhelmshaven redet Jansen Klartext. "Es ist das erste von noch vier Spielen, in denen wir uns und allen anderen beweisen wollen, dass unsere Entscheidung die richtige war."

    Der Nationalspieler ist einer der Führungsspieler, die mit ihrem Gang zu HSV-Präsident Andreas Rudolph und der dort geäußerten Kritik an Hanning dessen Abgang eingeleitet hatten. "Dazu stehe ich", sagt Toto. "Wir haben die Meinung der ganzen Mannschaft vertreten. Wir fühlen uns im Recht und lassen uns nicht zu Sündenböcken machen." Es sei ein Fehler gewesen, dass sich die Spieler am Tag von Hannings Demission einen Maulkorb verpasst hatten. "Wir hätten reden und erklären sollen. Jetzt stehen wir wie die Schuldigen da." Damit wolle er aufräumen. "Nicht die Mannschaft ist schuld daran, dass Bob nicht mehr Trainer ist, sondern er. Im Endeffekt hat er sich selbst gefeuert, denn er hat uns durch sein Verhalten keine Wahl gelassen."

    Er und andere Leistungsträger hätten Hanning mehrfach auf die Probleme (u.a. das ihrer Meinung nach ungenügende Training und überharte Kritik) angesprochen. "Das war meist nach dem Motto ,in ein Ohr rein, aus dem anderen raus'." Ein Dialog sei unmöglich gewesen. "Die Grenze war erreicht."

    So langsam bekommt das Bild mehr Facetten. Das Abendblatt schreibt heute:

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    Fitzek setzt neue Akzente

    Hamburg - Bei einem Alsterspaziergang versuchte Bob Hanning Abstand zu gewinnen von den Vorgängen des Vortags. Das jähe Ende seiner Karriere als Trainer der HSV-Handballer hatte er nicht verwunden: "Offenbar zählt nicht das Erreichte, sondern das Erzählte." Den angebotenen Job eines Sportdirektors hatte Hanning abgelehnt.

    Am Mittag verabschiedete er sich beim Essen von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle. Sein bisheriger Assistent Christian Fitzek versuchte derweil bei seinem ersten Training als Chefcoach neue Akzente zu setzen. "Ich will im konzeptionellen Bereich mehr tun", verspricht der neue Trainer, der im Hinblick auf nächste Saison ein neues Deckungssystem einüben läßt. Führende Spieler hatten sich vor der Heimniederlage gegen Göppingen vor 14 Tagen ans Präsidium gewandt. Kritikpunkte: Das Training sei einfallslos, Hanning befasse sich zuwenig mit der Mannschaft, sei nicht dialogfähig, sein Fachwissen sei begrenzt, zudem fehle es ihm an Profierfahrung.

    Präsident Andreas Rudolph hatte sich schon zuvor mit Wallaus Trainer Martin Schwalb getroffen. Eine Verpflichtung sei aber derzeit kein Thema: "Christian Fitzek hat unser Vertrauen." leo

    Christian Fitzek im Gespräch mit NDR online:

    Die Mopo morgen zu Bobs Nachfolge:

    So, hier der Artikel aus dem heutigen Abendblatt:

    und: