Also wenn es Vujovic wird, gehe ich bestimmt zu keinem Spiel mehr. So einen Idioten kann man nicht mal in Hamburg gebrauchen.
Beiträge von wintermute
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Mit 4 in Gummersbach zu verlieren ist ok. Und die 2. Halbzeit gewonnen. Rein vom Ergebnis kann der HSV darauf aufbauen. Mal sehen, was die Augenzeugen berichten.
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Mal wieder Neuigkeiten in der Mopo:
ZitatAlles anzeigenZeitspiel Poker um Schwalb
Mit Trainer einig / Wetzlar will Ablöse - »Zahlen keinen Cent«DIRK HOFFMANN
Er ist nach wie vor der Wunschtrainer des HSV, aber noch ist die Verpflichtung von Martin Schwalb nicht perfekt. Das ganz große Pokern um den 42-Jährigen hat begonnen.
Sein derzeitiger Verein, die HSG Wetzlar, fordert weiter eine Ablösesumme. Die Frankfurter Rundschau berichtete gar von 225000 Euro. HSV-Präsident Andreas Rudolph findet das absurd: "Wir zahlen nicht einen Cent." Mit Schwalb ist er sich längst über Gehalt und Laufzeit einig. Doch sperrt sich Wetzlar weiter, will Rudolph einen anderen Trainer als Nachfolger des gefeuerten Christian Fitzek holen.
Sonntag trifft sich der Boss mit zwei weiteren Kandidaten, beides Ausländer, einer davon aus der Bundesliga. Dabei soll es sich um Velimir Petkovic (Göppingen) handeln. Auf der HSV-Liste stehen insgesamt zwölf Namen. Auch Flensburgs Co-Trainer Bogdan Wenta, der aus SG-Zeiten einen guten Draht zu Manager Dierk Schmäschke und Thomas Knorr hat, soll ein Thema sein. Rudolph: "Sonnabend in Wilhelmshaven sitze ich wieder mit Schmäschke auf der Trainerbank."
(MOPO vom 20.10.2005 / SEITE 30)
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Da muss ich dann aber auch noch sport1 zitieren:
ZitatAlles anzeigenEntscheidung bis Ende der Woche
Wetzlar/München - Die Entscheidung über einen möglichen Wechsel von Martin Schwalb von der HSG Wetzlar auf die Trainerbank des HSV Handball soll in Kürze fallen.
Wie HSG-Manager Rainer Dotzauer am Mittwoch gegenüber Sport1.de erklärte, haben am Dienstagabend die ersten Verhandlungen stattgefunden.
HSV-Geschäftsführer Dierk Schmäschke traf sich zunächst mit den Verantwortlichen des hessischen Bundesligisten und anschließend mit Schwalb zu Gesprächen.
"Martin Schwalb wird mit Sicherheit am Mittwochabend nicht für den HSV in Gummersbach auf der Bank sitzen, und ich gehe davon aus, dass er am Samstag unser Team gegen Lemgo coachen wird", so Dotzauer. "Aber wir müssen uns auf den Abstiegskampf konzentrieren und nicht auf die Trainerfrage. Ende der Woche muss die Entscheidung stehen - so oder so."
Vorbildliches Verhalten des HSV
Hamburg hatte nach der Entlassung von Christian Fitzek am Montag noch am selben Abend Kontakt zu Schwalb und zur HSG Wetzlar aufgenommen. Dotzauer lobt das Vorgehen als "vorbildlich. So geht nicht jeder große Klub mit uns um. Hamburg ist ein seriöser Verein geworden".
Allerdings sei kein Jubel über den Vorstoß der Hanseaten ausgebrochen. "Wir haben mit Martin Schwalb einen Vertrag bis 2008. Auf Schwalb ist vieles abgestimmt, nicht nur das Sportliche. Für uns ist die Situation nicht einfach."
Dotzauer legt keine Steine in den Weg
Dennoch will Dotzauer Schwalb keine Steine in den Weg legen. "Wenn ein Trainer von einer Sache nicht mehr überzeugt ist, wäre es Quatsch, ihn zum Bleiben zu zwingen", sagt der Manager.
Er fordert in dem Fall, dass sich Schwalb für den HSV entscheidet, eine Kompensation. Dabei könnte es um eine Ablösesumme oder auch Spieler handeln.
Kein Tausch mit Fitzek
Einen Ringtausch Schwalb gegen den entlassenen Fitzek schließt Dotzauer derweil gegenüber Sport1.de aus. "Ich halte viel von Christian Fitzek, aber er hat sich in Göppingen und nun in Hamburg verbrannt. Ich gehe gern ein Risiko ein, aber dieses Risiko wäre mir zu groß."
Dotzauer schaut sich bereits nach einer Alternative um. Wetzlars Macher hat dabei nicht unbedingt einen Bundesliga-Coach im Auge. "Man muss es wie bei den Aktien machen und mal in die Nischen schauen", sagt Dotzauer, der weiter auf ein Bleiben von Schwalb hofft.
"Er hat noch keine Entscheidung getroffen", sagt Dotzauer. "Aber ich habe den Eindruck, dass ihn das Thema beschäftigt."
Tendenz: Schwalb wird HSV-Trainer.
Michael Schwartz
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Die Mopo schreibt morgen:
ZitatAlles anzeigenWUNSCHTRAINER MARTIN SCHWALB
Schon heute der Chef?
Er soll beim Gummersbach-Spiel Fitzeks Platz auf der Bank einnehmen / Spieler-Lob »Der beste Coach, den ich je hatte«NILS WEBER, DIRK HOFFMANN
Mit hängenden Köpfen schlichen die meisten HSV-Spieler an diesem kalten Tag eins nach der Entlassung von Trainer Christian Fitzek zur Trainingshalle in Ochsenzoll. Einer von ihnen war der neue Übungsleiter. Die erste Maßnahme von Routinier Thomas Knorr, der vorerst für das Training zuständig ist (MOPO berichtete): Die Übungseinheit fand hinter verschlossenen Türen statt. Es könnte zugleich Knorrs letzte in dieser Funktion gewesen sein. Eine Verpflichtung von Martin Schwalb steht unmittelbar bevor. Der Wunschtrainer könnte sogar schon heute Abend beim Auswärtsspiel gegen den VfL-Gummersbach auf der HSV-bank sitzen!
Bereits gestern verhandelten HSV-Offizielle mit Schwalbs Arbeitgeber HSG Wetzlar, wo der 43-Jährige einen Vertrag bis 2008 hat, über eine vorzeitige Freigabe. Ziel: Der Ex-Nationalspieler, der schon im Sommer heißer Kandidat auf den Posten war, soll so schnell wie möglich das Hamburger Krisen-Team übernehmen.
Schwalb selbst hält sich noch bedeckt: "Ich weiß, dass der HSV Interesse hat, kann aber noch nicht sagen, wie es weitergeht. Es geht nur im Einvernehmen mit meinem jetzigen Verein." Sportlich stehen die Hessen noch schlechter als der HSV da (2:12 Punkte), sodass eine vorzeitige Freigabe wohl nur eine Frage der Ablösesumme ist. Wetzlar soll im Gegenzug an der Verpflichtung von HSV-Reservisten bzw. einem Ausleihgeschäft interessiert sein.
Einige Spieler freuen sich bereits auf Schwalb, loben den kernigen Typen in den höchsten Tönen. "Er ist der beste Trainer, den ich je hatte", sagt Igor Lavrov, der Schwalb aus gemeinsamen Zeiten bei der SG Wallau kennt. "Er kann aus jungen Leuten Weltklassespieler formen, gut motivieren und hat taktisch sehr viel drauf", berichtet der russische Regisseur.
Auch Knorr hält viel von Schwalb: "Wir haben noch in der Nationalmannschaft zusammen gespielt. Wir hatten sehr viel Spaß. Er war ein intelligenter Spieler und soll ein sehr guter Trainer sein."
Spaß zu vermitteln, stand beim gestrigen Training oben auf Knorrs Agenda. "Damit wir nicht mit hängenden Köpfen ins Spiel gegen Gummersbach gehen", so der 34-Jährige. "Ich hoffe dort auf eine Trotzreaktion."
Die will auch Keeper Henning Wiechers gegen den VfL zeigen - in doppelter Hinsicht. Schließlich geht es gegen seinen Ex-Klub, bei dem er nicht immer zufrieden war. Wiechers ist heute die klare Nummer eins, denn Goran Stojanovic wird wegen eines Trauerfalls in der Familie nicht mitreisen. "Ich muss gut sein. Das ist ein fieser Druck", sagt Wiechers. "Ein Sieg wäre ein kleines Wunder." An Blauen hat es zuletzt nicht gemangelt.
(MOPO vom 19.10.2005 / SEITE 34-35)
und:
ZitatAlles anzeigenDas miese Spiel mit Fitzek
Er sollte nach Wetzlar gehenNILS WEBER, DIRK HOFFMANN
Er mag nichts sagen. Zu tief steckt der Stachel der Enttäuschung. Die Entlassung und Art und Weise waren für Christian Fitzek ein Schlag ins Gesicht.
Der 44-Jährige war am Montagvormittag zu einem Gespräch mit Präsident Andreas Rudolph zusammengekommen und hatte anschließend "ein gutes Gefühl" (MOPO berichtete). Der Boss soll gesagt haben, dass er Christian nicht rausschmeißen will. Rudolph dazu: "Das habe ich ihm nicht gesagt. Sondern nur, dass ich um 19 Uhr in die Halle komme und dann eine Entscheidung bekannt gegeben wird."
Fitzek war offenbar davon ausgegangen, dass er im Amt bleibt, hielt vor dem Training um 17 Uhr eine flammende Ansprache ans Team. Zur gleichen Zeit stieg die Präsidiumssitzung, auf der dann nach "heißer Diskussion" gegen 18 Uhr der einstimmige Entschluss gefasst wurde, dass Fitzek gehen muss. Komisch nur: Torwart Henning Wiechers erhielt schon um 16.17 Uhr einen Anruf und wurde mit Martin Schwalb als wahrscheinlicher Fitzek-Nachfolger konfrontiert. Als Manager Dierk Schmäschke und Vize-Boss Dieter Jost Fitzek dann um 19.09 Uhr die Entlassung beibrachten, boten sie ihm den "Ringtausch" an: Schwalb nach Hamburg, er dafür nach Wetzlar. Rudolph: "Das war nicht clever. So etwas macht man nicht."
Die Spieler fühlen sich mitschuldig am Rauswurf des dreifachen Familienvaters (MOPO berichtete exklusiv). Bertrand Gille ergänzt: "Ich fühle mich scheiße. Wir haben die Verantwortung dafür, was mit Christian passiert ist. Das hat er nicht verdient. Er ist ein guter Trainer und feiner Mensch. Die Gehaltskürzungen sind eine Strafe, die wir verdient haben."
(MOPO vom 19.10.2005 / SEITE 35)
und:
ZitatAlles anzeigen»Christian tut mir leid ...«
Ex-Coach Hanning zur LageNILS WEBER, DIRK HOFFMANN
Bei den HSV-Anhängern ist er immer noch ein Held: Bob Hanning. Er wurde als Vorgänger von Christian Fitzek Anfang Mai 2005 gefeuert. In der MOPO spricht der 36-Jährige über...
... Fitzek: "Er tut mir persönlich leid. Er hat versucht, den Bedürfnissen des Teams gerecht zu werden. Zwei Trainerentlassungen in fünf Monaten sind ein bisschen viel."
... Fitzeks Fehler: "Fakt ist: Das Team hat mehr Potenzial. Mir steht es nicht zu, von außen zu beurteilen, warum das nicht abgerufen wird."
... die HSV-Mannschaft: "Sie ist an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert. Wenn ein Präsident dem Team seinen Wunschtrainer besorgt, hätte man ihm das anders danken sollen."
... Martin Schwalb: "Im Idealfall gehört ein deutscher Trainer nach Hamburg. Er kann, wie das in meiner Situation damals der Fall war (13:1 Punkte nach Amtsantritt), nur gewinnen."
... die Zukunft des HSV: "Die Spitze des Vereins hat die Entwicklung des Klubs zu verantworten. Ich hoffe sehr, dass sich der Präsident Andreas Rudolph jetzt nicht entmutigen lässt. Aber um das Projekt nach vorne zu bringen, reicht eine Trainerentlassung nicht. Es gibt viele Probleme."
... Manager Dierk Schmäschke: "Nach seinen letzten Äußerungen unter anderem über Christian Fitzek und den in verschiedensten Zeitungen zu lesenden Vorwürfen verbietet es mir mein Anstand, mich über seine Person zu äußern."
... über eine mögliche Rückkehr zum HSV: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist das kein Thema. Ich habe meine Aufgabe in Berlin als Geschäftsführer der Reinickendorfer Füchse. Aber jeder weiß, dass ich Hamburg und die Fans liebe und das Projekt HSV Handball weiter in meinem Herzen trage."
(MOPO vom 19.10.2005 / SEITE 35)
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Zitat
Original von Linksaussen
vielleicht hat sich die mannschaft ja auch ganz wohl gefühlt unter fitzek, so ohne großen leistungsdruck...Ich glaube Du hast Profisport falsch verstanden. Aus meiner Sicht will jeder Spieler so gut wie möglich spielen und Erfolg haben. Ein "normaler" Sportler macht sich selbst schon genug Druck.
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Zitat
Original von wmk
Ich bin gespannt, ob damit der Startschuß für einen regelrechten Ringtausch in der Liga gegeben wurde. Kandidaten gibt es ja mittlerweile genug.
Du meinst sowas wie: Schwalb nach Hamburg, Ratka nach Wetzlar und Fitzek nach Minden?
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Irgendjemand muss ja auf der Bank sitzen und Rudolph war selbst ein ganz guter Spieler und auch Trainer.
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Auf Hamburg 1 kommt gerade, dass Fitzek heute entlassen wurde. Der Vizepräsi Dieter Jost bestätigt das gerade live.
Das Training übernimmt vorerst Thomas Knorr. Auf der Bank werden am Mittwoch Rudolph und Schmäschke sitzen.
Für die Mannschaft wurden Gehaltsabzüge beschlossen (ein Teil wird eingefroren und erst bei guter Leistung ausbezahl - wird noch juristisch geprüft, Teile der Mannschaft haben schon zugestimmt).
Kandidaten für den Trainerstuhl gibt es noch nicht, ein neuer soll aber in 2-3 Wochen vorgestellt werden.
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Allgemein Nullnummer würde ich nicht sagen. Das Spiel in Nettelstedt war ja ziemlich ok.
Beim HSV ist das alles eindeutig eine Kopfsache.
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Also die Schiris waren schon ziemlich schwach, aber auf beiden Seiten. Im Endeffekt also kein Einfluss auf das Ergebnis.
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Oh Mann HSV. Das war gar nichts. Vorne schlecht, hinten ganz schlecht.
Beispiel: Fitzek sagt vor dem Spiel noch, dass das Rückzugverhalten ganz wichtig ist. Und dann fängt man drei Tore von Grimm durch schnelle Mitte und jede Menge Gegenstoßtore durch Klein.
Sehr gute und konzentrierte Leistung vom TVG. Immer wenn der HSV auf 3-4 Tore rankam, haben sie wieder ne Schippe draufgelegt. Petersson, Grimm und Klein hat man nie in den Griff bekommen und Hannawald hat hinten dicht gemacht.
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Und Heiko Grimm nicht vergessen, obwohl er beim TVG eher auf halb oder in der Mitte spielt.
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Also ich finde es gut, dass Klimo nominiert wurde. Brand wäre blöd, wenn er es nicht gemacht hätte. Die besten sollen spielen und dann geht nun mal kein Weg an ihm vorbei. Mit seinen 31 kann er auch noch mindestens bis Peking 2008 Nationalmannschaft spielen.
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ZitatAlles anzeigen
Übernachtung gestrichen - Siegen statt schlafen
Neue »Anreisetaktik« vorm Match in Lübbecke / Prall gefüllter Fanbus im SchlepptauNILS WEBER
Die Übernachtung ist gestrichen. Zum morgigen Spiel beim TuS N-Lübbecke (16.15 Uhr, live im DSF) fahren die HSV-Handballer auf direktem Weg und nicht wie bei den bisherigen drei Auswärtspleiten schon am Vortag. Nette Nebenwirkung: Der Verein spart die Hotelkosten.
Die Mannschaft wird morgen von einem prall gefüllten Fanbus begleitet, den der Verein bezahlt - Schmerzensgeld, könnte man angesichts der bislang auswärts gezeigten Leistungen höhnen. Aber vielleicht ist ja die neue "Anreisetaktik" ein gutes Omen, um den Auswärtsfluch zu bannen.
Unterdessen stehen der HSV und Pressesprecher Roland Jahnke (kündigte seinen Angestelltenvertrag) vor einer Einigung. Demnach will Jahnke die PR-Arbeit für den HSV ab 1. November freiberuflich machen und eine Agentur gründen, die ihn entlastet. Ein Gewerbe hat er bereits angemeldet. "Es sieht gut aus", so Jahnke. "Wir müssen uns aber noch über das Finanzielle einigen."
(MOPO vom 07.10.2005 / SEITE 35)
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Da muss man doch mal bundesligainfo.de zitieren:
ZitatAlles anzeigen
"Ewige" Einsatzliste 1977-2005
Stand : Saisonende 2004/051.
Stefan Hecker TuSEM Essen, VfL Gummersbach 561
2.
Jan Holpert TSV Milbertshofen, SG Flensburg-Handewitt 555
3.
Volker Zerbe TBV Lemgo 554 -
Komisch, dass noch niemand was über die lächerlichen 2 min gegen Arrhenius kurz vor Schluss gesagt hat. Holmgeirsson wirf den Kopf nach hinten, Arrhenius berührt ihn nur an den Schultern. Da ist das progressive Pfeifen auf die Spitze getrieben und es hätte genauso spielentscheidend sein können.
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Herr Hoffmann in der Mopo mag Schäschke nicht:
Zitat
Manager arbeitet für Konkurrenz
Schmäschke besorgt Flensburg Sponsorengelder
DIRK HOFFMANNStellen Sie sich mal vor, Bayern-Manager Uli Hoeneß würde Werder Bremen einen Sponsor besorgen. Und dafür noch Provision kassieren. Käme das raus, wäre seine Tage an der Isar vermutlich gezählt. Ähnliches spielt sich gerade in der Handball-Bundesliga ab. Beim HSV.
Manager Dierk Schmäschke hat der SG Flensburg-Handewitt einen Sponsor besorgt. Und kassiert dafür eine Provision in fünfstelliger Höhe. Dabei sagte der doch vor zwei Tagen in der MOPO, angesprochen auf seine eigene Marketingfirma: "Es gibt da keine Interessenkollision. Ich konzentriere mich zu 100 Prozent auf den HSV." Eine glatte Lüge also.
Lüge Nummer zwei folgte gestern Nachmittag. Schmäschke: "Ich besorge keinen anderen Bundesliga-Klubs Sponsoren." Auf Nachfrage musste er doch zugeben: "Es geht um das Unternehmen Vestas (Hersteller von Windkraftanlagen, d.Red.), es ist schon fünf, sechs Jahre Partner der SG Flensburg. Aktuell ging es um eine Vertragsverlängerung." Heißt im Klartext: Der HSV braucht dringend neue Sponsoren, Schmäschke investiert aber Zeit in seine Firma, mit der er dann für andere Klubs Werbepartner sucht und kassiert dafür auch noch Geld. Ein unglaublicher Vorgang. Kein Wunder, dass es für den auch vereinsintern heftig in der Kritik stehenden Manager gestern auf der Pressekonferenz keine - wie ursprünglich geplant - Ehrenerklärung für ihn gab. Vom Präsidium war niemand anwesend.
(MOPO vom 30.09.2005 / SEITE 38)
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Lese gerade, dass der TV Großwallstadt am Montag, 31. Oktober um 19 Uhr bei Landesligist HSG Oberkochen/Königsbronn (bei Aalen in Bawü) ein Freundschaftsspiel bestreiten wird.