Mach das mal - die Verzögerung ist fast eine Minute. Ich mache das regelmässig auf der Nord um mir strittige Szenen am anderen Ende anzusehen. Handy rausholen, Dyn starten, Spiel auswählen passt zeitlich perfekt um die 20-30 Sekunden vor der Szene zu sehen. Viel zu lang um in einer Auszeit darauf zur reagieren. Es ginge nur, wenn man es direkt in der Halle abgreift und ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand von der MT an die Technik von Dyn bzw. deren Produktionspartner kommt.
Vielleicht hatten sie den Eindruck, dass das so gewesen sein muss. Aber das kann man schon bekommen wenn der Trainer sagt "wenn die jetzt im 7 gegen 6 kommen machen wir dies, ansonsten das.". Es bleibt albern und wird hoffentlich bestraft. Selbst wenn sie den Eindruck hatten, hätten sie das vorher ansprechen sollen, dann wird das aufgeklärt oder es gibt vielleicht wirklich kein Mikrofon um die Nerven zu beruhigen.
Die im ersten Teil oben beschriebenen Erfahrungen, kann ich nur bestätigen. Deckt sich mit dem, was ich auch in der Getec-Arena erlebe. Die Spionageabteilung der MT, könnte natürlich das Tonsignal der Mikroangel "hacken", um in Echtzeit an die Informationen zu kommen. Aber das ist dann vielleicht ein Thema für echte Nachrichtendienste oder Hollywood. Man muß Petrzika ja nicht unbedingt mögen, aber irgendwelche Unterstellungen im Zusammenhang mit seinen Aussagen zum "Mikrogate", halte ich persönlich für unangebracht. Nachträgliche Aussagen von SG-Seite, verbuche ich als Versuch der Schadensbegrenzung.
Muß eigentlich im Spielbericht ein Vermerk erfolgen, um die Aktion lt. Sanktionskatalog bestrafen zu können? Es stehen ja bis zu 5 T€ im Raum! Einfach unter den Tisch fallen lassen, kann die HBL es ja auch nicht. Bei weiteren Fällen, würde man sich ja sonst darauf berufen. Bohmann & Thiel waren auch in Kassel in der Halle und Augenzeugen.