Guten Morgen,
nun bin auch ich nach einigen Schwierigkeiten hier in diesem Forum gelandet und grüsse alle ganz herzlich.....
Ich schlage vor, das wir uns bei all den Reibereien doch einmal wieder versuchen auf die Sache zu konzentrieren:
Mit die "Sache" meine ich den SCM Abteilung Handball und das fortbestehen von Erstligahandball in Magdeburg.
Versche ich eine nüchterne Bestandaufnahme komme ich zu folgendn Ergebnissen:
Die Mannschaft benötigt Planungssicherheit, was in diesem Fall bedeutet einen neuen Trainer zu bekommen. Ressourcen sind knapp, bei dem derzeitigen Außenbild, welches de Verein abgibt, seinen offensichtlich begrenzten finanziellen Möglichkeiten und ganz offensichtlichen internen Streitereien.
Auf der Habenseite stehen neben den besten Fans der Liga, Tradition eine ungeheure Handballkompetenz bei vergleichsweise zahlreichen Personen, ein Leistungszentrum welches nach meiner Einschätzung (und ich glaube ich kann das ganz gut beurteilen) immer noch zur absoluten Spitze in Deutschland zählt.
Ich appelliere an all diese im positiven Sinne handballverrückten Menschen jetzt in der Zeit der Not die Größe zu zeigen und zu Gunsten des SCM die eigenen Befindlichkeiten hinten an zu stellen.
Der SCM 1. Männermannschaft kann in der derzeitigen Situation nur von einem Insider trainiert und geführt werden. Damit meine ich explizit einen Magdeburger, der den Verein gut kennt. Diese Person müsste so etwas wie leitender Cheftrainer werden und im sportlichen Bereich die Richtlinienkompetenz bis mindestens hinunter zu B-Jugend bekommen.
Es kann am Standort Magdeburg nur eine Profimannschaft geben. Die Lücke zwischen 2. Mannschaft (dann Regionalliga) und erster Mannschaft kann nur mit Kooperationen mit 2. Ligavereinen erfolgen.
Der SCM sollte sich sehr viel stärker als in der Vergngenheit auf die Einbindung der von ihm selbst ausgebildeten Jugend konzentieren und bekennen. Billigere Spieler kann man nicht bekommen und wenn die besten dann nach ein paar Jahren gehen und man ein ordentliches Geld dafür bekommt, dann ist das doch in Ordnung (Beispiel Sprenger). Ich fürchte man wird in den nächsten Jahren keinerlei Chancen haben gegen die ganz Großen (Kiel, HSV Löwen) mithalten zu können. Ich postuliere aber, dass dies auch gar nicht notwendig ist....
Das Geld, egal woher es kommt, das gegenwärtig für die 2. Mannschaft ausgegeben wird, wohlgemerkt für zugekaufte Spiel von außen, die garantiert deutlich teuerer sind als der eigene Nachwuchs ist - gerade auch bei den zur Zeit abgelieferten Ergebnissen- doch ein Anachronismus.....
Reden wir doch auch mal über ein paar Namen (und ich erlaube mir ohne irgendjemanden herabwürdigen zu wollen was mir mit meinem bescheidenen Intellekt dazu einfällt):
Zunächst brauch dier neue Trainer ja eine Lizenz der Güteklasse A, was den Personenkreis schon ein gutes Stück eingrenzt. Dazu kommt ein Stück Lebenserfahrung, die bekanntermassen mit dem Alter kommt, weshalb ich einmal ein Mindestalter von so ca 40 -45 Jahren ansetze.
In meinem Raster fallen jetzt die nachfolgenden Namen auf den Tisch:
Helmut Kurrat, Ingolf Wiegert, Harry Jahns, Sven Liesegang (falls ich aus Unkenntnis einen vergessen haben sollte, sorry...)
H.K fällt aus, da OSP Leiter
Wie wäre es, wenn man die restlichen Beteiligten an einen "runden Tisch bittet" und sie nach Ihrer Breitschaft und ihren Ideen fragt den Karren gemeinsam und zusätzlich unterstützt, durch die jüngeren Trainer aus dem Dreck zu ziehen.
das setzt aber auch zwingend voraus, dass sich dann wirklich alle im Umfeld dieser Lösung unterordnen und nicht gleich wieder hintenrum schlechtreden. Dies könnte man durch einen vertraglich geregelten Zeitansatz von mindesten3, besser 5 Jahren erreichen wobei vereinbart wird bereits nach der Hälfte der Zeit die Nachfolger zu benennen und gezielt an die neuen Aufgaben heranzuführen.
Man hätte Planungssicherheit, Koninuität und, da ich bin mir ganz sicher, auch Erfolg-
In der jetzigen Situation knn der Handball in Magdeburg sich nur noch aus sich selbst heraus retten. Im finanziellen Bereich sollte dies dann ganz ähnlich aussehen. Hier gehören die bewährten Kräfte vor Ort ganz einfach -direkt oder indirekt- mit eingebunden.
Last but not least könnte die Vereinsführung durch entsprechende Weichenstellungen (dazu gehört nach allem was vorgefallen ist zwingend auch ein gewisser Personalaustausch) ebenfalls mit beitragen.
Was ist die Alternative:
Aus meiner Sicht werden in jedem anderen Falle sich die Handballmacher in Berlin, Grosswallstadt, Hannover, Hildsheim, Leipzig und Dlitzsch sehr freuen, denn si werden regen Zulauf erfahren.
Das kann doch wirklich keiner wollen.
Drum prüfe sich jeder bei der Frag: Wa kann ich ganz persönlich dazu beitragen, das Magdeburg Handballland bleibt......
Herzlichst
ein echt besorgter Fan