Gislason kämpft doch mit den selben Problemen, die auch seine Vorgänger in den letzten 3 Jahrzehnten beklagt haben. Bei den meisten Vereinen bestimmen Ausländer das Niveau und besetzen Schlüsselpositionen. Ausreichend Zeit für Lehrgänge, gibt es durch den engen Terminplan auch nicht. Da ist es eigentlich egal, wer gerade Bundestrainer ist, denn es wird sich daran nichts ändern. Erfolge im Nachwuchsbereich, zeigen ja eigentlich, dass Potential vorhanden ist. Aber wenn junge Spieler, die besten Profis aus Europa vor die Nase gesetzt bekommen, setzen sich immer nur wenige durch. Im Profisport bestimmen Erfolg und Geld die Strategie der Vereine und nicht die Nachwuchsförderung für die Nationalmannschaft.
In letzter Zeit habe ich so den Eindruck, dass der mediale Gegenwind für Gislason zugenommen hat. Erinnert mich schon etwas an die Ausmaße bei seinem Vorgänger. Warum er sich das unbedingt noch 3 weitere Jahre antun möchte, keine Ahnung.