Beiträge von HSV Sascha

    Also, beim HSV ist Siniak ein Ergänzungsspieler, der an guten Tagen aber Spiele entscheiden kann.
    Leider sind seine Leistungen sehr schwankend.

    Am Anfang der Saison sagte ich noch, dass er seinen 4. Frühling erlebt.
    Momentan scheint er verunsichert und besitzt keine Torgefahr. (vor seiner Verletzung meine ich)

    Er ist dennoch ein Spieler der ein super Auge hat und seine Schlagwürfe sind legendär. Nicht umsonst wurde er wieder in sein NAtionalteam geholt.

    Leider kann ich mir momentan kein Bild von den Kröstis machen, aber ich glaube das Andrej eine Verstärkung sein wird.
    Uns hat er jedenfalls eher geholfen als geschadet.

    Aber Publikumsliebling wird er nicht unser IronFace Adreij :rolleyes:
    Dafür ist sein Spiel zu emotionslos

    Kröstis verpflichten Andrej Siniak

    Die SG Kronau/Östringen hat Andrej Siniak vom Handball-Erstligisten HSV Hamburg verpflichtet. Der 32-jährige Weißrusse unterschrieb am vergangenen Freitag, nach der routinemäßigen medizinischen Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Maibaum, einen Zweijahresvertrag, der für die erste und zweite Bundesliga Gültigkeit besitzt.

    Pressemeldung SG Kronau/Östringen

    Andrej Siniak kam über den TuS N-Lübbecke im Jahr 2002 zum HSV Hamburg und spielte bereits unter Iouri Chevtsov beim TBV Lemgo, mit dem er deutscher Meister wurde. Der 1,91 Meter große Spielmacher bringt die Erfahrung von 86 Länderspieleinsätzen mit. Mit Andrej Siniak hat die SG den Wunschspieler von Iouri Chevtsov auf der Spielmacherposition verpflichtet, von dem auch ein Talent wie Andre Bechtold profitieren kann. Die weitere Verpflichtung von Steffen Weber hängt vom weiteren Verlauf der Saison ab, nicht zuletzt auch davon, ob die SG in der nächsten Saison in der 1. oder 2. Bundesliga spielt.

    Die SG Kronau/Östringen hat Andrej Siniak vom Handball-Erstligisten HSV Hamburg verpflichtet. Der 32-jährige Weißrusse unterschrieb am vergangenen Freitag, nach der routinemäßigen medizinischen Untersuchung bei Mannschaftsarzt Dr. Maibaum, einen Zweijahresvertrag, der für die erste und zweite Bundesliga Gültigkeit besitzt.

    Andrej Siniak kam über den TuS N-Lübbecke im Jahr 2002 zum HSV Hamburg und spielte bereits unter Iouri Chevtsov beim TBV Lemgo, mit dem er deutscher Meister wurde. Der 1,91 Meter große Spielmacher bringt die Erfahrung von 86 Länderspieleinsätzen mit. Mit Andrej Siniak hat die SG den Wunschspieler von Iouri Chevtsov auf der Spielmacherposition verpflichtet, von dem auch ein Talent wie Andre Bechtold profitieren kann. Die weitere Verpflichtung von Steffen Weber hängt vom weiteren Verlauf der Saison ab, nicht zuletzt auch davon, ob die SG in der nächsten Saison in der 1. oder 2. Bundesliga spielt.

    Weiterhin gab der Zweitligaclub bekannt, dass der Vertrag mit Bastian Rutschmann vorzeitig zum Saisonende aufgelöst wird. "Wir sind dem Wunsch von Bastian Rutschmann nachgekommen und haben den Vertrag vorzeitig zum Saisonende aufgelöst. Basti wechselt zum Nachbarn Oftersheim/Schwetzingen und möchte sich dort einen Stammplatz erkämpfen", erklärt SG Geschäftsführer Ulrich Schuppler nach Absprache mit Rolf Bechtold.

    Quelle:Handball-World

    Phunky

    Nicht ganz :
    In der laufenden Saison fehlen noch rund 300.000 Euro. (Stand von vor 2 Wochen).
    Für kommende Saison fehlen noch rund 1 Mio Euro um den Etat komplett zu decken. (Ebenfalls Stand ca. 2 Wochen alt)

    Am 5.3.05 findet jedoch eine HSV-Handball-Party in den Fischauktionshallen in HH statt. Mit der Neuen HSV-Hyme von Lotto King Karl (produziert von Orange Blue) soll die offizielle Rettung des Clubs gefeiert werden.

    Ich galube nicht, dass die Spieler beim HSV als Konkursmasse behandelt werden, sonst würden einige Spieler mehr den Verein verlassen. Ich glaube das können wir beide nicht beurteilen.

    Ob Svennsson ein neuer Vertrag vorgelegt wurde, ist Spekulation meinerseits. Habe aber im Umfeld mal den Satz gehört, dass mit jedem Spieler neu verhandelt werden sollte.

    Bei einer Fortsetzung der Diskussion sollten wir den Thread wechseln. Dieser heisst Wechselgerüchte, ok ? ;)

    Also ich finde es legitim.
    Zum einen wird geschimpft, der HSV ahbe Spieler, die er sich nicht leisten kann. Ist ja auch richtig. Dann wird diesen Spielern der Vertrag gekündigt, da sonst ganz schnell wieder ein Finanzchaos entstehen könnte, dann wird auch wieder dagegen diskutiert.

    Was soll der HSV denn nun machen ?

    Zudem hat Svensson sicherlich einen neuen Vertrag angeboten bekommen zu niedrigeren Konditionen. Diese will er wohl aber nicht annehmen. Verübeln kann man es Ihm ja nicht. Nur die Gille-Brüder spielen auch für 20 % weniger nächstes Jahr und haben neue Verträge unterschrieben.

    Wenn die Zahlen in den Medien stimmen, hat er wirklich gut verdient und wenn Portland San Antonio das bezahlen will, bitte schön.

    30.000 Euro brutto (17.000 Euro netto)
    Wohnung bzw. Hausmiete
    1 Auto (so viel ich weis VW Phaeton)
    Freiflüge in die Heimat

    Finde ich auch ein bisschen viel, oder ?? Schliesslich haben wir 2 Top-Torhüter.

    Also ich bin mal gespannt. Bis zum 28.02. soll der Kader stehen.

    Gewollt ist den Kader auf 17 bis 18 Mann zu vergrössern, grösstenteils durch Nachwuchsspieler. Allerdings sollen ja auch 2 oder 3 Granaten dabei sein.

    Da Svensson und Belaustegui nun definitiv gegen und Siniak wohl auch keine guten Karten hat, muss demnächst ja ordentlich präsentiert werden.

    Lt. Bild ist der Vertrag mit Pungartnik perfekt. Hegemann zögert noch : Spielanteile oder mehr Kohle ist da wohl die Frage.

    Wenn ich das mal zusammenrechne : = -1 Spieler für kommende Saison.

    Dann müssen ja noch mindestens 4 Feldspieler und 1 Torwart verpflichtet werden. Bin mal gespannt wer das wohl sein wird.

    Moment,moment,moment bitte........

    Wer sagt denn, dass der HSV einen SuperStar verpflichten will.
    Ziel ist es für nächste Saion den Kader auf 18 Mann zu erhöhen, durch junge aufbaufähige Spieler.
    Es wird für Belaustegui sicherlich 1 Kracher dabei sein.

    Warten wir doch erstmal ab, wen der HSV jetzt verpflichten kann.
    Dieser wird vermutlich dann von einem Sponsor bezahlt.

    Unter Rudolph arbeitet der Verein seit einigen Monaten solide und transparent für alle.
    Wir können langsam mal aufhören immer wieder die ollen Kamellen rauszuholen.
    Nochmal wird der HSV so eine Tour nicht mehr abziehen können.

    HSV Handball – Presseinformation, 24.01.2005


    HSV Hamburg blickt positiv in die Zukunft

    Auf einer Pressekonferenz am heutigen Montag äußerte sich HSV-Präsident Andreas Rudolph zur Zukunft des Bundesliga-Handballs in Hamburg. Nachfolgend finden Sie den Wortlaut der Presseerklärung.


    Presseerklärung des HSV Hamburg e.V. vom 24.01.2005

    Die Sanierungsmaßnahmen der Verantwortlichen des HSV sind abgeschlossen. Mit dem heutigen Tag sollen die sportlichen Leistungen unserer Mannschaft wieder im Vordergrund stehen. Damit ist deutlich, dass der HSV Handball weiter am Spielbetrieb der 1. Handball-Bundesliga teilnimmt. Die finanziellen Grundlagen für die Restsaison und für die Zukunft, ganz besonders für die Saison 2005/2006 sind gelegt. Im Einzelnen sind folgende Schritte vorgenommen worden:


    1. Die Sponsorengelder und Werbeeinnahmen, die an eine Bank abgetreten waren, sind vom HSV zurückgekauft worden. Damit stehen uns die Gelder zur Verfügung, die von unseren Partnern auch für den Spielbetrieb vorgesehen waren.


    2. Die Ära „Klimek“ ist beendet. Neuer Geschäftsführer der Omni Sport GmbH & Co. KG ist Thomas Poullain. Das Amtsgericht Hamburg hat Herrn Dr. Gideon Böhm als vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Damit ist die Gesellschaft wieder handlungsfähig.


    3. Durch zahlreiche Gespräche und die positive Reaktion vieler Freunde und neuer Partner des HSV konnten zusätzlich finanzielle Mittel für die Zukunft aufgebracht werden.
    Wir bedanken uns bei all diesen Unterstützern und den bestehenden Partnern, ohne die es nicht weitergegangen wäre.
    Eine Aufstellung der Partner und Freunde, die sich über ihr bestehendes Engagement in der Zukunft verstärkt oder neu beim HSV einbringen werden, entnehmen Sie bitte der Anlage 1.


    4. Gespräche über die Folgeverträge mit unseren Spielern sind aufgenommen worden. Im Einzelnen haben wir bisher Zusagen für die Zukunft von Bertrand und Guillaume Gille, Torsten Jansen, Pascal Hens, Thomas Knorr und vom Trainergespann Bob Hanning / Christian Fitzek.
    Besonders möchte ich mich bei Bob Hanning, Guillaume und Bertrand Gille und Thomas Knorr dafür bedanken, dass sie durch einen Gehaltsverzicht für die Saison 2005/2006 einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Vereins geleistet haben.


    5. Mit dem HBL-Vorstand hat es viele Gespräche gegeben, um für Transparenz zu sorgen und eine neue Vertrauensbasis zu legen.


    6. Gespräche mit der Stadt haben stattgefunden und besonders Frau Senatorin Dinges-Dierig hat sich persönlich sehr eingesetzt. So wurde in der Hamburger Wirtschaft wieder Vertrauen für das Projekt Bundesliga-Handball in Hamburg geschaffen.


    7. Eine neue Satzung wurde vorbereitet und soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die in Kürze stattfinden wird, verabschiedet werden. Basis sind bessere Kontrollmechanismen und eine übersichtliche Vereinsstruktur.


    8. Mehrere Maßnahmen wurden eingeleitet, um sowohl die Zuschauerzahlen zu erhöhen, als auch den Freundeskreis des HSV auszuweiten.


    9. Als Fazit ist festzustellen, dass für die Restsaison 2004/2005 noch eine Deckungslücke von ca. 350 T€ besteht und für die Saison 2005/2006 noch ca. 1.000T€ fehlen.
    Beide Summen müssen durch solide Arbeit in der nächsten Zeit aufgebracht werden.


    10. In den letzten Tagen haben viele Personen mitgearbeitet, um dieses Ergebnis zu erzielen. Insbesondere sind das die Herren Fritz Bahrdt, Michael Grollmann, Jens Lingthaler, Thomas Poullain, Claus Runge, Dierk Schmäschke und Frank Spillner, die sich auch alle für Zukunftsaufgaben zur Verfügung stellen.

    Nicht vergessen möchte ich, meinen Dank an alle Fans, Zuschauer und die Presse auszusprechen, die lange Geduld mit dem HSV Handball hatten.
    Die neue Führungscrew versichert, dass durch solide und transparente Arbeit diese Geduld belohnt wird und die Basis für das Projekt Bundesliga-Handball neu gelegt wurde.

    Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die Presse besonders für unsere Projekte Freundeskreis, Silberclub und den Club 50 Patenschaften übernimmt, um diese in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und diese über die nächsten Monate zu begleiten.
    Im Rahmen dieser Projekte bietet sich jetzt für die Hamburger Wirtschaft die Chance, das Projekt HSV Handball nach individuellen Möglichkeiten zu unterstützen und zu beweisen, dass die Hansestadt die Grundlage für erfolgreichen, olympischen Spitzensport bieten kann.


    Anlage 1 zur Presseerklärung

    - Velux Deutschland GmbH
    - Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG
    - Haspa
    - Hertz Autovermietung GmbH
    - Lufthansa
    - Payback
    - Imtech Deutschland GmbH & Co. KG
    - Köster Kraftfahrzeughandel GmbH & Co. KG
    - Hamburg Tourismus GmbH
    - WS Dienstleistungen GmbH
    - Pinguin Apotheke, Wuppertal :lol: (Bobs Hausapotheke ?)
    - HTMa GmbH, Ahrensburg
    - E. Brunckhorst GmbH Service & Catering Agentur / Fischauktionshalle
    - Swiss Life Cooperations GmbH
    - ISW GmbH, Thomas Wichmann
    - Albis Leasing AG


    @Waldorf :
    Für Schulden an öffentlichen Trägern wie Finanzamt oder Krankenkasse haftet doch Klimek persönlich, oder ? Meine das irgendwo mal aufgeschnappt zu haben.
    Punkt 1 der PE verstehe ich juristisch wieder mal nicht !
    Wie kann man Abtretungen an Banken wieder erkaufen. Doch nur mit Geld oder ? Werden davon nicht Gläubiger abgefunden ?

    Ok. Bei der Lizenzvergabe wurde geschummelt. Härtere Worte benutze ich hier mal nicht.
    Aber alles was seit 2-3 Monaten abläuft ist absolut legal und hat nichts mit Beschiss zu tun. Man versucht hier innerhalb der juristischen Möglichkeiten alles auszunutzen. Ich finde da nichts verwerfliches dran.

    Zudem muss man ersteinmal innerhalb von 12 Wochen (seitdem Rudolph da ist) über 1 Mio Euro einsammeln an Neu-Sponsoren !!!
    Das ist glaube ich das Schwierige, wenn es Nachfolger geben sollte. Schulden machen ist leicht, aber diese wieder auszugleichen ist deutlich schwerer.

    Ich hoffe jedenfalls einen sauberen HSV von nun an (bzw. seit 3 Monaten) zu erleben, damit der ganze Schei.... mal ein ENde hat.

    Zitat

    Ich hätte da ne ganz einfache Idee, mit der das ganze Verfahren aus der Welt geschafft wird:
    Der HSV übernimmt mit Sponsoren zusammen zum symbolischen Preis von 1 Euro (mehr ist die sowieso nicht wert) die OmniSport Gmbh mit allen Verbindlichkeiten von Klimek und sorgt dafür, dass alles seinen sportlich und wirtschaftlich korrekten Gang geht.


    So soll es sein !

    Angeblich hat Rudolph die Omnisport für einen symbolischen Betrag von 1 Euro übernommen.
    Damit ist Klimek raus aus der Sache und Sponsoren und Satdt können nun Ihre Versprechen den Club zu helfen einlösen.

    Schöner Beitrag zum Thema Euphemismus

    Wozu wir die Berater brauchen
    Kolumne

    von Konrad Adam

    Auf den mir bis dahin unbekannten Beruf des Image-Beraters bin ich aufmerksam geworden, als Näheres über die Erfahrungen bekannt wurde, die die heutige Bundesagentur, die ehemalige Bundesanstalt für Arbeit, mit diesem Gewerbe gemacht hat. Leute, die das Gegenteil von dem erreichen, wozu man sie engagiert hat, und dafür auch noch gut bezahlt werden, erregen meine Bewunderung. Tatsächlich war das Ansehen der BA noch nie so schlecht wie jetzt, da es die Imageexperten in Pflege genommen haben. Florian Gerster wäre wohl noch im Amt, wenn er auf deren Dienste verzichtet hätte.

    Dieser neue Berufszweig nötigt mir Respekt ab. Erfolgreich sein und dafür Geld verlangen kann fast jeder; den Hokuspokus als Geschäftsidee zu verkaufen und auszuschlachten, verrät dagegen ein beträchtliches Talent. Natürlich habe auch ich davon geträumt, mein Geld durch Nichtstun zu verdienen. Mir ging es wie Joseph Conrad, der sich freimütig zu seinem Wunsch bekannte, herumzufaulenzen und sich allerlei schöne Dinge auszudenken. Nur dass man fürs Nichtstun nicht das Geld bekommt, das man zum Leben braucht.

    Der Image-Berater scheint dies Problem gelöst zu haben. Ich stelle ihn mir vor wie Christo, als einen Verpackungskünstler also, der unter einer neuen Hülle das Innere zwar verschwinden, aber auch unverändert fortbestehen lässt. Alles bleibt, wie es ist, sieht nur vorübergehend etwas anders aus und heißt deswegen auch ein bisschen anders, Agentur statt Anstalt zum Beispiel. Wenn das Schild ausgewechselt ist, ist die Reform vollendet. Vorbild für diese Art von Imagekorrektur war der Geniestreich, mit dem sich die Krankenkassen in Gesundheitskassen umbenannt haben. Das brachte zwar nichts, machte sich aber gut, weil Gesundheit besser klingt als Krankheit. An steigenden Beiträgen und sinkenden Leistung hat die aufwendige Operation nichts geändert; trotz Imagewechsel sind die Versicherten heute schlechter dran als früher, als sie noch von der Krankenkasse sprachen. Fein raus ist nur der Berater, der das Theater inszeniert hat.

    Früher sprach man in solchen Fällen von Euphemismus. Der hat eine lange und ehrwürdige Tradition, von der aber nicht viel übrig geblieben ist. Den Griechen beispielsweise galt das Schwarze Meer als stürmisch und gefährlich; die wilden Stämme, die an seinen Küsten lebten, standen im Ruf, roh und ungastlich zu sein. Eben deswegen hieß das Schwarze bei den Griechen das Gastliche Meer: sie wollten das Unglück durch Aussprechen des fatalen Namens nicht berufen. Der Euphemismus war ein Mittel, die Wahrheit kenntlich zu machen, ohne sie auszusprechen.

    Der moderne Euphemismus will etwas ganz anderes. Er will den Menschen etwas vormachen, sein Zweck ist die Lüge. Die Wahrheit soll vergessen werden; und weil das einem tief verankerten Bedürfnis entgegenkommt, gelingt es auch. Dicke Frauen heißen nicht länger fett, sondern vollschlank; statt von künstlichen spricht man von naturidentischen Zusatzstoffen; um Attribute wie "schwach begabt" oder "dumm" zu vermeiden, nennt man die Armen im Geiste "anders begabt" oder "praktisch bildbar". Die Welt ist schwer zu verändern, Sprache dagegen leicht; also greift man auf sie zurück, das geht schneller.

    Je unzulänglicher die Wirklichkeit, desto lebhafter das Bedürfnis, sie hinter großen Worten zu verstecken. Eines der ersten Fahrzeuge, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland auf den Markt kamen, war ein wackliges Gefährt auf drei Rädern. Es trug den stolzen Namen Goliath. Seitdem es mit dem Wirtschaftswachstum nicht mehr weitergeht, lässt man die Sprache wuchern und erfindet Wörter wie Nullwachstum oder negatives Wachstum: Nonsensbegriffe, bei denen der erste Wortbestandteil dementiert, was der zweite verspricht. Die richtigen Wörter hießen Stillstand und Rückgang; an die darf der Wachstumsfetischist aber nicht denken. Die größte Aufmerksamkeit haben die Wortkosmetiker und Imageberater demjenigen Produkt zugewandt, das die moderne Zivilisation am verlässlichsten hervorbringt, dem Müll. Nacheinander kamen für ihn Ersatzbegriffe wie Abfall, Rückstand oder Sekundärrohstoff in Umlauf. Das richtig falsche Wort, nach dem man so lange gesucht hatte, war aber erst in dem Moment gefunden, als man von Wertstoffen zu reden begann. Wertstoff für das, was keiner haben will, was übrig bleibt und stinkt: zu so was braucht man Imageberater.

    Auf Handball-World ist die dpa-Meldung eingetroffen :

    Mein Kommentar : Wie jetzt ? Das ist Alles ? Kann doch nicht sein !!!!!!
    Ich werd weich, oder will man nicht mehr sagen ?

    Wenn ich schon Sätze im Konjunktiv höre, bekomme ich das kalte :kotzen:


    Einspruch wegen Formfehler der Übermittlung ????????
    Wann erklärt einer Herrn Bohrmann mal, wie ein Fax funktioniert !!!! :lol: